DE840344C - Bottiche fuer Sauerkraut od. dgl. Gaererzeugnisse - Google Patents

Bottiche fuer Sauerkraut od. dgl. Gaererzeugnisse

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DE840344C
DE840344C DEB2473A DEB0002473A DE840344C DE 840344 C DE840344 C DE 840344C DE B2473 A DEB2473 A DE B2473A DE B0002473 A DEB0002473 A DE B0002473A DE 840344 C DE840344 C DE 840344C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B7/00Preservation of fruit or vegetables; Chemical ripening of fruit or vegetables
    • A23B7/10Preserving with acids; Acid fermentation
    • A23B7/12Apparatus for compressing sauerkraut

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Description

  • Bottiche für Sauerkraut od. dgl. Gärerzeugnisse Für die Erzeugung von Sauerkraut in geringerem Umfange wird der gesäuberte und geschnittene Weißkohl, gemischt mit Salz und Gewürzmitteln, in Fässer od. dgl. gefüllt und zur Gärung gebracht. Dabei treten Bekannterweise viele Mängel auf, die vor allem sich aus der ungleichmäßigen Behandlung ergeben. Dagegen wird zur Erzeugung von Sauerkraut in größerem Umfange der maschinell geschnittene Weißkohl mit genau abgemessenen Zutaten in große gemauerte oder betonierte Bottiche, die zu 3/4 im Boden eingebracht sind, zur Einsäuerung gebracht, so daß die beim Kleinverfahren aufgetretenen Mängel infolge ungleichmäßiger Behandlung behoben sind und eine gute, verkaufsmäßige Ware erzielt wird.
  • Die bisher senkrechte Wände aufweisenden Bottiche besitzen aber den wesentlichen Nachteil, daß das in diese eingebrachte und durch Steine, Schraubspindeldruck od. dgl. belastete Sauerkraut an den Wänden klebt, so daß die aus dem Kraut auf der Oberfläche desselben ausgetretene Milchsäure nur bis zur Krauthöhe abgelassen werden kann, das Kraut zu feucht bleibt und es deshalb zur Verfrachtung noch nicht geeignet ist. Versuche, durch Einbau durchlochter Rohre, Filter od. dgl. Abhilfe zu schaffen, erfüllten ihren Zweck nicht, weil die Öffnungen derselben durch die fasrige Struktur des Sauerkrautes sich sofort verstopfen.
  • Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß die Milchsäure beim Abschöpfen durch Krautbestandteile usw. verunreinigt wird.
  • Diese wesentlichen Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch behoben, daß nicht mehr Bottiche mit senkrechten, sondern nach innen geneigten Wänden benutzt werden, so daß der Boden die größte Querschnittfläche aufweist. Im oberen Drittel der Bottichwand an der Außenseite sind Konsolen od. ähnl. Auskragungen und an der inneren Wandseite, unten, weitere Auskragungen zur Abgrenzung des Rundlaufs vorgesehen.
  • Nach Einbringen des Krautes in die Bottiche und der Beschwerung durch Steine od. dgl. sinkt das Kraut auf etwa 3/4 seiner Höhe zusammen und löst sich durch die erfindungsgemäße Anordnung der Wände von diesen bzw. bildet an den Wänden einen Zwischenraum, aus dem sich die Milchsäure mit der oben ausgetretenen entnehmen und zur Gewinnung ableiten läßt, so daß das Kraut in richtigem Zustande entnommen und verladen werden kann.
  • Im Herbst, der Erntezeit des Weißkohls, herrschen sehr oft geringe Tagestemperaturen, die nachts unter die Gefriergrenze absinken, so daß sich der Gärungsprozeß bis zum Stillstand verzögert. Um dies zu vermeiden, werden erfindungsgemäß die Bottiche nicht mehr in den Boden eingebracht oder mit Erde umschüttet, sondern in erforderlicher Anzahl (erwartete Durchschnittsernte) nebeneinander gebaut, ummauert sowie die Zwischenräume mit einer im Mauerwerk und auf Konsolen der Bottichwände aufliegenden Decke versehen, so daß ein geschlossener Raum entsteht, in dem der maßgebende Teil des Bottichs zur Erhaltung der gleichbleibendenGärungstemperatur beheizt werden kann: Für Einlagerung bis in den späten Frühling kann an warmen Tagen der Bottich in dem Raum befeuchtet und durch Frischluft gekühlt werden.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung, in der in Fig. I im Aufriß nach Schnittlinie A-B ein Bottich im Schnitt und ein Bottich in der Ansicht, in Fig. II im Grundriß mit Schnittlinie A-B (für den Aufriß) ein Raum mit vier Bottichen dargestellt ist.
