DE843494C - Verfahren zum Verschliessen von Ventilsaecken und Ventilsack mit verschliessbarer Tuelle - Google Patents

Verfahren zum Verschliessen von Ventilsaecken und Ventilsack mit verschliessbarer Tuelle

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DE843494C
DE843494C DEB2784D DEB0002784D DE843494C DE 843494 C DE843494 C DE 843494C DE B2784 D DEB2784 D DE B2784D DE B0002784 D DEB0002784 D DE B0002784D DE 843494 C DE843494 C DE 843494C
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DE
Germany
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spout
valve
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metal strip
outer end
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Expired
Application number
DEB2784D
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English (en)
Inventor
John Johnson
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Billeruds AB
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Billeruds AB
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D31/00Bags or like containers made of paper and having structural provision for thickness of contents
    • B65D31/14Valve bags, i.e. with valves for filling

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)
  • Bag Frames (AREA)

Description

  • Verfahren zum Verschließen von Ventil säcken und Ventilsack mit verschließbarer Tülle \'orliegende Erfindung bezieht sich auf Ventilsäcke, die aus einem vorzugsweise mehrschichtigen oder mehrlagigen Schlauch aus Papier od. dgl. bestehen, die an beiden Enden bis auf ein in der einen Sackecke durch Einstülpung derselben gebildetes Einfüllventil verschlossen sind. Genauer genommen betrifft die Erfindung solche Ventilsäcke, die eine in dem Ventil l)efestigte Tülle aus Papier od. dgl. besitzen, durch welche der Sack gefüllt wird.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Verschließen und Plombieren dieser Tülle nach erfolgter Füllung des Sackes, damit nichts von dem Inhalt des gefüllten Sackes durch die Ventilöffnung hinausdringen oder durch diese entwendet werden kann, ohne daß die Plombierung oder der Verschluß unerlaubten, leicht zu entdeckenden und festzustellenden Eingriffen ausgesetzt worden ist. Wie heispielsweise aus dem schXnedinschen Patent Nr. 78 730 hervorgeht, ist es bekannt, nach erfolgter Füllung des Sackes durch die mit ihrem äußeren Ende aus dem Ventil vorragende Tülle das äußere Ende derselben durch eine Naht bzw. durch Kleben oder Heften zu verschließen, damit der Sackinhalt nicht aus dem Sack hinausdringt oder durch die Ventilöffnung herausgenommen werden kann. Diese Verschließverfahren sind in der Praxis jedoch sehr selten zur Anwendung gelangt, da sie, besonders was das Nähen und Kleben betrifft, einen besonderen Arbeitsgang benötigen, der zusätzliche Arbeitskräfte erforderlich macht. Das Heften kann zwar in unmittelbarem anschluß an die Abnahme des gefüllten Sackes von der Al)sackmaschine mit Hilfe einer Heüzange mit einem Alagazin für rund 50 Drahtheftorgane ausgeführt werden, aber die Gefahr, daß ein Drahtheftorgan in den Sack gleiten oder gegebenenfalls sich später beim Hantieren der Säcke lockern und in das im Sack enthaltene Gut fallen kann, vereitelt die Ver+sendung dieser Verschließmethode, wenn es sich darum handelt, solche Waren wie Mehl, Zucker, Futtermittel usw. abzusacken. Die Erfindung zielt deshalb darauf ab, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Ermöglichung eines schnelleren und sicheren Verschließens des äußeren Endes der Tülle zu schaffen, so daß das Verschließen in unmittelhartem Anschluß an die Abnahme der Säcke von der Absackmaschine ausgeführt werden kann, ohne daß dadurch Zeitverluste entstehen oder zusätzliche Arbeitskräfte bei der Absackmaschine benötigt werden oder Gefahr vorliegt, daß der Verschluß oder Teile desselben verlorengehen oder sich lockern und in den Sack hinunterfallen. Gleichzeitig mit dem Erfüllen dieser Wünsche erbringt die Erfindung den bedeutenden Vorteil, daß der nach der Erfindung ausgeführte Verschluß desgleichen als Plombierung wirkt, eine so bedeutende mechanische Festigkeit besitzt und eine so gut geschützte Lage einnimmt, daß er beim Hantieren der Säcke praktisch keiner unabsichtlichen Beschädigung ausgesetzt werden kann. Ferner ist der Verschluß für Unbefugte schwer zugänglich und bildet ein schwieriges Problem für denjenigen, der es versucht, in einer unmerklichen Weise einen Teil des Sackinhalts durch die Ventilöffnung zu entwenden. Dieses letztere ist von hesonders großer Bedeutung, wenn die Säcke rationierte Waren enthalten. Ein weiterer bedeutungsvoller Vorteil der Erfindung liegt darin, daß der beabsichtigte Verschluß äußerst einfach ist und in Massenherstellung sehr billig ist und sich deshalb auch aus wirtschaftlichem Gesichtspunkt für den Massenartikel, den Papiersäcke nunmehr geworden sind, sehr gut eignet.
