DE85442C - - Google Patents
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- control
- thumb
- coulisse
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L31/00—Valve drive, valve adjustment during operation, or other valve control, not provided for in groups F01L15/00 - F01L29/00
- F01L31/08—Valve drive or valve adjustment, apart from tripping aspects; Positively-driven gear
- F01L31/16—Valve drive or valve adjustment, apart from tripping aspects; Positively-driven gear the drive being effected by specific means other than eccentric, e.g. cams; Valve adjustment in connection with such drives
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- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanically-Actuated Valves (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Prä'cisions-Steuerung für Dampfmaschinen
sowohl mit Drehschieber- als Ventil-Dampfeinlafs. Die Steuerung der Schieberoder
Ventilstange erfolgt von einem mit einer Rolle versehenen Arm aus, welcher durch
Führung der Rolle in einer mit beweglichen Daumen besetzten Coulisse aus seiner. Bahn
abgelenkt wird; hierbei wird diese das Oeffnen und Schliefsen der Dampfeinlafselemente bewirkende
Ablenkung durch Verstellung der Anschlagdaumen zu einander geregelt, von denen der eine mit der Regulatorstange verbunden
ist und durch deren Heben oder Senken je nach dem schnelleren oder langsameren Gang der Maschine in der Coulisse
verschoben wird.
Die Erfindung bezweckt, mit möglichst einfachen Mitteln, unter Einhaltung eines geräuschlosen
Ganges der Maschine, eine für die Einflüsse des Regulators möglichst empfindliche
und dabei zuverlässig und schnell wirkende Steuerung zu schaffen, die sowohl für Doppelsitzventile
als auch für einfache und Drehschieber in senkrechter oder waagrechter Anordnung
benutzt werden kann und eine vom Arbeitscylinder seitliche Aufstellung gestattet.
Als ein weiterer wesentlicher Vortheil der vorliegenden Erfindung ist noch die leichte, mittelst
Hand oder auch durch elektrischen Stromzu bewirkende Auslösung der Steuerung, sei
es bei Unglücksfällen oder für Dichtheitsprüfungen, hervorzuheben.
Auf beiliegender Zeichnung ist in
Fig. ι die Steuerungsvorrichtung in Ansicht, einerseits in Verbindung mit einem Drehschieber, andererseits mit einem Doppelsitzventil dargestellt. .
Fig. ι die Steuerungsvorrichtung in Ansicht, einerseits in Verbindung mit einem Drehschieber, andererseits mit einem Doppelsitzventil dargestellt. .
Fig. 2 veranschaulicht in einem Längsschnitt durch den Dampfcylinder die Anordnung dieser
beiden Einlafselemente.
Fig. 3 veranschaulicht die Steuerungsvorrichtung in seitlicher Ansicht unter seitlicher Anordnung
vom Dampfcylinder.
Der an der Steuerwelle α befestigte Steuerhebel b, welcher hier eine kreisrunde Bewegung
macht, aber auch durch ein anderes Element, wie z. B. eine Excenterscheibe, ersetzt werden
kann, trägt um einen Bolzen c drehbar die Steuerrollenstange d, an deren anderem Ende
die Steuerrolle e sitzt, welche in dem Schlitz einer feststehenden Coulisse f geführt wird.
An letzterer befindet sich um einen Bolzen drehbar der Daumen g, welcher mit seinem
Daumen in den Schlitz der Coulisse und somit in die Steuerrollenbahn hineinreicht. Ihm
gegenüber liegt ein zweiter Daumen h, welcher ebenfalls in die Steuerrollenbahn vorsteht und
mittelst einer Traverse an dem unteren Ende der Regulatorstange i beweglich aufgehängt
ist! Durch das Heben und Senken der Regulatorstange infolge der Schwungkraft der
Kugeln wird dieser Daumen in senkrechter Richtung auf- und niederbewegt, wobei er auf der
Innenfläche der Coulisse gleitet und deren Form folgt. An der Steuerrpllenstange d ist
die Stange k beweglich befestigt, welche an das jeweilige Dampfeinlafselement angreift und
dasselbe seiner Construction entsprechend bethätigt, bei einem Drehschieber nach Fig. 1
durch Angriff an einen Arm /, welcher mit der Schieberstange fest verbunden ist, oder bei
einem Doppelsitzventil durch Verbindung mit einem doppelarmigen Hebel m, durch welchen
die Ventilstange gehoben oder gesenkt wird.
