DE8408317U1 - Nähgutklemme für Knopflochnähmaschinen - Google Patents

Nähgutklemme für Knopflochnähmaschinen

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DE8408317U1 DE19848408317 DE8408317U DE8408317U1 DE 8408317 U1 DE8408317 U1 DE 8408317U1 DE 19848408317 DE19848408317 DE 19848408317 DE 8408317 U DE8408317 U DE 8408317U DE 8408317 U1 DE8408317 U1 DE 8408317U1
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B3/00Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
    • D05B3/06Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing for sewing buttonholes

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Description

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Nähgutklemme für Knopfiochnähmaschinen
Die Erfindung betrifft eine Nühgutkleame nach dem Oberbegriff dee Patentansprüche« ι mit der erreicht werden eoll, da« Nähgut so SBU spannen, daß der Knopfleehntthhereieh während dea Nähvorganges glatt, flach und gespannt ist.
Bin« Nähgutklemme dieser Art wurde duroh die US- PS 21 87 235 bekannt. Diese Nähgutklemme weist einen an einem schwenkbar gelagerten Traghebel angeordneten, gegen eine Auflageplatte federnd vorgespannten ovalen Niederhalter mit einer der Knopflochform entsprechenden Öffnung auf, in der ein mit dem Traghebel verbundener rohrförmiger Stempel relativ sum Niederhalter bewegbar ist. In der Auflageplatte befindet sieh eine mit de» rohrförmigen Stempel korrespondierende öffnung für den Durchtritt des Knopflochschneidmessera bzw. der Nadel. Das unter den angehobenen Niederhalter auf die Auflageplatte aufgelegte Nähgut wird beim Absenken des Niederhalters zunächst um den Schneid- bzw. Nähbereich herum an die Auflageplatte angedrückt und festgeklemmt. Im weiteren Verlauf der Absenkbewegung drückt der rohrförmige Stempel das Nähgut in die Öffnung in der Auflageplatte hinein und spannt den Nähbereich dabei ähnlich wie das Pell einer Trommel nach allen Seiten.
Ss sind bei dieser Nähgutklemme außer der Absenkvorrichtung für den Traghebel zwar keine eigenen Antriebsmittel zuA Spannen des Nähgutes im Nähbereich erforderlich, von Nachteil ist bei dieser Art dee Spannen* aber die Palten« bildung beim Hineinziehen des Materials durch den Stempel in die Bohrung* Dabei sind bei der Verarbeitung dicker Stoffe Beschädigungen durch Quetschung zu erwarten, während das Spannen dünner Stoffe gar nicht möglich ist.
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Duroh die deutsche Patentschrift 886 242 let eine weitere Nähgutklemme bekannt, bei der das Nähgut zunächst durch den mit zwei Klemmrippen versehenen Nähgutklemmrahmen vollständig an die Nähgutauflageplatte angedrückt wird, die die Stichplatte einschließt» In der Nähgutauflageplatte ist eine parallel zur Knopflochlängsachse verlaufende Nut eingearbeitet« in die eine neben der einen Klenmrippe höhenbewegbar angeordnete Spannetange das Nähgut hineindrilckt, um es im Knopflochnähbereieh BU spannen, nachdem es durch den Kähgutklemmrahaen an der Auflageplatte festgeklemmt wurde. Die Spannetange kann manuell duroh Betätigung eines Handhebels oder maschinell Über ein beim Ingangsetzen der Nähmaschine wirksam werdendes zusätzliches Hebelgestänge sum Spannen des Nähgutes betätigt werden. Beim Eindrücken in die Nut in der Auflageplatte besteht für das Nähgut nicht nur die Gefahr einer sichtbar bleibenden Verformung, es entsteht wegen der Anordnung der Spannstange auf einer Seite des späteren Knopflochsehlitses dicht neben der einen Klemmrippe ein Querverzug im Stoff, der sehr leicht zu einer Lage verzerrung der einzelnen Fäden des Gewebe·» Verbundes in diesem Bereich zwischen den Klemmrippen des Nähgutklenmrahmene führen und dadurch ein Welligwerden des durch die Stichanhäufung ohnehin zum Verdrängungskräuseln neigenden Materials um das Knopfloch herum verursachen oder verstärken kann»
Der im Patentanspruch 1 gekennzeichneten Lösung liegt die Aufgabe zugrunde» das Nähgut bei einer Nähgutklemme nach des Oberbegriff des f>a%@ata&ep?ttehs i i» Knspfioehnähbereich ohne zusätzliche Antriebsmittel für die Vor·» richtung zue Straffen parallel zur Bewegungsrichtung der Nähgutkleame verformungsfrei glatt asu ziehen und während des Nähvorganges verzerrungsfrei geklemmt zu halten.
