DE853512C - Ausbildung von Fenstern und Tueren mit nach aussen oder innen gehenden Fluegeln - Google Patents
Ausbildung von Fenstern und Tueren mit nach aussen oder innen gehenden FluegelnInfo
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- DE853512C DE853512C DEP54549A DEP0054549A DE853512C DE 853512 C DE853512 C DE 853512C DE P54549 A DEP54549 A DE P54549A DE P0054549 A DEP0054549 A DE P0054549A DE 853512 C DE853512 C DE 853512C
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Description
- Ausbildung von Fenstern und Türen mit nach außen oder innen gehenden Müqeln Die Erfindung bezieht sich auf ein- oder mehrflüglige Fenster und Türen, insbesondere mit seitlich angelenkten, beweglichen Scheibenrahmen, welche zwecks Lüftung oder zu anderen Zwecken geöffnet werden können. Bei den bisher gebräuchlicher Fenstern und Türen dieser Art ergeben sich gewisse Nachteile bei der Anbringung von Isolierungs- und/oder Abschirmungseinrichtungen, z. :3. Persienren, Gardinen, Jalousien, Rouleau, Mückennetzen usw. In gewissen Fällen stößt es auf Schwierigkeiten, Abschirmungsanordnungen und Mückennetze anzubringen. Entweder ist die Abschirmungsanordnung im höchsten Grad dem Staub ausgesetzt oder sie ist dem Öffnen der Scheibenrahmen hinderlich. Die Erfindung bezweckt die Vermeidung eines Großteiles dieser Nachteile, indem einerseits die Scheibenrahmen,der Fenster oder Türen nach innen bzw. außen beweglich angeordnet sind und andererseits die Abschirmung sich von einer zur anderen Seite des Rahmens erstreckt, ohne durch Fenster-bzw. Türpfosten od. dgl. gehindert zu sein. Außerdem können die Abschirmungsanordnungen auf der Außenseite oder auf der Innenseite der Fenster oder der Türen bedient werden.
- Diese neuen Anordnungen sind von besonderer Bedeutung, wenn die Rahmen und Scheibenrahmen mit abgerundeten Ecken versehen sind, welche den Umrissen bzw. Außenkanten der Abschirmung nicht folgen. Bei dieser Konstruktion der Fenster und Türen können die Abschirmungen zwischen den Innenseiten des Rahmens angebracht sein, wobei die beweglichen Scheibenrahmen mit ihnen Ecken von den Abschirmungen unabhängig sind, so daß sie der Bewegung der Abschirmung nicht hinderlich im Wege stehen. Außerdem können die beweglichen Scheibenrahmen frei nach außen und/oder innen geöffnet werden oder wie bei vertikalen oder horizontalen Schiebfenstern oder -türen mit abgerundeten oder viereckigen Ecken frei zwischen den Scheibenrahmen angeordnet werden und ermöglichen dadurch die Funktion der Abschirmung gleichzeitig mit dem Öffnen des Rahmens ohne Einwirküng auf die Abschirmung. Der Innenraum des Rahmens, welcher für die Aufnahme der Abschirmungsanordnung bestimmt ist, kann daher mit rechtwinkligen Ecken ausgestattet sein, während gleichzeitig .der die beweglichen Scheibenrahmen aufnehmende Teil des Rahmens abgerundete Ecken aufweist. Man erhält also außer den Vorteilen, die aus dem Folgenden hervorgehen, den Vorteil, die Fenster oder Türen mit abgerundeten Ecken der Glasscheibe zunächst versehen zu können, die die Reinigung vereinfachen, und den Vorteil, Abschirmungen mit nicht abgerundeten Ecken anbringen zu können.
- Die erfindungsgemäße Ausbildung ein- oder mehrflügliger Fenster oder Türen, bei welchen der Rahmen auch Isolierungs- und/oder Abschirmungseinrichtungen, z. B. Persiennen, Gardinen, Jalousien, Rouleaus, Mückennetze od. dgl. aufnimmt, besteht in der Hauptsache darin, daß der Rahmen einen Innenteil mit scharfen Ecken, der für die Aufnahme von Abschirmungen dient, und zu beiden Seiten desselben oder auch nur an der Außenseite Teile mit inwendig abgerundeten Ecken aufweist, welche als Halter und/oder Anschläge für Scheibenrahmen dienen. Durch diese Ausbildung ist es möglich, eine vollkommen zufriedenstellende Abschirmung zu erhalten und gleichzeitig das Gewicht der Fenster oder Türen dadurch zu vermindern, daß letztere mit aus einem Stück gebogenen und aus Metallprofilen bestehenden, abgerundete Ecken aufweisenden Scheibenrahmen ausgestattet werden, was auch große Vorteile bringt.
