AT210581B - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Doppelglasscheiben - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von DoppelglasscheibenInfo
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Description
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Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Doppelglasscheiben
Es sind bereits Verfahren zur Herstellung von Doppelglasscheiben bekannt, bei denen zwei in gleich- mässigem Abstand voneinander angeordnete Glasscheiben am Rande fortschreitend miteinander verschweisst werden, wobei die Scheiben durch Abstandhalter auseinandergehalten werden, die nur vor der allmählich fortschreitenden Verschweissung zwischen den Scheiben angeordnet sind. Bei einem bekannten Verfahren dieser Art wird zur Verbindung der beiden Glasscheiben ein zusätzlicher, zwischen die Scheibenkanten eingeftigter Randstreifen aus Glas oder Metall benötigt. Die so hergestellten Scheiben weisen aber Spannungen auf, die zu einer Zerstörung der Scheiben fUhren können. Ausserdem ist es schwierig, Scheiben mit dem so erzielten, verstärkten Scheibenrand in Rahmen zu befestigen.
Gemäss einem andern bekannten Verfahren sind die beiden miteinander zu vereinigenden Scheiben waagrecht auf Wagen angeordnet, die durch den Tunnelofen geführt werden. Infolge der waagrechten Anordnung der im Tunnelofen aufzutempemden und zu verschweissenden Scheiben besteht die Gefahr, dass sich die Scheiben durch Durchhängen dauernd deformieren. Ausserdem muss die Scheibengrösse bei diesem älteren Verfahren etwa der Wagengrösse entsprechen, so dass der Übergang auf ein anderes Scheibenformat kostspielig ist.
Die Verschweissung der Scheibenräder erfolgt gemäss diesem Verfahren nur durch Flam- menwirkung. indem die Ränder so stark erhitzt werden, dass sie sich unter dem Einfluss der Flamme zu- sammenbiegen und dann zusammenfliessen ; die entstehende Schweissnaht ist verhältnismässig dick und plump.
Der vorliegenden Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zu schaffen, nach welchem spannungsfreie Doppelscheiben mit einer umlaufenden schmalen, die spätere Verglasung nicht erschwerenden Randleiste in verschiedenen Scheibenformaten mit einem Minimum von technischen Hilfsmitteln hergestellt werden können. Zur Lösung der Aufgabe wird von jenem bekannten Verfahren zum Herstellen vonDoppelglasscheiben ausgegangen, bei dem zwei in gleichmässigem Abstand voneinander an- geordnete Glasscheiben am Rande fortlaufend unter Druckeinwirkung miteinander verschweisst werden, wobei die Scheiben durch Abstandhalter auseinandergehalten werden, die nur vor der allmählich fortschreitenden Verschweissung zwischen den Scheiben angeordnet sind.
Bei diesem Verfahren besteht die Erfin- dung darin, dass die auf Abstand gehaltenen, miteinander zu verschweissenden Scheiben in einer lotrechten Ebene angeordnet durch einen Tunnelofen geführt und so zunächst vorgewärmt, darauf die Scheibenränder seitenweise fortlaufend auf Erweichungstemperatur erhitzt und die erweichten Teile der Scheibenränder im Ofen schliesslich durch je zwei auf beide Aussenseiten der Scheibenräder an gegenüberliegenden Stellen einwirkende Anpresswalzen abgebogen, zusantmengewalzt und unter Bildung einer umlaufenden Randleiste verschweisst werden. Infolge der lotrechten Anordnung der Glasscheiben wird eine Deformation beim Auftempern d. h. Vorwärmen vermieden und gleichzeitig der Transport der Scheiben im Tunnelofen sehr vereinfacht.
Die Anpresswalzen, welche die Scheiben abbiegen und zusammenwalzen, beschleunigen die Verschweissung und fUhren zu einer das Verglasen erleichternden umlaufenden Randleiste.
Die Anpassung an verschiedene Scheibenformate ist einfach, weil in den Tunnelofen ohne weiteres senkrecht angeordnete Scheiben beliebigerLänge und auehHöhe eingeführt und inder angegebenen Weise verschweisst werden können, ohne dass es erheblicher apparativer Umstellungen oder Abänderungen bedarf.
