DE862383C - Strohzerreisseinrichtung fuer Dreschmaschinen - Google Patents

Strohzerreisseinrichtung fuer Dreschmaschinen

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DE862383C
DE862383C DEST2704A DEST002704A DE862383C DE 862383 C DE862383 C DE 862383C DE ST2704 A DEST2704 A DE ST2704A DE ST002704 A DEST002704 A DE ST002704A DE 862383 C DE862383 C DE 862383C
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DE
Germany
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tearing
threshing
organs
shredding device
straw
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Expired
Application number
DEST2704A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Korte
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STANDARDWERK WILHELM SCHULZE K
Original Assignee
STANDARDWERK WILHELM SCHULZE K
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F12/00Parts or details of threshing apparatus
    • A01F12/40Arrangements of straw crushers or cutters

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Threshing Machine Elements (AREA)

Description

Es sind: Dreschmaschinen bekannt, bei denen auf der Dreschtrommel gleichzeitig Zerreißorgane für das Stroh angeordnet sind, so daß nicht nur das Korn gewonnen wird, sondern auch gleichzeitig das Stroh, welches in manchen Ländern:, besonders in wärmeren Gebieten, zähe, gefüllt und markhaltig ist, zerrissen und weich gemacht wird, damit es für Fütterungszwecke verwendbar wird.
Um die Zerreißorgane den jeweiligen Begeben^
ίο heiten, die je nach Jahreszeit, Lage des Erntegebietes und !klimatische Verhältnissen verschieden sein könnnen, anzupassen und dem; Stroh den gewünschten Weichheitsgrad geben zu können, ist es unmöglich, mit einer festen Einstellung derZerreißorgane dem Erfordernissen nachzukommen. Insbesondere hat die Erfahrung gezeigt, daß bei Dreschmaschinen, deren Standort, d. h. Arbeitsplatz, oft gewechselt wird, z. B. wenn es sich um Dreschmaschinen von Ldhndreschereien handelt, sehr oft LTmStellungen der Zerreißwerkzeuge vorgenommen werden müssen.
Diese Verstellung der Zerreißorgane ließ sich bei bisher 'bekannten Dreschmaschinen mit Strohzerreißeinrichtung nur in der sehr umständlichen Art und Weise vornehmen., daß die Messer, die an der äußeren Zylinderwand fest angeordnet waren-, gelöst, verstellt und wieder festgelegt werden mußten. Abgesehen, davon, daß dieser Arbeitsgang an sich schon eine verhältnismäßig lange Zeit in Anspruch nahm, mußte in jedem Fall die Maschine hierfür stillgesetzt werden, so daß ein großer Zeitverlust, der insbesondere bei Leihmaschiroen stark ins· Gewicht fällt, unvermeidbar war.
Nach der Erfindung wird dieser Nachteil vermieden, und es wird in einfacher Weise die Möglichkeit geschaffen, die zahlreichen, im Dresch-
zylinder liegenden Zerreißorgane mühelos: auch während· des Betriebes verstellen zu können, um. je nac'h den örtlichen! Begebenheiten dem die Maschine verlassenden Stroh die gewünschte Form geben zu können. '
Zur Verwirklichung 'des Erfindungsgedankens werden die Zerreißorgane auf einer oder mehreren gemeinsamen Wellen angeordnet, die mit je einem Hebel ohne Schwierigkeiten auch während des Betriebes der Maschine nach Bedarf verdreht werden können, so daß die einzelnen auf den Wellen liegenden Zerreißorgane nach Bedarf eitir- oder. abgeschaltet werden können bzw. daß ihre Stellung zu den korrespondierenden Organen, die mit der *5 Dreschtrommel umlaufen, verändert wird. Es wird somit die Notwendigkeit des Stillsetzens der Maschine zum Zwecke der Verstellung vollständig vermieden, es tritt kein Zeitverlust mehr ein, und die Beschaffenheit des zerrissenem Strohs kann ao während des Betriebes! der Maschine in weiten Grenzen variiert' werden.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausf-ührtrngsform einer Strohizerreißeinrichtungi für Dreschmaschinen nach der Erfindung im einzelnen dargestellt.
Fig. ι zeigt die Seitenansicht, einem Ausschnitt
aus Dreschtrommel und Dreschzylinder mit- den verstellbaren Verstellorganen nach· der Erfindung; Fig. 2 ist die Drauf sieht auf einen Teil einer Welle mit daran befestigten Zerreißorganen.
Man erkennt in der Zeichnung eine rotierende Dreschtrommel ι mit Dresch- und Strohzerreißorganen, von denen der Übersichtlichkeit halber lediglich die Strohzerreißorgane 2 in der Zeichnung dargestellt sind, die mit der Trommel umlaufen. In bekannter Weise umgibt ein Dres.dizylinder 3 die rotierende Trommel 1 konzentrisch und steht im Gegensatz zu der rotierenden Trommel- fest. Wie zu. erkennen ist, arbeiten die mit der Tromr mel ι umlaufenden Zerreißorgane 2 mit den am stillstehenden Zylinder 3 angeordneten Zerreißorganen 4 zusammen.
Diese letztgenannten Zerreißorigane 4 sind erfindungsgemäß auf drehbaren Wellen. 5 fest angeordnet, die vermittels eines Handgriffes 6 in geeigneten Lagerungen verdreht werden können, und
damit die Zerreißorigane 4 mehr oder weniger mit dem auf der Trommel liegenden Organ 2 in Eingriff gebracht werden können. Es ist zu erkennen, daß diese Tätigkeit, ohne daß ein Anhalten der 50 Maschine erforderlich wird, während des normalen Betriebes der Maschine von außen her vorgenommen werden kann.
Zur Erhöhung der Sicherheit sind die auf den drehbaren Wellen 5 angeordneten Zerreißorgane 4 mit den ersteren durch Scherstifte 7 verbunden. Bei Auftreten eines übergroßen Widerstandes, beispielsweise durch zufällig· eingebrachte Fremdkörper, die normalerweise zur Beschädigung der Maschine führen würden, scheren diese Stifte 7 ab, das oder die entsprechenden! Organe 4 können sich im gleichen Augenblick gegenüber der !festgelegten Welle S ■ verdrehen und dem widerstandbaetenden Fremdkörper ausweichen, Eine geeignete Bemessung der Scherstifte 7 bietet damit eine Sicherheit gegen Beschädigung oder Zerstörung der Zerreißorgane.
Mittels einer Stellschraube 8 können der Handgriff 6 und damit die Zerreißorgane innerhalb der Grenzen, die durch einen kreisbogenfönnigen Schlitz 9 gegeben sind, in jeder beliebigen Lage festgelegt werden.

Claims (2)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Strohzerreißeinrich-tung für Dxesch-" masdhinen, dadurch gekennzeichnet, daß die am äußeren Zylinder (3), der den inneren rotierenden Dresch- bzw. Zerreiß zylinder (1) konzentrisch umgibt, angeordneten Zerre'ißorgane (4) auf einer oder mehreren gemeinsamen Wellen (5) angeordnet sind, die miittels Handgriffes (6) auch während des· Betriebes der Maschine mehr oder weniger mit den korrespondierenden Zerreißorganen (2) an der rotierenden Trommel (1) in Eingriff gebracht werden können. .
2. Strohzerreißeinrichtung für Dreschmaschinen nach Anspruch 1, dadurch· gekennzeichnet, daß die Zerreißorgane (4) mit den Wellen (5) durch Scherstifte (7) verbunden sind, die bei übergroßem Widerstand abscheren, so daß die Messer, dem Widerstand ausweichend, nach außen zurückschlagen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©5615 12.52
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