  • Es ist bekannt, die in derVentilöffnung befestigte Tülle mit ihrem äußeren Ende ein ziemlich weites Stück außerhalb des Ventils herausragen zu lassen und an der Unterseite der Ventiltülle eine in deren Längsrichtung verlaufende Versteifungseinlage aus plastisch biegsamem Material in der Form von Blechstreifen od. dgl. anzubringen, die nach Umschlagen des herausragenden äußeren Teils der Tülle zur Anliegung gegen die Oberseite der Ventiloberwand, welche durch die oft kreuzweise ge faltete obere Stirnwand des Sackes gebildet wird, den umgeschlagenen Teil in dieser Verschlußlage festhalten. Dabei liegt aber der umgeschlagene Teil der Tülle sehr ausgesetzt und im übrigen leicht erreichbar, so daß er beim Hantieren der Säcke leicht aus seiner Lage gerückt, beschädigt und leicht zurückgeschlagen werden kann, wodurch es möglich ist, den Sackinhalt durch das Ventil zu entfernen, und zwar ohne daß dabei leicht zu entdeckende Spuren hinterlassen werden, die als Beweis dafür dienen können, daß das Ventil ohne Erlaubnis geöffnet wurde. Man hat auch schon früher vorgeschlagen, das innere Ende der Ventiltülle ein weites Stück an dem Ventil vorbei in den Sack hineinragen zu lassen und in der Oberseite der Tülle solche plastisch biegsame Blechstreifen od. dgl. anzubringen, die nach Umschlagen des inneren Teils der Tülle zur Anliegung gegen die Unterseite der Vent i lunterwand diesen umge schlagenen Teil in der Verschlußlage zurückhalten. Dabei wird der umgeschlagene Teil zwar im Sack geschützt liegen, das Umschlagen ist aber recht umständlich auszuführen, wozu noch kommt, daß er nicht als Versiegelung oder Plombierung dienen kann, an der man von außen leicht mit Sicherheit erkennen kann, ob der Ventilverschluß unerlaubten Eingriffen unterworfen wurde, so daß ein Teil des Sackinhalts durch die Ventilöffnung entwendet worden sein kann.
  • Die Erfindung soll im folgenden an Hand der Zeichnung in ihren Einzelheiten heschrieben werden. Es zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine in das Ventil eines Ventilsackes zu klebende Tülle, die mit einem erfindungsgemäßen Verschluß versehen ist, Fig. 2 ein perspektiiisches Bild der Tülle, wobei Teile derselben der Deutlichkeit halber weggeschnitten sind, Fig. 3 und 4 eine Draufsicht auf die Ventilecke des Sackes mit der in dem Ventil befestigten Tülle vor bzw. nach dem Verschließen der Tülle, Fig. 5 einen Schnitt durch die Ventilecke des Sackes mit der in dem Ventil befestigten Tülle in verschlossenem Zustande, Fig. 6 das Ventil in dem verschlossenen Zustande, von dem äußeren Ende gesehen, Fig. 7 und 8 in der gleichen Weise wie Fig. 3 und 4 eine abgeänderte Ausführungsform des erfindungsgnemäßen Verschlusses und Fig. g eine weitere Ausführungsform des Verschlusses im Schnitt durch die Ventilecke des Sackes vor dem Verschließen des \'en1ils.
