DE863543C - Ofen zum Heizen oder Kochen - Google Patents

Ofen zum Heizen oder Kochen

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DE863543C
DE863543C DEH1969A DEH0001969A DE863543C DE 863543 C DE863543 C DE 863543C DE H1969 A DEH1969 A DE H1969A DE H0001969 A DEH0001969 A DE H0001969A DE 863543 C DE863543 C DE 863543C
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DE
Germany
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heating
cooking
chimney
opening
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DEH1969A
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Ludvik Hubal
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  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

  • Ofen zum Heizen oder Kochen Die vorliegende Erfindung betrifft in erster Linie Öfen, bei denen ein fester Brennstoff unter Luftzufuhr verbrannt wird, und kann für Zimmeröfen, namentlich Dauerbrandöfen, Küchenherde und für Industrieöfen. Verwendung finden.
  • Durch die Erfindung soll verhindert werden, daß die Verbrennungsgase bei ungünstigen Witterungsverhältnissen durch den Kamin in den beheizten Raum zurückgetrieben werden.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erzielt, daß an der Kaminanschlußseite, vorzugsweise über die Breite des Herdes, ein als Rückstromsicherung wirkender schmaler Raum angeordnet ist, in den der letzte Rauchgaszug vorzugsweise in der Mitte der Längsseite des Raumes einmündet und die Kaminanschlußöffnung von der Einmündungsöffnung des Rauchgaszuges seitlich entfernt, vorzugsweise an einem Ende des Raumes angeordnet ist. Dadurch entsteht in diesem Raum ein toter Raum, der mit Erfolg plötzlich im Kamin eintretende Rückströme auffängt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes für einen Küchenherd dargestellt, und zwär in Fig. i eine Ansicht im Schnitt entlang den Linien. C-C der Fig. 2, in Fig. 2 eine Seitenansicht. im Schnitt entlang den Linien A-A der Fig. i und in Fig. 3 ein Grundriß im Schnitt entlang den Linien B-B in Fig. i.
  • Der dargestellte Küchenherd besitzt unterhalb des Rostes 6 und des Verbrennungsraumes i einen senkrechten Schacht 5, der unten in den Aschenraum q. mündet. Am Aschenraum q. ist eine einstellbare Regeltür 17 für direkte Luftzufuhr in den Schacht 5 vorgesehen. Außerdem wird die Luft in diesen Schacht durch den senkrechten Kanal 3 zugeführt, der oben mit der Außenluft durch regelbre. ffntzigerl`2,rbttnq@n ist. Nachdem die Verbrennungsgase aus dem Verbrennungsraum durch die Kanäle ig und 2o unterhalb der Herdplatt:- 18 und um das Bratrohr j-5# herumgeführt -wurden, teilt sich ihr Weg und s@ie°«rerden-,durch zwei den Schacht 5 . von außen umfassende waagerechte @#IK--anäl@ 7, 7'- geführt. An der Eintrittsstelle io',-io"-..inden., Kanälen 7 sind regelbare Sperrklappen 8, 8' vorgesehen, die um eine gemeinsame Achse g drehbar gelagert sind und von außen durch einen Hebel betätigt werden können. Jede dieser Sperrklappen 8,8' besitzt Durchgangsöffnungen 8", die ein selbsttätig-es Schließen der Kanäle 7 vermeiden. Die Xä- -näle 7, 7' vereinigen sich wieder hinter dem Schacht 5 im Raume 12, der durch die Uffnting 13 in den: länglichen Raum 14 mündet, aus welchem die Verbrennungsgase durch die Öffnung, 16. in den Kamin geleitet werden. Die Öffnung 16 ist in der längeren Seite des Raumes 14 irr der Nähe seines einen Endes durchgeführt und die Öffnung 13 ist gleichfalls in der längeren Seite, jedoch nähe der Mitte des Raumes 14 vorgesehen.
  • Der der Öffnung 16 -entlegene Teil 4', des Raiümes 14 ist ein toter Raum und dient als Auffan9§-raum für plötzlich zurückgetriebene Verbrennungsgast, =wie es bei geringer Heizintensität und bei Windstößen vorkommen könnte. Die Wände des Schachtes 5 sind vorteilhaft mit Schamotteziegeln ausgekleidet, um ein gewisses Wärmefassungsvermögen zu schaffen.
  • Der oberhalb der Räume 12 und 14 befindliche Raum zi kann :für die Anordnung von elektrischen oder Gasheizkörpern für Hilf swärmung oder Kochen Verwendung finden, oder er kann als Wasserwärmeraum ausgenutzt werden. _ Die im Verbrennungsraum i entstandenen-Verbrennungsgase werden in der Richtung der gezeichneten Pfeile ig, 2o unterhalb der-Herdplatten 18 und um das Bratrohr 15 herumgeführt, treten durch die öffnungen io', io" in; die Kanäle 7, 7' ein, wobei sie die Wände des Schachtes 5 erwärmen, treten dann in den Raum 12 ein, von hier in den Raum 14 und durch die Öffnung 16 in den. Kamin.
