DE863370C - Tastvorrichtung fuer einen Roehrengenerator - Google Patents

Tastvorrichtung fuer einen Roehrengenerator

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DE863370C
DE863370C DEA3030D DEA0003030D DE863370C DE 863370 C DE863370 C DE 863370C DE A3030 D DEA3030 D DE A3030D DE A0003030 D DEA0003030 D DE A0003030D DE 863370 C DE863370 C DE 863370C
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DE
Germany
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grid
anode
metal coil
coil
voltage
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Expired
Application number
DEA3030D
Other languages
English (en)
Inventor
Ludolf Dr Jenckel
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Atlas Werke AG
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Atlas Werke AG
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L27/00Modulated-carrier systems
    • H04L27/02Amplitude-modulated carrier systems, e.g. using on-off keying; Single sideband or vestigial sideband modulation
    • H04L27/04Modulator circuits; Transmitter circuits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Dc-Dc Converters (AREA)

Description

  • Tastvorrichtung für einen Röhrengenerator Die Erfindung bezieht- sich auf die Tastung von Röhrengeneratoren. Um das Rohr in Ruhelage zu entlasten bzw. um mit höheren Spannungen arbeiten zu können, wird vielfach die Schirmgittertastung gebraucht. Bei .der Schirmgittertastung läßt sich aber nicht ohne weiteres eine vollständige Ausschaltung,der Schwingung erzielen. Es sind hierbei vielmehr besondere Maßnahmen erforderlich, um das ZVeiterschwingen in den Ruhepausen zu vermeiden.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, zur Tastung eines Röhrengenerators die starke Änderung des induktiven oder Ohmschen Widerstandes einer Spule mit hochpermeablem Kern, z. B. Mu-Metallspule, auszunutzen, die bei Änderung der Vormagnetisierung der Spule auftritt. Erfindungsgemäß wird diese Eigenschaft der Mu-l@Teta;llspu-le zum Tasten eines Generators dadurch nutzbar gemacht, daß der Kopplungsfaktor des Generators durch die auftretende Änderung des Ohrnschen Widerstandes der Spule unter das zum Anfachen erforderliche Maß absinkt oder die Phase der Gitterwechselspannung durch Änderung des induktiven Widerstandes der Spule so weit verschoben wird, daß in der Generatorschaltung die Phasenbedingung für dien Schwingungseinsatz nicht mehr erfüllt ist.
  • Es läßt sich so mit einfachsten Mitteln und ohne mechanische Kontakte eine voll wirksame Tastung des Röhrengenerators erzielen. Insbesondere läßt sich diese Tastung auch in Verbindung mit der Schirmgittertastüng anwenden,: wobei die bisher mit dieser Schaltung verbundenen Nachteile vermieden werden. Ein Weiterschwingen in den Ruhepausen wird durch die vollkommene .Aufhebung der zur Schwingungsanfachung gegebenen Voraussetzung durch .die Wnderstandsänderung der Mu-Metall-,spule ausgeschlossen, ohne,daß wie bisher weitere Schaltvorgänge erforderlich sind.
  • Die Erfindung sei an mehreren Ausführungsbeispielen veranschaulicht.
  • Abb. i zeigt das Schalbbild eines einfachen Röhrengenerators, bei dem im Anodenkreis . des Rohres .i ein Schwingkreis 2, 3 liegt, der durcheinen Übertrager q. mit dem Gitterkreis des Rohres rückgekoppelt ist. Im Anodenschwingkreis liegt in Reihe mit der Kapazität z eine Mu-Metallspule 6. Dir Kopplungsfaktor dieser Schaltung ist bestimmt durch die Gleichung wobei ist. Die Mu-Metallspule ist mit einer zusätzlichenWicklung 7 zur Vormagnetisierung versehen. Diese Vormagnetisierung läßt :sich beispielsweise durch einen Kontakt 8 ein- und ausschalten. Dadurch wird der Wirkwiderstand R"= Ader Spule in weiten Grenzen, und zwar etwa im Verhältnis i :ioao verändert. Wie aus der Gleichung für (dien Kopplungsfaktor der Schaltung leicht zu ersehen ist, wird daidurch auch die Größe des Kopplungsfaktors .derart stark #beeinflußt, daß der Kopplungsfaktor bei Einschaltung -der Vormagnetisierung einen so großen Wert annimmt; daß die Schwingungen durch die Rückkopplung angefacht werden. Wird dagegen die Vormagnetisierumg abgeschaltet; so wird der Kopplungsfaktor K so schwach, daß die Schwingungen vollständig aussetzen.
  • Bei Ein- und Ausschaltung der Vorma:gnetisierung einer Mu-Metald,spul@e ändert sich nicht nur der Wirkwiderstand, sondern auch der induktive Widerstand der Spule in etwa gleichem Verhältnis.
