DE856095C - Verfahren und Geraet zur Ultraviolettbestrahlung von Fluessigkeiten - Google Patents

Verfahren und Geraet zur Ultraviolettbestrahlung von Fluessigkeiten

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DE856095C
DE856095C DEP11942A DEP0011942A DE856095C DE 856095 C DE856095 C DE 856095C DE P11942 A DEP11942 A DE P11942A DE P0011942 A DEP0011942 A DE P0011942A DE 856095 C DE856095 C DE 856095C
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DE
Germany
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liquid
irradiation
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flow
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DEP11942A
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English (en)
Inventor
Eugen Dr Sauter
Hans Dr-Ing Zenneck
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Siemens Corp
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Siemens Corp
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B2/00Preservation of foods or foodstuffs, in general
    • A23B2/50Preservation of foods or foodstuffs, in general by irradiation without heating
    • A23B2/53Preservation of foods or foodstuffs, in general by irradiation without heating with ultraviolet light

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Physical Water Treatments (AREA)

Description

  • Verfahren und Gerät zur Ultraviolettbestrahlung von Flüssigkeiten Es ist bekannt, Flüssigkeiten, insbesondere Milch, durch Ultraviolettbestrahlutig zu sterilisieren und zu vitaminisieren. Die hierfür in Gebrauch befindlichen Geräte sind teils so aufgebaut, daß die Bestrahlung der Flüssigkeit in Gegenwart von Luft erfolgt. Infolge der Durchstrahlung -der Luft bildet sich Ozon, welches bei Milch als Behandlungsflüssigkeit zii Peroxybildung und somit zu einer Geschmacksveränderung der Milch Anlaß gibt. Bei den ebenfalls in Gebrauch befindlichen Durchfaufgeräten mit von außen durchstrahlten Quarzröhren erfolgt die Bestrahlung zwar nicht in Gegenwart von Luft, jedoch erfordern diese Geräte einen ganz erheblichen Aufwand an aus Bergkristall hergestellten Quarzro'hren.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren und ein .Gerät, das es gestattet, die Bestrahlung ohne Gegenwart von Luft durchzuführen und das zu seinem Aufbau keine Durchflußrohre aus Quarzglas erfordert. Die Erfindung greift den in den Anfängen der UV-Bestrahlungstechn.ik bekanntgewordenen Gedanken wieder auf,die zu bestrahlende Flüssigkeit unmittelbar in Berührung mit der UV-Strahlungsquelle zu bringen. Gemäß der Erfindung wird aber die Flüssigkeit erwärmt, bevor -sie in Berührung mit der UV-Strahlungsquelle 'kommt, für die insbesondere eine Quecks!ilberdämpfniederdrucklampe benutzt wird.
  • Es wurde überraschenderweise gefunden, daß eine solche Erwärmung der FlüssigIkeit, d. h. die Zuführung der Flüssigkeit im erwärmten Zustand an die Strahlungsquelle, zu einer wesentlich stärkeren Wirkung der Bestrahlung führt. Nähere Untersuchungen haben ergeben, daß die Ausstrahlung der Strahlungsquelle von der Temperatur stark abhängig ist und daß demgemäß die Erwärmung der zu bestrahlenden Flüssigkeit dazu führt, daß an der Lampe ,diejenige Außentemperatur erreicht wird, bei der nicht mehr der Strahlungsquelle durch die Flüssigkeit ein wesentlicher Teil der Energie entzogen wird. DieErwärmungstemperatur der Flüssigkeit kann so gewählt werden, daß durch Wärmeabgabeder Flüssigkeit an die Strahlungsquelle dieser Energie zugeführt und damit die Ausstrahlung der Strahlungsquelle -erhöht wird.