  • Im vorliegend behandelten Fall der Erfindung bestehen die kreisrund mit quadratischer Sohle dargestellten Bottiche 3 für Sauerkraut od. dgl. Gärerzeugnisse aus Stahlbeton mit der nach innen geneigten Wandfläche 6, so daß sich am Boden die größte Querschnittsfläche befindet.
  • Im oberen Drittel der Wand 6 an der Außenseite jedes Bottichs sind Konsolen 7 od. ähnl. Auskragungen vorgesehen.
  • Unweit vom Boden sind senkrechte und, weil die Innenseite geneigt ist, keilförmige Auskragungen i i angeordnet, die den Rundlauf 14 nach oben begrenzen. Die Zwischenräume 13 gestatten, unterstützt von einem Abstandsbrett 15 und Abstandshalter 16, eine sichere Verbindung des Rundlaufes 14 mit den Absetzräumen der Milchsäure oberhalb des Krautkuchens 8 und an den Wandflächen io und damit zum Ablaufstutzen 12.
  • Zur Erzielung einer gleichbleibenden, für die Gärung günstigen Temperatur und damit fortlaufenden Gärung werden die Bottiche 3 nebeneinander gebaut, mit einer Außenwand i ummauert sowie mit einer durch das Mauerwerk i, die Konsolen 7 der Umfassungswände 6 der Bottiche 3 abgestützten Decke 5 versehen, so daß ein abgeschlossener Raum 4 entsteht, der wahlweise beheizt oder auch gekühlt werden kann.
  • Die Decke ist außerdem für die Beschickung und Entleerung der Bottiche und deren Kontrolle notwendig. Die hochgehenden Umfassungswände i sind zweckmäßig mit einem Dach und einem Laufkran a zum Ein- und Ausbringen des Krautes versehen. Das in die Bottiche 3 eingefüllte Sauerkraut wird mit Steinen 9 od. dgl. belastet. Der Krautkuchen 8 nimmt so die in Fig. i dargestellte Form an, d. h. daß sich an den Wänden ein Zwischenraum io bildet, aus dem sich die Milchsäure entnehmen läßt. Mit 12 ist ein Ablaufstutzen des Bottichs bezeichnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Bottich für Sauerkraut od. dgl. Gärerzeugnisse aus Mauerwerk, Beton oder Stahlbeton, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenseite seiner Wände (6) nach innen geneigt hergestellt sind, so daß am Boden die größte Quergchnittsfläche vorhanden ist. z. Bottich nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der inneren Wandfläche Auskragungen (i i) angeordnet sind, die nach oben den Rundlauf (14) begrenzen und in den Zwischenräumen (13) die Verbindung der an den Wänden und der Oberfläche ausgetretenen Milchsäure mit dem Rundlauf (14) gestatten. 3. Bottich nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherung des Zulaufs zum Rundlauf (14) aus einem Brett (15) besteht, das mittels Abstandshalter (16) in einer gewollten Entfernung von der Innenwandfläche gehalten wird und durch den Zwischenraum (13) führt. 4. Bottich nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im oberen Drittel der Bottichwand (6) Konsolen od. ähnl. Auskragungen vorgesehen sind. 5. Bottich nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß er in einem Raum untergebracht ist, dessen Decke sich auf Auskragungen der Umfassungswände stützt und unterhalb derselben beheizt oder abgekühlt werden kann.
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