DE85518C - - Google Patents

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DE85518C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67CCLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
    • B67C3/00Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus; Filling casks or barrels with liquids or semiliquids
    • B67C3/02Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus
    • B67C3/18Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus using siphoning arrangements

Landscapes

  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)
  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. November 1894 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine neue und verbesserte Flaschenfüllmaschine, mit welcher jegliche Anzahl Flaschen und Gefäfse von beliebiger Gestalt und Gröfse zu gleicher Zeit bis zu einem bestimmten und in allen Flaschen gleichen Niveau gefüllt werden können.
In der beiliegenden Zeichnung ist:
Fig. ι eine Vorderansicht, '
Fig. 2 eine Seitenansicht,
Fig. 3 ein Grundrifs der den Gegenstand der Erfindung bildenden Maschine;
Fig. 4 und 5 sind Theilänsichten.
Das Gestell der Maschine besteht aus einer Bodenplatte T, welche zwei seitliche Rahmen F trägt, die durch einen Anker ν und durch die Achse α mit einander verbunden sind. An dem Gestell sind mittelst Stangen b b1 und d Träger c angehängt, welche dazu bestimmt sind, den zur Aufnahme der zu füllenden Flaschen dienenden Trog t zu tragen. Dieser Trog sitzt verschiebbar in entsprechenden, auf der Innenseite der Träger befindlichen Auskehlungen oder Nuthen. Der Innenraum des Troges ist durch feste oder bewegliche Leisten t1 in Fächer oder Abtheilungen getheilt.
Am hinteren Ende der Maschine befindet sich ein Behälter, welcher in zwei mit einander in Verbindung stehende Abtheilungen O und O1 getheilt ist, von denen jede mit einem Kugelventil versehen ist. In der.einen Abtheilung O1 des Behälters ist ein Verdränger D angeordnet und an seinem oberen Ende an einer wagerechten Traverse i durch zwei Schraubenbolzen j befestigt, so dafs die Höhenstellung des Verdrängers in der Abtheilung O1 des Behälters zweckmäfsig geregelt werden kann. Die wagerechte Traverse i besitzt an beiden Enden mit Gewinden versehene Zapfen, welche durch Schlitze s1 der hinteren Ständer des Gestells hindurchgehen und an den beiden Stangen b1 durch Schraubenmuttern befestigt sind. Längs der Vorderseite des Behälters steigen Heberröhren k auf, deren untere Enden in einen vorspringenden Theil der Stutzen des Behälters eingelassen sind und welche bis zum Boden des Gefäfses in die Flüssigkeit eintauchen.
Die oberen Enden der Röhren k sind um die innere Kante einer Platte ρ umgebogen und laufen quer über diese Platte und schliefslich durch entsprechende Oeffhungen derselben abwärts. Sie bilden unterhalb der Platte Mundstücke, durch welche die Flüssigkeit beim Füllen ausfliefst. Die Flüssigkeit wird dabei durch einen Hahn abgegeben, welcher durch ein Kugelventil bethätigt wird.
Fig. 3 zeigt die Platte ρ nur auf der linken Seite, während die andere Hälfte weggelassen ist, um den darunter befindlichen, mit Flaschen B gefüllten Trog t erkennen zu lassen. Die Träger c sind durch die Stangen e an einer oberen wagerechten Traverse d befestigt, die an beiden Enden in mit Gewinden versehene Zapfen ausläuft, welche durch an den vorderen Ständern des Gestells F angebrachte Schlitze s hindurchgehen und mittelst Schraubenmuttern an äufsereh senkrechten Stangen b befestigt sind. Die Stangen b haben am oberen Ende ebenfalls Gewindestücke, welche durch entsprechende