- Die Ausbildung bei ein- oder mehrflügligen Fenstern oder Türen kann in einer Ausführungsform so erfolgen, daß der Rahmen einesteils scharfe Ecken hat für :die Aufnahme der Isolierungs- und/ oder Abschirmungsanordnungen und anderenteils abgerundete Ecken hat zwecks Halterung und/oder Anschlag für ein oder mehrere Fenster oder Türen.
- In einer anderen Ausführungsform wird die Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen scharfe Ecken für die Aufnahme der Isolierungs-und/oder Abschirmungsanordnungen aufweist und an beiden Seiten davon abgerundete Ecken zwecks Halterung und/oder Anschlag für die äußeren oder inneren Scheibenrahmen hat.
- Fenster oder Türen können gemäß der Erfindung auch dadurch gekennzeichnet werden, daß der Rahmen in der Fenster- oder Türebene in mehrere Teile geteilt ist. Der Rahmen kann z. B. in der Fenster- oder Türebene in zwei Teile geteilt sein, derart, daß ein Teil als Halter und/oder Anschlag für den äußeren Rahmen oder für die äußeren Rahmen ausgebildet ist, ein zweiter Teil den Abschirmungshalter bzw. die Abschirtnungsführung bildet und gleichzeitig deren Regulierungsorgane ,enthält, während ein dritter Teil wieder als Halter und/oder Anschlag für die -inneren Scheibenrahmen dient.
- Außerdem kann der Rahmen mit von der Zimmerseite her bednenbaren Vorrichtungen versehen sein, durch welche die Regulierungsorgane für die Abschirmungseinrichtung auch bei geschlossenen Fenstern bzw. Türen gehandhabt werden können.
- Die Einzelteile, in welche der Rahmen unterteilt ist, können miteinander durch feste oder bewegliche Kupplungsglieder, wie Platten, Klammern oder ähnliche Organe, verbunden sein.
- An Stelle einer Isolierungs- und/oder Abschirmungsanordnung oder zusammen mit solchen kann im Rahmen zwischen den Scheibenrahmen auch ein Schutzgitter eingebracht sein.
- Im Rahmen können außerdem Kanäle oder als Führung für die Abschirmungen dienende, an ihm befestigte Schienen angeordnet sein, wobei die Führungen der Abschirmungen zwischen zwei gegenüberliegenden Seiten des Rahmens befestigt sind.
- Die Erfindung wird schematisch in einigen Ausführungsformen in jer Zeichnung veranschaulicht: Fig. i zeigt eine äußere Ansicht eines Fensters oder einer Tür mit nur einem Rahmen und Scheibenrahmen; Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie II-II in; Fig. i, wobei der Scheibenrahmen sich lediglich auf einer Seite des Rahmens befindet; Fig.3 zeigt einen weiteren Schnitt gemäß der Linie I I I- I I I in Fig. i ; Fig: 4 stellt einen Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. i dar, wobei das Fenster oder die Tür zu beiden Seiten der Abschirmungseinrichtung mit Scheibenrahmen versehen ist und Fig.5 bei einem Fenster bzw. bei einer Tür gemäß Fig.4.
- Wie aus der Zeichnung zu .entnehmen ist, kann sich die dort dargestellte Einrichtung sowohl auf ein Fenster als auch auf eine Tür beziehen. Demzufolge ist im folgenden immer nur auf ein Fenster Bezug genommen.
- Das aus Fig. i ersichtliche Fenster ist einflüglig und besitzt nur einen Scheibenrahmen i, welcher in der Darstellung teilweise abgebrochen erscheint und mit abgerundeten Ecken 2 versehen ist. Dieser Scheibenrahmen kann in bekannter Weise aus passendem Material hergestellt sein. In vorliegendem Fall ist er aus einem Metallprofil gebildet, in welches eine Glasscheibe 3 eingesetzt ist.
