DE855422C - Vorrichtung zum Einziehen von Draehten in Rohrgebilde, insbesondere bei elektrischen Unterputzinstallationen - Google Patents
Vorrichtung zum Einziehen von Draehten in Rohrgebilde, insbesondere bei elektrischen UnterputzinstallationenInfo
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Description
Es war bisher üblich, die elektrischen 'Drähte
bei Unterputzinstallationen dadurch einzuziehen, daß ein flexibler Stab von Hand durch das Rohrgebilde
geschoben wurde, an dessen Ende nachher die einzuziehenden Drähte angehängt wurden, so
daß sie durch Zurückziehen des Stabes in das Rohrgebilde eingezogen werden konnten. Das Einschieben
des flexiblen Stabes war eine mühsame Arbeit, da der Stab wegen seiner nötigen Dünne
to und der erforderlichen Flexibilität sehr schlecht erfaßbar ist.
Dieser Schwierigkeit will die Erfindung begegnen. Sie betrifft eine Vorrichtung mit einem
in das Rohrgebilde einschiebbaren flexiblen Stab zum nachherigen Anhängen und Durchziehen der
Drähte und ist gekennzeichnet durch zwei ineinander längs verschiebbare Rohre, deren äußeres als
Handgriff dient und durch deren inneres der biegsame Stab schiebbar ist, dadurch, daß am innern
Rohr eine Klemmvorrichtung mit wenigstens einer beweglichen Backe befestigt ist, die anderseits mit
einem zweiten Handgriff in Verbindung steht, derart, daß beim Verschieben des innern Rohres
mit Hilfe des zweiten Handgriffes in der einen Richtung sich die Klemmbacke an den biegsamen
Stab anlegt und denselben mitnimmt, während bei
einer Verschiebung in der andern Richtung die Klemmbacke den biegsamen Stab freigibt, so daß
das innere Rohr eine leere Rückwärtsbewegung ausführt.
Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind in der Zeichnung dargestellt, und zwar
zeigt
Fig. ι eine erste Ausführungsform der Vorrichtung
in Seitenansicht,
ίο Fig. 2 in Vorderansicht,
ίο Fig. 2 in Vorderansicht,
Fig. 3 in einem teilweisen Längsschnitt von der Seite gesehen,
Fig. 4 eine Ausführungsvariante der Vorrichtung,
teilweise im Längsschnitt von der Seite gesehen,
Fig. 5 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles V in Fig. 4 gesehen,
Fig. 6 eine dritte Ausführungsform der Vorrichtung im Längsschnitt,
so Fig. 7 die Vorrichtung gemäß einer vierten Ausbildungsform
in Seitenansicht,
Fig. 8 eine . Einzelheit von Fig. η im Längsschnitt,
Fig. 9 einen teilweisen Querschnitt nach der a5 Linie IX-IX in Fig. 8.
Die in Fig. ι bis 3 dargestellte Vorrichtung weist
zwei ineinander längs verschiebbare Rohre 1 und 2 auf, deren äußeres, 1, als Handgriff dient und
durch deren inneres, 2, der biegsame Stab 3 hindurchschiebbar ist. Am einen Ende des als Handgriff
dienenden äußeren Rohres 1 ist ein zweckmäßigerweise biegsam gestalteter, rohrförmiger
Ansatz 4 angeordnet, der ein Stück weit in das Rohrgebilde hineingeschoben werden kann, in das
nachher Drähte usw. eingezogen werden sollen. Das innere Rohr 2 ragt am andern Ende des Handgriffes
etwas aus demselben heraus und ist starr mit zwei an der Rohrwandung befestigten und
parallel zueinander angeordneten Ringscheiben 5 verbunden. Dieselben bilden den Stützteil für
zwei Klemmbacken 6, die in den Zwischenraum zwischen den beiden Scheiben eingreifen und ungefähr
in ihrer Mitte an zwei einander gegenüberliegenden Stellen der Ringscheiben 5 mit Hilfe von
Stiften 7 schwenkbar abgestützt sind. Die Stifte 7 gehen hierbei je durch ein Langloch 8 (Fig. 3) der
Klemmbacken hindurch. Die einen Enden der Klemmbacken 6 sind als sattelförmige und gerauhte
Klemmflächen ausgebildet, die mit dem biegsamen Stab 3 zusammenarbeiten, während die
andern Enden der Klemmbacken zwischen zwei angenähert halbkreisförmigen Tragteilen 9 um je
einen Zapfen 10 schwenkbar gelagert sind. Die Tragteile 9 sind am einen Ende eines zweiten rohrförmigen
Handgriffes 11 starr befestigt, der den biegsamen Stab 3 konzentrisch umgibt und in
gleicher Flucht mit den Rohren 1 und 2 liegt.