Zur Erklärung des Arbeitsvorganges werde angenommen, dafs die Steuerrolle e in der
Coulisse ihre tiefste Stellung inne habe und sich an der äufseren Seite der Coulisse schleifend
aufwärts bewege, wobei ihr nur der Daumen g in den Weg tritt, der aber umlegbar
angeordnet ist und der Steuerrolle ausweicht, bis er, durch sein Eigengewicht oder
durch eine Feder beeinflufst, wieder in seine alte Lage zurückfällt. Es findet mithin beim
Hochgehen der Steuerrolle in der Coulisse f keine Bethätigung der Dampfeinlafselemente statt.
Bei dem nun erfolgenden Niedergang der Steuerrolle e stöfst sie zunächst wieder auf
den Daumen g, welcher, ihr Widerstand leistend, sie auf die andere Seite der Coulisse
drängt, infolge dessen ein Anziehen der Steuerstange k und ein Oeffnen des Dampfeinlafselementes
(Ventil oder Schieber). stattfindet. Infolge dieser Ablenkung stöfst die Steuerrolle
auf ihrem weiteren Weg an dieser Seite der Coulisse früher oder später auf den Daumen h,
welcher sie wiederum aus ihrer Bahn nach der anderen Seite, auf welcher sie hochgegangen
war, abdrängt, infolge dessen ein Vorschieben der Steuerstange k und mithin ein Schliefsen
der Dampfeinlafsöffhungen durch die betreffenden
Elemente stattfindet. Die Dauer der Oeffnung für den Dampfeinlafs ist mithin abhängig
von dem Abstand der beiden Daumen g h von einander innerhalb der Coulisse f. Die Regelung
dieses Abstandes erfolgt durch den Regulator r, an dessen Stange der Daumen h
aufgehängt ist und durch dessen Heben oder Senken der Daumen g mehr oder weniger
genähert wird. Diese Daumen g h können namentlich bei Verwendung von Dampfeinlafsventilen
als Federn ausgebildet sein, um eine gewisse Nachgiebigkeit beim Aufstofsen der Rolle auf die Daumen zu erzielen.
Behufs Auslösung der Steuerung ist es nur nothwendig, den Daumen g umzulegen, so
dafs er nicht mehr in die Rollenbahn eingreift und beim Niedergang der Rolle an seiner Seite
ablenkt, infolge dessen die Steuerrollenstange d die Steuerrollenstange k nicht bewegt und das
Dampfeinlafselement in geschlossener Stellung verbleibt. Dieses Umlegen des Daumens g
kann ohne Weiteres freihändig oder auf elektrischem Wege, ζ. Β. durch Anziehen mittelst
eines Ankers bewirkt werden, so dafs bei Unglücksfällen ein Abstellen der Dampfmaschine
von jeder beliebigen, mehr oder weniger entfernten Stelle des Betriebes aus erfolgen kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Präcisionssteuerung für Dampfmaschinen und dergleichen, gekennzeichnet durch die Anordnung einer geführten Steuerrolle (e), in deren Bahn bewegliche Daumen (g h) eingreifen, von denen der eine an der Regulatorstange aufgehängt ist, und welche die Rolle entsprechend ihrem veränderlichen Abstande von einander behufs Oeffnens der Dampfeinlafselemente (Ventil oder Schieber) ablenken.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE85442C true DE85442C (de) |
Family
ID=357584
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT85442D Active DE85442C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE85442C (de) |
-
0
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