- Der Scheibenrahmen i kann fest oder beweglich angeordnet sein. So kann er z. B. durch Scharnier an einer der beiden Seiten des Rahmens 4, 5 angelenkt sein, wobei Anschlagflächen für ihn und Begrenzungen für eine Abschirmungsanordnung G in i derselben Ebene an jeder Seite des Fensters vor-
Als Führung für eine lsolierungs- oder Abschirmungsanordnung können im Rahmen eingelassene Kanäle oder ,auf diesen passend angebrachte Schienen Verwendung finden.gesehen sind. Selbstverständlich können die An- schlagflächen für die Scheibenrahmen und die entsprechenden Begrenzungen für die Abschirmungs- anordnung auch in verschiedenen Ebenen gelegen sein. Die Abschirmungsanordnung ist in Fig. i als ein vertikal beweglicher Vorhang angedeutet, dessen nicht dargestellte Regulierungsanordnung in be- kannter Weise ausgebildet sein kann. Der Deutlich- keit halber ist in den anderen Figuren der Vorhang schematisch als in der Horizontalen bewegbar dar- gestellt. Fig. 2 ist ein Schnitt durch die Einzelheiten der linken Seite des Fensters und Fig.3 ein solcher durch die obere linke Ecke derselben. Diese Rahmenseite, welche aus einem Stück hergestellt ist, bildet zum Teil ein Stück 4 mit abgerundeten Ecken 7 für die Aufnahme des gleichfalls mit ab- gerundeten Ecken 2 versehenen Scheibenrahmens t und zum Teil ein Stück mit rechtwinkligen Ecken, welches zur Aufnahme einer Abschirmungseinrich- tung bestimmt ist. Die verschiedenen Teile des Rahmens können jedoch auch aus einzelnen, voneinander in der Fensterebene getrennten und fest oder beweglich verbundenen Teilen hergestellt sein. So kann der in den Fig. 2 und 3 ersichtliche Rahmen z. B. .aus zwei Teilen bestehen, von denen der eine Teil 4 mit An- schlägen für den Scheibenrahmen und der andere Teil 5 mit Führungen sowie Befesti,gungs- und Regulierungseinrichtungen für eine Isolierungs- und'oder Abschirmungsanordnung ausgestattet ist. Die Fig. 4 und 5 beziehen sich auf entsprechende Schnitte durch ein ähnliches Fenster, welches sich aber von dem in den Fig. 2 und 3 dargestellten Fenster dadurch unterscheidet, daß es sowohl einen nach außen als auch einen nach innen bewegbaren Scheibenrahmen 8 bzw. 9 besitzt. Die in diesen Figuren dargestellte Rahmenseite ist aus einem Stück hergestellt. Der Rahmen kann aber auch in einzelne "Teile in der Fensterebene unterteilt werden, z. B. derart, daß die Stücke mit Anschlägen für die Scheibenrahmen und abgerundeten Ecken 7 je einen Teil bilden und ein Zwischenstück mit rechtwink- ligen Ecken, welches für die Aufnahme von Füh- rungen sowie Befestigungs- und Regulierungsanord- nungen für einen Vorhang oder eine andere Isolierungs- und oder Jalousiceinrichtung bestimmt ist, den anderen Teil bildet. Der Rahmen kann aber auch hier in nur zwei Teile unterteilt sein mit Rücksicht darauf, daß die Regulierungsorgane zu- gänglich von der Zimmerseite des Fensters ohne Schwierigkeit eingesetzt werden können. Die Einzel- teile können durch z. B. gut schließende Platten, Klammern oder ähnliche Organe fest oder beweg- lich miteinander verbunden sein. Owohl in den Figuren nicht dargestellt, kann an Stelle der genannten Abschirmungsanordnungen oder zusammen mit diesen ein Schutzgitter fest oder beweglich im Rahmen angeordnet sein, um den freien Durchtritt von Kindern und Tieren zu verhindern. Dies ist besonders zweckmäßig, wenn die Erfindung bei Türen oder niedrig angebrachten Fenstern Anwendung findet. - Solche Führungen können auch durch zwischen zwei gegenüberliegenden Seiten des Rahmens eingebrachte Teile, z. B. Schnüre, Rohre, Profile od. dgl., gebildet werden.
- Die Erfindung kann mit Vorteil bei Fenstern oder Türen mit mehreren Fensteröffnungen angewendet werden. Durch Verwendung eines Drehriegels oder einer anderen Verschließeinrichtung in der Mitte des Fensters bzw. der Tür werden Fenster- bzw. Türpfosten überflüssig, und die Jalousie kann dann eine Einheit mit dem ganzen Fenster bilden.