Durch den Vorlauf dee Niederhalters gegenüber dem mit «einer Klemmfläohe zur Auflageplatte geneigten Klemm* rahmen setzt der Niederhalter beim Absenken des Traghebele zuerst auf dem NKhgut auf und klemmt es Im Abstand vom Klemmrahmen auf der Nähgutauflageplatte fest. Xm weiteren Verlauf der Absenkbewegung kommt die untere vom Niederhalter abgewendete Kante der geneigten Klemmfläohe mit dem Nähgut in Eingriff, der Klemmrahmen führt eine Schwenkbewegung um seine quer zur Knopfloehlängsachse gerichtete Lagerachse aus und zieht das Nähgut in Nähgutbewegungsriehtung glatt, bis sich die Klemmfläohe in ihrer vollen Länge auf das Nähgut parallel zur Auflageplatte aufsetzt und es in leicht gestrafften Zustand im Knopfloehnähbereich sicher festklemmt. Dem Wellig-» werden wird so auf schonende Weise zuverlässig entgegengewirkt .
In den Unteransprüchen sind vorteilhafte Weiterbildungen der Nähgutklemme angegeben.
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Ein in der beigefügten Zeichnung dargestelltes Ausfuhr ungsbei spiel der Erfindung ist nachfolgend beschrie-. ben*
Ea zeigt:
Fig. 1 eine vereinfachte schaubildliche Ansicht einer Knopflochnähmaschine,
Fig. 2 eine schaubildliche Darstellung des Nieder-JK) halters in vejfgro&erte» tta&st&b»
Fig. 3 den Traghebel mit dem Nähgutkleffimrahnten und dem Niederhalter in der angehobenen Stellung,
Fig. 4 eine der Fig. 5 ähnliche Darstellung in der abgesenkten Stellung des Traghebels mit dem Nähgutklemmrahmen und dew Niederhalter in der Klemmst el lung.
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Mit l ist eine bekannte Knopflochnähmaschine Bezeichnet, die eine auf- und abbewegbare und senkrecht zur iiajchinenlängeachse pendelnd arbeitende Nadelstange 2 mit d«r fadenfUhrenden Nadel 3 aufweist, die mit einem in der Basisplatte 4 angeordneten, nicht dargestellten Greifer zur Stichbildung zusammenwirkt. In einer Längenut 5 der Basisplatte 4 ist ein Schieber 6 geführt, *n dem eine Nähgutauflageplatte 7 befestigt ist, die bis unter einen Nähgutklemmrahmen 8 reicht, der zusammen mit der Auflageplatte 7 die Nähgutklemme bilde«. Der Klemmrahmen 8 besteht aus einer einen Längβschiltζ für den Durchtritt der Nadel 3 und des Knopflochmessers aufweisenden Klemmplatte 10, deren Klemmfläche 11 aufgerauht oder geriffelt ist und die an beiden Schmalseiten Lagerstege 12, 13 aufweist« Die Klemmplatte 10 ist an den Sehenkeln 14, 15 eines Yragbügels 16 mittels parallel zur Maschinenlängsachse gerichteter Zapfenschrauben 17 gelenkig gelagert und der Tragbügel l6 ist an einem Traghebel 18 um einen senkrecht zur Maschinenlängsachse gerichteten Zapfen 19 schwenkbar angeordnet. Dadurch paßt sich die Klemmplatte 10 beim Aufsetzen allen Unebenheiten des Nähgutes an.