  • Das zur Ausführung des neuen Verfahrens dienende Gerät wird vorzugsweise als Durchlaufgerät mit einer oder mehreren Bestrahlungseinheiten aufgebaut. Die einzelne Bestrahlungseinheit enthält erfindungsgemäß ein gerades Durchflußrobr mit von der geraden Richtung abgebogenem Zufluß und Abfluß, und dieses Durchflußrohr ist zugleich der Träger der durch das Durchflußrohr, vorzugsweise axial, mit Hilfe von Stopfbuchsen hindurchgeführten rohrförmigen UV-Strahlungsquelle bei solcher Bemessung der Längen, daß die Elektroden der UV-Strahlungsquelle außerhalb der Durchflußstrecke, vorzugsweise auch außerhalb der Stopfbuchsen, liegen.
  • Weitere Einzelheiten des neuen Verfahrens und des neuen Gerätes seien an Hand der Zeichnung erläutert, in der einige Ausführungsbeispiele dargestellt sind; es zeigt Fig. i eine einzelne Bestrahlungseinheit, Fig. 2 ein Bestrahlungsgerät, das mehrere Bestrahlungseinheiten der in Fig. i gezeigten Art umfaßt, Fig. 3 ein zweites Bestrahlungsgerät der neuen Art, Fig. 4 eine andere Ausführung der Bestrahlungseinheit.
  • Die einzelne Bestrahlungseinheit umfaßt bei der Ausführung nach F.ig. i ein DurchfluB@rohr i, das an seinen beiden Enden in einen Krümmer i° bzw. ib übergeht. Durch das Durchflußrohr i ist vorzugsweise konzentrisch zu ihm ein rohrförmiger Ultraviolettstrahler 2 hindurchgeführt, der vom einen oder anderen Ende des Durchflu.ßrohres i aus in dieses eingeführt werden kann. An den DuTchführungsstellen sind Stopfbuchsen 3 und 4 vorgesehen; die Elektroden und Sockel 5 und 6 des Bestrahlers 2 befinden sich außerhalb des Durchflußrohres i. Die Pfeile veranschaulichen die bevorzugte Durchflußrichtung. Die Darstellung der Fig. i läßt erkennen, daß die das Rohr i durchströmende Flüssigkeit eine intensive Bestrahlung durch den Strahler 2 erfährt, insbesondere dann, wenn der Außendurchmesser des Strahlers 2 nur wenig von dem Innendurchmesser des Durchflußrohres i abweicht.
  • In Fig. 2 ist ein Bestrahlungsgerät gezeigt, das 'hinsichtlich der eigentlichen Bestrahlungseinrichtung aus Bestrahlungseinheiten gemäß Fig. i aufgebaut ist. Es sind insgesamt vier Bestrahlungseinheiten 7, 8, 9, io vorgesehen. Es ist jedoch zu beachten, daß die Darstellung nur schematisch ist; im allgemeinen wiird bei dem Gerät die Zahl der Bestrahlungseinheiten größer sein. Es wird das Gerät z. B. etwa 14 oder 28 Bestrahlungseinheiten umfassen, je nach dem gewünschten Vitaminisierungsgrad.
  • Nach dem neuen Bestrählungsverfahren wird die zu bestrahlende Flüssigkeit erwärmt, bevor sie in Berührung mit der UV-Strahlungsquelle kommt. Diesem Zweck dient bei der Ausführung nach Fig. 2 der Wärmeausta:uscher i i und der Erhitzer 12. Die auf die vorzuwärmende Flüssigkeit zu übertragende Wärme wird durch einen flüssigen oder gasförmigen Wärmeträger, der den Erhitzer bei 12a in Gestalt von heißem Wasser, Dampf od. dgl. betritt und bei 12b verläßt, auf die bei r2` eintretende und bei 12d austretende Flüssigkeit übertragen.
  • Dem Erhitzer 12 kann, wie dargestellt, ein Wärmeaus Lauscher i i vorgeschaltet sein, durch den die bestrahlte Flüssigkeit unmittelbar nach der Bestrahlung abgekühlt und die erst noch zu bestrahlende Flüssigkeit erwärmt wird. Die zu bestrahlende Flüssigkeit fließt also bei i ja in den Wärmeaustauscher i i und nimmt von dort ihren Weg über den Erhitzer 12, die Bestrählungseinheiten 7, 8, 9 und io und von dort zurück zum Wärmeaustauscher i i, den sie dann bei i ib verläßt.