Gemäss einer bevorzugten Ausführung der Erfindung werden die in dem Tunnelofen in lotrechter Lage
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angeordneten Scheiben zwischen einer unteren, als Unterstützungsfläche dienenden und einer oberen, vorzugsweiseaus feststehenden Rollen gebildetenFübrung stehend entlangbewegt und an indenFührungen ausgesparten Stellen miteinander verschweisst. Dies ermöglicht eine schnelle Anpassung auch an verschiedene Scheibenhöhen. durchblosse entsprechende Verschiebung der Führungen.
Den Gegenstand der Erfindung bilden ferner Vorrichtungen zur Ausführung des im Vorstehenden in seinen Grundzügen umrissenen Verfahrens. Die erfindungsgemässe Vorrichtung stellt eine Ausgestaltung jener bekannten Vorrichtung vor, die aus einer Halterung für die inAbstand voneinander angeordneten Schei- ben, Mitteln zum fortlaufenden Verschweissen der Scheibenräder und Abstandhaltem, die nur von der allmählich fortschreitenden Verschweissung zwischen den Scheiben angeordnet sind, besteht.
Erfindungsgemäss kennzeichnet sich die vorliegende Vorrichtung durch Führungsbahnen als Halterungen. die die Scheiben in lotrechter Anordnung an Ober-und Unterkante fuhren, Brenner zum Erhitzen der Scheibenräder sowie an den Verschweissungsstellen angetriebene Anpresswalzen, welche an denAussenseiten der zu vereinigenden Scheibenräder anliegen und mindestens einen Scheibenrand nach dem andern zu abbördeln und die einander gegenuberliegendenScheibenränder dann zusammenwalzen und verschweissen. Weitere Merk- male sowohl verfahrens- als auch vorrichtungsmässiger Art werden aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles der Erfindung ersichtlich, welche an Hand der Zeichnung vorgenommen wird.
Es
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Schnitt nach Linie li-li der Fig. l ; Fig. 3 und 4 einen Teil der Führungsbahn für die zu verschweissenden Scheiben vor der Verschweissungsstelle, von der Seite gesehen und quergeschnitten ; Fig. 5 und 6 einenTeil der Führungsbahn für die verschweissten Scheiben nach der Verschweissungsstelle, von der Seite gesehen und quergeschnitten ; Fig. 7 und 8 die Verschweissungsstelle von der Seite gesehen und quergeschnitten mit etwas abweichend ausgestalteten Aupresswalzen ; Fig. 9 und 10 die Verschweissungsvorrichtung für die senkrechten Kanten der Glasscheiben, von der Seite gesehen und in Richtung des in Fig. 9 dargestellten Pfeils ; Fig. 11 einen Teilschnitt durch eine Scheibe der neuen Art.
Der in Fig. 1 und 2 schematisch dargestellte Tunnelofen 1 ruht auf einem Gestell 2 und enthält die Arbeitszonen A, B, C und D zum Vorwärmen, zum Verschweissen der Scheiben an der Ober- und Unterkan- te, zum Verschweissen der Scheiben an den beiden Seitenkanten und zum Abkühlen der verschweissten Scheiben. Die in einem Abstand voneinander angeordneten Glasscheiben 3, werden in den Ofen in senk rechter Lage eingeführt. Der Mechanismus zum Einführen der Scheiben in den Ofen und zum Hindurchführen der Scheiben durch den Ofen ist nicht dargestellt. Ein Schieber üblicher Art kann hiefür verwendet werden. Beim Durchwandern des Tunnelofens 1 bewegen sich die Scheiben auf Führungen & , 6.
Die Führungen 5,6 sind vorzugsweise so angeordnet, dass sie in Richtung aufeinander zu oder voneinander fort verstellt werden können, um Scheiben verschiedener Höhe zwischen sich aufzunehmen. Die Verstellung der Führungen kann z. B. durch Änderung der Lage der Haltestreben 7 für die Führungen 5, 6 bewirkt werden.
Die Scheiben können an der Führungsbahn enweder im Hang oder, wiedies indem im folgenden näher beschriebenen Ausführungsbeispiel dargestellt ist, im Stand'vorwärtsbewegt werden. Bei dem in den Fig. l und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel werden die Doppelglasscheiben aus zwei gleich grossen Scheiben hergestellt, wobei die Randleiste der fertigen Scheiben sich dann in der Scheibenmitte befindet.
