DE843735C - Walzenpresse - Google Patents
WalzenpresseInfo
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- DE843735C DE843735C DEP1353A DE0001353A DE843735C DE 843735 C DE843735 C DE 843735C DE P1353 A DEP1353 A DE P1353A DE 0001353 A DE0001353 A DE 0001353A DE 843735 C DE843735 C DE 843735C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08B—POLYSACCHARIDES; DERIVATIVES THEREOF
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- C08B1/12—Steeping devices
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B30—PRESSES
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- B30B9/02—Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material
- B30B9/20—Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using rotary pressing members, other than worms or screws, e.g. rollers, rings, discs
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Description
-
- Walzenpresse Die vorliegende Erfindung betrifft eine Walzenpresse zum Abpressen feuchten Fasergutes oder Stoffbreies aller Art. Hierbei wird das Preßgut gewöhnlich zwischen zwei Walzen, von denen die obere mit entsprechendem Druck auf die untere preßt, hindurchgeschickt. Derartige Walzenpressen zeigen verschiedenen Nachteile, besonders beim Abpressen von schlüpfrigen Fasermassen, wie sie beispielsweise durch Tränken von Zellstoff mit Alkalilauge erhalten werden. Infolge der hohen Gleitwirkung solcher Massen wird die feuchte Faserstoffbahn nur unvollkommen und ungleichmäßig durch die Walzen hindurchbefördert. Ein hoher Abpressungsgrad laßt sich überhaupt nicht erreichen, da l)ei Erhöhung des Druckes die Bahn zerreifit ulnl in ihren einzelnen lagen gegeneinander verschoben svird. Die Abpressung des Gutes ist daher auch zumeist ungleichmäßig.
- Um die Faserstoffhahn besser zu fassen und den Preßwalzen zuzuführen, hat man bereits vorgeschlagen, die unteren Preßwalzen mit größeren Führungsringen zu umgeben. Auch diese Ausführungsform der bekannten Walzenpressen hat jedoch die bisher aufgetretenen Übelstände nicht wirklich zu beseitigen vermocht, da insbesondere bei kurzfaserigem Stoffbrei der Transport der Bahn über die Ringe nicht möglich ist. Auch fehlt bei allen Pressen bisher eine wirksame Abführung der abgepreßten Flüssigkeit, so daß das Preßgut die abfließende Flüssigkeit zum Teil nach erfolgter Pressung wieder aufsaugt.
- Das Wesentliche der neuen Zweiwalzenpresse, welche in erster Linie zum Abpressen von Alkalicellulose, insbesondere zur Herstellung von Viskose bestimmt ist, besteht darin, daß die beiden Preßwalzen von je einer größeren Blechtrommel umgeben sind, von denen die obere mit Riffelungen versehen ist, während die untere Trommel perforiert ist. I)ie Riffelungen der oberen Trommel ermöglichten eine wirksame Erfassung des Preßgutes zu den Walzen, und die untere Trommel gestattet einen einwandfreien Transport desselben in den Preßschlitz, wogegen die Lochung ein leichtes Abfließen der 1 Preßlauge gewährleistet. Um die Abführung der abgepreßten Lauge noch zu erleichtern, ist die untere Preßwalze mit Rillen versehen. zwischen denen die Preßflüssigkeit ahläuft.
- Sowohl die Zuführung des Preßgutes als auch das Ablaufen der Preßflüssigkeit werden weiterhin dadurch erleichtert, daß die untere Blechtrommel von einem Drahtsieb umgeben ist. Die SIitnahme der beiden Trommeln erfolgt am einfachsten in der Weise, daß die obere Trommel an ihren Enden ilineil mit Zahnkränzen versehen ist, welche in ents1>rechend gezahnte Winkelringe an den Enden der oberen Preßwalze eingreifen. Die untere Trommel wird durch ihr Gewicht und den Anpreßdruck durch Friktion angetrieben. Durch den Antrieb nur einer Trommel. in vorliegendem Beispiel der oberen, wird ein Verschieben der unteren und oberen Lagen des Preßgutes vermieden.
- Zum Auffangen der abgepreßten Flüssigkeit ist unter der unteren Preßwalze im Inneren der unteren ?'rommel ein Sammeltrichter vorgesehen. Weiterhin empfiehlt es sich, um die Oberfläche der unteren Trommel stets sauber zu halten und ein glattes Abfließen der Preßflüssigkeit sicherzustellen, die Trommel bzw. das daraufliegende Sieb während des Umlaufens oder im Leerlauf mit einer Spritzvorrichtung zu reinigen.
- Die Zeichnungen veranschaulichen eine Ausführungsform der Erfindung, und zwar zeigt Fig. t die Presse im Schnitt, Fig. 2 in den heiden Darstellungen a und h zwei Ausführungsformen der oberen Trommel in Draufsicht, Fig. 3 eine Draufsicht auf die perforierte Oberfläche der unteren Trommel, wobei das die Trommel umgebende Sieb angedeutet ist, Fig. 3a einen Querschnitt von Fig. 3, Fig. 4 die ol)ere Preßwalze in Ansicht, Fig. 5 eiiie Ansicht der unteren Preßwalze.
- Fig. 6 einen Teilquerschnitt durch die obere Trommel.
