DE840986C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von gewellten Blechen oder Tafeln - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von gewellten Blechen oder Tafeln

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DE840986C
DE840986C DEM6399A DEM0006399A DE840986C DE 840986 C DE840986 C DE 840986C DE M6399 A DEM6399 A DE M6399A DE M0006399 A DEM0006399 A DE M0006399A DE 840986 C DE840986 C DE 840986C
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Germany
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machine according
machine
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DEM6399A
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English (en)
Inventor
Eugene Mayer
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D13/00Corrugating sheet metal, rods or profiles; Bending sheet metal, rods or profiles into wave form
    • B21D13/02Corrugating sheet metal, rods or profiles; Bending sheet metal, rods or profiles into wave form by pressing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung ,von gewellten Blechen oder Tafeln Die vorliegende 1?rfindung betrifft die Herstellung von Wellblech und ganz allgemein die Bildung von Falten oder Wellen in beliebigen Tafeln oder dünnen Blechen.
  • Die Erfindung besteht darin, die Verformungen, welche erforderlich sind, um der behandelten Tafel die gewünschte Form zu geben, nacheinander und abschnittsweise unter Ausgang von der Mitte der Tafel zu erzeugen. Diese Arbeitsweise bietet zahlreiche Vorteile. Die zu behandelnde Tafel wird von Anfang an an ihrem Mittelteil festgehalten, so daß keine seitlichen Verschiebungen zu befürchten sind und die Arbeit genauer wird. Die Unterteilung der Verformungsarbeit in mehrere aufeinanderfolgende Phasen oder Stufen bewirkt ferner eine erhebliche Verringerung der in jedem Augenblick erforderlichen Kraft und gestattet die Verwendung einer sehr viel kleineren Kraftquelle als bei der Ausführung der Arbeit in einem Mal. Ferner wird die Streckung des Metalls während der Bildung der Wellen verringert und kann sogar vollständig vermieden werden, wenn die Zahl der Stufen, in welche die Arbeit unterteilt wird, genügend groß ist.
  • Die Erfindung hat ferner eine Maschine zur Ausübung des obigen Verfahrens zum Gegenstand, welche Matrizen aufweist, die in mehrere Elemente unterteilt sind, welche gegeneinander verschiebbar sind und nacheinander auf die zu wellende Tafel von der Mitte derselben aus einwirken. liei einer besonderen Ausführungsform weist die Maschine zwei Halter auf, von denen der eine fest und der andere verschiebbar ist. Diese Halter trageil Matrizen, die in mehrere Teile unterteilt sind, nämlich Seitenteile, welche mit den Haltern fest verbunden sind, und Mittelteile, welche verschiebbar sind und normalerweise gegenüber den Seitenteilen vorspringen. Sie werden in dieser Stellung durch Bremspuffer gehalten, welche mit Hilfe von geeigneten mechanischen Vorrichtungen oder Vorrichtungen mit Federn, oder 'hydraulisch oder pneunlatisch arbeitenden Vorrichtungen, oder mit Hilfe von Kombinationen dieser verschiedenen Mittel hergestellt werden. Ferner 'haben die Mittelteile der oberen und der unteren Matrize verschiedene [>reiten.
  • "Zum besseren Verständnis der Erfindung sind in der schematischen Zeichnung beispielshalber verschiedene Ausführungsformen Gier Erfindung dargestellt.
  • .1)l). i bis 5 sind schematische Ansichten, welche das Prinzip des Verfahrens zeigen; Abb. 6 ist ein lotrechter Schnitt einer erfindungsgemäßen Maschine; Abb. 7 ist eine eine Abwandlung zeigende Teilansicht; 1bb. b ist eine der Ansicht der Abb. 6 ähnliche Ansicht einer Abwandlung der Maschine; Abb. 9 ist eine eines der Seitengestelle zeigende Ansicht.
  • In den Abh. i bis 5 sieht man die verschiedenen Stellungen der Matrizen und der Halter während eines 1lrbeitsspiels.
  • Die obere Matrize umfaßt einen Mittelteil ml und zwei Seitenteile mi . Diese sind mit dem oberen Halter s1 fest verbunden, während der Mittelteil ynl in diesem Halter gleiten kann.
  • Ebenso sind an dem unteren Halter s2 die beiden Seitenteile m2 der unteren Matrize befestigt, während der Mittelteil m2 derselben in diesem Halter gleiten kann.
  • In der Stellung der Abb. i sind die beiden Halter voneinander entfernt, und die Mittelteile der Matrizen stehen vor. Ein ebenes Blech T wird in die Maschine eingeführt und ruht auf dem Mittelteil der unteren Matrize.
  • In der Stellung der Abb. 2 'haben die beiden Halter ihre Annäherungsbewegung begonnen. Der obere Mittelteil ml hat sich dem unteren Mittelteil yn2 genähert, und das Blech ist in seiner Mitte bei t1 gewellt worden.
  • \Venn sich die Halter weiter einander nähern (Abb. 3), wird der Teil ml in den Halter s1 eingedrückt. Ein Teil der seitlichen Matrizen mi legt sich gegen die untere Matrize m2. Hierdurch werden zwei Blechstreifen t2 beiderseits des Mittelstreifens t1 gewellt.
  • Bei der Stellung der Abb. q. liegen die Halter vollständig aneinander, und das Blech ist an seinen Rändern bei t" gewellt.