  • Die Ausführung nach Fig. 3 umfaßt einen Wärmeaustauscher 20 und sechs Bestrahlungseinheiten 21 bis 26. Die zu erwärmende Flüssigkeit betritt den Wärmeaus,tauscher 20 bei 20a, verläßt ihn bei tob und durchströmt dann die Bestrahlungseinheiten 21 biss 26, kehrt darauf zu dem Wärmeaustauscher 20 zurück, betritt ihn bei 20c und verläßt ihn bei 20d.
  • Die beiden Bestrahlungseinheiten 21 und 22 werden als Mitteldrucklampen, die Bestrählungseinheiten 23 bis 26 hingegen als Niede.rdruckentladungslampen betrieben. Die Verwendung unterschiedlicher Betriebsbedingungen für die Strahlungseinheiten 21 bis 26 hat seinen Grund darin, daß Mitteldrucklampen eine höhere Betriebstemperatur erreichen als Niederdirucklamp.en. Infolgedessen wird die zu bestrahlende Flüssigkeit in den Bestrahlungseinheiten 21 und 22 zusätzlich zu der schon im Wärmeaustauscher 20 erfolgten Erwärmung vorgewärmt; die zu bestrahlende Flüssigkeit erfährt in dem Wärmeaustauscher 20 und in den beiden Bestrahluugseinheiten 2i und 22 eine Vorerwärmung auf etwa 30° C. Das hat zur Folge, daß die zu be- i strahlende Flüssigkeit mit einer Temperatur von über 30° C die erste der Niederdruckbestrahlungseinheiten betritt und infolgedessen das oberste Rohr mit mindestens 30° C verläßt. Es wird dadurch, wie schon oben erwähnt, erreicht, -daß an dem einzelnen Strahler diejenigeAuße.ntemperatur vorliegt, bei der ihm nicht mehr ein wesentlicher Teil der Energie durch die ihn umströmende Flüssigkeit entzogen w:i rd.
  • In dem Bestrahlungsgerät können, wie schon gesagt, die Bestrahlungseinheiten gemäß Fig. i benutzt werden. Die in Fig. 2 und 3 gezeigten Bestrahlungseinheiten stimmen demgemäß auch im wesentlichen mit der Ausführung nach Fig. i überein, jedoch sind die Krümmer 7a, 7b usw. al-s Einzelteile ausgebildet und mit Hilfe von Flanschen angesetzt. Dies hat einmal den fertigungstechnischen Vort:il, daß das eigentliche Durchflußrohr nur aus einem geraden Rdhrstück besteht, während die Krümmer als Gußstücke ausgebildet sein können. Die Verwendung getrennter Krummer hat aber ferner den Vorteil, claß die Reinigung des Gerätes, der Ausbau einer einzelnen Bestrahlungseinheit, sehr viel leichter wird, als wenn die Krümmer an das eigentliche Durchflußrölir angeformt sind. Die Fig. 2 und 3 lassen erkennen, daß die einzelnen Bestralilungseinlieiten gegen die Waagerechte geneigt sind. Es wird so erreicht, daß die Flüssigkeit beim Durchlaufen des Gerätes je nach der Richtung dauernd nur steigt oder nur fällt, bezogen auf das einzelne Aggregat des gegebenenfalls aus mehreren Aggregaten bestehenden Gesamtgerätes. Unter Aggregat wird hier die aus den Strahlungseinheiten 7 bis to der Fig. 2 bzw. die aus den Bestrahlungs-"einlieiit-ett 2 t bis 26 der Fig. 3 bestehende Anordnung verstanden, .die naturgemäß in einem größeren Gesamtgerät mehrmals wiederholt sein kann. Das dauernde Steigen oder dauernde Fallender Flüssigkeit liat d.eii Vorteil, daß keine Lufteinschlüsse während des Durclilaufens der zu bestrahlenden Fliissigkei-t entstehen und sich halten können. Derartige Lufteitisclilüsse wären aus dem Grund sehr schädlich, weil sieh an diesen Stellen dann unter (lern Einfluß der Bestrahl-ung Ozon bilden würde, das den Geschmack der zu bestrahlenden Flüssigkeit beeinträchtigen würde. Solche Stellen, an denen seich Lufteitrsclilüsse bilden und 'halten können, wären zugleich Stellen, in deinen eine starke stehende Wirl>elströ mung auftreten könnte. Das müßte dazu führen, daß die einzelnen Flüssigkeitsteilchen eine ungleichmäßige Bestrahlung erführen; einzelne Flüssig@keitsteilclien könnten überstrahlt werden. Es könnten sich dann toxische Stoffe, die bekanntlich giftig sind, bilden. Betrachtet man unter diesen Gesichtspunkten die Ausführungen nach den Fig. 2 und 3, so wird deutlich, daß -infolge des besonderen 2@ufbaus des Gerätes tote Räume vermieden sind.
