DE842309C - Stopfbuechsenersatz fuer Kunststoffpumpen - Google Patents

Stopfbuechsenersatz fuer Kunststoffpumpen

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DE842309C
DE842309C DEF2924D DEF0002924D DE842309C DE 842309 C DE842309 C DE 842309C DE F2924 D DEF2924 D DE F2924D DE F0002924 D DEF0002924 D DE F0002924D DE 842309 C DE842309 C DE 842309C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pump
membrane
centrifugal
plastic
pumps
Prior art date
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Expired
Application number
DEF2924D
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Berthold
Peter Biet
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Bayer AG filed Critical Bayer AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE842309C publication Critical patent/DE842309C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/34Sealings between relatively-moving surfaces with slip-ring pressed against a more or less radial face on one member
    • F16J15/36Sealings between relatively-moving surfaces with slip-ring pressed against a more or less radial face on one member connected by a diaphragm or bellow to the other member
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D29/00Details, component parts, or accessories
    • F04D29/02Selection of particular materials
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D29/00Details, component parts, or accessories
    • F04D29/08Sealings
    • F04D29/10Shaft sealings
    • F04D29/12Shaft sealings using sealing-rings
    • F04D29/126Shaft sealings using sealing-rings especially adapted for liquid pumps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Bei Säurezentrifugalpumpen ist bekanntlich eins der wichtigsten Probleme die Dichtheit der Stopfbüchsen. Die üblichen säurebeständigen Werkstoffe, wie Siliciumguß, Porzellan und Kunststoffe sind nun einerseits schwierig in der Formgebung, andererseits sehr empfindlich .gegen Temperaturdifferenzen, wie sie z. B. durch die Reibung .der Stopfbüchsen leicht hervorgerufen werden. Hinzu kommt, daß die Stopfbüchsenpackungen unter dem Einfluß der Säuren meist sehr leiden, so daß sie immer aufs neue nachgezogen werden müssen und damit auch immer aufs neue die Möglichkeit einer Überbeanspruchung der Werkstoffe gegeben ist.
  • Es wurde nun gefunden, daß die Dichtung derartiger Säurezentrifugalpumpen in einwandfreier Weise sichergestellt werden kann, wenn man zur Abdichtung zwei Schleifringe aus säurebeständigem Werkstoff, wie Graphitkohle, verwendet, von denen der eine dicht und starr mit der Pumpenwelle, der andere dicht und starr unter Zwischenschaltung einer gegebenenfalls wellenförmigen Membran mit dem Pumpengehäuse verbunden ist und durch den auf die Membran wirksamen Pumpendruck gegen den ersten Schleifring angedrückt wird. Je nach der gewünschten Elastizität kann man die Membran im Durchmesser kleiner oder größer halten oder ihre Elastizität durch Einfügen von Wellen kleineren oder größeren Krümmungsradius erhöhen. Besonders vorteilhaft wirkt sich diese Konstruktion aus, wenn das Pumpenlaufrad auf seiner Rückseite mit Rippen versehen ist, die während des Betriebes der Pumpen die Membran @ bis zu einem gewissen Grad von dem Pumpendruck entlasten und damit während dieser Zeit den Flächendruck der Dichtungsschleifringe wesentlich verringern, so daß auch die Wärmeentwicklung durch die Schleifarbeit gering wird. Andererseits wird bei Stillsetzung der Pumpen der volle Flüssigkeitsdruck aus der Druckleitung auf die Membran und damit auf die Abdichtung .der Schleifringe wirksam.
  • Diese Konstruktion eignet sich wegen ihrer geringen Wärmeentwicklung besonders für die Herstellung der Pumpen aus wärmeplastischen Kunststoffen, wie Vinidur, wobei dann nie Membran aus demselben Kunststoff hergestellt werden kann.
  • In der Zeichnung wird eine Ausführungsform des Erfindungsgedankens in Anwendung bei einer aus wärmeplastischen Kunststoffen hergestellten Pumpe beispielsweise dargestellt. Indem Pumpengehäuse ii aus Kunststoff befindet sich das Laufrad 2 ebenfalls aus Kunststoff, das auf der Stahlwelle 3 fliegend befestigt ist. Die Welle selbst ist im Bereich der Säure mit einem Schutzüberzug 4 aus Kunststoff versehen; auf der Welle 3 ist eine Muffe 5 dicht und starr befestigt, in der mittels einer. überwurfmutter 6 ein Schleifring 7 aus Grapitkohle festgeschraubt ist. Der Gegenring 8 ist gleichfalls mit einer überwurfmutter 9 in einer zweiten Muffe io festgeschraubt, die ihrerseits an eine mit einer einzigen Welle versehene scheibenförmige Membran ri aus Kunststoff angeschweißt ist. Die andere Seite der Membran i i ist starr und dicht mit dem Pumpengehäuse i verbunden. Damit die Reibung zwischen den Kohleschleifringen nicht zu stark wird, sind auf der Rückseite des PumpenlaufradeS z Rippen 1a vorgesehen, durch deren Schleuderwirkung der im Innenraum der Membran wirksame Pumpendruck herabgesetzt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zentrifugalpumpen, insbesondere zur Förderung von Säuren und anderen stark angreifenden Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdichtung der Pumpenwelle gegenüber dem Pumpengehäuse durch zwei Schleifringe aus säurebeständigem Werkstoff, wie Graphitkohle, bewirkt wird, von denen der eine dicht und starr mit der Pumpenwelle, der andere dicht und starr unter Zwischenschaltung einer scheibenförmigen Membran mit dem Pumpengehäuse verbunden ist und durch den auf die Membran wirksamen Pumpendruck gegen den ersten Schleifring angedrückt wird. a. Zentrifugalpumpen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran zur Erhöhung der Elastizität wellenförmig ausgebildet ist. 3. Zentrifugalpumpen nach den Ansprüchen i und z, dadurch gekennzeichnet, daß das Laufrad in an sich bekannter Weise auf der Rückseite mit Schleuderrippen versehen ist, deren Wirksamkeit so abgestimmt ist, daß während des Pumpenlaufs nur ein geringer Überdruck auf die Membran wirksam wird.
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Cited By (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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