DE846469C - Einrichtung zur Erzeugung von radialen Schwingbewegungen rotierender Koerper - Google Patents

Einrichtung zur Erzeugung von radialen Schwingbewegungen rotierender Koerper

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DE846469C
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DE
Germany
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roller
excitation system
roller shaft
axis
roll shell
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Expired
Application number
DES456A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Dipl-Ing Gruenwald
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K33/00Motors with reciprocating, oscillating or vibrating magnet, armature or coil system
    • H02K33/02Motors with reciprocating, oscillating or vibrating magnet, armature or coil system with armatures moved one way by energisation of a single coil system and returned by mechanical force, e.g. by springs
    • H02K33/04Motors with reciprocating, oscillating or vibrating magnet, armature or coil system with armatures moved one way by energisation of a single coil system and returned by mechanical force, e.g. by springs wherein the frequency of operation is determined by the frequency of uninterrupted AC energisation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description

  • Für gewisse technische Verfahren, z. B, in der chemischen, Textil- und Papierindustrie, werden umlaufende Walzen oder Trommeln benötigt, die einachsige, senkrecht zur Drehachse gerichtete Schwingungen ausführen: Die Schwingung der Walze kann beispielsweise dadurch erzeugt werden, daß die Lager der Walzenwelle durch elektromagnetische oder Unwuchterreger in Schwingung versetzt werden. Eine solche Anordnung hat aber den Nachteil eines umständlichen und sperrigen Aufbaues.
  • Nach der Erfindung wird dieser Fachteil dadurch vermieden, daß der Schwingantrieb nur den Walzenmantel bewegt und vorzugsweise im Innern der Walze oder Trommel eingebaut wird. Besonders geeignet hierfür ist ein elektromagnetischer Schwingantrieb, weil bei diesem nur elektrische Zuleitungen in den Innenraum hineinzuführen sind. Dies kann durch die ruhende Welle hindurch erfolgen, auf der der Außenmantel drehbar gelagert ist. Durch Anordnung radialer Federsysteme zwischen den Naben und dem Außenmantel ist dieser radial schwingfähig gegenüber der Welle. Durch entsprechende Bemessung der Federn kann eine Eigenfrequenz der Schwingungen des Mantels relativ zur Achse erzielt werden, die nahe bei der Erregerfrequenz des Schwingantriebs liegt. Hierdurch kann die Größe der notwendigen Erregerkräfte für eine verlangte Schwingweite weitgehend herabgesetzt werden, wie bei Schwingantrieben allgemein bekannt, weil dann auch bei der erfindungsgemäßen Anordnung in Resonanznähe gearbeitet wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung zum Teil schematisch dargestellt. Gemäß Fig. i und 2 ist eine hohle Metallwalze i über elastische Naben bzw. Felgenglieder 2 gegenüber der ruhenden Welle 7 so gelagert, daß sie gegenüber der Welle 7 radiale Schwingungen in allen Durchmesserrichtungen ausführen kann. Die elastischen Zwischenglieder können, wie in Fig. i und 2 dargestellt, aus radialen Federn bestehen oder auch aus gleichwertigen Gummikörpern, z. B. Schwingmetallen.
  • Das elektromagnetische Antriebsystem besteht aus einem Magnetteil mit Wicklung 5, das auf der feststehenden Welle 7 der Walze befestigt ist, und einem als ringförmiges Blechpaket ausgebildeten Anker 4, der mit dem Mantel der Walze fest verbunden ist. Zwischen dem Anker und dem Magnetteil 5 ist ein Luftspalt entsprechend der Größe der verlangten Schwingweite vorgesehen. Wird das Magnetsystem durch Wechselstrom erregt, so entstehen einachsig gerichtete Erregerkräfte, die ein Schwingen des Walzenmantels in Durchmesserrichtung bewirken. Die Richtung der Schwingungen im Raum kann durch Verstellen des Magnetsystems, z. B. durch eine entsprechende Verdrehung der Welle 7 um ihre Achse, eingestellt werden. Die Amplitude der Schwingungen, also die Schwingweite, kann durch Spannungsregelung den jeweils vorliegenden Erfordernissen angepaßt werden. Die Eigenschwingungsfrequenz des aus dem Walzenmantel samt Anker und Zubehörteilen und der radialen Federung bestehenden Sch,#vingsystetns liegt vorzugsweise in der Nähe der Antriebsfrequenz des Erregersystems, um mit geringstmöglichem Energieaufwand die verlangte SchNvingweite zu erreichen.
  • Dieselben Wirkungen werden auch erzielt, wenn der Schwingantrieb außerhalb der Walze fest, jedoch um den Walzenmantel herum einstellbar angeordnet wird. Wenn dabei auch mehr Raum beansprucht wird als bei der bevorzugten Ausführungsform gemäß Beschreibung und Zeichnung, so ist der Aufbau doch wesentlich einfacher und gedrängter als bei dem bekannten Rütteln der beiden Lager.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Erzeugung von periodischen Radialschwingungen umlaufender Walzenkörper, dadurch gekennzeichnet, daß der Walzeninantel drehbar und radial schwingbar auf der ruhenden Walzenwelle gelagert und ein elektromagnetisches Erregersystem in den Innenraum der Walze eingebaut oder außerhalb der Walze angeordnet ist, während der umlaufende Walzenmantel den ringförmig ausgebildeten Anker trägt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i mit einem außerhalb der Walze angeordneten Erregersystem, dadurch gekennzeichnet, daß das Erregersystem parallel zur Mantellinie und parallel zur Mantelfläche verschiebbar angeordnet ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, (laß das Erregersystem auf der Walzenwelle angeordnet ist.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Erregersystem in Richtung der Achse der Walzenwelle verschiebbar und um die Achse der Walzenwelle schwenkbar angeordnet ist.
  5. 5, Einrichtung nach Anspruch 3 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzenwelle um ihre Achse drehbar und in jeder Stellung feststellbar ausgebildet und (las Erregersystem an ihr derart befestigt ist, daß es beim Drehen der Walzenwelle uni ihre Achse mitgenommen wird.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Eigen-Schwingfrequenz des aus dem Walzenmantel samt Anker und Zubehörteilen und dem radialen Federsystem bestehenden Schwingsystems nahe der Antriebsfrequenz für (las elektromagnetische Erregersystem liegt.
DES456A 1949-11-01 1949-11-01 Einrichtung zur Erzeugung von radialen Schwingbewegungen rotierender Koerper Expired DE846469C (de)

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