DE846743C - Vorrichtung mit einer elektrischen Entladungsroehre fuer ultrahohe Frequenzen - Google Patents

Vorrichtung mit einer elektrischen Entladungsroehre fuer ultrahohe Frequenzen

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Publication number
DE846743C
DE846743C DEN2465D DEN0002465D DE846743C DE 846743 C DE846743 C DE 846743C DE N2465 D DEN2465 D DE N2465D DE N0002465 D DEN0002465 D DE N0002465D DE 846743 C DE846743 C DE 846743C
Authority
DE
Germany
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cathode
electrode
control
control electrode
electrons
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Expired
Application number
DEN2465D
Other languages
English (en)
Inventor
Frederik Coeterier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J25/00Transit-time tubes, e.g. klystrons, travelling-wave tubes, magnetrons
    • H01J25/02Tubes with electron stream modulated in velocity or density in a modulator zone and thereafter giving up energy in an inducing zone, the zones being associated with one or more resonators
    • H01J25/32Tubes with plural reflection, e.g. Coeterier tube
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J25/00Transit-time tubes, e.g. klystrons, travelling-wave tubes, magnetrons
    • H01J25/02Tubes with electron stream modulated in velocity or density in a modulator zone and thereafter giving up energy in an inducing zone, the zones being associated with one or more resonators

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  • Discharge Lamp (AREA)