  • In Abb. 2 ist eine Schaltung dargestellt, bei der diese Änderung :des induktiven Widerstandes zur .Castung des Generators ausgenutzt wird. In dieser Schaltung erfolgt die Rückkopplung .durch Spamnungsteilung. Im Anodenkreis liegt in Reihe mit dem Kondensator 2 außerdem ,die Mu-Metallspule 6. Für --den Schwingungseinsatz besteht @die Voraussetzung"daß die Phase der Anodenwechselspannung und die der Gitterwechselspannung gegenseitig um mehr als ißo° verschoben .sind. Durch Ein- und Ausschaltung der Vörm@agnetisierung läßt sich die Phasenlage,des Teilers so weit verschieben., (daß die Phas,enb,e,dinigung für-den Schwingungseinsatz nicht mehr erfüllt ist. Läßt man die Wirkwiderstände außer acht, so ist diese Wirkung in einfacher Weise wie folgt zu übersehen: Ist die Vormagnetisierung ausgeschaltet, so hat die Mu-Metallspule einen großen induktiven Widerstand, der gegenüber dem kapazitiven Widerstand des Kondensators 2 überwiegt, so daß die anodenseitige resultierende Belastung induktiv ist. Die Phasenlage der Schwingurig im Gitterkreis ist aber stets durch den reimen induktiven Widerstand der Mu-Metallspule gegeben. Bei Einschaltung der Vormagnetisierung sind also beide Widerstände induktiv, und ein Schwingungseinsatz ist infolge der ,gleichphas,igen Lage der Anodengitterwechselspannung nicht möglich.
  • Wird nun die Vorrnagnetisierung eingeschaltet, so überwiegt im Anodenkreis der kapazitive Widerstand, und es tritt eine Phasenverschiebung der Gitterspannung gegen die Anodenspannung von i8o° auf. Damit ist die Voraussetzung für den Schwingungseinsatz gegeben. Die Überlegung gilt entsprechend, wenn .dieSpannungsteilung so erfolgt, daß die Induktivität zwischen Anode und Gitter, die Kapazität zwischen Gitter und Kathode liegt.
  • Abb. 3 zeigt eine Schaltung, beider der an Abb. 2 erläuterte Gedanke der Veränderung der Phasendifferenz zwischen Anoden- und Gitterwechselspannung auf .eine transformatorische Rückkopplung angewendet wird. Die Gitterseite des Rückkopplungstrafos 4 wird durch einen Spannungsteiler, bestehend aus I#7,ondensiator a und Mu-Meetallspule überbrückt. Die am Spannungsteiler abgegriffene Gitterspannung hat entweder die gleiche oder die entgegengesetzte Phase wie die Spannung .am Übertrager, je nachdem, db die Reihenschaltung aus Kondensator 2 und Mu-Metallspule 6 induktiv oder kapazitiv ist. Durch Ein- und Ausschaltung der Vormagnetisierung der Mu-Metallspule kann daher erreicht werden"däß wechselweise diePhasenbedingung für :den Schwingungseinsatz hergestellt oder aufgehoben wird. Die Tastung eines Generators mit Hilfe der Vormagnetisierung einer Mu=Metallspüle mach ,den oben beschriebenen Beispielen läßt sich, wie @ in Alb. 4 beispielsweise angegeben, mit Vorteil auch für eine Tastung des Schirrngitterkreises in einem Röhrengenerator verwenden. Die Ein- und Ausschaltung der Schirmgitterspannung kann durch einen mechanischen Kontakt oder zweckmäß'ig .durch ein gittergesteuertes Gasentladungsrohr 9 erfolgen. Der Tastström dient hierbei gleichzeitig als Polarisationsstrom für die Mu-Metallspule, - und zwar in der Weise; daß die Vormagnetisierungsspule 7 über einen Widerstand 5 zwischen Schirmgitter und Erde gelegt ist und damit bei Tastung ,des Schirmgitters gleichzeitig vom Strom durchflossen wird.
  • Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Beispiele beschränkt; vielmehr sind noch mancherlei Abänderungen und auch andere Ausführungen möglich; z. B. wäre es denkbar, den Rückkopplumgstrafo selbst mit Mu-Metallkern zu versehen und zu polarisieren.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i: Tastvorrichtung für einen Röhrengenerator, gekennzeichnet durch eine Spule mit hochpermeablem Kern, z. B. Mu-Metallspule, deren Ohmscher bzw. ind aktiver Widerstand durch veränderliche Vormugnetisierung so beeinflußt wird, daß der Kopplungsfaktor unter das zum Anfachen erforderliche Maß absinkt bzw. die Phasenlage zwischen Anoden- und Gitterspannung so weit verschoben wird, daß die Phasenbedingung für den Schwin@gun:gseinsatz nicht mehr erfüllt ist. :
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, d:aß die Dümpfung des Anodenschwingkreisesdurch die Polarisation einer Mu-Metallspule so verändert wird, daß der Kopplungsfaktor wechselweise für den Einsatz der Schwingungen ausreicht oder zu klein wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anodenspannung durch die Reihenschaltung eines Kondensators und der Mu-Metallspule geteilt wird, und zwar .derart, ,daß bei Änderung tder Vormagnetisierung die Phasendifferenz zwischen Anoden- und Gitterwechselspannung derart verändert wird, daß wechselweise die für ;den Schwingungseinsatz erforderliche Phasenbedingung hergestellt oder aufgehoben wird. 4.. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, gekennzeichnet durch die Anwendung einer Schirmgittertastung, vorzugsweise durch ein gittergesteuertes Gasentladungsrohr, wobei der Taststrom gleichzeitig als Polarisationsstrom für die Mu-Metallspule dient, die über einen Widerstand zwischen Schirmgitter und Erde gelegt ist.
DEA3030D 1943-08-10 1943-08-10 Tastvorrichtung fuer einen Roehrengenerator Expired DE863370C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4352950A (en) 1980-02-25 1982-10-05 Contraves Ag Connection device for a screened cable

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4352950A (en) 1980-02-25 1982-10-05 Contraves Ag Connection device for a screened cable

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