DE844591C - Heissdampfmangel - Google Patents

Heissdampfmangel

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DE844591C
DE844591C DEA12785A DEA0012785A DE844591C DE 844591 C DE844591 C DE 844591C DE A12785 A DEA12785 A DE A12785A DE A0012785 A DEA0012785 A DE A0012785A DE 844591 C DE844591 C DE 844591C
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DE
Germany
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drum
laundry
conveyor belt
tensioning
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Expired
Application number
DEA12785A
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English (en)
Inventor
Hermann Alten
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F67/00Details of ironing machines provided for in groups D06F61/00, D06F63/00, or D06F65/00
    • D06F67/04Arrangements for feeding or spreading the linen

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Heißdampfmangel Es ist bereits bekannt, zur Steigerung der Leistungsfähigkeit der Wäscheanlegerinnen die Wäschestücke nicht unmittelbar an die Heißdampfmangel von Hand anzulegen, sondern der Plättmaschine Anlegevorrichtungen vorzuschalten, die die Wäschestücke aufnehmen und sie dann an die Mangel abgeben. Dabei spielt sich der Aufnahme-und der Abgabevorgang in der Weise ab, daß, wenn eine der Anlegevorrichtungen die aufgenommenen Wäschestücke an die Mangel abgibt, die anderen mit Wäschestücken beschickt werden. Zur Bedienung einer Mangel sind also zumindest zwei gleichartige Maschinen erforderlich, woraus hohe Kosten erwachsen. Da diese Maschinen an sich ziemlich raumsperrig sind und zwischen denselben ein gewisser Raum frei bleiben muß, letzteres namentlich, wenn sie fahrbar aufgestellt sind, benötigen sie viel Platz, was eine weitere preisliche Belastung im Gefolge hat.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Heißdampfmangel, bei der die Anlegevorrichtung in der von Gewebevorbereitungsmaschinen her bekannten Art aus mehreren in einem zwischen einem Förderband zur Beschickung mit Wäschestücken und einem Förderband zum Überleiten dieser Wäschestücke auf die Mangel drehbaren Rahmen gelagerten Trommeln besteht und diese Trommeln nacheinander an den Förderbändern so vorbeibewegt werden, daß nach Füllung einer Trommel der Rahmen um einen Trommelabstand weitergeschaltet wird, so daß die aufgenommene Wäsche an die Mangel abgegeben und gleichzeitig die nächste Trommel beschickt werden kann, mithin mittels einer einzigen Anlegevorrichtung, die wenig Platz beansprucht, die Heißdampfmangel ununterbrochen mit Wäschestücken beschickt werden kann.
  • Die Erfindung selbst besteht in dem im nachfolgenden beschriebenen und beanspruchten, für die Erreichung des erstrebten Zweckes besonders zweckmäßigen Aufbau der der Heißdampfmangel vorgelagerten Anlegevorrichtung.
  • Die Anlegevorrichtung ist in Fig. i in einem Querschnitt nach Linie B-B der Fig. 2, in Fig. 2 in einem Längsschnitt nach Linie A-A der Fig. i dargestellt, während in Fig. 3 das rechte obere Viertel der Fig. i in größerem Maßstab herausgezeichnet ist.
  • In einem um die Hauptachse a drehbaren Rahmen b sind in der von Gewebebahnvorbereitungsmaschinen her bekannten Art eine Anzahl drehbare, absatzweise schaltbare Trommeln zum Be- und Abwickeln des Gutes, im vorliegenden Fall die vier Trommeln c,, c2, c3, c., gelagert. D,ie Trommeln c, bis c, dienen dazu, eine größere Anzahl Wäschestücke nach ihrem Zentrifugieren und Auflockern aufzunehmen, als die Dampfmangel kann, und sie sollen dann die Wäschestücke an die Mangel abgeben. Die Zahl der Trommeln richtet sich nach der Größe der hauptsächlich zu behandelnden Wäsche. Man wird bei vorwiegend kleineren Wäschestücken mehr und kleinere Trommeln, bei vorwiegend größeren Wäschestücken weniger und größere Trommeln wählen.
  • jede Trommel wird für sich von einem kleinen Kurzschlußmotor d,, d., d3, d4 mit veränderlicher Drehzahl mittels Schnecke e und Schneckenrad j angetrieben. Es kann dies aber auch durch Reibräder erfolgen. Durch die Veränderung der Motordrehzahl läßt sich die Umdrehungszahl der Trommeln und damit deren Umfangsgeschwindigkeit allmählich steigern bis zur Vollausnutzung der Anlegerinnen. Erfahrungsgemäß ist es ohne besondere Anstrengung und Geschicklichkeit möglich, in weniger als der Hälfte der Zeit, welche die Hei13dampfmangel zuläßt, dieselbe Menge Wäsche auf die Trommeln aufzuwickeln.