Bei dem in den Fig. 3 - 6 veranschaulichten. Ausführungsbeispiel ruhen die zu vereinigenden verschieden grossen Glasscheiben 3, 4 auf Rollerbahnen, die durch Rollen 8, 9 gebildet werden, die verschiedenen Durchmesser haben können. Entsprechende Rollen 8, 9 können, wie in der Zeichnung dargestellt, auch an der Oberkante der Scheiben anliegen. Zwischen den Glasscheiben sindAbstandsrollen 10 angeordnet, deren Seitenflächen in Richtung auf den Rollenumfang zu konvergieren, so dass die Seitenflächen der Abstandsrollen nur mit der später verschweissten Randzone der Scheiben Berührung haben.
Je eine Rolle 8, 9 der Rollenbahn und die dazwischen angeordnetenAbstandsrollen 10 sitzen auf einer gemeinsamen Welle 11, die mittels Streben 12 an einem in Längsrichtung des Ofens durchgehenden Träger 13 befestigt sind. Längs der Rollenbahnen können mit Abstand voneinander angeordnete seitlich an den Scheiben angreifende Fütrungsrolien 14, 14' vorgesehen sein, die an Trägern 15 sitzen. Bei dem Eintritt
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Ofen weIden dieScheibenaussen- und-1nnenseitenals zum Temperaturausgleich Wärmebewegungen der Scheiben eintreten.
Zur Vermeidung von Bruch bei Scheibendeformationen empfiehlt es sich daher, die nächst dem Einführungsende des Ofens sitzenden Fiih- magsrollen 14, 14' so anzuordnen, dass sie seitlich ausschwenken können, jedoch unter dem Einfluss eines Gewichtes in die Normalstellung zurückzukehren suchen.
Bei Beginn des Arbeitsvorganges wird die Tür 16 des Tunnelofens 1 geöffnet, das Scheibenpaar auf die Rollenbahn gesetzt und in die Vorwärmezone A geschoben. Sobald die Scheiben nach dem Schliessen des Ofens die Arbeitstemperatur angenommen haben, werden sie in dem Tunnelofen auf der Rollenbahn in die
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Arbeitszone B weiterbewegt und passieren dabei nacheinander oder gleichzeitig die an den unteren und oberen Scheibenkanten angeordneten Arbeitsstellen (17 in Fig. 1), an denen sie an ihren Ober- und Unter- kanten miteinander verschweisst werden.
Die letzte Rollengruppe 8, 9, 10 befindet sich vor der Arbeitsstelle 17. In der Bewegungsrichtung der
Scheiben gesehen ist hinter dieser Rollengruppe zwischen den Scheiben ein Abstandsstab 18 (Fig. 7 und 8) angeordnet, der sich mit einem hakenförmigen Ansatz 19 bis über die Verschweissungsstelle erstreckt und ein Zusammendrücken der Scheiben verhindert. An der Arbeitsstelle wird ein schmaler Randbereich der
Scheiben durch Brenner 20 so stark erhitzt, dass sie anschliessend durch die angetriebenen,'seitlich angrei- fenden Anpresswalzen 21, 21' (vgl. Fig. 5-8) zusammengearbeitet werden.
Die eine der auf beiden Sei- ten des Scheibenpaares angeordneten Anpresswalzen 21, 21' kann gegenüber den Führungsrollen 14, 14' so verschoben sein, dass eine mit der einen äusseren Scheibenseite fluchtende Lage der umlaufenden, zusam- mengeschweissten Scheibenkanten erreicht wird (s. Fig. 6). Dabei empfiehlt-es sich, die Brenner so einzu- stellen, dass die in der fertigen Doppelglasscheibe etwa gerade durchlaufende Scheibe nicht so stark er- hitzt wird wie die Scheibe, welche gegenüber der gerade durchlaufenden Scheibe abgebördelt wird.
Einzelheiten des Brenners sind in den schematischen Zeichnungen 7 und 8 nicht dargestellt. Ebenfalls sind in dieser Zeichnung der Übersicht halber die den Rollen 8, 9, 10 zugeordneten seitlichen Führungsrol- len nicht wiedergegeben.
