DE844735C - Verfahren und Vorrichtung zum Weiten von Hemden und Kragen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Weiten von Hemden und Kragen

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DE844735C
DE844735C DESCH5665A DESC005665A DE844735C DE 844735 C DE844735 C DE 844735C DE SCH5665 A DESCH5665 A DE SCH5665A DE SC005665 A DESC005665 A DE SC005665A DE 844735 C DE844735 C DE 844735C
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DE
Germany
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clamping devices
clamping
scale
attached
collar
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Expired
Application number
DESCH5665A
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English (en)
Inventor
Ernst Schaeffer
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F71/00Apparatus for hot-pressing clothes, linen or other textile articles, i.e. wherein there is substantially no relative movement between pressing element and article while pressure is being applied to the article; Similar machines for cold-pressing clothes, linen or other textile articles
    • D06F71/18Apparatus for hot-pressing clothes, linen or other textile articles, i.e. wherein there is substantially no relative movement between pressing element and article while pressure is being applied to the article; Similar machines for cold-pressing clothes, linen or other textile articles specially adapted for pressing particular garments or parts thereof
    • D06F71/22Apparatus for hot-pressing clothes, linen or other textile articles, i.e. wherein there is substantially no relative movement between pressing element and article while pressure is being applied to the article; Similar machines for cold-pressing clothes, linen or other textile articles specially adapted for pressing particular garments or parts thereof for pressing collars