- Aus dem oben Gesagten geht hervor, daß die Erfindung in verschiedener Weise in Anwendung gebracht werden kann. Sie ist daher auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsformen nicht beschränkt, sondern kann gemäß nachfolgenden Patentansprüchen Abiän@derungen @erfahr:en, ohne daß damit der Rahmen der Erfindung verlassen wird.
Claims (9)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Ausbildung von Fenstern und Türen mit nach außen oder innen gehenden Flügeln, dadurch gekennzeichnet, daß der Futterrahmen (4, 5), der die Scheibenrahmen begrenzt, einen in den inneren Ecken (7) winkelrechten Raum hat, in dem Abschirmungsorgane (6), z. B. Gardinen, Mückennetze, Persiennen, Rolljalousien oder ähnliche Einrichtungen, zwischen zwei oder mehr in dem Futterrahmen einander gegenüber eingesetzte Metallrahmen (i, 8) mit in einem Stück gebogenen Ecken (2) angeordnet sind, und daß die Scheibenrahmen beim Öffnen und Schließen in Richtung von und zu dem für die Abschirmung vorgesehenen Raum zwecks Bedienung der Jalousie, unabhängig von der jeweiligen Lage der Scheibenrahmen, beweglich sind.
- 2. Ausbildung von Türen oder Fenstern nach Anspruch i von zwei- .oder mehrflügliger Bauart, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmen (4, 5) bzw. die Flügel (i, 8) so hergestellt sind, daß sie ohne Zwischenpfosten in dem Futterrahmen (4, 5) zusammenwirken, und die Wärmeisolierung sich über die ganze Fensteröffnung ungehindert erstreckt.
- 3. Ausbildung ein- oder mehrflügliger Fenster oder Türen mit nach außen oder innen gehenden Flügeln oder Rahmen, die um an einer der Seiten des Rahmens angeordnete Achsen beweglich und dazu bestimmt sind, in dem Rahmen wärmeisolierende oder lichtabschirmende Vorrichtungen, z. B. Persiennen, Gardinen, Jalousien, Rouleaus, Mückennetze usw., aufzunehmen, nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (4, 5) einen für Abschirmungen vorgesehenen Teil und an einer oder beiden Seiten davon, vorzugsweise an der Außenseite, Teile aufweist, die Halterung und/oder Anschlag für die Fenster oder Türrahmen mit abgerundeten Ecken darstellen.
- 4. Ausbildung ein- oder mehrflügliger Fenster oder Türen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen aus in der Fensroer-bzw. Türebene geteilten, fest oder beweglich zusammengesetzten Teilen hergestellt ist.
- 5. Ausbildung von Fenstern oder Türen nach Anspruch 3 ,oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen in der Fenster- bzw. Türebene in zwei Teile (4, 5) unterteilt ist, zweckmäßig derart, daß ein Teil als Halter und/oder Anschlag für Flügeloder Rahmen dient und der andere Teil mit inneren, vorzugsweise rechtwinkligen Ecken zur Aufnahme der Isolierungs-und/oder Abschirmungsanordnungen oder Halter und Bedienungsorgan dazu dient.
- 6. Ausbildung von Fenstern oder Türen nach einem der Ansprüche 1, z oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der andere Teil als Halter und/oder Anschlag für Fensterrahmen bzw. Türrahmen dient.
- 7. Ausbildung von Fenstern oder Türen nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (4, 5) mit Haltern und Führungen für die Jalousien od. dgl. und außerdem mit von der Zimmerseite zugänglichen Regulierungsorganen für Vorrichtungen versehen ist, die auch bei geschlossenen Fenstern oder Türen regulierbar sind. B.
- Ausbildung von Fenstern oder Türen nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelteile, in die der Rahmen geteilt ist, durch feste oder bewegliche Kupplungsmittel, wie Platten, Klammern oder ähnliche Organe, miteinander verbunden sind.
- 9. Ausbildung von Fenstern oder Türen nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schutzgitter im Rahmen zwischen den Bogen beweglich angeordnet ist. i o. Ausbildung von Fenstern oder Türen nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß Kanäle im Rahmen oder in Schienen, die an dem Rahmen befestigt sind, als Führungen für die Jalousie oder ähnliche Vorrichtungen angeordnet sind. i i. Ausbildung von Fenstern oder Türen nach einem der Ansprüche i bis i o, dadurch gekennzeichnet, daß Führungen durch Drähte, Schnüre, Schienen od. dgl. für Abschirmungsorrichtungen oder ähnliche Organe zwischen zwei von den parallelen und gegenüberliegenden Seiten des Rahmens eingespannt oder eingesetzt sind.
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