Nach dem Passieren der Brennergruppe und den anschliessenden Presswalzen 21, 21' gelangen die oben und unten verschweissten und nunmehr durch Rollen 22 abgestützten Scheiben in dieArbeitszone C, wo sie durch eine senkrecht geführte Verschweissungsvorrichtung 23 (Fig. l) andenSeiienkanten verschweisst wer- den.
Die senkrecht geführte Verschweissungsvorrichtung ist an einem Träger 24 (Fig. 9 und 10) geführt, der sich durch die Wandung des Ofens l hindurcherstreckt. Vorzugsweise besteht der Träger aus einem Rohr, das durch eine geeignete Vorrichtung herauf-und herabbewegt werden kann. Die Verschweissungsvorrichtung umfasst einen Abstandshalter, z. B. wie in Fig. 9 dargestellt, eine Abstandsrolle 25, die ausschwenkbar befestigt ist, so dass sie in den Zwischenraum zwischen den seitlichen Kanten der beiden Scheiben einund ausgeschwenkt werden kann. Unterhalb dieserAbstandsrolle sind Brenner 26 angeordnet. Das Gaszuführungsrohr für die Brenner kann z. B. durch den hohlen Träger geführt sein.
Unterhalb des Brenners sind zwei Anpresswalzen 27, 27' angeordnet, von denen die eine 27'einstellbar ist, so dass sie zur Anpassung an die wechselndeDicke der Glasscheiben von der ändern Anpresswalze entfernt oder zu ihr hinbewegt werden kann. Die Anpresswalzen 27, 27' sind mit ineinandergreifenden Zahnrädern 28, 28' verbunden. so dass nur eines der Zahnräder mit einem Antriebsmechanismus verbunden zu sein braucht. Zum Antrieb der Zahnräder können die verschiedensten Antriebe bekannter Art verwendet werden, z. B. kann der Antrieb mittels eines Drahtes oder eines dünnen Riemenantriebs von rohrförmigem Querschnitt oder durch Verwendung einer biegsamen Welle oder durch ein durch den rohrförmigen Träger hindurchgeführtes, aus Zahnrädern und einer Welle bestehendes Getriebe erfolgen.
Bei der dargestellten Ausführungsform sind zwei Verschweissungseinrichtungen an dem rohrförmigen Träger befestigt. Die eine dieser Verschweissungsvorrichtungen ist nach dem Ofeneintrittsende hin und die andere nach dem Ofenaustrittsende hin gerichtet (vgl. Fig. l). Diese Ausgestaltung gibt die Möglichkeit, gleichzeitig die Vorderkante einer Doppelglasscheibe und die Rückkante einer zweiten Doppelglasscheibe zu verschweissen, deren Vorderkante bereits in dem vorhergehenden Arbeitsgang verschweisst worden ist.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Herstellen von Doppelglasscheiben, bei dem zwei in gleichmässigem Abstand voneinander angeordnete Glasscheiben am Rande fortlaufend unter Druckeinwirkung miteinander verschweisst werden, wobei die Scheiben durch Abstandhalter auseinandergehalten werden, die nur vor der allmählich fortschreitenden Verschweissung zwischen den Scheiben angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die auf Abstand gehaltenen, miteinander zu verschweissenden Scheiben in einer lotrechten Ebene angeordnet durch einen Tunnelofen (1) geführt und so zunächst vorgewärmt,
darauf die Scheibenräder seitenweise fortlaufend auf Erweichungstemperatur erhitzt und die erweichten Teile der Scheibenräder im Ofen schliesslich durch je zwei auf beide Aussenseiten der Scheibenräder an gegenüberliegenden Stellen ein-
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laufenden Randleiste verschweisst weraen.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Verfahren nachAnspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die in dem Tunnelofen in lotrechter Lage angeordneten Scheiben zwischen einer unteren, als Unterstützungsfläche dienenden und einer oberen, vorzugsweise aus feststehendenRollen gebildetenFührung (5, 6, 8, 9) stehend entlangbewegt und an in denFüh- <Desc/Clms Page number 4> rungen ausgesparten Stellen (17) miteinander verschweisst werden.3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen den Führungen (5,6, 8, 9) stehend entlanggeführten Scheiben dabei durch von aussen einwirkende, stationär angeordnete Führungsrollen (14, 14') an zwischen den