DE841783C - Vorrichtung zur gasdichten UEberfuehrung eines pulverfoermigen Stoffes von einem Raum in einen anderen - Google Patents
Vorrichtung zur gasdichten UEberfuehrung eines pulverfoermigen Stoffes von einem Raum in einen anderenInfo
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Description
- Vorrichtung zur gasdichten Uberführung eines pulverförmigen Stoffes von einem Raum in einen anderen Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur fortlaufenden Überführung eines pulverförmigen Stoffes von einem Raum in einen anderen mit einem verschiedenen Druck, ohne daß diese Überführung Undichtigkeiten erzeugt. Diese Aufgabe tritt in vielen Industriezweigen auf, insbesondere bei der Herstellung von Azetylen durch Reaktion von Nasser auf Calciumkarbid zur Abfuhr des übrigbleibenden Kalkes in den sogenannten Trockenerzeugern.
- Die Anmelderin hat bereits für diese allgemeine Aufgabe eine Lösung vorgeschlagen, welche dariii bestand, am Ausgang des Sammelrohrs für den pulverförmigen Stoff einen fortwährend erneuerten Pfropfen zu schaffen, der durch den in Bewegung befindlichem Stoff gebildet wird und genügend hoch ist, um die Abdichtung durch sein natürliches Zusammensacken nach Art eines in zwei Röhren gebildeten hydraulischen Verschlusses zu bewirken, da pulverförmige Stoffe in einem gewissen Maße mit Flüssigkeiten vergleichbar sind. Die Erfindung hat gezeigt, daß das natürliche Zusammensacken nicht immer genügte, um eine tadellose Abdichtung zu gewährleisten.
- Man hat auch bereits vorgeschlagen, den pulverförmigen Stoff in einer die beiden Medien in Verbindung setzenden Leitung mittels einer archimedischen Schraube zu verschieben, welche gleich- zeitig die Zusammenstauchung des Stoffes und so die Bildung eines kompakten Pfropfens am Ausgang bewirkt. Die Gasdichtigkeit wird nur erhalten, wenn der Pfropfen stark gestaucht ist, und man hat hierfür vorgeschlagen, dem Vorschub des Stoffes in der Leitung ein Hindernis entgegenzustellen, indem man diese verengt oder die Richtung wechsein läßt. In diesem Fall nimmt jedoch die Stauwirkung allmählich zu, bis sie den Vorschub in der Leitung verhindert.
- Die erfindungsgemäße Vorrichtung hilft diesem Ülbelstand ab und ist dadurch gekennzeichnet, daß mit den Mitteln zur Verschiebung und zur Zusammendrückung des pulverförmigen Stoffes ån der Verbindungsleitung zwischen den beiden Räumen Mittel kombiniert werden, um das Vorderende des Pfropfens aus dem zusammengedrückten Stoff zu zerbröckeln und in pulverförmigem Zustand in den Aufnahmebehälter abzuführen.
- Bei einer Ausführungsform dieser Vorrichtung ist eine Schale vor dem Pfropfen angebracht, um den durch den Zerbröcklungsvorgang abgelösten Stoff aufzufangen und ihn um den Außenteil des kompakten Pfropfens herum bis zu einem oberhalb des unteren Randes der Leitung, aus welcher der Pfropfen austritt, gelegenen Niveau zurückzuhalten. Die so um den Pfropfen herum zurückgehaltene Masse von pulverförmigem Stoff bildet eine zusätzliche Sicherheit für die Abdichtung. Die Schale kann sich gegenüber dem Pfropfen drehen und das eigentliche Zerbröcklungsmittel bilden.
- In den Zeichnungen, welche beispielshalber die Anwendung der Erfindung auf einen Erzeuger von Azetylen aus Trockenkalk mit einer waagerechten durchbrochenen drehbaren Trommel zeigen, ist Abb. I ein lotrechter Schnitt, welcher die Ausführungsform der Vorrichtung zur Abfuhr des pulverförmigen Kalks zeigt, während Abb. 2 ebenfalls in einem lotrechten Schnitt, eine andere Ausführungsform der vorhergehenden Vorrichtung zeigt.
