DE855009C - Thermostat - Google Patents
ThermostatInfo
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- DE855009C DE855009C DEK7875A DEK0007875A DE855009C DE 855009 C DE855009 C DE 855009C DE K7875 A DEK7875 A DE K7875A DE K0007875 A DEK0007875 A DE K0007875A DE 855009 C DE855009 C DE 855009C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H37/00—Thermally-actuated switches
- H01H37/02—Details
- H01H37/10—Compensation for variation of ambient temperature or pressure
Landscapes
- Thermally Actuated Switches (AREA)
Description
- Thermostat Bekannt sind Thermostate, bei denen die Wärmedehnungen eines am Boden eines Gehäuses befestigten Fühlrohres durch einen Fühlstab von geringer Wärmeausdiehnung und ein an diesem befestigtes Brückenstück auf einen elektrischen Kontakthebel übertragen werden, der am Boden des Gehäuses gelagert ist. Das Lager des Kontakthebels besteht im allgemeinen aus kurzen, am Boden des Gehäuses befestigten Lagerstiften (Kegelstiften oder Schneiden) aus Stahl, während das Brückenstück aus gegossenem Rotmetall, einer Zinklegierung od. dgl. besteht und das Ende des Kontakthebels umgreift und einen kurzen Druckstift (Einstellschraube) trägt, der von oben auf den unter Federwirkung stehenden Kontakthebel drückt. Bei einer Umkehrung dieser Anordnung trägt das Brückenstück nach unten gerichtete Lagerstifte, gegen die der Kontakthebel durch eine Feder gedrückt wird, und der Fühlstab drückt von unten mittels eines ,Druckstiftes auf den Kontakthebel. Bei diesen Geräten entstehen fehlerhafte Regelungen, weil das Gehäuse nebst den Steuerteilen wechselnden Temperaturen ausgesetzt ist und das Brückenstück bei Erwärmung infolge seiner Werkstoffeigenschaften und seiner größeren Länge im Verhältnis zu den Längen der Lager- und Druckstifte sich stärker ausdehnt als die Lager- und Druckstifte und diese Wärmedehnungen mit großer Übersetzung durch den Kontakthebel auf den Regelkontakt übertragen werden.
- Die Erfindung bezieht sich auf einen Thermostaten mit einem Fühlrohr, dessen Wärmedehnung durch einen Fühlstab nebst Druckstift auf einen auf Lagerstiften des Gehäuses gelagerten elektrischen Kontakthebel- übertragen wird, wobei ein Brückenstück zwischen den Fühlstab und seinen Druckstift oder zwischen den Gehäuseboden und die Lagerstifte eingeschaltet ist, und das wesentliche besteht darin, daß die Lagerstifte längs verschieblich in ihrer Fassung gebettet sind und mittels ihrer Schulter auf Wärmedehnungsausgleichern von hohem Wärmedehnungsbeiwert ruhen. Dies hat den Vorteil, daß fehlerhafte Regelungen, die durch wechselnde Temperaturen des Gehäuses nebst seinen Steuerteilen entstehen, verhütet werden, wenn die Wärmedehnungsausgleicher derart bemessen sind, daß bei einem Temperaturwechsel des Gehäuses nebst seinen Steuerteilen der Regelkontakt im Verhältniis zu seinem festen Gegenkontakt die gleiche Lage, z. B. die Schließlage oder eine bestimmte Öffnungslage, beibehält.
- Eine besonders einfache Ausführungsform ergibt sich, wenn die Wärmeausgleicher der Lagerstifte derart bemessen sind, daß der Kontakthebel bei Temperaturwechsel des Gehäuses nebst seinen Steuerteilen eine Schwenkbewegung um den Berührungspunkt des Regelkontaktes mit seinem Gegenkontakt erfährt. Diese Ausführungsform ist anwendbar, wenn der Gegenkontakt des Regelkontaktes nur unwesentlichen Temperaturwechseln ausgesetzt ist. Es sind dann nur Wärmeausgleicher an, den Lagerstiften notwendig.
- Eine besonders vorteilhafte Äusführungsform ergibt sich, wenn sowohl die Lagerstifte als auch der feste Gegenkontakt des Regelkontaktes längs verschieblich in ihrer Fassung gebettet sind und mittels Schultern) auf Wärmeausgleichern ruhen und die Wärmeausgleicher derart bemessen sind, daß der Kontakthebel bei Temperaturwechsel des Gehäuses eine Parallelverschiebung erfährt. Dies hat den Vorteil, daß auch die durch Wärmeleitung auf den Lagerpunkt des Gegenkontaktes übertragenen Wärmedehnungen der Gehäuseteile ausgeglichen werden können.
- Die Wärmeausgleicher bestehen zweckmäßig aus Unterlegscheiben aus Hartgummi oder einem Kunststoff mit -.hohem Wärmedehnungsbeiwert. Hierdurch werden die Wärmeausgleicher besonders klein.
- Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar einen Thermostaten im Schnitt. An einer Bodenplatte 2 eines Gehäuses 3 ist ein Rohransatzstück 4- angebracht, in das ein Fiühlrohr 5 aus Messing od. dgl. eingelötet ist, das am unteren Ende durch einen Boden 6 geschlossen ist. In den Boden 6 ist ein Stab 8 aus Baustoff mit geringem Wärmedehnungsbeiwert eingesetzt. Der Stab 8 trägt oben, ein Brückenstück io aus Messing, einer Zinklegierung od. dgl., das mittels einer in dem Brückenstück verschraubbaren, mit einer Skalenscheibe 20 versehene Einstellschraube i i und ihrer Kegelspitze 12 (Druckstift) auf den Kontakthebel 13 drückt, der auf Lagerstiften 14 (Kegelstiften oder Schneiden) der Bodenplatte 2 gelagert ist. Der Kontakthebel 13 trägt einen Regelkontakt 15, der mit einem Gegenkontakt 16 der Bodenplatte 2 zusammenarbeitet. Enne Schraubenfeder 17 drückt den Kontakthebel 13 auf die Lagerstifte 14 und den Gegenkontakt iG. Bei Schließlage des Kontaktes 15, 16 ist die Verbindungslinie zwischen der Kegelspitze 12 und den Lagerspitzen 14, also der wirksame Antriebshebel des Kontakthebels 13, senkrecht zur Achse des Fühlstabes 7, 8 gerichtet.
- Gemäß der Erfindung sind die Lagerstifte 14 in Bohrungen 24 der Bodenplatte 2 längs verschiebbar gelagert und ruhen mittels ihrer Bunde 25 auf Wärmeausgleichern 26, die zweckmäßig aus Unterlegscheiben aus Hartgummi oder einem ähnlichen hochwärmedehnungsfähigen Baustoff bestehen. Die Gegenkontakte 16 sind mit ihren unteren Kolben 27 ebenfalls in Fassungen 28 der Bodenplatte 2 längs verschiebbar gelagert und ruhen auf Wärmeausgleichscheiben 29 aus Hartgummi od. dgl.
- Die Wärmeausgleicher 26 und 29 sind derart bemessen, daß sie die Wärmedehnungen des Brückenstückes io nebst Druckstift 12 ausgleichen, derart, daß der Kontakthebel 13 eine Parallelverschiebung erfährt und der Gegenkontakt 16 in gleichem Maße verschoben wird. Da Hartgummi etwa einen fünfmal so großen Wärmeausdehnungsbeiwert aufweist wie Messing, genügen hierzu schon verhältnismäßig dünne Scheiben 26 und 29.
- Nach einer anderen Ausführungsform können die Lagerstifte 14 auch in einem festen Brückenstück gelagert sein und von oben am Kontakthebel 13 angreifen, während der Druckstift 12 unmittelbar am Stab 8 befestigt ist und dann, ebenso wie die Feder 17, von unten gegen den Kontakthebel 13 drückt.
- Nach einer weiteren Ausführungsform kann für den Fall, daß der Gegenkontakt 16 nur unwesentlichen Wärmeänderungen unterliegt, dieser Kontakt auch festgelagert sein, und die Wärmeausgleichscheiben 26 werden dann derart bemessen, daß bei Temperaturänderungen des Gehäuses nebst Steuerteilen der Kontakthebel 13 eine Schwenkbewegung um den Berührungspunkt zwischen Kontakten 15 und 16 erfährt.
- DieZuverlässigkeit und Regelgenauigkeit werden durch die neue Wärmeausgleichvorrichtung wesentlich verbessert.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Thermostat mit einem Fühlrohr, dessen Wärmedehnungen durch einen Fühlsta-b nebst Druckstift auf einen auf Lagerstiften des Gehäuses gelagerten elektrischen Kontakthebel übertragen wird, wobei ein Brückenstück zwischen den Fühlstab und seinen Druckstift oder zwischen den Gehäuseboden und die Lagerstifte eingeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerstifte längs verschieblich in ihrer Fassung gebettet sind und mittels ihrer Schulter auf Wärmedehnungsausgleichern von hohem Wärmedehnungsbeiwert ruhen.
- 2. Thermostat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmeausgleicher der Lagerstifte derart bemessen sind, daß der Kontakthebel bei Temperaturwechsel des Gehäuses nebst seinenSteuerteilen eine Schwenkbewegung um den Berührungspunkt des Regelkontaktes mit seinem Gegenkontakt erfährt.
- 3. Thermostat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, ciaß sowohl die Lagerstifte als auch der feste Gegenkontakt des Regelkontaktes längs verschieblich in ihrer Fassung gebettet sind und mittels Schultern auf Wärmeausgleichern ruhen und die Wärmeausgleicher derart bemessen sind, daß der Kontakthebel bei Temperaturwechsel des Gehäuses eine Parallelverschiebung erfährt.
- 4. Thermostat nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmeausgleicher aus Unterlegscheiben aus Hartgummi oder einem Kunststoff mit hohem Wärmedehnungsbeiwert bestehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK7875A DE855009C (de) | 1950-11-01 | 1950-11-01 | Thermostat |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK7875A DE855009C (de) | 1950-11-01 | 1950-11-01 | Thermostat |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE855009C true DE855009C (de) | 1952-11-10 |
Family
ID=7211727
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK7875A Expired DE855009C (de) | 1950-11-01 | 1950-11-01 | Thermostat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE855009C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE933895C (de) * | 1953-06-13 | 1955-10-06 | Christian Buerkert | Sollwerteinsteller fuer Temperaturregler |
| EP1458003A1 (de) * | 2003-03-10 | 2004-09-15 | Electrovac, Fabrikation elektrotechnischer Spezialartikel Gesellschaft m.b.H. | Temperaturfühler |
-
1950
- 1950-11-01 DE DEK7875A patent/DE855009C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE933895C (de) * | 1953-06-13 | 1955-10-06 | Christian Buerkert | Sollwerteinsteller fuer Temperaturregler |
| EP1458003A1 (de) * | 2003-03-10 | 2004-09-15 | Electrovac, Fabrikation elektrotechnischer Spezialartikel Gesellschaft m.b.H. | Temperaturfühler |
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