  • Die Tülle 1 kann zweckmäßig au; einer einschichtigen Papiertuhe bestehen, die in flachgedrücktem Zustand eine Breite hat, die der lichten Weite des in der Sackecke gebildeten Ventils in dessen normalem, flachgedrücktem Zustand entspricht. An der Oberseite der Tülle I ist ein mit seiner einen Längskante längs der Vorderkante der Tülle sich erstreckender Blechstreifen 2 befestigt.
  • Dieser Blechstreifen 2 kann zweckmäßig etwa elenso.lang sein wie die Tülle l>reit ist oder aber auch kürzer. Die Breite des Flechstreifens 2 kann zweckmäßigerweise bedeutend geringer sein als seine Länge, da die Breite, d. h. die Ausdehnung in der Längs,richtullg der Tülle 1, nicht mehr als anderthalb oder einige Zentimeter zu betragen braucht und auch nicht l>etragen darf. Der Blechstreifen 2 kann um seine zur Vorderkante der Tülle 1 )parallele Längsmittellinie oder sonst um eine im Abstand von der längs der Vorderkante der Tülle verlaufende Längskante des Streifens gelegene und zu dieser parallelen Linie umgebördelt werden, längs welcher der Streifen eine diese Umbördelung erleichternde Durchlochungslinie 3 od. dgl. hat. l)er Streifen 2 kann zweckmäßig durch ein über denselben angebrachtes Deckblatt 4 aus Papier auf seinem Platz befestigt sein, das auf der Oberseite der Tülle 1 festgeklebt und vorteilhaft vorn um die Vorderkante der oberen Tüllenwand geschlagen ist und an der Unterseite derselben festgeklebt ist, wie loei Au in Fig. I und 2 angedeutet ist, so daß der Blechstreifen in der oberen Wand der Tülle von Papier ganz umhüllt liegt. Die illit dem Streifen 2 versehene Tülle I ist in einer Lage in das Ventil der Sackecke eingeklebt, wie sie aus Fig. 3 hervorgeht, d. h. derart, (laß die Vorderkante der Tülle nur ein verhältnismäßig kurzes Stück außerhalb der Vorderkante der Ventiloberseite vorragt. Zweckmäßig kann die Tülle z derart angebracht sein, daß die Faltanleitung 3 nwllr oder weniger nahe mit der Vorderkante der Ventiloberwand zusammenfällt. Die untere Wand der Tülle 1 wird nicht ganz bis zum vorderen lilde der Tülle an der unteren Ventilwand festgekblebt. Nach der Füllung des Sackes erfolgt nämlich das Verschließen in der Weise, daß der mit dem Blechstreifen 2 versehen vordere Endteil der Tülle durch das Falten des außerhalb der Faltanleitung 3 3 am Streifen 2 gelegenen Teils nach unten und innen um die Faltanleitung 3 in die in Fig. 4 und 5 gezeigte Lage doppelt gefaltet wird. Dieses Falten kann leicht unmittelbar von Hand oder gegebenenfalls mit Hilfe eines einfachen Werkzenges geschehen und nach erfolgter Faltung wird eine Spezialzange, deren Backen als zwei ineinandergreifende gezahnte Platten von dem doppelt gehalteten Blechstreifen entsprechender Länge und Breite und mit den Zähren senkrecht zur Längsrichtung der Platten verlaufend ausgebildet siiid mit der r einen l3acke in die unter dem umgeschlagenen Teil der Ventiltülle entstandene Ventiltasche eingeführt, während die andere Backe gegen die Oberseite der Ventiltülle angesetzt wird.