- Die Presse besteht, wie üblich, aus den beiden Preßwalzen 1 und 2, von denen die obere beweglich gelagert ist und, wie bei derartigen Konstruktionen bekannt, beispielsweise durch Gewichtshebel 13 gegen die Unterwalze angepreßt wird. Die obere l>reßwalze 1 ist von einer Trommel 4. die untere Preßwalze 2 von einer Trom-mel 5 umgehen. Die Blechwand der unteren Trommel 5 ist, wie die Fig. 3 und 3 a erkennen lassen, mit Schlitzen 7 versehen. die als Längs-, Quer- oder Kreuzschlitze ausgebildet sein können; einfach schräg gestellte Schlitze sollten nicht verwendet werden. Die Oberfläche dieser Blechtrommel ist mit einem Drahtsieh 8 bespannt.
- Die die obere Preßwalze 1 umgebende Trommel 4 ist auf ihrer Oberfläche mit Riffelungen 9 (vgl.
- Fig. 2 und 6) versehen, um eine bessere Griffigkeit auf dem Preßgut zu erzielen. Beide Trommeln werden durch zwei oder mehrere Führungsrollen 6 in ihren Lagern gehalten.
- An den Enden besitzt die obere I3lechtrommel 4 zwei Zahnkränze 10, welche in an den Enden der Preßwalze I vorgesehene gezahnte Winkeiringe 11 (vgl. Fig. 4) eingreifen. I)ie untere Blechtrommel 5 wird lediglich durch Reibung mitgenommen. Um eine seitliche Verschiebung der unteren Trommel zu vermeiden, können an l)eiden Enden noch (in der Zeichnung nicht dargestellt) Winkkelringe vorgesehen sein.
- Die untere Preßwalze 2 ist mit Ablaufrillen i6 (Fig. 5) für die Preßflüssigkeit ausgeriistet. Unter der Preßwalze 2, aber noch im Innern der Blechtrommel 5, hefindet sich ein Sammeltricher I5, der die ablaufende Flüssigkeit abführt. Schließlich ist an der unteren Seite der Blechtrommel 5 ein Spritzrohr 14 vorgesehen, welches die Blechtrommel und das auf ihr liegende Sieh 8 heim Umlaufen ständig abspült. so daß eine Verstopfung nicht eintreten kann.
- Das vorgepreßte, feuchte Fasergut oder der Stoffbrei, beispielsweise feuchte Alkalicellulose, wird der Presse. wie üblich, durch ciii Förderband 3 zugeführt und durch die hohe Griffigkeit der Oberfläche der Blechtrommel 4 und 5 in den Presseschlitz eingeführt. Die abgepreßte Lauge läuft in den Rillen i6 der Walze 2 berab und tropft in den Sammeltrichter 15. Auf diese Weise ist es unmögich gemacht, daß das abgepreßte Faservlies bzw. die abgepreßte Faserstoffbahn die Preßlauge wieder aufsaugt. Infolge der besonderen Griffigkeit der Oberfläche der Blechtrommeln findet keine Verschiebung oder Zerreißung des Faservlieses bzw.
- Faserstoffbahn statt, und es l.:ißt sich der gewünschte Ahpressungsgrad von 30 his 32 % Feuchtigkeitsgehalt leicht erreichen. Das völlig gleichmäßig abgepreßte, zusammenhängende Faservlies bzw. die Faserstoffbahn wird schließlich durch das schräge Alilaufblech 12 abgeführt.
Claims (6)
- P A T E N T A N S P R Ü C H E: 1. Walzenpresse zum Abpressen feuchten Fasergutes, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Preßwalzen (I) und (2) von je einer Blechtrommel (4) und (5) umgeben sind, von denen die obere (4) mit Riffelungen (g) all der Oberfläche, die untere (5) mit Perforationen (7) versehen ist.
- 2. Walzenpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. daß die untere Preßwalze (2) Riffelungen (I6) aufweist.
- 3. Walzenpresse nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet. daß die untere Trommel (5) von einem Siel (.S) umgeben ist.
- 4. Walzenpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Trommel (4) an ihren Enden mit Innenzahnkränzen (10) versehen ist, die in gezahnte Winkelringe (11) an den Enden der oberen Preßwalze (1) eingreifen.
- 5. Walzenpresse nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Inneren der unteren Trommel (5) unterhalh der Preßwalze (2) ein Sammeltrichter (15) für die al>-laufende Preßflüssigkeit angeordnet ist.
- 6. Walzenpresse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite der unteren Trommel (5) ein Spritzrohr (14) angebracht ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP1353A DE843735C (de) | 1950-04-23 | 1950-04-23 | Walzenpresse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP1353A DE843735C (de) | 1950-04-23 | 1950-04-23 | Walzenpresse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE843735C true DE843735C (de) | 1952-07-14 |
Family
ID=5647621
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP1353A Expired DE843735C (de) | 1950-04-23 | 1950-04-23 | Walzenpresse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE843735C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3490003C2 (de) * | 1983-01-04 | 1988-12-29 | A. Ahlstroem Oy, Noormarkku, Fi | |
| US4811659A (en) * | 1988-01-25 | 1989-03-14 | Powell Roger A | Roller press for liquid/solid separation |
-
1950
- 1950-04-23 DE DEP1353A patent/DE843735C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3490003C2 (de) * | 1983-01-04 | 1988-12-29 | A. Ahlstroem Oy, Noormarkku, Fi | |
| US4811659A (en) * | 1988-01-25 | 1989-03-14 | Powell Roger A | Roller press for liquid/solid separation |
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