DE855407C - Verfahren zum Bedrucken und Bepraegen von Kunststoff-Folien u. dgl. - Google Patents

Verfahren zum Bedrucken und Bepraegen von Kunststoff-Folien u. dgl.

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DE855407C
DE855407C DE1950H0006579 DEH0006579A DE855407C DE 855407 C DE855407 C DE 855407C DE 1950H0006579 DE1950H0006579 DE 1950H0006579 DE H0006579 A DEH0006579 A DE H0006579A DE 855407 C DE855407 C DE 855407C
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DE
Germany
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printing
embossing
thermoplastics
plastics
kinds
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Expired
Application number
DE1950H0006579
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English (en)
Inventor
Gerhard Dr Beck
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Hammersteiner Kunstleder G M B
Original Assignee
Hammersteiner Kunstleder G M B
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41M—PRINTING, DUPLICATING, MARKING, OR COPYING PROCESSES; COLOUR PRINTING
    • B41M1/00—Inking and printing with a printer's forme
    • B41M1/26—Printing on other surfaces than ordinary paper
    • B41M1/30—Printing on other surfaces than ordinary paper on organic plastics, horn or similar materials

Landscapes

  • Laminated Bodies (AREA)

Description

  • Verfahren zum Bedrucken und Beprägen von Kunststoff-Folien u. dgl. Es ist bekannt, daß thermoplastische Kunststoffe, wie z. B. Polyvinylchlorid, zu dünnen Folien verarbeitet werden, die zu Verpackungs- oder ähnlichen Zwecken dienen. Es ist ferner bekannt, daß Gewebe, Papiere, Pappen und ähnliche Materialien mit solchen Kunststoffen überzogen oder beschichtet und ebenfalls zu Verpackungs-, Einband- und ähnlichen Zwecken verwandt werden. Hingegen war es bisher unmöglich, derartige Kunststoff-Folien oder andere Materialien, die mit derartigen Kunststoffen überzogen oder beschichtet sind, haltbar zu bedrucken oder zu beprägen.
  • Das Beprägen oder Bedrucken von Kunststoffen vieler Art geschieht üblicherweise in Prägepressen mit warmen oder heißen Lettern oder Schriftsatzstempeln in der «'eise, daß die Lettern oder Schriftsatzstempel mit Papieren oder dünnen Geweben unterlegt werden, die Pigmente, wie z. B. Goldstaub, Silberstaub, Farbpigmentstaub od. dgl., tragen.
  • Eine Reihe von Kunststoffen, wie z. B. Nitrocelluloselacke, Acetylcelluloselacke od. dgl., können ohne Schwierigkeiten in dieser Weise bedruckt oder beprägt werden, da die Klebemassen, die die Pigment° zusammenhalten, keine störenden Einwirkungen auf den Kunststoff ausüben. Vielmehr werden hier die Pigmente ohne weiteres von dem Kunststoff aufgenommen.
  • Dagegen bereitet es Schwierigkeiten und izt es größtenteils sogar ganz unmöglich, thermoplastische und insbesondere weichmacherhaltige Kunststoffe wie z. B. Polyvinylchloride, Polyvinylacetate, Acrylsäureester, Mischpolymerisate u. dgl. ordnungsgemäß und dauerhaft unter Zuhilfenahme derartiger Metall- und Farbpigmentfolien zu bedrucken und zu beprägen. Auf diesen thermoplastischen Kunststoffen haften die aufgebrachten Pigmente nur ungenügend, so daß sie sich ohne Schwierigkeiten wieder entfernen lassen.
  • Gegenstand der vorliegenden Anmeldung ist ein neues Verfahren, bei welchem auch derartige thermoplastische Kunststoffe ordnungsgemäß und in dauerhafter Weise bedruckt und beprägt werden können. Nach diesem Verfahren werden die Metall- oder Farbpigmente mit einem den thermoplastischen Kunststoffen verwandten Erzeugnis gebunden, das beim Bedrucken oder Beprägen unter der Einwirkung der warmen oder heißen Lettern oder Schriftsatzstempel eine innige Verbindung mit dem zu bearbeitenden, auch weichmacherhaltigen Kunststoff eingeht, möglichst keine Weichmacherwanderung gestattet und so gleichzeitig eine dauerhafte und haltbare Verbindung zwischen dem Kunststoff und den Metall- oder Farbpigmenten schafft. Die Prägung springt selbst bei schärfstem Knicken nicht ab.
