DE86243C - - Google Patents
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-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N9/00—Investigating density or specific gravity of materials; Analysing materials by determining density or specific gravity
- G01N9/10—Investigating density or specific gravity of materials; Analysing materials by determining density or specific gravity by observing bodies wholly or partially immersed in fluid materials
- G01N9/12—Investigating density or specific gravity of materials; Analysing materials by determining density or specific gravity by observing bodies wholly or partially immersed in fluid materials by observing the depth of immersion of the bodies, e.g. hydrometers
- G01N9/14—Investigating density or specific gravity of materials; Analysing materials by determining density or specific gravity by observing bodies wholly or partially immersed in fluid materials by observing the depth of immersion of the bodies, e.g. hydrometers the body being built into a container
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei transportablen Accumulatoren ist gewöhnlich der Abstand der Platten sehr klein;
auch sind sie meistens mit Deckeln versehen, in welchen sich nur kleine Oeffhungen zum
Nachgiefsen der Säure befinden. Infolge dessen ist das Messen des Säuregewichts sehr erschwert.
Dies geschieht bis jetzt gewöhnlich in der Weise, dafs man jedem Elemente mittelst
einer Pipette, eines Hebers oder dergleichen etwas Säure entnimmt, dann diese in ein Glasgefäfs,
in dem sich ein Aräometer befindet, hineingiefst und sie schliefslich nach Bestimmung
ihrer Dichte wieder in das Element einfüllt. Diese Operationen sind zeitraubend,
und es wird dabei auch leicht Säure vergossen, was unter anderem die Isolation der Elemente
von einander und von der Umgebung beeinträchtigt. Diese Uebelstände werden nun durch
die den Gegenstand dieser Erfindung bildende Vorrichtung beseitigt, die derart beschaffen ist,
dafs sie das Messen in sehr kurzer Zeit und in einfacher Weise gestattet.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist diese Vorrichtung in zwei Ausführungsformen dargestellt.
Die in Fig. 1 gezeigte Vorrichtung besteht aus einem in dem oberen Theile erweiterten
Glasrohr α, welches in seinem weiteren Theil ein kleines Aräometer c enthält und oben mit
einer Gummibirne b oder einer anderen Saugvorrichtung verschlossen ist.
Soll die Dichte der Säure bestimmt werden, so preist man die Gummibirne zusammen,
taucht das untere freie Ende des Rohres in die Säure und läfst die Birne los. Die Säure
wird eingesaugt, und das jetzt in der Säure schwimmende Aräometer giebt die Dichte an,
wonach durch Drücken auf die Birne die Säure wieder in das Element zurückgetrieben
wird. Damit das Aräometer dann die obere Mündung des unteren engeren Theiles des
Rohres nicht verschliefst, wird das ganze Aräometer oder nur dessen unterer Theil flach gestaltet
oder die genannte Mündung des Rohres länglich gemacht, oder unten in der Rohrerweiterung
ein querliegendes Stäbchen d, welches das Verdecken der genannten Mündung
durch das Aräometer verhindert, befestigt oder ein anderes zweckentsprechendes Mittel angewendet.
Je nachdem man diese Vorrichtung mehr oder weniger weit eintaucht, bekommt man
zum Messen Säure aus den tiefer liegenden, also dichteren, den mittleren oder den oberen
Schichten, was in vielen Fällen von grofser Bedeutung ist, umsomehr, als bei einigermafsen
vorsichtigem Vorgehen die zu messende Säure hierbei nicht durch einander gemischt wird.
Die in Fig. 2 gezeigte Form unterscheidet sich von der in Fig. 1 dargestellten nur dadurch,
dafs das obere Ende des Rohres a offen gelassen und so geformt ist, dafs man
die Flüssigkeit bequem mit dem Munde ansaugen kann. Das obere Ende des Rohres a
kann jedoch auch durch einen Schlauch mit einer Gummibirne oder einer anderen Saugvorrichtung
verbunden werden.
Diese beschriebene Vorrichtung läfst sich mit Vortheil auch für andere Flüssigkeiten verwenden.
t/ I
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Vorrichtung zur Bestimmung der Dichte von Flüssigkeiten, bestehend aus einem in seinem oberen Theil erweiterten Rohre und einem in dieser Erweiterung untergebrachten Aräometer, welches in die zu messende Flüssigkeit dadurch eingetaucht, wird, dafs man das untere Ende des genannten Rohres in die Flüssigkeit einführt und dann am oberen Ende des Rohres so lange Saugwirkung erzeugt, bis der erweiterte Rohrtheil genügend gefüllt ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE86243C true DE86243C (de) |
Family
ID=358307
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT86243D Active DE86243C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE86243C (de) |
-
0
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