  • Falls ein intensives Brennen erforderlich ist; tritt die Verbrennungsluft durch die offene regelbare .-Tür 17 des Aschenraumes-4 bei geschlossenen Öffnungen 2 ein, wird im Schacht 5 vorgewärmt und tritt durch den Rost 6 in den Verbrennungsraum i .ein: -F'allsder@erd.für langsames Brennen eingestellt .werden soll, -wird die Tür 17 geschlossen, so -daß die Verbrennungsluft nur durch den senkrechten Kanal3 zugeführt wird, der durch die durch den _ Kanal 7' g.eführten:Verbrennüngsgase erwärmt wird. Es entsteht so eine Luftsäule im Kanal 3, die die ,Zufuhr- der.. Verbrennungsluft desto, mehr hemmt, je mehr dise Luft in diesem Kanal vorgewärmt wird. Es ergibt sich so die Möglichkeit durch verhältnismäßig . große . Eintrittsöffnungen a eine sehr ;feine Regulation . der -Luftzufuhr - zu: -erzielen, die unter anderen Umständen nicht "gut möglich ist, da eine direkte Regulation durch Sperren der Tür 17 bei langsamem Brennen in der Regel versagt, da ...die .feine-Einstellung..der kleinen Öffnung der Tür i7 eine genaue, -teuere und unzuverlässige Anordnung erfordern würde. Dabei wird die einmal eingestellte Brenngeschwindigkeit selbsttätig erhalten, denn ein etwaiges Erkalten des Kanals 3 bringt eine regere Luftzufuhr mit sich, so daß auf einfache Weise eine selbsttätige Regulation der Brenngeschwindigkeit erzielt wird. Außerdem können auch die Sperrklappen. 8, 8' zur Einstellung der Brenngeschwindigkeit mit verwendet werden.
  • Um dabei der Möglichkeit vorzubeugen, daß bei urigünstigen Witterungsverhältnissen die Verbrennungsgase in den beheizten Raum durch plötzliche -Windstöße-zurückgetrieben werden, was durch die Anordnung des Kanals 3 gewissermaßen erleichtert ist, -insbesondere falls niedrige Kamine vorhanden sind, sind die beschriebenen Räume 12 und 14 vorgesehen.
  • Bei vorkommenden Windstößen treten die in den Kamin zuzückgetriebenen Gase in den Raum 14 .ein, wo sie in dem hier befindlichen toten Raum 1q.' zusammengedrückt werden; dadurch wird verhindert, daß die Gase durch die Öffnungen 13 in den Raum 12 eintreten. Erst bei andauerndem Überdruck im Kamin würden die Gase in den Herd zurückgetrieben werden. Da es sich jedoch in der Regel lediglich um Windstöße handelt, ermöglicht der tote Raum 'i,4.' ihr Auffangen.
  • Dank der Möglichkeit, ein sehr langsames Brennen einzustellen und dank der Verkleidung des Schachtes 5, die ein großes Wärmefassungsvermögen besitzt, bleibt dieser Schacht verhältnismäßig lange warm, auch wenn- der Brennstoff schon ganz verbrannt ist, und ermöglicht so auch bei schlechten Zugverhältnissen im Kamin rasch das Feuer zu entfachen.
  • Es ist selbstverständlich möglich, die erfindungsgemäße Anordnung bei jeder Art von Öfen zu verwenden:, die feste Brennstoffe verbrennen, namentlich bei Dauerbrandöfen., bei denen es auf eine feine Regelung der Verbrennungsluftzufuhr besonders ankommt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ofen zum Heizen oder Kochen, dadurch gekennzeichnet, daß an der Kaminanschlußseite, vorzugsweise über die Breite des Herdes, ein als Rückstromsicherung wirkender schmaler Raum (14) angeordnet ist, in den der letzte Rauchgaszug vorzugsweise .in der Mitte der Längsseite des Raumes einmündet und die Kaminanschlußöffnung (16) von der Einmündungsöffnung (i3) des Rauchgaszuges seitlich entfernt, vorzugsweise an einem Ende des Raumes angeordnet ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 365 323.
DEH1969A 1950-03-11 1950-03-11 Ofen zum Heizen oder Kochen Expired DE863543C (de)

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DE863543C true DE863543C (de) 1953-01-19

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ID=7142862

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE365323C (de) * 1922-12-12 Germania Ofen Und Herdfabrik W Zimmerofen mit regelbarer Zufuehrung der Verbrennungsluft

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE365323C (de) * 1922-12-12 Germania Ofen Und Herdfabrik W Zimmerofen mit regelbarer Zufuehrung der Verbrennungsluft

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