Scheiben ebenfalls stationär angeordnete Abstandhalter (10) ge- drückt werden.4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheiben an den in den Führungen ausgesparten Stellen (17) nur unten und oben und darauf an einer anschliessenden Arbeitsstelle (C) durch lotrecht geführte Verschweissungsvorrichtungen (23) an den beiden noch offenen Seitenkanten miteinander verschweisst werden.5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die eine der angetriebenen Anpresswalzen (21, 27) etwa in der Ebene deraussenfläche der einen Scheibe (4) arbeitet, während die ein- stellbare Gegenwalze (21', 27') gegenüber der Aussenfläche der zweiten Scheibe (3) derart versetzt ange- ordnet arbeitet, dass sie den Rand der zweiten, gut durchgewärmten Scheibe nach der ersten Scheibe zu abbördelt und dann mit dieser zusammenarbeitet.6. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 5, bestehend aus einer Hal- terung für die in Abstand voneinander angeordneten Scheiben, Mitteln zum fortlaufenden Verschweissen der Scheibenränder und Abstandhaltern, die nur vor der allmählich fortschreitenden Verschweissung zwischen den Scheiben angeordnet sind, gekennzeichnet durch Führungsbahnen als Halterungen, die die Scheiben in lotrechter Anordnung an Ober- und Unterkante führen, Brenner zum Erhitzen der Scheibenränder sowie an denVerschweissungsstellen angetriebene Anpresswalzen (21, 21' bzw.27, 27'), welche an den Aussenseiten der zu vereinigenden Scheibenränder anliegen und mindestens einen Scheibenrand nach dem andern zuabbörd ein und die einander gegenüberliegenden Scheibenränderdann zusammenwalzen und verschweissen.7. Vorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine waagrechte Rollenbahn (5, 6, 8, 9) zur Halterung lotrecht nebeneinander angeordneter Scheiben (3,4) und ferner durch seitlich der Rollenbahn angeordnete Führungsrollen (14, 14'), welche sich auf den Aussenseiten der Scheiben abrollen und diese gegen die zwischen den Scheiben angeordneten ortsfest gelagerten Abstandsrollen (10) drücken, wobei die nächst dem Einftihrungsende des Ofens sitzenden seitlichen Führungsrollen (14, 14') seitlich ausschwenkbar angeordnet und mit einem Gewicht verbunden sind, das sie nach dem Ausschwenken wieder in die Normalstellung zurückzubewegen sucht.8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass bei verschiedener Grösse der miteinander zu verschweissenden Scheiben bis zur Verschweissungsstelle (17) zwei Rollenbahnen verschiedener Höhe (8, 9) nebeneinander angeordnet sind.9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die an denVerschweissungs- stellen (17, 23) angeordnetenAnpresswalzen (21'bzw. 27') seitlich gegenüber den FUhrungsrollen (14') versetzbar sind.10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass in der Bewegungsrichtung der Scheiben hinter der letzten, vor der Verschweissungsstelle angeordneten Abstandsrolle (10) zwischen den Scheiben ein Abstandsstab (18) angeordnet ist, der sich mit einem hakenförmigen waagrechten Ansatz (19) bis über die Verschweissungsstelle erstreckt und einZusammendrlicken der Scheiben verhindert.11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass in der Führungsbahn hinter den Verschweissungsstellen (17) für die Scheibenunter- und-oberkanten eine Arbeitsstelle und senkrecht geführte Verschweissungsvorrichtungen (23), bestehend aus einer ausschwenkbaren Abstandsrolle (25), anschliessenden Brennern (26) und einem abschliessenden angetriebenen Walzenstuhl mit Anpresswalzen (27, 27') vorgesehen sind, durch die an dieser Arbeitsstelle stillstehende Scheiben an den Vorder- und Hinterkanten verschweisst werden.12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschweissungsvorrichtung zwei Brennergruppen hat, die gleichzeitig die senkrechten Hinterränder der ablaufenden und die senkrechten Vorderränder der ankommenden Doppelglasscheibe verschweissen.
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