Description

  • Vorrichtung mit einer elektrischen Entladungsröhre für ultrahohe Frequenzen
    I)ie vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine
    mit einer elektrischen Entladungsröhre für ultra-
    hohe h're<luenzen versehene Vorrichtung und be-
    zwerla insbe.ondere eine Verringerung der Ein-
    gaiIgsil;iml>fung einer solchen Röhre.
    Beim Arbeiten mit ultrahohen Frequenzen, wie
    <fiese bei l>ezimcter- und lentimeterwelleiilängen
    vorkoinnieti, ergibt sich der Nachteil, (laß die
    I)iimpfung <Ies Eingangskreises mit zunehmender
    Ureiluenz immer stiirker wird. Dies ist im wesent-
    lichen der Tatsache zuzuschreiben, daß die Elek-
    tronenlatifzeit in b(-zug auf clie l#re(luenz (lerStetier-
    spannting an der Steuerelektrode nicht mehr gering
    ist. Infolgedessen eiastelieii 1'liasenverscliiel)tttigeti,
    so dal3 die Stetieruttg nicht \\eiter energielos 1.t.
    Diese Stetierutigsenergie verursacht eine I)iinilifting des Eingangskreises: \lan hat versucht, diesen Nachteil durch Verkleinerung des Abstands zwischen Kathode und Steuerelektrode möglichst zu verringern, um die Laufzeit gering zu halten. Diesem Mittel haftet jedoch der Nachteil an, daß mit ihm eine Vergrößerung der Kathodensteuerelektrodenkapazität Hand in Hand geht, so daß der Eingangskreis hierdurch kapazitiv kurzgeschlossen wird.
  • Weiter hat man versucht, durch Bündelung des Elektronenstroms und Anwendung hoher Spannungen die Elektronengeschwindigkeit stark zu steigerst sind dadurch die Laufzeit hinreichend zu verringern tim verli:iltnisniäßig große Kathodensteuergitterabstände anwenden zu können, wobei die Kathodensteuergitterkapazität gering bleibt. Obgleich man in dieser Richtung gute Ergebnisse erzielte, ist die Steigerung der Spannungen aus baulichen Gründen beschränkt: außerdem bedingen die großen Elektronengeschwindigkeiten eine unempfindliche Steuerung und demzufolge eine, geringe Steilheit.
  • Gemäß der Erfindung ist es nun möglich, die erwähnten Nachteile dadurch beträchtlich zu verringern, daß 1>ei einer Vorrichtungmit einer elektrischen Entladungsröhre für ultrahohe Frequenzen, die mit einem Elektrodensvstem mit mehreren Hilfselektroden mit wenigstens 'einer Steuerelektrode versehen ist und bei der die aus der Kathode heraustretenden Elektronen bis zu einem oder mehreren Bündeln zusammengedrängt werden, der Abstand von der Kathode zur Steuerelektrode und die Elektrodenspannungen derart gewählt werden, daß die Laufzeit der Elektronen von der Kathode zur Steuerelektrode gleich der halben Schwingungszeit der Steuerfrequenz oder einem Vielfachen davon ist. Vorzugsweise werden zwischen der Kathode und der Steuerelektrode eine oder mehrere Hilfselektroden, z. B. ein Sauggitter auf positivem Potential und ein Fanggitter auf Nullpotential oder auf negativem Potential angeordnet.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist nun verschiedene Vorteile auf, die an Hand einer Zeichnung, in der eine solche Vorrichtung schematisch dargestellt ist,, näher erläutert werden.
  • In der Zeichnung sind die Kathode mit i, die Steuerelektrode mit 2, eine Saugelektrode mit 3, eine Fangelektrode für Sekundärelektronen mit 4, die Anode mit 5 und Ausgangselektroden zur Ab- führung der Energie mit 6 und 7 bezeichnet. Parallel zur Achse des Elektrodensystems verläuft ein magnetisches Feld, das sich zwischen den Polen 8 erstreckt. Dieses Magnetfeld drängt die Elektronen in parallel zur Röhrenachse sich erstreckende Bahnen. Die Spannungen an den Elektroden werden so gewählt, daß die Laufzeit der Elektronen von der Kathode i zur Steuerelektrode 2 eine halbe Periode der Steuerspannung an 2 oder ein Vielfaches davon beträgt. Die von der Steuerelektrode zurückgesandten Elektronen erreichen in diesem Fall nach zweimal eine Halbperiode wieder den Raum 9 zwischen der Kathode t und der Saugelektrode 3. Diese Elektronenbahnen werden vom Magnetfeld derart konzentriert, <iaß die Elektronen nur wenig gestreut werden. Im Raum 9 zwischen Kathode i und Sauggitter 3 entsteht somit eine verhältnismäßig große Raumladung, welche den Kathodenstrom unterdrückt. Die zurückgekehrten Elektronen können nun Mehrmals hin und her wandern, bevor sie zur Saugelektrode 3 gelangen oder durch die Steuerelektrode 2 hindurchgehen.
  • Die Wirkungsweise ist nun folgende. Wenn das Steuergitter 2 gerade positiv ist, werden die Elektronen von der Kathode gegen das Steuergitter 2 sich in Bewegung setzen. Nachdem diese Elektronen eine Halbperiode später dort eintreffen, wird die Steuerspannung wieder auf Null abgefallen sein und wird die negative Halbperiode der Steuerspannung anfangen. Ein Teil der ankommenden Elektronen wird also gesperrt und zurückgesandt werden. Diese Elektronen erreichen den Kathodenraum 9 wieder eine Halbperiode später, also wenn 2 gerade wieder positiv wird. Dies wiederholt sich. Infolge der Raumladung bei 9 wird eine Verringerung des Kathodenstroms auftreten. Das praktische Ergebnis besteht darin, daß der Anodenstrom nicht nur durch die negative Steuerspannung von 2, sondern auch durch die Raumladung bei 9 verringert wird. Es tritt also eine verstärkte Steuerwirkung auf, und zwar um so stärker, je geringer die Streuung der Elektronen ist und je häufiger die rückkehrenden Elektronen hin und her -,vandern können. Durch diese Wirkung wird also anscheinend die Steuerwirkung von 2 verstärkt. Infolge des großen Abstands zwischen Kathode i und Steuergitter 2 und durch Anwesenheit der als Schirm wirkenden Elektroden 3 und 4 ist die Kathodensteuergitterkapazität sehr gering; trotzdem wird eine empfindliche Steuerung erzielt. Die Abführung der Energie erfolgt z. B. gemäß dem Induktions- oder Triftprinzip mittels der Elektroden 6 und 7. Wesentlich ist also, daß dafür Sorge getragen wird, daß die Laufzeit der Elektronen zwischen Kathode und Steuerelektrode gerade den richtigen Wert besitzt. Die dadurch entstandene zusätzliche Steuerwirkung wird durch die Konzentrierung der Elektronenbahnen sehr verstärkt, da ohne Bündelung der Elektronenhahnen die zurückkehrenden Elektronen zum größten Teil unmittelbar oder sonst sehr bald zur Sangelektrode 3 gelangen würden. Ein unrichtiger Wert des konzentrierenden Magnetfeldes, das durch jede geeignete Konzentriervorrichtung ersetzt werden kann, erniedrigt die Steilheit dann auch rasch bis auf ungefähr 1o %. Bei einer praktischen Ausführungsform gemäß der Erfindung ist der Abstand zwischen Kathode t und Steuerelektrode 2 gleich 8 mm, ebenso wie der Abstand der Elektrode 2 von der Anode 5. An die Elektroden 3 und 4 wird eine positive Spannung von 700V angelegt, ebenso wie an die Elektroden 6 und 7. Die Anode 5 ist ebenfalls 700V positiv. Die Elektrode 2 liegt an 0V. Die Laufzeit Kathode-Steuerelektrode beträgt in diesem Fall 3/2 Schwingungszeit bei einer Wellenlänge von 15 cm.
  • Bei einer anderen Ausführungsform beträgt der Abstand Kathode-Steuerelektrode 4 mm bei den gleichen Spannungen. Hierbei ist die Laufzeit Kathode-Steuerelektrode gleich einer Schwingungszeit bei 15 cm Wellenlänge. Obgleich nur eine einzige Ausführungsforen beschrieben worden ist, wird es klar sein, daß auch andere praktische Ausführungsformen nach dem Erfindungsprinzip möglich sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: t. Vorrichtung mit einer elektrischen Entladungsröhre für ultrahohe Frequenzen, die mit einem Flektrodensystem mit mehreren Hilfselektroden, darunter wenigstens einer Steuerelektrode \-ersehen ist, und bei der die aus der Kathode heraustretenden Elektronen zu einem l,iiiiilel zusammengedrängt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand Kathode-Steuerelektrode und die Spannungen der Elektroden so ge«-:ililt werden, claß die Laufzeit der Flektroinen \-on der Kathode zur Steuerelektrode eine halbe Schwingungszeit der Steuerfrequenz oder ein Vielfaches davon beträgt. z. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Röhre zwischen Kathode und Anode nacheinander eine Beschletinigungselektrode, eine als Fanggitter fungierende Elektrode, eine Steuerelektrode, zwei Ausgaiigselektrodeii und eine Auffangelektrode enthält.
DEN2465D 1943-09-10 1944-09-08 Vorrichtung mit einer elektrischen Entladungsroehre fuer ultrahohe Frequenzen Expired DE846743C (de)

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NL253340X 1943-09-10

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DEN2465D Expired DE846743C (de) 1943-09-10 1944-09-08 Vorrichtung mit einer elektrischen Entladungsroehre fuer ultrahohe Frequenzen

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DE (1) DE846743C (de)

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CH253340A (de) 1948-02-29

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