DE845487C - Verfahren zur Abtrennung von Hopfen und Trub aus Bierwuerze - Google Patents

Verfahren zur Abtrennung von Hopfen und Trub aus Bierwuerze

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DE845487C
DE845487C DEJ3462A DEJ0003462A DE845487C DE 845487 C DE845487 C DE 845487C DE J3462 A DEJ3462 A DE J3462A DE J0003462 A DEJ0003462 A DE J0003462A DE 845487 C DE845487 C DE 845487C
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Germany
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hops
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Gottfried Jakob
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C7/00Preparation of wort
    • C12C7/24Clarifying beerwort between hop boiling and cooling

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Description

  • Verfahren zur Abtrennung von Hopfen und Trub aus Bierwürze Der übliche Arbeitsgang beim Ausschlagen der mit Hopfen fertiggekochten Würze ist folgender: Wenn das Kochen beendet ist, läßt man den Pfaniienin;halt kurze Zeit stehen und beobachtet die Bruchbildung. Hat sich ein Bruch so weit gezeigt, daß eine mit dem Schauglas entnommene Probe die Beurteilung von Feuer und Grobflockigkeit zuläßt und den Brauer zufriedenstellt, dann wird mit dem Ausschlagen begonnen, d. h. das Pfannenventil wird geöffnet und die Würze läuft zum Hopfenseiher, der die Hopfentreber zurückhält. Die Würze wird durch die Ausschlagpumpe zum Kühlschiff befördert. Ist die Pfanne etwa halb leer, so wird das Rührwerk eingerückt, damit der Hopfen vollkommen aus der Pfanne entfernt wird. Bei diesem Arbeitsgang wird durch die Rührbewegung und die Aus,schlagpumpe der gebildete grobflockige Bruch zerrissen, und die Dauer seiner Abscheidung durch Sedimantation wird dann verlängert.
  • Man hat die vom Hopfen befreite heiße Würze zwecks Abscheidung von Trub auch durch Tuchfilter geleitet, auch mittels Zentrifugen wurde der Heißtrub entfernt. Beim Ausschlagen über den Läuterbot.tich oder andere Einrichtungen wurde der Hopfen als Trubfilter benutzt. Bei den letztgenannten Verfahren war die Filtration nicht immer voll befriedigend, und es gelangte häufig Trub mit in die Anstellwürze. Bei .den genannten Verfahren wurde die gesamte Ausschlagwürze zwecks Trubabscheidung behandelt. Dadurch wurden verhältnismäßig große Anlagen benötigt. Diesen Nachteil behebt das im folgenden beschriebene Verfahren.
  • Läßt man die heiße .gargekochte Würze nach vollendeter Bruchbildung beispielsweise i Stunde in der Pfanne stehen, wobei aber Wärmezu- oder ,ableiturrg vermieden werden muß, damit keine Strömungen entstehen und die Würze sich in voller Ruhe befindet, so zeigt sich, daB die Würze mit der Zeit immer weniger Brucheiweiß enthält und dieses nach einer Stunde vollkommen am Boden sitzt.
  • Das beruht darauf, daß bei der hohen Temperatur die Viskosität der Würze so gering ist, daß eine Sedimentationsbesohleunigung eintritt. Diese Erkenntnis ist neu und konnte bigher beim Kühlschiff oder Aussch.lagbottich mit oder ohne Kühlung nicht beobachtet werden, weil stattfindende Strömungen eine vollkommene Sedinientation behinderten.
  • Nach etwa i Stunde ergibt sich nach dem neuen Verfahren folgender Zustand: etwa 8o o/o und sogar darüber sind klare und vollkommen trubfreie Würze in der Pfanne und etwa 20°/o Sediment (Gemenge aus Würze und Hopfentrub).
  • Die klare trubfreie Würze läßt sich in bekannter Weise rasch zum Kühlapparat oder diesem vorgeschalteten Sammelgefäß leiten. Dann wird der Hopfentrubschlamm aus der Pfanne ip ein Hopfentrubfiltergefäß entleert, das etwas größer als ein Fünftel des Ausschlagvolumens ist. DiesesGefäß ist mit eurem Seihbodan belegt. Nach kurzer Ruhe kann man wie beim Abläutern der Vorderwürze anzapfen und Trubwürze zurückpumpen. Nach kurzer Zeit läuft die Würze blank, sie wird zur Hauptwürze geleitet. Es ist eine Eigentümlichkeit des Hopfentrubschlamms, da.ß die Würze rascher blank aus demselben abläuft .als beim Aufrühren der Gesamtwürze. Das Überschwänzen des Hopfantrubs erfolgt wie bisher beim Hopfenseiher.
  • Steht die Pfanne keine Stunde für diesen Heißsedimentationsvorgang zur Verfügung, weil der nächste Sud schon folgt, so 'kann in ein Heißsedimentationsgefäß ausgeschlagen, sonst in gleicher Weise gearbeitet werden.
  • Billiger als ein Ausschlaggefäß ist ein Sammelbehälter für das Abziehen der Vorderwürze des folgenden Suds als Zwischengefäß, so da,B die Entleerung der Pfanne nicht immer eine Notwendigkeit ist.
  • Die sich ergebenden Vorteile des Heißsedimentationsverfahrens sind absolute Sterilität, wesentliche Vereinfachung der Geräte, der Arbeitsweisen und Baulichkeiten durch Wegfall des Kühlschiffes, Trubsammelgefäßes und Trubfilters.
  • Man kann an die Kühlung anschließend ehre Zentrifuge schalten, die den Kühltrub ausscheidet, wenn man die Abscheidung in einem Anstellbottich nicht vorzieht.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Abtrennung von Hopfen und Trub aus Bierwürze, dadurch gekennzeichmet, daß die Abtrennrung durch Heißsedimentation bei so hoher Temperatur vorgenommen wird, daß sich die Viskosität nur unwesentlich erniedrigt und unter Ausschaltung von Strömungserscheinungen die Würze von Hopfen-und Trubteilen bis zur vollen Klarheit befreit wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der klare Anteil der Ausschlagwürze, z. B. etwa 8o % der Kühlvorrichtung und das z. B. etwa 20 % betragende Sediment (Gemenge aus Würze und Hopfentrub), einer Selbstfilteranlage zugeleitet wird.
DEJ3462A 1950-11-01 1950-11-01 Verfahren zur Abtrennung von Hopfen und Trub aus Bierwuerze Expired DE845487C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1091516B (de) * 1956-09-07 1960-10-27 Apv Co Ltd Verfahren zur Behandlung von Bierwuerze

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1091516B (de) * 1956-09-07 1960-10-27 Apv Co Ltd Verfahren zur Behandlung von Bierwuerze

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