DE855353C - Schwingsieb - Google Patents

Schwingsieb

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Publication number
DE855353C
DE855353C DES3308A DES0003308A DE855353C DE 855353 C DE855353 C DE 855353C DE S3308 A DES3308 A DE S3308A DE S0003308 A DES0003308 A DE S0003308A DE 855353 C DE855353 C DE 855353C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
base frame
rocker arm
box
gravity
center
Prior art date
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Expired
Application number
DES3308A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Dipl-Ing Dr-Ing Linke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siteg Siebtechnik GmbH
Original Assignee
Siteg Siebtechnik GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Siteg Siebtechnik GmbH filed Critical Siteg Siebtechnik GmbH
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Application granted granted Critical
Publication of DE855353C publication Critical patent/DE855353C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/28Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens
    • B07B1/40Resonant vibration screens

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

  • Die weitere Durcharbeitung des Schwingsiebes nach Patent 846052, insbesondere der diesem zugrunde liegenden Schwingvorrichtung für die Erzeugung der mechanischen Schwingungen, ergab wesentliche Verbesserungen. Man kann nämlich durch Lagerung der die Unwucht tragenden Antriebswelle an einem Schwingpendel erhebliche Vereinfachungen erzielen. Dadurch wird nicht nur der Siebkasten verbilligt und vereinfacht, weil die Antriebswelle nicht mehr in ihm gelagert wird und so der Siebkasten ein selbständiges Konstruktionselement wird, vielmehr werden auch die Lenkerfedern nicht mehr durch die Fliehkräfte der Unwucht belastet.
  • Der Erfindungsgegenstand ist beispielsweise durch Abb. i wiedergegeben. Der Siebkasten i steht oder hängt wie bisher an Lenkerfedern 2, die an dem elastisch abgestutzten Grundrahmen 3 befestigt sind. Der Grundrahmen 3 selbst steht wieder auf Lenkerfedern 4, die senkrecht zu den Hauptlenkerfedern 2 angeordnet sind. Das Gesamtsystem selbst wird durch die Schraubenfedern 5 getragen. Da die Lenkerfedern 4 nur zur seitlichen Führung dienen, können sie in vielen Fällen fortgelassen werden und sind für die Ausführung nicht unbedingt wesentlich. Neu ist, daß der Unwuchtantrieb in Gestalt einer Welle 6 mit umlaufender außermittiger Masse im Kopfteil eines starren Pendels 7 angebracht ist. Dieses schwingungsfähige Pendel 7 wird am Grundrahmen 3 durch ein Gummigelenk 8, eine Blattfederkonstruktion oder ein sonstiges bekanntes :Maschinenelement gelagert, das infolge der kleinen Ausschläge keine Wartung braucht. Das Kopfteil des Schwingpendels 7 wird mit dem Siebkasten i durch eine elastische Kuppelstange 9 verbunden. Durch diese Kuppelstange 9 werden die Schwingimpulse der rasch umlaufenden Unwucht auf den Siebkasten i übertragen und erregen ihn zu raschen mechanischen Schwingungen.
  • Für das einwandfreie Arbeiten der gesamten Anordnung ist es nun wesentlich, daß der am Grundrahmen schwingbar abgestützte Schwinghebel durch eine Kuppelstange so mit dem Siebkasten verbunden ist, daß sie in einer Ebene liegt, die durch oder annähernd durch den Schwerpunkt des Siebkastens S, hindurchgeht und senkrecht oder annähernd senkrecht zum Schwinghebel liegt, wobei die Mittellinie des Schwinghebels durch den Gesamtschwerpunkt S des Siebes geht.