Das äußere Rohr 1 ist nahe bei seinem vorderen Ende mit einer Durchbrechung 12 versehen, durch
welche mittels eines Fingers, beispielsweise des Daumens der den Handgriff 1 umspannenden Hand,
der biegsame Stab 3 festgehalten werden kann. Eine Zwinge 13 ist auf dem Rohr 1 verschiebbar
und mittels einer Schraube 14 verstellbar angeordnet und weist einen Ansatz 15 auf, der beim
Arbeiten mit der Vorrichtung an einem festen Punkt zur Anlage gebracht werden kann.
Beim Gebrauch der beschriebenen Vorrichtung wird zunächst das eine Ende des biegsamen Stabes
3 durch den zweiten Handgriff 11 und durch das. innere Rohr 2 geschoben und in das Rohrgebilde
eingeführt, in welches nachher die Drähte, beispielsweise elektrische Leitungsdrähte, eingezogen
werden sollen. Der biegsame Ansatz 4 am rohrförmigen Handgriff 1 wird ebenfalls ein Stück weit
in das Rohrgebilde hineingeschoben. Dann wird mit der einen Hand der rohrförmige erste Handgriff 1
umfaßt und festgehalten, während die andere Hand den zweiten Handgriff 11 ergreift und mit dessen
Hilfe das Rohr 2 in das äußere, als Handgriff dienende Rohr 1 vorschiebt. Dabei findet gleichzeitig
eine relative Verschiebung des Handgriffes 11 in axialer Richtung gegen das innere Rohr 2
statt, so daß die hebeiförmigen Klemmbacken 6 eine Schwenkung in durch die Längsachse der Vorrichtung
gehenden Radialebenen ausführen und in die in Fig. 1 und 3 gezeigte Lage gelangen und den
biegsamen Stab 3 zwischen sich festklemmen. Beim" Vorschieben des innern Rohres 2 wird der biegsame
Stab 3 somit von den Klemmbacken 6 mitge- go nommen. Nach dem vollständigen Einschieben des
innern Rohres in den Handgriff 1 zieht man den zweiten Handgriff 11 in der andern Richtung wieder
zurück, wobei zunächst ein relatives Auseinanderschieben der Teile 2 und 11 stattfindet,
was ein Schwenken der Klemmbacken 6 in die in Fig. 3 strichpunktiert gezeichnete Lage zur Folge
hat. Die Klemmflächen der Backen 6 entfernen sich hierbei vom biegsamen Stab 3 und geben denselben
frei, so daß das innere Rohr 2 eine leere Rückwärtsbewegung ausführt. Während der Rückwärtsbewegung
des zweiten Handgriffes 11 wird mit Vorteil der biegsame Stab 3 durch die Durchbrechung 12
des äußeren Rohres 1 festgehalten, um auf diese Weise den Stab 3 gegen ein Zurückgleiten zu
sichern, bis sich die Klemmvorrichtung geöffnet hat. Nachher schiebt man das innere Rohr 2 mittels
des Handgriffes 11 wieder in das Rohr 1 hinein, wobei der biegsame Stab 3 um ein weiteres Stück
in das Rohrgebilde eingeschoben wird. Dieser Vorgang wiederholt sich so lange, bis das Ende des
biegsamen Stabes 3 auf der andern Seite des Rohrgebildes herauskommt, worauf die einzuziehenden
Drähte" an diesem Ende des Stabes befestigt und durch Zurückziehen des Stabes in das Rohrgebilde
hineingezogen werden.
Beim relativen Zusammenschieben des zweiten Handgriffes 11 und des innern Rohres 2 kommen
die den Stiftzteil der Klemmbacken 6 bildenden Ringscheiben 5 jeweils mit den Tragteilen 9 zum
Anschlag, wenn die Klemmbacken 6 die Lage für maximale Klemmung erreichen, so daß sie nicht,
über diese Lage hinausschwenkend, sich wieder öffnen können.