Auf dem Zapfen 19 ist eine Schenkelfeder 20 angeordnet, deren einer Schenkel 21 in eine Bohrung im Traghebel 18 eingesteckt ist und deren anderer Schenkel 22 am Tragbügel 16 angreift. Durch die Schenkelfeder 20 wird der Klemmrahmen 8 in der angehobenen Stellung in eine Schräglage gegen einen Anschlagstift 23 zur Anlage gedrückt, in der die Klemmflache 11 und die Auflageplatte 7 einen spitzen Winkel bilden*
Der Traghebel l8 ist um einen Lagerbolzen 24 in einem Schiebestück 25 schwenkbar gelagert, das auf zwei am Gehäuse der Maschine befestigten Führtsngsstangen 26 gleitet. Ia das eine Ende des Traghebels 18 ist im
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Ausführungsbeispiel eine Zugkette 27 zum Bete^ige:; Jes Traghebels l8 eingehängt. Am anderen Ende des Traghebels l8 ist eine V-förmige Führungsnut 28 für eine entsprechend ausgebildete Führungsrolle 29 vorgesehen, die am unteren Ende einer im Maschinengehäuse vertikal bewegbaren federbelasteten Drückerstange 3O drehbar gelagert ist. Das Schiebestück 2? ist durch einen Bügel 31 mit dem Schieber 6 der Auflageplatte 7 verbunden.
Am freien Ende des Traghebels l8 ist ein Niederhalter 32 durch eine Schraube 33 befestigt, der dazu dient, das Nähgut W im Abstand von dem Klemmrahmen 8 auf der Auflageplatte 7 festzuklemmen, bevor sich der Klemmrahmen 8 auf das Nähgut W aufsetzt. Der Niederhalter 32 besteht aus einer Befestigungsplatte 34« an die ein U-förmiger Lagerbügel 35 angelötet oder angeschweißt ist, in dessen Schenkel 36, 37 die Klemmplatte 38 mit Hilfe eines an ihr vorgesehenen Gleitzapfens 39 axial bewegbar geführt ist. Zwischen den Schenkeln 36, 37 ist ein Führungsblock 40 befestigt, der mit einem Führungsansatz 4l in einem Schlitz 42 im Schenkel 37 des Lagerbügels 35 geführt ist. Die Sohlenfläche der Klemmplatte 38 ist mit einem Belag 43 aus Gummi oder einem anderen Material belegt, das einen hohen Haftreibungskoeffizienten aufweist. Zwischen dem Führungeblock 4o und dem Schenkel 36 des Lagerbügels 35 ist eine Druckfeder 44 auf dem Gleitzapfen 39 angeordnet, durch die die Klemmplatte 38 gegen di« Auflageplatte 7 federnd vorgespannt ist.
Zur Verschiebung des ?raghebels l8 mit dem Klemmrahmen 8 und dem Niederhalter 32 zusammen mit dem Schieber 6 und der Auflageplatte 7 parallel zur Maschinenlängeachse dient eine bei Knopfloehmaschinen übliche Steuerscheibe 451 die um «ine Aohae 46 drehbar an MaeeninangehMu·· gelagert ist und eine flteuernut 47 aufweist, in die ein Zapfen 48 eines am Masehinengehttuse auf einem Lagerbolzen gelagerten Schwinghebel* 50 ragt, in den ein Sogeneehlltz
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eingearbeitet ist. Auf dem Zapfen kB kann zur Verminderung der Reibung eine in die Steuernut 47 eingreifende Rolle angeordnet sein.
Zur Bewegungsübertragung von der Steuernut 47 auf das mit dem Traghebel l8 und dem Schieber 6 verbundene Schiebestück 25 dient eine zweiteilige Schubstange 52, die an einem Ende mittels eines Bolzens 53 a» das Schiebestück 25 angelenkt ist. Am anderen Ende der Schubstange 52 ist ein Schraubzapfen 54 befestigt, der durch den Bogenschlitz 51 des Schwinghebels 5O durchgeführt, zur Änderung der Größe der Verschiebebewegung von Auflageplatte 7 und Klemmrahmen 8 und damit der Knopflochlänge relativ zum Lagerbolzen 49 verstellbar und durch einen Schraubhebel 55 feststellbar ist.
