DE84646C - - Google Patents

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DE84646C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K5/00Gas flame welding
    • B23K5/02Seam welding
    • B23K5/06Welding longitudinal seams

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pressure Welding/Diffusion-Bonding (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMTN®
Bisher wird beim Längsschweifsen der Rohre in der Weise verfahren, dafs nach hinreichender Erhitzung der Schweifsränder das Rohr vom Feuer gezogen, auf den Dorn geschoben und die Schweifsränder zusammengehämmertwerden. Diese Methode erfordert nicht nur eine bedeutende, mit entsprechenden Kosten verknüpfte Menge von Arbeit, sondern hat auch noch den Nachtheil, dafs sehr viel Ausschufs entsteht.
Beiden Uebelständen wird durch die vorliegende Erfindung abgeholfen, welche darin besteht, dafs das Zusammenhämmern auf dem Dorn durch ein sich rein mechanisch durch Walzarbeit vollziehendes Schweifsverfahren ersetzt ist. Dieses Schweifsverfahren durch rein mechanische Walzarbeit liefert nicht nur eine äufserst gleichmäfsige Schweifsung längs der ganzen Schweifsnaht, sondern es besitzt auch noch die Vortheile, erstens, dafs die Arbeit viel rascher vor sich geht, und zweitens, dafs der die Schweifsung herbeiführende Walzdruck genau nach Bedarf geregelt werden kann.
Die beiliegenden Zeichnungen veranschaulichen eine zur Durchführung dieses Schweifsverfahrens durch mechanische Walzarbeit geeignete Vorrichtung.
Der wesentliche Theil derselben besteht aus einer höher oder tiefer einstellbaren Walze A (Fig. i, 2 und 3) und einer zweiten, in einem kleinen Wagen W gelagerten Walze B. Der Wagen W sitzt an dem einen Ende einer Lasche F, deren Länge gröfser ist als diejenige des zu schweifsenden Rohres R. Der Wagen besitzt zwei Rollen C und E. Unmittelbar hinter dem Wagen ist an der Lasche F eine mitChamottefutter versehene GasfeuerungG1 befestigt, welcher Gas und Gebläseluft durch geeignete lange Rohrleitungen g und g1 zugeführt werden. Zu der Einrichtung gehört ferner ein zweites Feuer G1, welches in demselben Abstande neb'en der Walze A angeordnet ist, in welchem sich das Feuer G von der Walze B befindet. In geeignetem Abstande unter der Walze B ist in festen Lagern noch eine Rolle D angeordnet, auf welcher das zu schweiisende Rohr hin- und herbewegt werden kann. Aufser der Rolle D können noch weitere Stützrollen angeordnet sein, so z. B. die in Fig. 1 punktirt angedeutete Rolle Z)1, auf welcher das Rohr ruht, wenn das vordere Ende des Rohres Schweifshitze erhält.
Der Schweifsvorgang vollzieht sich in folgender Weise: Das zu schweifsende Rohr R wird über die Lasche F geschoben und letztere mit dem Wagen in solcher Lage festgestellt, dafs die Achsen der Walzen A, B und D in einer Linie liegen und die beiden Gasofen G und G l einander gegenüber stehen, worauf das Rohr — sobald die beiden Gasofen G und G l volle Hitze abgeben — so weit vorgeschoben wird, dafs es an dem vorderen Ende mit den beiden Schweifsrändern zwischen beiden Feuern liegt. Hat die betreffende Stelle die Schweifshitze erhalten, so, wird das Rohr zwischen die Walzen A und B eingeführt, wobei es auf die Rolle D aufläuft. Die Walze A wird darauf durch eine mechanische Vorrichtung geeigneter Art scharf auf das Rohr gedrückt, welches seinerseits von innen längs der Schweifsnaht von der Walze B gestützt wird. Durch Hin- und Herschieben des Rohres erfolgt unter dem zwischen den
beiden Walzen A und B herrschenden Druck die Schweifsung in vollkommener Weise, wobei gleichzeitig der folgende Theil der Schweifsränder zwischen den beiden Feuern G und G1 schon wieder Schweifshitze erhält, so dafs dann ohne Weiteres bei etwas weiter vorgeschobenem Rohr auch dieser Theil sofort der Schweifswirkung der Walzen A und B unterworfen werden kann.
Es lä'fst sich auf diese Weise in fast ununterbrochenem Fortgang die Schweifsung des ganzen Rohres in kurzer Zeit durchführen, da eine Abkühlung der erhitzten Stelle auf dem kurzen Wege bis zu den Druckwalzen nicht eintreten kann.
Je nach dem gröfseren oder kleineren Durchmesser des Rohres R wird ein entsprechender Rollwagen W an der Lasche F befestigt. Geringere Durchmesserunterschiede werden durch Abwechselung der Rollen B, C und E ausgeglichen. Das Profil der Walzen A und B ist demjenigen des zu schweifsenden Rohres geeignet angepafst.
Die Höhe des Wagens bis zur höchsten Stelle der Walze B wird so bemessen, dafs der Druck, welchen die Walze A ausübt, von der Walze B durch das Wagengestell und die Rolle C auf die Rolle D übertragen wird.
Die Einrichtung kann so getroffen werden, dafs auch die für die Schweifsung erforderliche Hin- und Herbewegung des Rohres rein mechanisch erfolgt. Zu diesem Zwecke wird das Rohr i?, wie die Fig. ι und 4 veranschaulichen, auf eine nach Art der Hobelmaschinen mit einem hin- und hergehenden Schlitten versehene Bank K gespannt und mittelst geeigneten Antriebes, z. 'B. Zahnstangenantriebes, mechanisch hin- und herbewegt. Die Druckwalze A sowie das obere Feuer G l werden dann zweckmäfsig an einem Querbalken J angebracht, welcher mittelst in Ständern S der Bank gelagerter, durch Schneckengetriebe gleichmä'fsig in Drehung versetzter Spindeln P gehoben und gesenkt werden kann.:

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Ein Verfahren zum Längsschweifsen von Röhren, gleichzeitig von aufsen und innen dadurch, dafs in das mit den Schweifsrändern nach oben liegende Rohr ein von aufsen festzustellender Wagen (W) eingefahren wird, welcher gegenüber dem oberhalb des Rohres liegenden Aufsenfeuer (G1) ein von innen auf die Schweifsränder wirkendes Feuer (G) trägt und bei der durch Hin- und Herbewegung des Rohres herbeigeführten Verschwenkung den hierbei zwischen den Walzen (A und B) auftretenden Druck mittelst Laufrolle (C) auf die das Rohr von unten stützende Rolle (D) überträgt.
2. Eine Ausführungsform des im Anspruch 1 genannten Verfahrens zum Längsschweifsen von Röhren, bei welcher das zu schweifsende Rohr von dem sich mechanisch hin- und herbewegenden Tische einer Bank (K) mitgenommen wird, welche an einem zu hebenden und senkenden Querbalken (J) die äufsere verstellbare Druckwalze (A)
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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