  • Durch einen leichten Druck werden der doppelt gefaltete Blechstreifen 2 und die denselben umgebenden Teile der Tülle 1 zwischen den Zangen backen in Wallenform od. dgl. gebracht mit senkrecht zur 1 angsrichtung des Streifens verlaufenden Welken oder Rillen. wie in Fig. 4 und 6 dargestellt ist. Die Dicke und Gutzusammensetzung des Blechstreifens 2 sind derart abgemessen, daß dieser Arbeitsvorgang keinen wesentlichen Kraftaufwand erfordert. Dank dem 1 Zustand daß der Streifen 2 doppelt gefaltet wird. ist es so gut wie unmöglich, die beiden Hälften der in dieser Weise hergestellten Plombe mit bloßen Händen zu öffnen oder zu trennen und danach wieder ganz zusammenzudrücken, und die Plombe kann überhaupt nicht ohne eiile solche Beschädigung der Plombe oder des in dieser eingeschlossenen Papiers der Tülle 1 gebrochen werden, daß nicht unauslöschliche Spuren ii, tel asseii werdeii die leicht zu entdecken iii 1 und als Beweis dafür dienen können, daß man versuchte, die Plombe zu öffnen. Wie ersichtlich, nimmt der gleichzeitig als Plombierung wirkende Verschluß eine außerordentlich gut geschützte Lage ein, in der er nur schwer solchen Eingriffen ausgesetzt ist, die darauf abzielen, den Sackinhalt unmerklich aus der Ventilöffnung zu entwenden. Dieser kombinierte Verschluß und Plombierung bilden deshalb einen äußerst guten Schutz gegen Entwendung aus den Säcken während des Transportes, Lagerung usw. und ermöglicht es, eine eventuell vorkommende uneflaubte Manipulation mit dem Verschluß zu beweisen, was in bezug auf rationierte Waren von hesonderem Vorteil ist.
  • Die Ausbildung des Verschlusses kann im Rahmen der Erfindung auf verschiedene Weise abgeändert werden, wie ill Fig. 7 und 8 sowie in Fig. g beispielsweise veranschaulicht ist. Bei der in Fig. 7 und 8 gezeigten Abänderung ist der Blechstreifen 2 in seiner der Vorderkante der Tülle I zunächst gelegenen Hälfte mit einem dreieckigen Ausschnitt 5 und in seiner anderen Hälfte mit einer ausgestanzten dreieckigen Zunge 6 versehen, welche beim Umbördeln des Blechstreifens um die Faltanleitung 3 gegenüber dem Ausschnitt 5 zu liegen kommt. Nach diesem Umbördeln wird die auf der Oberseite der Ventiltülle befindliche Zunge 5 mittels der zu diesem Zweck ausgebildeten Plombierzange durch die darunterliegenden Papierschichten und durch den Ausschnitt 5 nach unten gepreßt und um die Grundkante des lezteren in die in Fig. 8 gezeigte Lage gebracht. Dadurch, daß die Plombierzange mit schneidenden Kanten ausgebildet ist, ist es möglich, in dem Maße, wie das Blech 2 aus geeignetem Material und von passender Dicke gewählt wird, den Ausschnitt 5 und die Zunge 6 direkt mittels der Zange herzustellen, so daß das Blech 2 nicht im voraus mit dem Ausschnitt und der Zunge versehen zu sein braucht, welche letzteren selbstverständlich in bezug auf Form und Anzahl verschiedentlich variiert werden können. nei der in Fig. g gezeigten Ausführungsform ist der Blechstreifen 2 von Anfang an um seine zur Längsrichtung der Tülle I senkrechte Längsmittellinie im Winkel gebogen, so daß die Winkelecke 3a bei dem bei dem Verschließen vorkommenden voltständigen Doppeltfalten als Faltanleitung dient. Das I)oppeltfalten des Streifens 2 wird somit erleichtert, so daß es auch bei ganz geringer Breite des Streifeiis 2 leicht unmittelhar mit den Fingern ausgeführt werden kann. Beim Doppeltfalten wird das flachgedrückte äußere Ende der Tülle I gefaltet, so daß ihre Faltstelle ungefähr mit der Umhördelungsstelle des Blechstreifens 2 zusammenfallen wird. Die heiden Hälften des Streifens werden dann, ebenso wie bei den vorhergehenden Ausführungsformen, mittels einer geeigneten Plombierzange zusammengedrückt und dabei derart dbefor: miert, daß die heiden Hälften des Blechstreifens in der zusammengedrückten Relativlage mit hedeuteiider mechanischer Stärke zusammengehalten werden. Es sei in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, daß es danach um so schwerer ist, die beiden Hälften des Blechstreifens voneinander zu trennen, je schmaler der Blechstreifen ist. Gemäß Fig. 9 ist der Blechstreifen gleich oherhall) des aus der Ventilöffnung kurz vorragenden, äußeren Endes der Tülle 1 befestigt, so daß die äußere Längskante des Blechstreifens parallel zu und dicht liei oder in der Nähe von der äußeren Endkante (Vorderkante) der Tülle verläuft. Der Blechstreifen ist zweckmäßig mittels des denselben umhüllentlen I>eckblattes 4 aus Papier od. dgl. so befestigt, daß das letztere an der hinteren Längskante des Blechstreifens dieselbe mit der oberen Wand des Ventils bzw. der Tülle scharnierartig verbindet.