  • Der Gesamtschwerpunkt S selbst teilt die Verbindungslinie des Schwerpunktes S, des Siebkastens und des Schwerpunktes des Grundrahmens S, im Verhältnis der Größe der beiden Massen.' Eine andere Möglichkeit der Anwendung des Erfindergedankens zeigt Abb. 2. Der Siebkasten i und Grundrahmen 3 sind in derselben Form wie bei Abb. i durch Lenkerfedern 2 aufeinander abgestützt. Der Grundrahmen selbst steht auf den Schraubenfedern 5. Der Unwuchtantrieb 6 ist oberhalb der Oberkante des Siebkastens im Kopf des Pendels 7 angeordnet. Das Pendel 7 ist mit dem Siebkasten i durch die Kuppelstange 9 verbunden. Die Kuppelstange 9 liegt in einer Ebene, die senkrecht zum Pendel ? verläuft und durch oder annähernd durch den Schwerpunkt des Siebkastens S1 hindurchgeht. Die Mittellinie des Schwingpendels 7 geht wie bei Abb. i durch den Gesamtschwerpunkt S des Schwingsiebes hindurch. Im Gegensatz zu der Vorrichtung nach Abb. i macht der Grundrahmen 3 keine geradlinigen, sondern elliptische Schwingbewegungen. Das Schwingpendel überträgt am Drehpunkt 8 des Grundrahmens in Richtung des Schwinghebels 7 eine Kraft, die gleich der Fliehkraft der Unwucht ist. Der sich in dieser Richtung ergebene Ausschlag des Grundrahmens ist gegeben durch die Größe der Masse des Siebkastens zusätzlich der Masse des Grundrahmens.
  • In Richtung senkrecht zum Schwingpendel und zu den Lenkerfedern wird von dein Schwingpendel im Drehpunkt 8 eine Kraft übertragen, die sich aus dem Hebelverhältnis a zu b des Schwinghebels ergibt.
  • Es ist natürlich auch möglich, die Lage der Unwuchtwelle im Schwinghebel unterhalb des Angriffspunktes der Kuppelstange zu legen, wobei der Grundrahmen dann auch elliptische Schwingungen ausführt, deren Größe sich nach den Verhältnissen der Hebel a und b richtet, wobei die Phasenverschiebung der Ellipsenschwingung des Grundrahmens und der Ellipsenschwingung des Siebkastens in einem Falle i8o° beträgt und im anderen Falle gleich Null ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Scbwingsieb, bestehend aus einem nachgiebig gelagerten Grundrahmen und einem auf diesem durch Lenker abgestützten Siebkasten nach Patent 846052, dadurch gekennzeichnet, claß die die umlaufende Unbalance tragende Welle (6) im Kopf eines Schwingpendels (7) gelagert ist, das seinerseits schwingbar am Grundrahmen (3) sitzt und dessen Kopfteil mittels einer Kuppelstange (g) mit dem Siel)-kasten (i) verbunden ist.
  2. 2. Schwingsieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, claß die die Umwucht tragende Welle (6) im Kopf eines Schwinghebels (7) oberhalb der Siebkastenoberkante gelagert ist, wobei der Schwinghebel seinerseits sch-,vingbar am Grundrahmen (3) abgestützt ist und mit der Kuppelstange (9) so mit dem Siebkasten verbunden ist, daß sie in einer Ebene liegt, die durch oder annähernd durch den Schwerpunkt des Siebkastens S, hindurchgeht und senkrecht oder annähernd senkrecht zum Schwinghebel liegt, wobei die Mittellinie des Schwinghebels durch den Gesamtschwerpunkt S des Siebkastens geht.
DES3308A 1950-05-09 1950-05-09 Schwingsieb Expired DE855353C (de)

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DES3308A DE855353C (de) 1950-05-09 1950-05-09 Schwingsieb

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Publications (1)

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DE855353C true DE855353C (de) 1952-11-13

Family

ID=7470093

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DES3308A Expired DE855353C (de) 1950-05-09 1950-05-09 Schwingsieb

Country Status (1)

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DE (1) DE855353C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3495597A (en) * 1966-09-08 1970-02-17 Case Co J I Harvesting machine
US4287779A (en) * 1979-07-05 1981-09-08 Goncharov Evgeny S Directional-action mechanical vibrator and a mechanical system for converting rotary motion into reciprocating motion
US4315817A (en) * 1978-06-05 1982-02-16 Popper Engineering Ltd. Vibrating surface apparatus

Cited By (3)

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