DE847553C - Kupplung fuer Anhaengefahrzeuge von Fahrraedern, Motorraedern u. dgl. Fahrzeugen - Google Patents
Kupplung fuer Anhaengefahrzeuge von Fahrraedern, Motorraedern u. dgl. FahrzeugenInfo
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- DE847553C DE847553C DEO106D DEO0000106D DE847553C DE 847553 C DE847553 C DE 847553C DE O106 D DEO106 D DE O106D DE O0000106 D DEO0000106 D DE O0000106D DE 847553 C DE847553 C DE 847553C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60D—VEHICLE CONNECTIONS
- B60D1/00—Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices
- B60D1/01—Traction couplings or hitches characterised by their type
- B60D1/06—Ball-and-socket hitches
- B60D1/065—Ball-and-socket hitches characterised by the hitch mechanism
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Arrangement And Mounting Of Devices That Control Transmission Of Motive Force (AREA)
Description
- Kupplung für Anhängefahrzeuge von Fahrrädern, Motorrädern u. dgl. Fahrzeugen Die Erfindung betrifft eine Kupplung für Anhängefahrzeuge von Fahrrädern, Motorrädern u. dgl., bei der das Kupplungsschloß aus einem röhrenförmigen Körper besteht, in welchem eine unter Federwirkung absperrbare, gegen das durch eine seitliche Öffnung eingeführte kugelförmige Kupplungsorgan gerichtete Druckschale das kugelförmige Kupplungsorgan festhält.
- Ähnliche Kupplungen für Anhängefahrzeuge sind bereits bekanntgeworden. Dieselben zeigten jedoch meist außen angebrachte, völlig ungeschützt liegende Federn, deren Wirkungsweise infolge Verschmutzens und Verrostens stark beeinträchtigt wurde oder bei denen die im Innern des röhrenförmigen Körpers eingelagerten Federn nicht unter dem Einfluß eines Spannungs- bzw. Entspannungshebels standen oder, wenn ein solcher vorhanden war, er den röhrenförmigen Körper ohne Sicherung so weit überragte, daß der Körper nicht nur sperrig uhd störend wirkte, sondern sich auch leicht umlegte und so eine ungewollte Entkupplung eintrat.
- Ferner besaßen die unmittelbar das Absperren des kugelförmigen Kupplungsorgans bewirkenden und die Auflaufstöße aufnehmenden Druckschalen in ihrer Spannstellung keine Anschlagmittel zur Begrenzung ihres Ausschwingweges. , Hier Abhilfe zu- schaffen; ist Zweck der Erfindung, deren Wesen darin besteht, daß für Anhängefahrzeuge von Fahrrädern; Motorrädern u. dgl. eine Kupplung zur Anwendung, gelangt, bei welcher in die zwischen Druckschale, und Druckkörper einge-.bettete Feder ein Bolzen hineinragt, der zur Führung der Feder dient und gleichzeitig als EndbeY grenzungsmittel für die Ausschwingung der Druckschale in ihrer Spannstellung dient.
- In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise veranschaulicht. Es zeigt Abb. i eine Kupplungseinrichtung für Anhängefahrzeuge in Ansicht, Abb. 2 das teilweise dargestellte Kupplungsschloß im Längsschnitt und größerem Maßstab und Abb. 3 eine Draufsicht des Kupplungsschlosses nach Abb. 2.
- Nach der Erfindung besteht die Kupplungseinrichtung aus zwei Kupplungsteilen, von denen der eine an der Seite der Hinterradachse d des Antriebs: fahrzeuges, und zwar in der Höhe der Hinterradachse angebracht ist. Er besteht aus einem Anschlußstück b und einer von diesem getragenen Kugel c. Der zweite Kupplungsteil ist am Anhängefahrzeug angebracht und besteht aus einer Röhre, die an ihrem vorderen Ende mit einer Rundung und einer darunter befindlichen Öffnung zur Aufnahme der Kugel c versehen ist. Die Röhre weist ferner eine kurze Feder e auf, die unter der Wirkung eines um die Achse f schwenkbaren Winkelhebels g, steht, dessen zungenartiger Schenkel g' in einen entsprechenden Schlitz eines Druckkörpers h eingreift, gegen den die Feder e anliegt. Durch Anlegen des Winkelhebels g gegen die Röhre wird die Federe in Richtung auf die Kugelöffnung gespannt, beim Abheben des Hebels g dagegen, wie in Abb.3 strichpunktiert angedeutet, entspannt.