Die in Fig. 4 und 5 dargestellte Abänderung des beschriebenen Beispieles unterscheidet sich von
diesem lediglich darin, daß die Tragteile 9 als vollständige Ringe ausgebildet sind, an welchen eine
das Rohr 2 umgreifende Führungsmanschette 16 starr befestigt ist. Diese Maßnahme erbringt den
Vorteil, daß der zweite Handgriff 11 gleichachsig zum ersten Handgriff in axialer Richtung verschiebbar
geführt ist, wodurch eine Knickung des flexiblen Stabes zwischen dem Rohr 2 und dem
Handgriff 11 völlig ausgeschlossen wird.
to Bei der in Fig. 6 veranschaulichten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes steht das innere
Rohr 2 in starrer Verbindung mit dem zweiten Handgriff 11, indem das Rohr 2 ganz durch die
Längsbohrung dieses Handgriffes hindurchgeführt und an demselben verankert ist. Zwischen dem
ersten Handgriff 1 und dem zweiten Handgriff 11 ist ein Gehäuse 17 für die Klemmvorrichtung starr
befestigt, und zwar am innern Rohr 2. Eine Klemmbacke 6 ist schwenkbar im Gehäuse 17 untergebracht
und kann mit dem einen als Klemmfläche ausgebildeten Ende durch eine Durchbrechung des
Rohres 2 mit dem biegsamen Stab 3 zusammenarbeiten. Eine Feder 18 greift einerseits an der
Klemmbacke 6 und anderseits am Handgriff 11 an und hat das Bestreben, die Klemmbacke 6 stets mit
dem biegsamen Stab 3 zur Berührung zu bringen, um denselben zwischen der Klemmbacke und der
einen Wandung des Rohres 2 festzuklemmen. Ein nach rückwärts gerichteter Vorsprung 19 der
Klemmbacke 6 kann von außen erfaßt werden, wie es in Fig. 6 angedeutet ist. Dadurch ist es
möglich, die Klemmbacke 6 entgegen der Wirkung der Feder 18 vom biegsamen Stab 3 wegzuschwenken.
Der Gebrauch dieser Vorrichtung ist ähnlich, wie in bezug auf das erste Ausführungsbeispiel dargelegt
wurde. Beim Vorschieben des innern Rohres 2 in das äußere und als Handgriff dienende
Rohr ι mittels des zweiten Handgriffes 11 wird der biegsame Stab 3 durch die Klemmbacke 6 mitgenommen,
wobei die Klemmung erstens durch die Feder 18 eingeleitet und nachher beim Vorschieben
des Handgriffes 11 durch Gesperrewirkung wegen der dargestellten Lage der Klemmbacke 6 noch
verstärkt wird. Nach dem vollständigen Einschieben des innern Rohres 2 in den rohrförmigen Griff 1
wird der zweite Handgriff 11 in der andern Richtung wieder zurückgezogen, während der flexible
Stab 3 durch die in Fig. 6 nicht sichtbare Durchbrechung 12 des Rohres 1 festgehalten wird. Die
Klemmbacke 6 schwenkt dabei entgegen der Wirkung der Feder 18 so, daß sie den Stab 3 freigibt,
so daß das Rohr 2 eine leere Rückwärtsbewegung ausführen kann. Gegebenenfalls kann die Klemmbacke
6 bei jeder Rückwärtsbewegung des Handgriffes 11 mit Hilfe eines Fingers der diesen Handgriff
umspannenden Hand gelöst werden.
Das in Fig. 7 bis 9 dargestellte Ausfahrungsbeispiel
des Erfindungsgegenstandes ist eine Variante der soeben beschriebenen Ausführungsform.
Zwischen dem inneren Rohr 2 und dem zweiten Handgriff 11 befindet sich ein dosenförmiges Gehäuse
17, das die beiden Teile 2 und 11 starr miteinander
verbindet. Das Gehäuse 17 dient ferner als Tragteil für zwei im Gehäuseinnern untergebrachte
Klemmbacken 6, die mittels Schrauben 10 in einer durch die Längsachse der Vorrichtung
gehenden Ebene schwenkbar gelagert sind. Die gegeneinander gewendeten Enden der Klemmbacken
sind wiederum mit sattelförmigen und gerauhten Klemmflächen versehen, zwischen welche
der biegsame Stab 3 einklemmbar ist. Aus Fig. 8 ist deutlich erkennbar, daß die Klemmflächen derart
geformt sind, daß die Backen aus der mit ausgezogenen Linien gezeichneten waagerechten Lage
mit maximaler Klemmwirkung nach oben in die mit strichpunktierten Linien gezeichnete Lage geschwenkt
werden können, damit der Stab 3 freigegeben wird, während umgekehrt eine Schwenkung
der Backen über die Lage für maximale Klemmwirkung hinaus in der andern Richtung
zufolge gegenseitiger Versperrung unmöglich ist. Jede Klemmbacke 6 trägt einen durch eine Schraube
gebildeten Vorsprung 19, der durch eine zugeordnete Durchbrechung 20 des Gehäusedeckels 170
nach außen ragt. Eine stabförmige Feder 18 ist mit ihren beiden Enden in Vertiefungen der Klemmbacke
6 gehalten und hat das Bestreben, dieselben stets in die Lage füir maximale Klemmung zu
schwenken.