  • Die beschickten Trommeln lassen sich dann durch Drehen des Rahmens b um einen Trommelabstand nacheinander vor die zur Mangel führende Einlaufvorrichtung p bringen. Durch Rückwärtsdrehen der beschickten Trommel auf eine noch zu beschreibende Weise läuft dann die aufgewickelte Wäsche selbsttätig ab und über die Einlaufvorrichtung in die Mangel, um dort geplättet zu werden.
  • jeder Trommel ist im gleichen Abstand von der Hauptachse a im Rahmen b eine Achsei" i2, i3, i1 zugeordnet. jede dieser Achsen trägt eine Anzahl, z. B. fünf Spannrollen h. Auf jede Spannrolle h ist ein in gestrichelter Linie dargestelltes Band k gewickelt. Es ist über eine Leitrolle m, die leicht drehbar auf einer Achsen sitzt, geführt und mit seinem freien Ende k' auf der Trommel c, befestigt. Durch eine Feder in der Spannrolle h wird das Spannband k stets gespannt gehalten. Um die Wäsche sicher auf die Trommel zu spannen, wird man die Zahl der Spannrollen so groß wählen, wie es die Bauart der Vorrichtung zuläßt. Zwischen den Leitrollen m, in diesem Fall fünf Stück, sind Andrückwalzen ml auf die Achse n aufgekeilt. Die Leitrollen m haben einen etwas kleineren Durchmesser als die AndrÜCkw"alzeil in,, um ein von der Drehung der Andrück"valzen unabhängiges Ab- bzw-. Aufrollen der Spannbänder k zu sichern.
  • Die die Leitrollen in und die Andrückwalzen m, tragende Achsen ist mittels an dem Rahmen b gelagerter Lenkero schwenkbar. Infolgedessen können die Andrückwalzen in, auf der Trommel cl zwei verschiedene Stellungen annehmen, wie in Fig. i an den Trommeln c, und c2 gezeigt ist. Die bei der Trommel cl gezeigte Stellung der Lenker wird bei dem Beschicken der Trommeln in Stellung c, angewandt. Die zweite Stellung wird den Lenkern gegeben, wenn man eine Trommel in Stellung c2 lxschickt. In diesen beiden Stellungen werden die Lenker o mittels federnder Rasten gehalten, so da f5 die Andrückwalzen auber mit ihrem Eigengewicht noch durch Federkraft auf die Spannbänder und damit auf die Wäsche bzw. die Trommel geprel.;t und durch deren Drehung mitgenommen werden.
  • Die Vorrichtung arbeitet folgendermaßen. Als erste wird die Trommel c, mit Wäsche beschickt und dann durch ihren '.Motor d, im Sinne desi Pfeils s gedreht. Die durch die strichpunktierte Linie angedeutete Wäsche ist von dem Förderband g, über die an den Lagern y, verstellbareq Führungskappe z, zur Trommele, geführt worden und wickelt sich zwischen der Trommel und den grobgestrichelt gezeichneten Spannbändern k auf die Trommel auf. Es wird soviel Wäsche auf die Trommel c, gewickelt, wie die Bauart der Vorrichtung zuläßt, z. B. 15 Bettlaken, die etwa eine Gesamtlänge der aufgewickelten Lagen von 3o m ergeben und infolgedessen in mehreren Wicklungen auf der Trommel liegen. Die Spannbänder k müssen dementsprechend lang sein. Ist die Trommel vollgewickelt, schaltet man den Motord, aus, und die Trommel kommt zur Ruhe.
  • Denn bringt man durch Drehen des Rahmens b von Hand die Trommel c, in die Stellung, die in der Zeichnung gerade die Trommel c, einnimmt. In dieser Stellung kommt ein am Ende der Trommelwelle sitzendes Zahnrad q in Eingriff mit einem von der Mangel aus ständig in der Pfeilrichtung gedrehten Zahnrad r. Hierdurch wird die Trommel c, in der Richtung des Pfeils v, also rückwärts gedreht. Hierbei wird die auf der Trommel sitzende Wäsche aus dem Spalt zwischen den Spannbändern k, die ja von den Spannrollen h wieder aufgewickelt werden, und der Trommel freigegeben, legt sich auf das zur Mangel führende Förderhand p und gelangt so zu der Mangel.
  • Die Umfangsgeschwindigkeit der die Wäsche abgebenden Trommel ist etwas niedriger zu halten als die Umfangsgeschwindigkeit der Dampfmangel, damit die der Mangel zugeführten Wäschestücke dauernd in Spannung gehalten werden. Um jedoch die Spannung nicht zu groß werden zu lassen, hat das Zahnrad r einen Freilauf, so daß die Umfangsgesch «dndigkeit der Trommel sich selbsttätig derjenigen der Mangel anpaßt.
