DE85465C - - Google Patents

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DE85465C
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0057Accessories for arc lamps
    • H05B31/006Electromagnets or armatures; Arc blowing electromagnets

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

»ISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft elektrische Bogenlampen, bei denen die Regelung des Lichtbogens durch die Einwirkung von SoIenoiden in der Art erfolgt, dafs dieselben, je nachdem die Lampe als Differentiallampe oder als Hauptstromlampe ausgebildet ist, mittelbar oder unmittelbar den beiden oder einem der beiden mittelst eines über eine Rolle gehängten biegsamen Verbindungsgliedes zusammenhängenden Kohlenhalter solche Bewegung ertheilen, dafs sie je nachdem weiter auseinandergehen oder näher zusammenlaufen.
Die Erfindung bezweckt möglichste Vereinfachung der Regelungsvorrichtung. Sie besteht darin, den oder die Solenoidkerne selbst durch Verleihung von Gelenkigkeit oder Biegsamkeit als unmittelbares Verbindungsglied der beiden Kohlenhalter auszunutzen. Zweckmäfsig werden dabei die beiden Solenoidspulen der besseren Stützung des sich krümmenden Kerntheiles halber so gestaltet, dafs ihr oberer Theil in einem Kreisbogen verläuft bezw. unter Vermittelung des die Wickelung tragenden Rohres sich zu einem Halbkreise ergänzen. Um ferner die Solenoidanziehung durchaus gleichmäfsig zu gestalten, zieht der Erfinder vor, je statt eines Einzelsolenoides ein Doppelsolenoid zu benutzen, dessen Spulen" so gewickelt sind, dafs je den schwächer ziehenden Stellen des einen Einzelsolenoides in gleichem Grade stärker ziehende Stellen des anderen entsprechen.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einer Ausführungsform und in der Anwendung auf Differentiallampen dargestellt. Fig. 1 ist eine Oberansicht, Fig. 2 eine Ansicht in senkrechtem Schnitt nach 2-2 der Fig. r.
S1S3 ist das in den Hauptstromkreis eingeschaltete Doppelsolenoid für den oberen Kohlenhalter 0 und s2 si das im Nebenschlufs angeordnete Doppelsolenoid für den unteren Kohlenhalter u. Die beiden Solenoide s1 s"2 haben einen gemeinschaftlichen Kern k1, ebenso die beiden Solenoide ss s4 einen gemeinschaftlichen Kern k2. An die rechtsseitigen Enden von kl und k2 ist vermittelst seiner Verlängerung o1 der obere Kohlenhalter ο angehängt und an ihre linksseitigen Enden der untere Kohlenhalter u durch seine Verlängerung u1. Wie die Fig. 2 ersehen läfst, wird in diesem Beispiel die Bewickelung der Hauptstromspule s1 von unten nach oben schwächer, umgekehrt die ihr entsprechende Bewickelung von s3 in gleichem Verhältnifs von unten nach oben stärker, ebenso wird die Bewickelung der Nebenschlufsspule s1 von oben nach unten schwächer, die der entsprechenden Spule sl dagegen von oben nach unten stärker, so zwar, dafs den schwächer ziehenden Stellen von s1 entsprechend stärker ziehende Stellen von s3 und umgekehrt, und ebenso den stärker ziehenden Stellen von s2 entsprechend schwächer ziehende Stellen von s*,- und umgekehrt, entsprechen. Infolge dessen erfolgt die Anziehung für jeden Kohlenhalter mit beständiger Gleichmäfsigkeit.
Die gemeinschaftlichen Kerne k1 und k2 sind je als Gliederketten ausgebildet, welche zur Verminderung der Reibung an den Gliederungen mit lose laufenden scheibenförmigen Rollen r versehen sind, mit denen sich der Kern in dem beiden Spulen s1 s3 bezw. s2 5* gemeinsamen, oben im Halbkreis gebogenen Rohr r1 r2 führt. Es ist zweckmäfsig, die Spulen, wie im
vorliegenden Ausführungsbeispiele, unter entsprechender Krümmung ihres oberen Theiles so weit zu verlängern, dafs beiderseits ein Theil des Kreisbogens auf die Spulen entfällt. Die Anziehungsdifferenz der beiden Doppelist derart bemessen, Abstand der beiden
solenoide s1 sB und s'2 s'
:2 04
dafs sie dem richtigen
Kohlen e und e1 entspricht. Wird durch den Abbrand der Abstand gröfser, so nimmt die Anziehung von s1 sä entsprechend ab, die von s2 s4 entsprechend zu; letztere ziehen die Kerne k1 k2 mit allmäliger Abnahme stärker an, so dafs sich ο senkt, dagegen n1 gehoben wird, bis der richtige Abstand wieder hergestellt wird; sollte derselbe sich verringern, so steigt die Anziehung des Doppelsolenoides s1 s3 unter entsprechender Abnahme der Anziehung von 52ä4, und die Kerne k1 k2 werden in S1S3 mit allmäliger Abnahme tiefer hereingezogen unter Senken von u und Anheben von o, bis wieder die richtige Bogenlänge hergestellt ist.
Bei der Anwendung der Erfindung auf Hauptstromlampen fällt einfach das Doppelsolenoid S2S4 fort unter entsprechender Belastung des oberen Kohlenhalters.
Anstatt den gemeinschaftlichen Kern als Gliederkette oder Kette überhaupt auszubilden, kann man ihn auch in anderer Weise biegsam gestalten, z. B. indem man ihn aus einem Drahtseil, einem mit Eisentheilen gefüllten Schlauch oder dergl. bestehen läfst.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Elektrische Bogenlampe, gekennzeichnet durch Ausbildung der Solenoidkerne zu einem die beiden Kohlenhalter unmittelbar tragenden biegsamen Verbindungsstück.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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