  • Die Entstellung von toten Räumen ist bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. i und 2 im wesentlichen dadurch verhindert, daß einmal die Durc'hflußrolire so geneigt sind, daß die Flüssigkeit bei dem Durchfließen des einzelnen Aggregates überall steigt oder füllt und daß itn übrigen bei dem Aufbau darauf Bedacht genommen worden ist, auch bei den Verbindungs- und Übergangsstellen tote Räume zu vermeiden.
  • Andererseits kann es aus fertigungstechnischen (@riitid.; i vorteilhaft seid, Konstruktionen zu verwenden, bei deinen an sich tote Räume entstehen. Gemäß weiterer Erfindung können auch derartige Bauarten Verwendung finden, indem durch besondere, ini folg-einde.n noch erläuterte Maßnahmen die sonst zu befürchtenden schädlichen Wirkungen beseitigt werden. Fig. 4 zeigt hierfür ein Aus-Das Durchflußrolir ist hier mit 30 bezeichnet; 31 ist ein recht"vinklig angesetzter Abflußstutzeu, 32 der stabförtnige Ultraviolettstrahler, 33 die Stopfbuchse mit der Gummidichtung 34 und der Schraubkappe 35. leas andere Ende der 13estrahlungsein'heit wird in gleicher Weise ausg; bildet. Fig.4 zeigt daher nur das linke Ende der Bestrahlungseinheit. Die Bauart nach Fig. 4 weist am Ende des Innenraumes, bei 36, Verhältnisse auf, unter denen sich in aller Regel stehende Wirbel ausbilden und' auch Lufteinschlüsse halten können. Die hierbei sonst zu befürchtenden Schäden sind aber dadurch beseitigt, daß der Strahler 32 an der betreffenden Stelle mit einem strahlungsundurchlässigen Überzug 37 versehen ist. Dieser Überzug kann z. B. aus einer geeigneten eingebrannten Lackschiclit bestehen. Der Überzug 37 wird vorzugsweise in der Länge entsprechend) derDarstellung der Fig. 4 so bemessen, daß er hinreichend weit in das Innere des Durchflußrohres 30 'hineinragt und auf diese Weise die Wirbelstellen und toten Räume von der Bestrahlung ausgenommen sind.
  • Der Überzug 37 kann auch dazu benutzt werden, die Gummidichtung 34 der Stopfbuchse 33 vor UV-Strahlen zu schützen. Das isst empfehlenswert, um die Lebensdauer der Gummidichtung 34 zu erhöhen.
  • Zu den Fi;g. 2 und 3 sei noch bemerkt, daß sich die Darstellung auf das Wesentliche beschränkt. So sind die Gestelle, an denen dieBeobachtungseinheiten gehaltert sind, der Übersichtlichkeit halber fortgelassen. Das gleiche gilt für die Gehäuse, welche für die Aggregate vorgesehen werden können, um sie von außen innerhalb der Gehäuse durch Warmluft erwärmen oder doch gegen Abkühlung schützen zu können.

