DE851840C - Saeurefeste Auskleidung fuer Schornsteine, Abluftroehren u. dgl. - Google Patents

Saeurefeste Auskleidung fuer Schornsteine, Abluftroehren u. dgl.

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DE851840C
DE851840C DEST2917A DEST002917A DE851840C DE 851840 C DE851840 C DE 851840C DE ST2917 A DEST2917 A DE ST2917A DE ST002917 A DEST002917 A DE ST002917A DE 851840 C DE851840 C DE 851840C
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DE
Germany
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acid
panels
wooden
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Expired
Application number
DEST2917A
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English (en)
Inventor
Heinrich Dr-Ing Strombeck
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Individual
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F17/00Vertical ducts; Channels, e.g. for drainage
    • E04F17/02Vertical ducts; Channels, e.g. for drainage for carrying away waste gases, e.g. flue gases; Building elements specially designed therefor, e.g. shaped bricks or sets thereof
    • E04F17/026Exterior cladding, e.g. of chimney parts extending above the roof; Rain covers for chimney tops without draught-inducing aspects

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Rod-Shaped Construction Members (AREA)

Description

  • Es ist bekannt, Schornsteine aus einem äußeren, nicht säurebeständigen tragfähigen Mantel und aus einet inneren, säurebeständigen Röhre herzustellen, wobei die Innenröhre aus -dichtem, keramischem 1-laterial ausgeführt wird, dä's man in säurefestem Kitt verlegt. Zwischen dem Außenschornstein und der säurefesten Röhre ist ein so weiter Zwischenraum gelassen, daß man darin Arbeiten ausführen kann, z. B. um die Außenseite der Röhre abzudichten. Eine derartige Konstruktion erfordert jedoch einen erheblichen Kostenaufwand und kann deshalb dort nicht angewendet werden, wo nur geringe chemische Einwirkungen auf die Baustoffe der Schornsteinwandungen ausgeübt werden, wie es bei Abluftschornsteinen der Celluloseindustrie der Fall ist.
  • Es wurde nun gefunden, daß man für solche chemisch und thermisch geringen, Beanspruchungen einen zuverlässigen Schutz der Schornsteinröhren dadurch erzielen kann, daß man sie mit dünnwandi-@en Platten aus Holz, in Form von Holzplatten, Sperrholzplatten, Holzfaserplatten oder Holzspanplatten, auskleidet. Die Platten müssen gegen Eintreten von Wasser- und Säuredämpfen durch einen Überzug von Lack, geeigneten Kunststoffen od. dgl. geschützt sein. .
  • Als Beispiel wird die folgende Ausführung in Bild i beschrieben. Im tragenden Schornsteintnantel a werden im Abstand von etwa i m und darüber von der Sohle bis zur Mündung Holzsäulen b errichtet, die durch Steinschrauben od. dgl. am Außenmantel befestigt werden. Das Holz ist in geeigneter Weise zu imprägnieren oder durch korrosionsbeständige Anstriche zu schützen. Man kann die Säulen auch aus Holzbeton anfertigen, der im Gegensatz zum Holz mit dem Mauerwerk abbindet und der nagelbar ist. Die Holzsäulen können an den Stirnseiten mit falzartigen Ausnehmungen versehen werden, die zur Aufnahme der dünnwandigen Holzplatten c bestimmt sind. Nach Einbringen dieser Holzplatten wird eine Deckplatte d auf der Stirnseite der Holzsäulen befestigt, durch welche die Holzplatten gehalten werden. Es ist aber auch möglich, die Holzplatten unmittelbar durch säurefeste Schrauben oder Nägel mit der Säule zu verbinden.
  • Die Konstruktion mit der Deckplatte ermöglicht eine Ausdehnung der Holzplatten, die dann auch in vertikaler Richtung ein Spiel erhalten.
  • Zur Herstellung einer säurefesten Auskleidung erhalten die Holzplatten in vielen Fällen einen Überzug aus einer Kunststoffolie, der auf der Preßholzplatte fest aufgeklebt wird. Die vertikalen und horizontalen Stöße der Holzplatten werden dann eben£*Hs durch elastische Kunststoffolienstücke überdeckt, die mit der Foliehverkleidung der Platten durch Kleben oder Schweißen fest und dicht verbunden sind (Kunststoffplatten punktiert, Folienstücke schraffiert bezeichnet).
  • `'Fenn unter besonderen Betriebsverhältnissen ein stärkeres Verziehen der Holzplatten zu befürchten ist, so ist es besser, die Folie nur an einzelnen, weit voneinander entfernten Punkten aufzukleben, wie in Bild 2 dargestellt ist. Es ist wieder die Befestigungssäule mit b bezeichnet; die Holzplatte ist c. Auf der Platte c ist in den Punkten p, bis p5 die Kunststoffplatte festgeklebt, die an der linken Seite sowie nach unten übersteht und hier mit der danebenliegenden und der darunter befindlichen Kunststoffplatte verbunden wird. Man erhält auf diese Weise eine besonders elastische Konstruktion.
  • In allen Fällen wird der Schornstein oben durch eine Kappe k abgedeckt, um den Eintritt von Regenwasser oder Schmutz in den Raum zwischen dem tragenden Schornsteinkörper und den säurefesten Platten zu. verhindern.
  • An Stelle der Kunststoffolie können die Holzplatten auch mit einem Kunstharzüberzug versehen werden oder durch Tränkung mit Kunstharzen gegen' die chemischen Einwirkungen der Abgase beständig gemacht werden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Säurefeste Auskleidung für Schornsteine, Abluftröhren u. dgl., gekennzeichnet durch eine dünnwandige, säuredichte und säurebeständige Innenverkleidung aus Holz in Form von Holzplatten, Sperrholzplatten, Holzfaserplatten oder Spanplatten.
  2. 2. Säurefeste Auskleidung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Holzplatten an am Außenschaft befestigten Standsäulen aus Holz oder einem anderen Baustoff befestigt sind.
  3. 3. Säurefeste Auskleidung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Holzplatten am oberen und unteren Rand durch Nut und Feder oder eine ähnliche Konstruktion so verbunden sind, daß ein Ausweichen durch Verziehen verhindert oder wenigstens verringert wird.
  4. Säurefeste Auskleidung nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Holzplatten mit einem säurefesten und säuredichten Kunststoffüberzug versehen sind oder durch Anstrich oder Tränkung mit Kunstharzen säurefest gemacht sind.
  5. 5. Säurefeste Auskleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die horizontalen und vertikalen Plattenstöße eine Überdeckung aus Kunststoffolie erhalten, die mit dem Kunststoffüberzug der Platten durch Kleben oder Schweißen dicht und fest verbunden ist.
  6. 6. Säurefeste Auskleidung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststofffolien zwecks Ausnutzung ihrer Elastizität beim etwaigen Verziehen des Holzes nur an einzelnen Punkten auf die Holzunterlage geklebt sind.
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