Oeffnungen in den Traversen d durchgesteckt und daran durch Schraubenmuttern befestigt sind, so dafs die Höhe der den Trog t tragenden Träger nach Belieben geregelt werden kann. An dem einen-Ende trägt die Achse a einen Hebel L, welcher mit dem einen Ende an der Stange bl, mit dem anderen an der Stange b befestigt ist. , Dieser Hebel trägt eine Coulisse q, in deren Schlitz ein Zapfen a? eingreift, welcher an einem mit dem unteren Ende an der Seite der Bodenplatte T angelenkten Handhebel sitzt. Diese Coulisse q bildet als Fortsetzung des Hebels L eine Art Schwanzstück, des letzteren und besteht mit demselben aus einem Stück. Die Coulisse hat eine halsartig gekrümmte Form, wie aus Fig. 2 zu ersehen ist, und der Schlitz derselben geht derartig nach unten, dafs der Zapfen α3, welcher in demselben gleitet, das Coulissenstück und damit zugleich das linke Ende a1 des Hebels L anhebt, sobald man den Handhebel h nach links in der Pfeilrichtung dreht. Die Achse α ist der Schwingungspunkt der Coulisse q und des Hebels L, welche, wie bereits erwähnt, ein einziges Stück bilden.
Fig. 2 zeigt die Stellung der Theile vor dem Füllen. Um die Flaschen B in dem Trog zu füllen, wird der Hebel h in der Richtung des Pfeiles (Fig. 2) gedreht. Dadurch wird mittelst des Zapfens a3 die Coulisse q und mithin auch das Ende al des Doppelhebels L gehoben, während das andere Ende des'letzteren gleichzeitig gesenkt wird. Dadurch wird der Trog um so viel gehoben, dafs die unteren Mundstücke der Röhren k in die Hälse der Flaschen eintreten, während gleichzeitig der Verdränger D in die im Behälter O1 befindliche Flüssigkeit eintaucht und dieselbe zwingt, in den Heberröhren aufzusteigen und die Flaschen bis zu einem in allen Flaschen gleichen Niveau zu füllen. Dieses Niveau ist dasselbe wie dasjenige der Flüssigkeit im Behälter O1 und es hängt ab von der Tiefstellung des Verdrängers Sobald dieses Niveau erreicht ist, hört der Ausflufs der Flüssigkeit auf. Wenn nun der Hebel h in seine frühere Stellung zurückgedreht wird, senkt sich der Trog wieder und die Flaschen können alsdann nach Entfernung des falschen Bodens herausgenommen und durch neue ersetzt werden. Gleichzeitig hebt sich auch der Verdränger über das Niveau der Flüssigkeit im Behälter und hört auf, auf diese zu wirken. Sollen mit der Maschine Flaschen von verschiedener Gröfse gefüllt werden, so fällt der Trog t weg. Statt dessen werden zwei mit Löchern versehene Platten ρ und p1 angewendet, welche in Fig. 4 und 5 dargestellt sind. Die Platte ρ hat umgebogene Ränder und umfafst mit denselben eine darunter befindliche, ebenfalls mit Löchern versehene Platte p1. Die letztere läfst sich infolge dieser Anordnung unter . der Platte ρ verschieben. Der Rand der Flaschen B kann bequem durch die Oeffnungen m und η der Platten ρ und ρ1 durchgesteckt werden, sobald die Ränder der Löcher sich decken. Wird nun die Platte p1 vorgezogen, so umfafst der Rand des Loches η der oberen Platte und der Rand des Loches m der unteren Platte von zwei Seiten den Hals der Flasche unterhab des Randes r. Die untere Platte wird dabei durch Federn oder andere geeignete Mittel in ihrer. Lage gehalten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Flaschenfüll vorrichtungen mit Heberröhren ein Hebelmechanismus zur gleichzeitigen Bewegung des Verdrängers (D) und des die Flaschen aufnehmenden Troges (t), bestehend aus einem drehbar gelagerten, durch Handhebel (h), Stift (as) und Führung (q) zu be7 wegenden doppelarmigen Hebel (L), welcher an einem Ende den in Schlitzen (s1) senkrecht geführten Verdränger (D), am anderen Ende den ebenfalls in Schlitzen (s) senkrecht geführten Trog (t) trägt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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