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRUCHE: 1. Verfahren zum Verschließen und Plombieren des Ventils an Ventilsäcken, bei denen eine Tülle, durch welche der Sackgefüllt wird und welche danach durch Doppeltfalten an deren aus dem Ventil vorragenden äußeren Ende verschlossen wird, in der Ventilöffnung befestigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß man in, auf oder gleich oberhalb der oberen Wand der Tülle (I), die in der Ventilöffnung so befestigt wird, daß sie mit ihrem äußeren Ende nur ein verhältnismäßig kurzes Stück aus der Ventilöffnung vorragt, einen mit seiner einen Längskante etwa parallel zu und dicht bei oder in der Nähe von der äußeren Endkante der Tülle verlaufenden, um seine zu dieser Längskante hauptsächlich parallele Längsmit tellinie doppelt faltbaren Blechstreifen (2) von einer Länge befestigt, die beinahe ebenso groß ist wie die Breite der Tülle in flachgedrücktem Zustand, und von einer Breite, die bedeutend geringer ist als die Länge, und daß man, nachdem der Sack durch die Ventiltülle gefüllt worden ist, während oder vermittels Doppeltfaltens des Blechstreifens 2 um seine zur Längsrichtung der Tülle senkrechte Längsmittellinie das äußere Ende der Tülle (i) nach unten und innen um eine mit der Faltstelle des Blechstreifens annähernd zusammenfallende Faltstelle umfaltet und die beiden Hälften des doppelt gefalteten Blechstreifens (2) in an sich bekannter Weise mittels einer Plombierzange zusammendrückt.
  2. 2. Ventilsack, der mit einer in das Ventil eingesetzten Tülle und mit einer Vorrichtung zum Verschließen und Plombieren dieser Tülle auf die im Anspruch I angegebene Weise, d. h. in, auf oder dicht oberhalb der oberen Wand des nur ein verhältnismäßig kurzes Stück aus der Ventilöffnung vorragenden, äußeren Endes der Tülle (i) mit einem mit seiner einen Längskante etwa parallel zu und dicht bei oder in der Nähe von der äußeren Endkante (Vorderkante) der Tülle sich erstreckenden Blechstreifen (2) von einer Länge versehen ist, die annähernd ebenso groß ist wie die Breite der Tülle im flachgedrückten Zustand, und von einer Breite, die wesentlich geringer ist als die Länge, welcher Blechstreifen (2) nach unten und innen um seine hauptsächlich parallel zur genannten Längskante verlaufende Längsmittellinie doppelt faltbar ist, längs welcher der Blechstreifen gegebenenfalls mit einer Durchlochungslinie (3) oder anderen Faltanleitung versehen ist.
  3. 3. Ventilsack nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Stück, um welches das äußere Ende der Tülle (I) aus der Ventilöffnung des Sackes vorragt, kürzer ist als die Breite des doppelt faltbaren Blechstreifens (2).
  4. 4. Ventilsack nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Blechstreifen (2) im umgefalteten und verschlossenen Zustand des äußeren Endes der Tülle (I) durch Umbördeln der außerhalb der Faltlinie (3) liegenden Hälfte des Biechstreifens nach unten und innen gegen die Unterseite der innerhalb der Faltlinie liegenden Hälfte des Blechstreifens doppelt gefaltet ist.
  5. 5. Ventilsack nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Blechstreifen (2) mittels eines denselben umhüllenden Deckblattes (4) aus Papier od. dgl. derart befestigt ist, daß das letztere an der hinteren Längskante des Blechstreifens denselben mit der oberen Wand des Ventils bzw. der Tülle (I) scharnierartig verbindet.
DEB2784D 1944-03-07 1945-03-07 Verfahren zum Verschliessen von Ventilsaecken und Ventilsack mit verschliessbarer Tuelle Expired DE843494C (de)

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