- Um einem vorzeitigen Verschleiß der Feder möglichst vorzubeugen, wird zwischen diese und die Kugel zweckmäßig eine auswechselbare, gleichzeitig die Auflaufstöße aufnehmende Druckschale i eingeschaltet und das Festhalten des äußeren Winkelhebelschenkels e durch einen an der Röhre anlenkbaren Bügel j bewirkt.
- Zwecks Begrenzung der Ausschwingungen der Druckschale i in ihrer Spannstellung und um gleichzeitig ein Führungsmittel für die Feder e zu schaffen, ist der Druckkörper h mit einem Bolzen h' ausgestattet. Der Bolzen h' ist hierbei mit dem Druckkörper h fest verbunden, so daß durch Betätigung des mit seinem zungenartigen Schenkel g' in den Druckkörper h -eingreifenden Winkelhebels g -ein Spannen oder Entspannen der Feder e möglich ist.
- Die mit der Zugstange des Anhängefahrzeuges verbundene Röhre ist von der Kugel nach Lösen des Sicherungsbügels j und nach entsprechendem Auswärtsverschwenken des Winkelhebels g ohne weiteres und schnell abzuheben, wobei dann das am Hinterrade befestigte Anschlußstück b an seinem Platze verbleibt.
- Im Gegensatz zu den bekannten Kupplungen, bei denen ständig die Gefahr besteht, daß bei Umfallen des Antriebsfahrzeuges eine Beschädigung der Kupplungsteile eintritt, wirkt sich die Kupplungseinrichtung im Sinne der Erfindung in solchem Fall derart aus, daß die Kugel, sobald ein Verkanten derselben eintritt, automatisch außerhalb des Bereichs der Röhre gelangt.
- Die Vorteile der Erfindung liegen außer in ihrer großen Einfachheit; einem verhältnismäßig leichten Gewicht und bequemer Handhabung vor allem auch in ihrer Zuverlässigkeit bzw. Tragfestigkeit und der hiermit verbundenen erhöhten Verkehrssicherheit. Ein Schleudern des Anhängefahrzeuges tritt bei Verwendung einer solchen Kupplung selbst bei höchsten Geschwindigkeiten und in Kurven nicht mehr auf.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Kupplung füir Anhängefahrzeuge von Fahrrädern, Motorrädern u. dgl., bei der das Kupplungsschloß aus einem rohrförmigen Körper besteht, in welchem eine unter Federwirkung absperrbare Druckschale den durch eine seitliche Öffnung eingeführten Kupplungskörper festhält, dadurch gekennzeichnet, daß in die zwischen 'ie Druckschale (i) und einen Druckkörper (h) eingebettete Feder (e) ein Bolzen (h') hineinragt, der zur Führung der Feder (e) und gleichzeitig als Endbegrenzungsmittel für die Ausschwingung der Druckschale (i) in ihrer Spannstellung dient.
- 2. Kupplung nach Anspruch i., dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (h') mit dem Druckkörper (h) fest verbunden ist, der mittels eines Winkelhebels (g) in die Spann- und Entspannstellung gebracht wird.
- 3. Kupplung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zum Spannen der Feder (e) bzw. der Druckschale (i) dienende Winkelhebel in seiner Spannstellung mittels eines über ihn zu legenden schwenkbaren Bügels (j) gesichert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO106D DE847553C (de) | 1944-10-14 | 1944-10-14 | Kupplung fuer Anhaengefahrzeuge von Fahrraedern, Motorraedern u. dgl. Fahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO106D DE847553C (de) | 1944-10-14 | 1944-10-14 | Kupplung fuer Anhaengefahrzeuge von Fahrraedern, Motorraedern u. dgl. Fahrzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE847553C true DE847553C (de) | 1952-08-25 |
Family
ID=7349029
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEO106D Expired DE847553C (de) | 1944-10-14 | 1944-10-14 | Kupplung fuer Anhaengefahrzeuge von Fahrraedern, Motorraedern u. dgl. Fahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE847553C (de) |
-
1944
- 1944-10-14 DE DEO106D patent/DE847553C/de not_active Expired
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