Die Gebrauchsweise der beschriebenen Vorrichtung ist gleich wie beim Beispiel gemäß Fig. 6.
Wenn die Klemmbacken 6 aus irgendeinem Grunde den biegsamen Stab 3 freigeben sollen, so kann
man durch Verschieben der aus dem Gehäuse 17 herausragenden Vorspränge 19 die Backen entgegen
der Wirkung der Feder 18 schwenken.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung hat den Vorteil, daß das Einschieben des flexiblen Stabes in
irgendein Rohrgebilde mühelos vorgenommen werden kann, ohne daß die Gefahr einer Beschädigung
des Stabes durch Knicken od. dgl. besteht. Insbesondere bei den Ausfüihrungsbeispielen gemäß
Fig. 4 bis 9 ist eine Knickung des biegsamen Stabes in der Klemmvorrichtung auch bei ungeschickter
Handhabung der Vorrichtung ausgeschlossen, weil die beiden Handgriffe 1 und 11 gleichachsig zueinander
geführt sind. Durch diese Führung der beiden Handgriffe wird auch ein angenehmeres
und sichereres Arbeiten gewährleistet.
Claims (21)
- PatentANSPROCHE:i. Vorrichtung zum Einziehen von Drähten in Rohrgebilde, insbesondere bei elektrischen Unterputzinstallationen, mit einem in das Rohrgebilde einschiebbaren biegsamen Stab zum nachherigen Anhängen und Durchziehen der Drähte, gekennzeichnet durch zwei ineinander längs verschiebbare Rohre, deren äußeres (1) als Handgriff dient, und durch deren inneres (2) der biegsame Stab (3) schiebbar ist, dadurch, daß am innern Rohr (2) eine Klemmvorrichtung mit wenigstens einer beweglichen Backe (6)befestigt ist, die anderseits mit einem zweiten Handgriff (ii) in Verbindung steht, derart, daß beim Verschieben des innern Rohres (2) mit Hilfe des zweiten Handgriffes (11) in der einen Richtung sich die Klemmbacke (6) an den biegsamen Stab (.3) anlegt und denselben mitnimmt, während bei einer Verschiebung in der andern Richtung die Klemmbacke den biegsamen Stab freigibt, so daß das innere Rohr (2) eine leere Rückwärtsbewegung ausführt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Handgriff (11) rohrförmig ausgebildet ist und den biegsamen Stab (3) koaxial umgibt.
- 3. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Handgriff (11) unter Zwischenschaltung der Klemmvorrichtung gleichachsig zum ersten Handgriff (1) in axialer Richtung verschiebbar geführt ist.
- 4. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Handgriff (11) in starrer Verbindung mit dem im ersten Handgriff (1) längs verschiebbaren Rohr (2) ist.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Klemmbacke (6) ein in einer durch die Längsachse der Vorrichtung gehenden Radialebene schwenkbarer Hebel ist.
- 6. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Klemmbacke (6) schwenkbar an einem mit dem zweiten Handgriff (11) verbundenen Tragteil (9) befestigt ist und unter dem Einfluß wenigstens einer Feder (18) steht, die bestrebt ist, die Klemmbacke stets in die Klemmlage zu schwenken.
- 7. Vorrichtung nach Ansprüchen 1, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine als Hebel ausgebildete Klemmbacke derart sowohl gelenkig mit dem innern Rohr (2) als auch dem zweiten Handgriff (11) in Verbindung steht, daß bei einer relativen Axialbewegung dieser beiden Teile eine Schwenkung des Hebels stattfindet.