Claims (11)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Ultraviolettbesträblung von Flüssigkeiten, insbesondere von Milch, unter Verwendung eines Bestrahlungsgerätes, bei,dem die zu bestrahlende Flüssiggkeift die Wandung der UV-Strahlungsquelle berührt, dadurch gekennzeichnet, d'a.B die Flüssigkeit erwärmt wird, bevor sie in Berührung mit der UV-Strahlungsquelle kommt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Erwärmung der Flüssigkeit auf eine Temperatur, bei der die Flüssigkeit Wärmeenergie an die Strahlungsquelle abgibt, bei -der Bestrahlung von Milch vorzugsweise auf eine Temperatur von etwa 30 bis 6o° C.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem eigentlichen Bestrahlungsgerät ein Flüssigkeitserhitzer vorgeschaltet ist.
  4. 4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, @d'aß die Wärme der das Bestrahlungsgerät verlassenden Flüssigkeit in einem Wärmeaustausc'her zur Erwärmung der dem Bestrahlungsgerät ztifließenden Flüssigkeit benutzt wird.
  5. 5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der in dem Gerät benutzten Strahlungsquellen zur I?rwärmutig,der zu bestrahlenden Flüssigkeit initbentitzt wird und hierzu im Sinn eitler erhöhten Wärmeabgabe, z. B. durch Zuführung eines höheren Stromes, betrieben wird.
  6. 6. Ultraviolett-Flüssigkeits.bestraflun,gsgerät mit einer oder mehreren Bestrahlungseinheiten, insbesondere zur Ausführung des Verfahrens nach einem -der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelne Bestrahlungseinheit ein gerades0Durchflußrdhr mit von der geraden Richtung abgebogenem Zufluß und .lbfluß enthält und dieses Durchflußrohr zugleich der Träger der durch das Durchflußrohr, vorzugsweise axial, mit Hilfe von Stopfbuchsen hindurchgeführten rohrförmigen UV-Strahlungsquelle ist, bei solcher Bemessung der Längen, daß die Elektroden der UV-Strahlungsquelle außerhalb der Durchflußstrecke, vorzugsweise auch außerhalb oder Stopfbuchsen, liegen.
  7. 7. Gerät nach Anspruch, 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Durchflußrohr der einzelnen Bestrahlungseinheit angesetzte Krümmer als Zufluß und Abfluß hat und diese Krümmer die zur Durchführung und Halterung der rohrförmigen UV-Strahlungsquelle dienenden Stopfhuchsen enthalten. B.
  8. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem ,d'as Durchflußrohr der einzelnen Bestrahlungseinheit im wesentlichen rechtwinklig angesetzte Zufluß- und Abflußstutzen enthält, dadurch gekennzeichnet, daß die rohrförmige UV-Strahlungsquelle im Bereich der an den Zufluß- und Abflußstutzen entstehenden Wirbelurig durch einen strahlungsdurchlässigen Überzug abgedeckt ist. g.
  9. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch die Verwendung einer strahlenundurchlässigen Abdeckung, z. B. einer Lackschicht, im Bereich der Gummidicli,tung der einzelnen Stopfbuchse. io.
  10. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchflußrohre geneigt angeordnet sind.
  11. 11. Ultraviolett - Flüss-igkeitsbestra'hlungsgerät, insbesondere nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einem Aggregat aus mehreren geneigt angeordneten Durchflußrohren besteht und diese derart zu einem Rohrstrang zusammengeschlossen sind, daß die Achsen je zweier zusammengeschlossener Durchflußrohre einen Winkel bilden, so daß die Flüssigkeit beim Durchlaufen des Gerätes je nach der Flußrich.tung dauernd nur steigt oder nur fällt, bezogen auf das einzelne Aggregat des gegebenenfalls aus mehreren Aggregaten bestehenden Gesamtgerätes.
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