- In Abb. I schüttet die Karbidtrommel I des Azetylenerzeugers den pulverförmigen Kalk in das abwärts gehende Rohr 2, in dessen Achse sich eine durch die Welle der Trommel angetriebene archimedesche Schraube 3 dreht. Diese Schraube staucht das Kalkpulver zusammen, um aus ihm einen kompakten Pfropfen 4 zu bilden, welcher schraffiert dargestellt ist und sich auf dem Boden der Schale 5 abstützt, welche mit der Achse der Schraube starr verbunden ist und sich mit dieser dreht. Die Drehung der Schale bewirkt die Zerbröcklung des Bodens des Pfropfens nach Maßgabe seiner Bildung und gestattet dem Kalk, längs der erweiterten Ränder der Schale aufzusteigen. Der Überschuß wird durch den Abstreifer 6 entfernt, welcher an dem Rand der Schale entlang streicht, welcher sich auf einem Niveau befindet, das höher als die untere Offnung des Rohres 2 ist, und der Überschuß fällt in den Behälter 7. Dieser letztere kann durch einen Apparat zur maschinellen Beförderung ersetzt werden, z. B. ein Förderband.
- Bei der Ausführungsform der Abb. 2 steht die Schale fest, und die Zerbröcklung des Pfropfens 4 aus pulverförmigem Stoff erfolgt durch eine an dem Boden der Schale untergebrachte Kratzvorrichtung 8, welche z. B. aus einer Schraubenwindung besteht, deren Gangrichtung der der Stauchungsschraube entgegengesetzt ist.
- Es ist zu bemerken, daß der Pfropfen 4, welcher sich ohne Unterlaß durch den von oben empfangenen und den unten abgegebenen Stoff erneuert, nicht an der Drehung der Schraube teilnimmt, so daß trotz des stetigen Vorschubs der ihn bildenden pulverförmigen Teilchen seine Stellung unveränderlich ist. Um eine Vorstellung von seinen Abmessungen zu geben, sei beispielshalber angegeben, daß bei einem abwärts gehenden Rohr mit einem Innendurchmesser von gomm (s. Abb. I)-gute Ergebnisse mit einer Höhe H des geführten Teils des Pfropfens von 80 mm und einer Höhe H' des nicht geführten Teils von 62 mm, d. h. mit einer Gesamthöhe von I42 mm erhalten wurden.
- Natürlich können Abänderungen an den dargestellten und beschriebenen Ausführungsformen vorgenommen werden, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Insbesondere kann der Antrieb der drehbaren Schale der Abb. I oder der Kratzvorrichtung der Abb. 2 durch äußere, von der Stauchungsschraube unabhängige Mittel erfolgen.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Vorrichtung zur gasdichten Überführung eines pulverförmigen Stoffes von einem Raum in einen anderen, bei welcher der Stoff in. einer die beiden Räume verbindenden Leitung so verschoben wird, daß er am Ausgang dieser Leitung durch Zusammenstauchung des Stoffes einen Dichtungspfropfen bildet, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Mitteln zur Verschiebung und Zusammenstauchung des Stoffes in der Leitung Mittel kombiniert sind, um das Vorderende des Pfropfens zu zerbröckeln und ihn in pulverförmigem Zustand in das Aufnahmegefäß abzuführen.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Verschiebung und Zusammenstauchung des Stoffes durch eine Schnecke (3) gebildet werden, welche sich in der Leitung (2) dreht, wobei eine Schale (5) unterhalb des Durchgangs dieser Leitung angeordnet ist, um den zerbröckelten Stoff um den außerhalb der Leitung liegenden Teil des kompakten Pfropfens herum zurückzuhalten.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schale (5) sich beständig dreht und daß die Innenseite ihres Bodens so ausgebildet ist, daß sie die Zerbröcklung des Vorderendes des kompakten Pfropfens bewirkt.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch I, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schale (5) an der Verlängerung der Welle der Schnecke (3) angebracht ist und sich mit dieser dreht.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schale feststeht und daß sich die Mittel zur Zerbröcklung des kompakten Pfropfens in einer zentralen Vertiefung des Bodens der Schale drehen (Abb. 2).
- 6. Vorrichtung nach Anspruch I, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Zerbröcklung des kompakten Stöpsels an dem verlängerten Ende der Welle der Schnecke befestigt sind, mit welcher sie sich drehen (8, Abb. 2).
Applications Claiming Priority (1)
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| DEA4461A Expired DE841783C (de) | 1948-11-16 | 1950-10-01 | Vorrichtung zur gasdichten UEberfuehrung eines pulverfoermigen Stoffes von einem Raum in einen anderen |
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