Arbeitsweise: Es wird davon ausgegangen, daß der Klemmrahmen 8 und der Niederhalter 32 durch Betätigung des Traghebels l8 mit
Hilfe der Zugkette 27 gegen die Wirkung einer Feder, die die Drückerstange 30 beaufschlagt, von der Auflageplatte 7 abgehoben sind und sich in der Stellung gemäß Fig. 3 befinden* In dieser Stellung wird der Klemmrahmen 8 durch die Schenkelfeder 20 in eine Schräglage mit dem Tragbügel 16 am Anschlagstift 23 zur Anlage gedrückt. Das Nähgut W, beispielsweise ein Hemdenvorderteil mit einer Knopfleiste, in die Knopflöcher genäht werden sol? en, wird auf die Auflageplatte 7 aufgelegt und ausgerichtet. Durch Entlasten der Zugkette 27 wird der Traghebel 18 durch die Feder, die auf die Drückerstange 30 mit der Führungsrolle 29 einwirkt, entgegen dem Uhrzeigersinn u« den Lagerbolzen 2k verschwenkt, so daß dw Klemmrahmen 8 und der Niederhalter 32 abgesenkt werden. Die Anordnung von Kleinmrahmen 8 und Niederhalter 32 ist so getroffen, daß die durch die Druckfeder kk gegen die Auflageplatte 7 federnd vorgespannte Klemmplatte 38 des Niederhalters 32 der Klemm«
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fläche 11 der Klemmplatte 10 voreilt und daher zuerst auf das Nähgut W aufsetzt und es an der Auflageplatte 7 festklemmt.
Durch die Schräglage des Klemmrahmens 8, dessen Klenunf lache 11 mit der Auflageplatte 7 einen spitzen Winkel bildet, trifft die vom Niederhalter 32 abgekehrte Kante der Klemmplatte 10 im weiteren Verlauf der Absenkbewegung nach der Klemmplatte 38 des Niederhalters 32 auf daw Nähgut W auf. Bis zum Ende der Absenkbewegung schwingt der Klemmrahmen 8 dann entgegen dem Uhrzeigersinn um den Lagerzapfen 19 aus, wobei sich die dem Niederhalter 32 abgekehrte Kante der Klemmplatte 10 vom Niederhalter entfernt, so daß das Nähgut W im Knopflochnähbereich selbsttätig glattgezogen und gestrafft wird, bevor sich die. Klemmfläche 11 der Klemmplatte 10 mit ihrer vollen Länge auf daü Nähgut W aufsetzt und es auf der Auflageplatte 7 für r'en anschließend wie bekannt ablaufenden Nähvorgang im gestrafften Zustand sicher festklemmt. Das Welligwerden des das Knopfloch umgebenden Bereichs des Nähgutes wird dadurch auf einfache Weise verhindert.
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Claims (2)

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1. Nähgutklemme für Knopflοchnähmaschinen mit einer Auflageplatte, einem an einem schwenkbar gelagerten Traghebel um eine zu dessen Schwenkachse parallele Achse schwenkbaren Klemmrahmen und einer Vorrichtung zum Straffen des Nähgutes im Knopflochberei^h, die einen gegen die Auflageplatte federnd vorgespannten Niederhalter aufweist, der auf die Auflageplatte absenkbar und zusammen mit ihr parallel zur Knopflochlängsachse bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Niederhalter (32) mit Abstand zum Klemmrahmen (8) in Nähgut-Bewegungsrichtung versetzt angeordnet ist und beim Absenken dem Klemmrahmen (8) voreilt, dessen Klemmfläche (ll) unter einem spitzen Winkel auf der Auflageplatte (7) auftrifft.
2. Nähgutklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Niederhalter (3*2) zwischen den Schenkeln des durch die Klemmfläche (ll) des Klemmrahmens (8) und die Auflageplatte (7) gebildeten Winkels angeordnet ist.
y. Nähgutklemme nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet« daß der Niederhalter (32) in einem größeren Abstand von der Schwenkachse (24) des
Traghebels (l8) angeordnet ist als der Kleinrahmen (8)
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