  • Außer dem oberen Förderband g, ist, wie Fig. i zeigt, ein zweites unteres Förderband g2 vorgesehen. Dieses untere Förderband ermöglicht es, wenn die Trommel cl mit Wäsche beschickt ist, aber noch nicht zu der Dampfmangel hingeschwenkt werden soll, schon die Trommel c2 zu beschicken.
  • Das Beschicken von zwei Trommeln in der Zeit des Ablaufs der Wäsche von nur einer Trommel zur Mangel ist deshalb möglich, weil die Trommeln beim Aufwickeln der Wäsche doppelt so schnell umlaufen als beim Abwickeln. Das Beschicken der Trommel c2 geschieht von dem unteren Förderband g2 über die um die Lager y2 schwenkbare Führungskappe z2. Die an den Lenkern o schwenkbare Achsen mit den Andrückwalzen ml ist, wie Fig. 2 rechts unten zeigt, in diesem Fall in die entgegengesetzte Lage wie bei der Trommel cl geschwenkt.
  • Um ein bequemes Arbeiten mit dem Förderband g2 zu ermöglichen, wird das Förderband g 1 während des Beschickens der Trommel cl in der Pfeilrichtung hochgeklappt.
  • Zum Antrieb der Förderbänder g, und g2 dient ein Motor i, der mit dem jeweilig im Betrieb befindlichen Trommelriaotor dl, d2, d3 oder d4 synchron gekuppelt wird, um ein gleichzeitiges Anlaufen und Stillstehen des Förderbandmotors wie des Trommelmotors und die gleiche Umfangsgeschwindigkeit des im Betrieb befindlichen Förderbandes g, oder g2 und der betreffenden Trommel zu sichern. Das jeweils nicht benutzte Förderband wird durch eine Schaltkupplung ausgekuppelt.
  • Zweckmäßig werden für größere Dampfmangeln zwei Anlegevorrichtungen nebeneinander aufgestellt, deren jede von einer Arbeitskraft bedient wird. Voraussetzung für ein sicheres Arbeiten ist, daß die Wäsche nach dem Zentrifugieren von Hand oder in einer Schüttelmaschine gut durchgeschüttelt und gelockert worden ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Heißdampfmangel mit vorgeschalteter, die Wäschestücke selbsttätig aufnehmender und hernach selbsttätig an die Mangel abgebender, aus mehreren in einem drehbaren Rahmen gelagerten Trommeln bestehenden Anlegevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß jede der in dem zwischen einem Förderband (g1) zur Beschickung mit Wäschestücken und einem Förderband (p) zum überleiten der Wäschestücke auf die Mangel angeordneten Rahmen (d) gelagerten Trommeln (z. B. cl) mittels eines Elektromotors (dl) gedreht wird und sich unter auf einer Achse (n) aufsitzenden Andruckwalzen (ntl) abwälzt, zwischen denen auf dieser Achse drehbar Leitrollen (nz) sitzen, über die mehrere mit dem freien Ende (k') auf der Trommel befestigte und durch ebenfalls in dem Rahmen auf einer Welle (il) gelagerte Spannrollen (h) gespannte Bänder (k) derart laufen, daß die von dem Förderband (g1) herangeführten Wäschestücke zwischen der Trommel und den Spannbändern aufgewickelt werden, und daß nach Drehen der beschickten Trommel um einen Trommelabstand in die von der letzten Trommel (cl) eingenommene Stellung durch Eingriff eines auf der Trommelwelle sitzenden Zahnrades (g) in ein dauernd von der Mangel angetriebenes Zahnrad (r) ein Zurückdrehen der Trommel und unter Zurück-wickeln der Spannbänder auf ihre Spannrollen ein Abwickeln der zwischen Trommel und Spannbänder eingespannten Wäschestücke und Überleiten auf das zur Mangel führende Förderband (p) erfolgt.
  2. 2. Wäscheanlegevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Leitrollen (m) tragende Achse (n) in am Rahmen (b) angeordneten Lenkern (o) gelagert ist, die in ihrer Arbeitsstellung durch federnde Rasten gegen die Trommel (cl) gedrückt werden.
  3. 3. Wäscheanlegevorrichtung nach Anspruch i und 2, .dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Beschickung einer zweiten, unterhalb der regelmäßigen Beschickungsstellung (cl) gelegenen Trommel (c2) ein zweites Förderband (g2) vorgesehen ist und daß für diesen Fall die die Andrückwalzen (ml) tragende Achse (n) anihren Lenkern (o) in Ausrückstellung gebracht wird, während das zur regelmäßigen Beschickung dienende Förderband (g,) nach oben geklappt ist.
DEA12785A 1951-01-20 1951-01-20 Heissdampfmangel Expired DE844591C (de)

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