- 8. Vorrichtung nach Ansprächen 1, 2, 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß das vom biegsamen Stab abgewendete . Ende jeder hebeiförmigen Klemmbacke an einem starr mit dem zweiten Handgriff (11) verbundenen Tragteil (9) schwenkbar gelagert ist, während ein starr am innern Rohr (2) befestigter Stützteil (5) zwischen der !Schwenkachse (10) des Hebels und dem als Klemmfläche ausgebildeten, gegen den biegsamen Stab (3) gewendeten Ende des Hebels gelenkig an demselben angreift.
- 9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 3, 5, 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit dem zweiten Handgriff (11) in starrer Verbindung stehende Führungsmanschette (16) das im ersten Handgriff (1) längs verschiebbare Rohr (2) umgreift.
- 10. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 3, 5 und 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsmanschette (16) am Tragteil (9) für mindestens eine Klemmbacke (6) angeordnet ist.
- 11. Vorrichtung nach Ansprüchen 1, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Klemmbacke (6) im Innern eines gleichzeitig als Tragteil für die Backe dienenden Gehäuses (17) untergebracht ist, welches einerseits mit dem zweiten Handgriff (11) und anderseits mit dem im ersten Handgriff (1) längs verschiebbaren Rohr (2) in starrer Verbindung steht.
- 12. Vorrichtung nach Ansprüchen 1, 5, 6 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Klemmbacke (6) einen durch eine zugeordnete Durchbrechung (20) aus dem Gehäuse heraussagenden Vorsprung (19) aufweist, weleher zum Lösen der Klemmvorrichtung entgegen der Wirkung der Feder (18) von Hand verschiebbar ist.
- 13. Vorrichtung nach Ansprüchen 1, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß für zwei zusammenarbeitende Klemmbacken (6) eine gemeinsame Feder (18) vorhanden ist, welche die Gestalt einer in Vertiefungen der Klemmbacken eingreifenden Stabfeder aufweist.
- 14. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei gleichmäßig um den biegsamen Stab (3) angeordnete und in durch die Längsachse der Vorrichtung gehenden Radialebenen schwenkbare Klemmbacken (6) vorhanden sind, deren Klemmflächen so geformt sind, daß ein Schwenken der Backen über die Lage für maximale Klemmung hinaus infolge gegenseitigen Versperrens unmöglich ist, ein Schwenken im Sinne des Lösens der Klemmung in der andern Richtung dagegen stattfinden kann.
- 15. Vorrichtung nach Ansprüchen 1, 2, 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorhanden sind, um die relative Bewegung des zweiten Handgriffes (11) in bezug auf das innere Rohr (2) derart zu begrenzen, daß die mindestens in der Einzahl vorhandene Klemmbacke (6) beim Einschwenken nicht über die Lage für maximale Klemmung hinausgelangt und daher sich wieder öffnen kann.
- 16. Vorrichtung nach Ansprüchen 1, 2, 5, 7, 8 und 15, dadurch gekennzeichnet, daß der am innern Rohr befestigte Stützteil (5) derart ausgebildet ist, daß er an dem mit dem zweiten Handgriff (n) in Verbindung stehenden Tragteil (9) zum Anschlag kommt, wenn die Klemmbacke (6) die Lage für maximale Klemmung erreicht.
- 17. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 und 16, dadurch gekennzeichnet, daß am äußeren Rohr (1) Mittel (12) vorgesehen sind, die ein Festhalten des biegsamen Stabes (3) jeweils während der leeren Rückwärtsbewegung des innern Rohres (2) ermöglichen.
- 18. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß am äußeren855Rohr (i) eine Durchbrechung (12) vorhanden ist, durch welche der biegsame Stab (3) während der leeren Rückwärtsbewegung des innern Rohres (2) festgehalten werden kann.
- 19. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß das äußere Rohr (1) an dem von der Klemmvorrichtung abgewendeten Ende ein rohrförmiges Ansatzstück (4) trägt, um in das Ende des Rohrgebildes eingesetzt werden zu können.
- 20. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß das Ansatzstück (4) ein biegsames Rohr ist.
- 21. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß das äußere Rohr (1) mit einem verschiebbaren und feststellbaren Organ (13 bis 15) versehen ist, zum Zwecke, die Vorrichtung beim Arbeiten an einem festen Punkt zur Anlage bringen zu können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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- 1950-08-19 US US180362A patent/US2602845A/en not_active Expired - Lifetime
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