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Weiten von Hemden und Kragen Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und 'eine Vorrichtung zum Weiten von zu eng gewordenen Hemden und Kragen, auch Umlegekragen. Es ist ein bekannter Übelstand, daß Hemden und Kragen nach dem Waschen mehr oder weniger einlaufen und deshalb nicht mehr getragen werden können. Andererseits kommt es häufig vor, daß Hemden und Kragen durch Körperzunahme zu eng werden. Eingehende Versuche haben ergeben, und auf dieser Erkenntnis beruht die vorliegende Erfindung, daß es auf verhältnismäßig einfache Weise möglich ist, den Bund eines Hemdes oder eines Kragen um mehrere Zentimeter über den Zuschnitt hinaus zu weiten. Dies geschieht erfindungsgemäß dadurch, daß der Bund des Hemdes bzw. der Kragen beiderseits in Klemmvorrichtungen fest eingespannt und durch Auseinanderbewegen der Klemmvorrichtungen einem mechanischen Streckvorgang unterworfen werden. Es ist überraschend, festzustellen, daß auf diese Weise selbst fabrikneue Hemden und Kragen in trockenem Zustand um mehrere Zentimeter geweitet werden können, ohne daß das Gewebe oder die Form darunter leidet.
  • Zweckmäßigerweise verfährt man jedoch so, daß die eingespannten Gewebeteile angefeuchtet und in gestrecktem Zustand trockengebügelt werden. Wenn man das tut, verliert das gestreckte Gewebe schneller seine Spannung und geht beim Entspannen weniger weit zurück, als wenn man das Gewebe in trockenem Zustande streckt.
  • Beim Weiten von Umlegekragen ist es zweckmäßig, diese in zusammengelegtem Zustand einzuspannen und zu strecken. Würde man Umlegekragen in aufgek 14ptern'Zu'stapd'einspauneu und strecken, so. würde sich häufig eine unschöne Verformung des Kragens bemerkbar machen.
  • Man kann das Gewebe in der beschriebenen Weise mit oder ohne Stärke behandeln.
  • Zur Ausübung des geschilderten Verfahrens dient eine Einrichtung mit zwei Klemmvorrichtungen, die an einer gemeinsamen Unterlage derart angebracht sind, daß ihr Abstand durch ein mechanisches Getriebe veränderlich ist. Die Klemmvorrichtungen müssen so ausgebildet sein, daß sie die Gewebeteile bei sehr großer Zugbelastung unbedingt festhalten, ohne sie zu verletzen. Man kann deshalb praktisch keine mit scharfen Zähnen oder Rauhigkeiten versehene Klemmteile benutzen. Zweckmäßigerweise besteht die Klemmvorrichtung aus zwei mit elastischem Werkstoff (Gummi) belegten Klemmbacken, die vorzugsweise durch einen Kniehebel zusammengepreßt werden.
  • In einfacher Weise kann die Einrichtung unter Verwendung eines Küchen- oder sonstigen Arbeitstisches so ausgebildet sein, daß jede der beiden Klemmvorrichtungen auf einem U-förmigen, die Tischkante umfassenden Träger angeordnet ist und daß wenigstens eine der Klemmvorrichtungen gegenüber dem Träger durch ein mechanisches Getriebe, vorzugsweise eine Spindel, verstellbar ist. In Fällen, z. B. in Wäschereien, in denen die Einrichtung dauernd gebraucht wird, kann mari die Träger der Klemmvorrichtungen natürlich auch fest auf den Arbeitstisch anschrauben.
  • Es bietet jedoch gewisse Vorteile, wenn man die Klemmvorrichtungen und das Spanngetriebe an einer gemeinsamen .als Bügelunterlage dienenden Grundplatte anbringt, so daß ein in sich abgeschlossenes, als Hemdbund- und Kragenspanner zu bezeichnendes Erzeugnis entsteht.
  • Ein solches ist als Ausführungsbeispiel an Hand der beigefügten. Abb. i bis 4 näher beschrieben.
  • Auf einem Grundbrett i von entsprechender Länge sind zwei Klemmvorrichtungen 2, 3 angebracht. Die eine davon, 2, ist auf ihrer Unterseite mit einem Stift 4 versehen, der in Löcher 5 eines in` das Grundbrett eingelassenen abgewinkelten Flacheisens 6 eingesteckt werden kann. Die andere Klemmvorrichtung 3 trägt an ihrer Unterseite eine Spindelmutter 7, die auf einer mit einem Knebel 8 versehenen Spindel 9 läuft. Die Spindel 9 ist in einem Führungsstück io gelagert, das in das Grundbrett i eingelassen ist.
  • Die Klemmvorrichtungen 2, 3 bestehen aus zwei Klemmbacken 11, 12, die bei 13 schamiergelenkartig miteinander verbunden sind. In jede der Klemmbacken 11, 12 ist ein Weichgummistreifen 14, 15 eingeklebt. Durch einen mit einem Handgriff 16 versehenen Kniehebel 17 können die Klemmbacken 11, 12 mit großer Kraft zusammengepreßt werden. In dem Gummistreifen 14 ist eine Aussparung 18 vorgesehen, die. verhindert, daß ein gegebenenfalls an Sporthemden vorhandener Knopf beim Einspannen des Hemdbundes zerdrückt wird. Der zu weitende Kragen oder Hemdbund wird nun beiderseits so in die Klemmvorrichtungen eingespannt, daß die Innenseite oben liegt und daß das Knopfloch gerade noch von den Backen mit erfaßt wird. Die Klemmvorrichtung 3 ist anfangs soweit nach vorn geschraubt, daß der Index 2o auf die Null der Skala 21 zeigt. Die Klemmvorrichtung 2 wird dann, je nachdem welche Länge der Kragen hat, in eines der Löcher 5 eingesteckt. Eine Skala i9 zeigt dabei die vorhandene Kragenweite, also z. B. 39 cm, an.
  • Nunmehr wird am Knebel 8 die Spindel 9 gedreht und damit die Klemmvorrichtung 3 nach außen gezogen und das eingespannte Gewebe gestreckt, bis der Index 2o an der Skala 21 die gewünschte Vergrößerung der Kragenweite bzw. Bundweite angibt.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Weiten von Hemden und Kragen, dadurch gekennzeichnet, daß der Bund des Hemdes bzw. der Kragen beiderseits in Klemmvorrichtungen fest eingespannt und durch Auseinanderbewegen der Klemmvorrichtungen einem Streckvorgang unterworfen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die eingespannten Gewebeteile angefeuchtet und in gestrecktem Zustand trockengebügelt werden.
  3. 3. Verfahren zum Weiten von Umlegekragen nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Umlegekragen in zusammengelegtem Zustand eingespannt und gestreckt wird.
  4. 4. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach einem der Ansprüche i bis 3, gekennzeichnet durch zwei Klemmvorrichtungen (2, 3), die an einer gemeinsamen Unterlage (i) derart angebracht sind, daß ihr Abstand durch ein mechanisches Getriebe (7, 8, 9) veränderlich ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtung aus zwei mit elektrischem Werkstoff (14, 15) (Gummi) belegten Klemmbacken (11, 12) besteht, die vorzugsweise durch einen Kniehebel (17) zusammengepreßt werden.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß jede der beiden Klemmvorrichtungen auf einem U-förmigen, die Tischkante umfassenden Träger angeordnet ist und daß wenigstens eine der Klemmvorrichtungen gegenüber dem Träger durch ein mechanisches Getriebe, vorzugsweise eine Spindel, verstellbar ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtungen (2, 3) und das Spanngetriebe (7, 8, 9) an einer gemeinsamen alsBügelunterlagedienenden Grundplatte (i) angebracht sind. B.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daB eine der beiden Klemmvorrichtungen (3) in der Grundplatte (i) vorzugsweise durch eine Spindel (7) verstellbar geführt ist, während die andere Klemmvorrichtung (2) in verschiedenen Abständen von der ersteren, vorzugsweise durch Einhängen oder Einstecken in entsprechende Ausnehmungen (5), an der Grundplatte (i) befestigt wird.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, <laß der jeweilige Abstand der Klemmvorrichtungen (2, 3) an einer Skala (i9) ablesbar ist. io. Vorrichtung nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Klemmvorrichtungen (2, 3) eine Skala (19, 21) zugeordnet ist derart, daß an der einen Skala (21) das Maß der Streckung und an der anderen Skala (i9) der Abstand der Klemmvorrichtungen (2, 3) bei der Ausgangsstellung ablesbar ist. ii. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis io, dadurch gekennzeichnet, daß die klemmende Fläche (14) einer der Klemmvorrichtungen (3) eine Aussparung (18) zur Aufnahme eines möglicherweise vorhandenen Hemdknopfes aufweist.
DESCH5665A 1951-01-13 1951-01-13 Verfahren und Vorrichtung zum Weiten von Hemden und Kragen Expired DE844735C (de)

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