  • Die Halter gehen von neuem auseinander (11)b. 5). Das gewellte Blech ruht auf dem unteren Halter, von welchem es mit Leichtigkeit entfernt werden kann. Das Arbeitsspiel ist beendet und beginnt in der gleichen Weise für das nächste Blech.
  • Abb.6 zeigt eine Ausführungsform der Maschine, bei welcher der untere Halter s2 feststeht, während der obere Halter s1 verschiebbar ist. Die Matrizen sind in der oben beschriebenen Weise unterteilt und angeordnet. Die beweglichen Teile ml, m2 werden von Blöcken a1, a2 getragen, welche verbreiterte Teile b1, b, aufweisen, welche sich in Ausnehmungen cl: c2 verstellen, wodurch die Bewegungen dieser Blöcke in den 1 (altern in beiden Richtungen begrenzt werden.
  • Auf diese Blöcke drücken Stangen dl, d." welche an Kolben e befestigt sind, die sich in hydraulischen oder pneumatischen Zylindern f1, f2 verstellen. Diese Zylinder sind durch Leitungen g(, g2 mit einem hydraulischen Speicher oder einem Druckluftbehälter verblinden.
  • Der Druck der Flüssigkeit oder der Luft sucht die Matrizen ml, m., in Gier vorspringenden Stellung zu halten, wenn sich jedoch die Halter einander nähern, können die Blöcke a(, a2 unter Verdrängung des Druckfluidums in diese zurücktreten.
  • Anstatt der hydraulischen oder pneumatischen Zylinder der Abb. 6 kann die Maschine 'hydraulische Puffer der auf Fig. 7 dargestellten Art aufweisen. Dieser Puffer weist einen geschlossenen Zylinder h auf, der mit einer Flüssigkeit geeigneter Viskosität gefüllt ist. Der Kolben i ist mit Durchlässen geringen Querschnitts]' versehen. Oberhalb des Kolbens befindet sich eine Feder k.
  • Wenn sich die Halter einander nähern, verstellen sich die Kolbeg i in den Zylindern !i, die Bewegung wird jedoch durch die Flüssigkeit gebremst, welche nur langsam durch die kleinen Durchlässe j strömen kann. Die Federn k führen die mittleren Matrizen in die vorspringende Stellung zurück, sobald die Halter auseinanderge'hen.
  • Bei der Anordnung der Abb. S bestehen die Bremspuffer einfach aus Federn r(, r2, deren Aufgabe darin besteht, einerseits die Bewegung zu bremsen und andererseits die Mittelteile der Matrizen in die vorspringende Stellung zurückzuführen. Platten o1, 0, tragende Bolzen h, 12 dienen zur Regelung der Zusammendrückung der Federn und zur Erleichterung ihres Einbaus.
  • Abb. 9 ist eine Teilansicht, welche die besondere Form der beiden an den beiden Seiten der Maschine angeordneten Gestelle p zeigt. Diese besitzen auf der Höhe der Matrizen Öffnungen q, die so groß sind, daß ebene Bleche in der Längsrichtung durch eines der Gestelle eingeführt und nach der Wellung durch das gegenüberliegende Gestell abgeführt werden können. Die Speisung der Maschine kann so in systematischer Weise erfolgen, und es ist möglich, sie in einer Reihe mit anderen Maschinen anzuordnen, wie Planiermaschinen. Man kann sie gegebenenfalls unmittelbar am Ende einer Reihe hon Galvanisierbädern anordnen. Es ist natürlich auch möglich, die Maschine von vorn zu speisen, wie eine gewöhnliche Presse.
  • Es ist selbstverständlich, daß Veränderungen an den Einzelheiten des obigen Verfahrens und der obigen :Maschine vorgenommen «erden können, ohne dein Rahmen der Erfindung zu verlassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Verfahren zur Herstellung von Falten oder Wellen in Tafeln oder dünnen Blechen, insbesondere zur Herstellung von Wellblech, dadurch gekeinizeichnet, daß Falten oder Wellen absc'linittsN\-eise mid nacheinander unter Ausgang von denn mittleren Teil der Tafel oder des Blechs gebildet werden. ?. Maschine zur Ausübung des .Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Matrizell. \\Kelche il, gegeneinander verschiebbare 1?lenieiite unterteilt sind, welche nacheinander atif das Blech oder die Tafel einwirken. 3. Maschine iiaC1i .\nspruch 2, dadurch gekeimzeichnet, daß jede Matrize aus wenigstens (frei Teilen liestelit, ulid zwar normalerweise aus einem Mittelteil arid zwei Seitenteilen. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelteil gegenüber den Seitenteilen verschiebbar ist. 5. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß, wenn die Matrizenhalter voneinander entfernt sind, der mittlere Matrizenteil gegenüber den Seitenteilen vorspringt und durch Bremspuffer in dieser Stellung gehalten wird. <,. :Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der angenäherten Stellung der Matrizenhalter der mittlere Matrizenteil in den Halter zurücktritt, so daß das Profil der drei l,fatrizenteile eine kontinuierliche Linie bildet. 7. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelteil der unteren Matrize eine Breite hat, die von der des oberen Mittelteils verschieden und z. B. breiter als der obere Mittelteil ist. B. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremspuffer hydraulisch, pneumatisch oder mechanisch arbeiten können.
DEM6399A 1940-03-27 1950-09-29 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von gewellten Blechen oder Tafeln Expired DE840986C (de)

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