  • Damit wird gleichzeitig als weiterer Vorteil erreicht, daß die Einwirkung von Druck und Hitze bei dem Vorgang des Bedruckens und Beprägens auf kürzeste Dauer bemessen werden kann. Das ist deswegen wichtig, weil die thermoplastischen Kunststoffe unter der Einwirkung von Druck und Hitze leicht zum Schmelzen neigen. Ausführungsbeispiele 1. 14 Teile eines Mischpolymerisats aus Polyvinylchlorid und Polyvinylacetat werden mit i Teil Dioctylphtalat, 2o Teilen Aceton, 2o Teilen Äthylacetat und io Teilen Cyclohexanon gelöst und die viskose Masse wie üblich und je nach der gewünschten Tiefe des Farbtons mit Gold-, Silber- oder sonstigen Farbpigmenten versetzt.
  • So hergestellte Bronze- oder Pigmentpasten werden dann nach bekannten Verfahren auf Papiere, Gewebe oder ähnliche Materialien als Träger aufgebracht und können dann ohne weiteres zum Beprägen und Beschriften von Thermoplasten benutzt werden.
  • 2. 12 Teile eines Mischpolymerisats aus Polyvinylchlorid und Polyvinylidenchlorid werden mit i Teil Sebacinsäurebutylester, 15 Teilen Aceton, 15 Teilen Äthylacetat, io Teilen Äthylalkohol und io Teilen Cyclohexanon gelöst. Die Lösungsmasse wird nach der gewünschten Farbtiefe mit den erforderlichen Pigmenten angerührt und verteigt und die so erhaltene Masse zur Herstellung von Pigmentfolien verarbeitet.
  • So hergestellte Folien werden zum Beprägen oder zum Bedrucken von Thermoplasten bzw. aus Thermoplasten hergestellter Artikel verwandt.
  • 3. Nach beliebigen Verfahren hergestellte Gold-, Silber-, Bronze- oder Pigmentfolien, trägerlos oder auf Trägern jeder Art, ohne Rücksicht auf die besondere Zusammensetzung des Bronze- oder Pigmentkörpers, werden nicht wie bisher mit Haut- oder sonstigem Leim zur besseren Haftvermittlung überstrichen, sondern vielmehr mit der viskosen Mischpolymerisatlösung nach Ausführungsbeispiel i oder 2 als haftvermittelnde Schicht überstrichen oder überzogen.
  • So hergestellte Folien werden zum Beprägen oder zum Bedrucken von Thermoplasten bzw. aus Thermoplasten hergestellter Artikel verwandt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Bedrucken und Beprägen von Gegenständen aller Art aus thermoplastischen Kunststoffen, auch weichmacherhaltigen, im besonderen von Kunststoff-Folien, mit Kunststoffen beschichteten Stoffen und Papieren usw., dadurch gekennzeichnet, daß Druck- und Prägefolien verwendet werden, die Metall- oder Farbpigmente mit einem den thermoplastischen Kunststoffen verwandten Erzeugnis gebunden enthalten, die beim Bedrucken oder Beprägen unter der Einwirkung von warmen oder heißen Lettern oder Schriftsatz-und Zeichenstempeln eine innige Verbindung in der Form der gewünschten Schriftsätze oder Zeichen aller Art mit den zu verarbeitenden Kunststoffen eingehen.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Metall- oder Farbpigmentfolien aller Art, trägerlos oder auf Trägern wie üblich hergestellt, verwendet werden, die auf der dem zu bedruckenden oder zu beprägenden Kunststoff zuzukehrenden Schicht mit einem Überzug aus einem den thermoplastischen Kunststoffen verwandten Erzeugnis aus Polvmerisaten oder Mischpolymerisaten aller Art versehen sind.
DE1950H0006579 1950-11-06 1950-11-06 Verfahren zum Bedrucken und Bepraegen von Kunststoff-Folien u. dgl. Expired DE855407C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1092875B (de) * 1956-03-16 1960-11-17 Maurice Levy Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen von Schmuckmustern auf bahnfoermiges Textilgut
DE1117078B (de) * 1955-12-27 1961-11-16 Kleinewefers Soehne J Vorrichtung zum gleichzeitigen Praegen und Bedrucken von Textilbahnen
DE1218925B (de) * 1961-12-04 1966-06-08 Albrecht J Fa Verfahren zur Herstellung der Dekoration von Porzellan, Glas, Steingut u. dgl.
DE1223280B (de) * 1958-01-21 1966-08-18 Letraset International Ltd Trockenabziehbild oder Trockenuebertragungs-material
DE1247349B (de) * 1956-02-28 1967-08-17 Dr Elmar Messerschmitt Verfahren zur Erzeugung eines Drucks auf Kunststoffolien

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