DE85751C - - Google Patents
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- DE85751C DE85751C DENDAT85751D DE85751DA DE85751C DE 85751 C DE85751 C DE 85751C DE NDAT85751 D DENDAT85751 D DE NDAT85751D DE 85751D A DE85751D A DE 85751DA DE 85751 C DE85751 C DE 85751C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A23/00—Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles
- F41A23/46—Trail spades
- F41A23/48—Trail spades elastic
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A23/00—Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles
- F41A23/28—Wheeled-gun mountings; Endless-track gun mountings
- F41A23/32—Wheeled-gun mountings; Endless-track gun mountings with split trails
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Toys (AREA)
Description
'ΛΧ
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezweckt:
1. die selbsttätige Hemmung bezw. Verminderung
des Rücklaufes und die ebenfalls selbsttätige Wiedervorführung des Geschützes
in die ursprüngliche Feuerstellung;
2. die Beseitigung des Bruchmomentes in Bezug auf die Laffetenwände, welches bei gewöhnlichen
Radlaffeten dadurch entsteht, dafs die Schildzapfenachse des Rohres über der
Fahrachse gelagert ist.
Die Beseitigung dieses Bruchmomentes erlaubt, die Laffetenwände schwach zu halten, garantirt
überhaupt erst der zur Erreichung von 1. angewendeten Construction die nöthige Haltbarkeit,
und erzeugt aufserdem in Verbindung mit der unter 1. ins Auge gefafsten Einrichtung
durch ruhige Bewegung des ganzen Systems beim Schufs eine erheblich erhöhte Trefffähigkeit
und somit
der Waffe.
der Waffe.
Die Laffete hat zu diesem Zweck die nachfolgend beschriebene Einrichtung erhalten.
Jede der beiden Laffetenwände besteht in der Hauptsache aus zwei Rohren A und B (Fig. 1),
von denen das hintere B mit seinem vorderen Ende in das vordere A hineintritt.
Die beiden hinteren Rohre sind am hinteren Ende durch einen Schwanzriegel C verbunden,
welcher mit dem nach unten gerichteten Blatt D ausgerüstet ist.
Das vordere Ende jedes Rohres B ist durch eine Scheibe E geschlossen.
In den vorderen Rohren A ist der freie Raum von einer Feder F ausgefüllt, welche
sich einerseits gegen die Platte E des Rohres B, andererseits gegen das Achslager G des Rohres A
legt. Ihre Ausdehnung und damit der Aus
eine wesentliche Verbesserung schub der Rohre B und A wird begrenzt
durch die Federstange H, welche am Achslager G durch eine Mutter befestigt ist und mit,
einem Kopf hinter die Platte E greift. Die Zahl der Laffetenwände und damit der Federn
ist nicht auf zwei beschränkt, es kann auch, je nach den besonderen Umständen, eine
andere Zahl zur Verwendung kommen.
Anstatt der dargestellten Schraubenfeder kann auch eine andere Federform, Gummi etc. zur
Verwendung kommen. . Die Anordnung kann auch so getroffen werden, dafs die Federn in
den hinteren Rohren B gelagert sind, dafs sich die Rohre A in die Rohre B hineinschieben.
Der Querschnitt der Rohre braucht nicht kreisrund zu sein, sondern kann eine beliebige
geeignete Form besitzen.
Die Achse K ist in den Lagern G durch Deckel L festgehalten, in der Mitte ist sie
(Fig. 3 und 4) zu einem Rahmen α ausgebildet, grofs genug, um das Bodenstück des Rohres
durchzulassen und dem in der Achse liegenden Rohre eine Bewegung von etwa 5 Grad nach
jeder Seite zu gestatten. Der geschlossene Achsrahmen kann auch auf der oberen Seite
offen, die Achse also nur gekröpft sein.
Das Rohr ist mit senkrechten Schildzapfen versehen, für welche der Achsrahmen α lagerartig
ausgeschnitten ist.
Mittelst der Schildzapfen wird das eingelegte Rohr durch die Schildzapfendeckel M und die
Schrauben N in der Achse festgehalten.
Das Einlegen des Rohres in die Achse geschieht, indem man es mit dem Bodenstück
voran in die letztere hineinschiebt.
Die Höhenrichtung wird dem Rohre durch die in der Zeichnung dargestellte Höhenricht-
maschine vermittelst der Richtsohle 0 ertheilt, welche an der Achse befestigt ist.
Die feine Seitenrichtung erfolgt durch Verschieben des Rohrbodenstückes auf der Richtsohle
mittelst einer Schnecke oder Schraube und des Handrades P.
Die Wirkungsweise der Einrichtung gestaltet sich wie folgt:
Der Druck der Pulvergase drückt das Blatt D am Laffetenschwanze in den Erdboden, wodurch
der hintere Theil der Laffete festgehalten wird, während unter der Einwirkung jenes
Gasdruckes das Rohr mit dem vorderen Theil der Laffete, also den Rohren A nebst Achse
und Rädern zurückgeht. Es schieben sich dabei die Rohre A über die Rohre B, wodurch
die Laffetenwände verkürzt und die Federn F zusammengedrückt werden.
Die lebendige Kraft des Rücklaufes wird dabei ohne Anwendung einer besonderen Reibungs-,
hydraulischen oder sonstwie gearteten Bremse nur durch die Arbeit der Federn, durch den
Widerstand des Erdbodens und in geringem Mafse auch durch die von selbst entstehenden
_Reibungen vernichtet.
Nachdem dies geschehen ist, dehnen sich die Federn wieder aus und führen das Geschütz
in die ursprüngliche Stellung zurück.
Wie die praktischen Versuche ergeben haben, werden gleichzeitig auch die durch Lagerung
des Rohres in der Achse in Verbindung mit der beschriebenen Einrichtung der Wände angestrebten,
unter 2. aufgeführten Vortheile vollkommen erreicht.
Claims (2)
1. Eine Ausführungsform der durch Patent Nr. 79826 geschützten Radlaffete, bei welcher
die in einander verschieblichen Rohre dadurch gegen Klemmung beim Schiefsen geschützt sind, dafs das Geschützrohr und
die Laffetenwände in Bezug auf die Fahrachse so gelagert sind, dafs die Seelenachse
und die Achse der Laffetenwänderohre die Fahrachse schneiden.
2. An der unter 1. gekennzeichneten Laffete die Anordnung, dafs zwei oder mehr in
einander verschiebbare und die Bremsmittel in sich aufnehmende Rohre vorhanden sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE85751C true DE85751C (de) |
Family
ID=357861
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT85751D Active DE85751C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE85751C (de) |
-
0
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