DE840284C - Magnetspule und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents

Magnetspule und Verfahren zu ihrer Herstellung

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DE840284C
DE840284C DEL5700A DEL0005700A DE840284C DE 840284 C DE840284 C DE 840284C DE L5700 A DEL5700 A DE L5700A DE L0005700 A DEL0005700 A DE L0005700A DE 840284 C DE840284 C DE 840284C
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wire
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wound
turn
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George Harold Leland
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H75/00Storing webs, tapes, or filamentary material, e.g. on reels
    • B65H75/02Cores, formers, supports, or holders for coiled, wound, or folded material, e.g. reels, spindles, bobbins, cop tubes, cans, mandrels or chucks
    • B65H75/18Constructional details
    • B65H75/26Arrangements for preventing slipping of winding
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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    • B65H75/00Storing webs, tapes, or filamentary material, e.g. on reels
    • B65H75/02Cores, formers, supports, or holders for coiled, wound, or folded material, e.g. reels, spindles, bobbins, cop tubes, cans, mandrels or chucks
    • B65H75/18Constructional details
    • B65H75/24Constructional details adjustable in configuration, e.g. expansible
    • B65H75/242Expansible spindles, mandrels or chucks, e.g. for securing or releasing cores, holders or packages
    • B65H75/248Expansible spindles, mandrels or chucks, e.g. for securing or releasing cores, holders or packages expansion caused by actuator movable in axial direction
    • B65H75/2484Expansible spindles, mandrels or chucks, e.g. for securing or releasing cores, holders or packages expansion caused by actuator movable in axial direction movable actuator including wedge-like or lobed member
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F41/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties
    • H01F41/02Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets
    • H01F41/04Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets for manufacturing coils
    • H01F41/06Coil winding
    • H01F41/098Mandrels; Formers
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
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    • Y10T29/49Method of mechanical manufacture
    • Y10T29/49002Electrical device making
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  • Power Engineering (AREA)
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Description

  • Magnetspule und Verfahren zu ihrer Herstellung Die Erfindung bezieht sich auf präzisionsgewvickelte Magnetspulen und das Verfahren zu ihrer Herstellung.
  • Eine Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Spule, die in einem gegebenen Wickelraum mehr Kupfer, als bisher erzielbar, aufnimmt und so einen crhiihtett Leistungsfaktor der Spule bewirkt.
  • Eine weitere Aufgalc ist die Schaffung einer Spule, die aus wesentli,-h dünnerem Draht mit höherer ('#cs,"hw-itidigl;eit und mit weniger mechanischen Vorrichtungen gewickelt werden kann, als es bei normalen Spulen möglich ist.
  • Das Wesen der Erfindung besteht in einer Spule, die in Lagen gewickelt ist, die eine Mehrzahl, von halben Windungen besitzt, wodurch eine größere Anpässungsfähigkeit in der Herstellung bzw. Formgebung erzielt wird.
  • Vorzugsweise werden die beiden Seiten der Spule symmetrisch ausgeführt, so daß die Umkehrschleifen der Schneckenwindungen gleich und weniger vorstehend als bei den üblichen Spulen sind.
  • Außerdem ist ein Teil der Erfindung ein einfaches und wirkungsvolles Verfahren zur Wicklung solcher Spulen, insbesondere ein solches, mit dem die erfindungsgemäße Spule bei hoher Geschw-indigkeit und mit äußerster Genauigkeit gewickelt werden kann.
  • Schließlich ist ein Teil der Erfindung eine einfache und verhältnismäßig billige Vorrichtung, mit
    Hilfe deren die @erfindtitigs.gemäl5c Spule nach dein
    erfindtutgsgeniäOen Verfahren gewi,-kclt werden
    kann.
    @@'eiterc Einzelheiten der l?rfindung sc:en ain
    Hand von Ausführungsbeispielen in der Zc:_-hnting
    näher erläutert.
    Fig. t zeigt eine Seitenansicht einer erfindungs-
    ge.mälkn Spule in vergrößertem Maßstab;
    Fig.2 ist eine Ansicht dieser Spule von der
    Kante her;
    Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie 3-3 in Fig. t ;
    Fig. .l ist eine perspektivische Ansicht einer
    fertiggcwickelteri und gebundenen Spule;
    Fig. 5 ist ein Aufriß eines Endes einer Form,
    auf der die Spule gewickelt wird;
    Fig. 6 ist ein Längsschnitt nach der Linie 6-6
    in Fig. 5 ;
    Fig.7 ist eine Seitenansicht teilweise im Schnitt
    nach der Linie 7-7 in Fig. 5 mit geteilter Form,
    um das Herausnehmen der fertigen Spule zu er-
    muglt,##hen;
    Fig.8 ist eine Ansicht des rechten Endgliedes
    der Form tia,_h Fig. 7 in Richtung der Pfeile 8-8
    ge@CllCll ;
    Fig. 9 ist ein Schnitt nach der 1_inie 9-9 in Fig. 6;
    Fig. to ist eine Abwicklung der vier S.cgmente
    der Form und zeigt diese in ihrer relativen axialen
    Stellung;
    Fig. I t ist ein teilweise weggebrochener Längs-
    s s '- -hilit t dLit -c1 eines der Segmente;
    Fig. 1 2 ist ein teilweise weggebro%@hcucr längs-
    s@hnitt durch ein anderes Segment;
    Fig. 13 ist ein Schema, das die Zuführung des
    Drahtes von einer Zugvorrichtung zur Form zeigt;
    Fig. 14 ist eine Abwicklung einer al)gewandcltcn
    Artordnung von Segmenten;
    Fig. i.la ist eine Seitenansicht einer Spule, die
    auf den Segmenten nach Fig. 14 gewickelt wurde,
    und
    Fig. 15 ist eine Abwicklung weiter abgewandelter
    Segmente.
    Gemäß Fig. t bis 13 wird die erfindungsgetnäßc
    llagnctspulc in Lagen gewickelt, bei denen jede
    volle Drahtwindung in jeder Lage zwei halbe
    Windungen 2o umfaI3t, wobei jede folgende halbe
    Windung gegenüber der vorhergehenden axial ver-
    setzt oder verschoben ist, wie bei 21 gezeigt wird.
    Jede Versetzung in jeder Lage hat die glei?-he axiale
    1Zi-°httlng, während die Versetzungen in aufcin-
    anderfolgenden Lagen einander entgegengesetzt
    sind. Jede halbe Drahtwindung liegt im wesent- j
    li,--heii in einer Ebene rechtwinkelig zur Spulen-
    av-hsc, und benachbarte Ebenen sind annähernd und
    im allgemeinen etwas mehr als einen halben Draht-
    dur-hnicsser voneinander entfernt. Außerdem hat
    jede halbe Windung einen verliälttiismä1iig kurzen
    schrägen Endteil oder Absatz, der sie mit der
    n@i-:-listfotlgctidcn und axial versetzten halben
    @\'intlnng verbindet, wobei der Allsatz vorzugsweise
    in der FM-111 eitler S-Kurve ausgeführt ist. Jede
    1_age hat die glei.-he Zahl von Windungen, und
    jede halbe Windung in allen aufeinanderfolgenden
    1_a@en licgi in einer Ebene zwischen und in etwa
    gleichem Abstand von den Ebenen der zwei benazhbarten halben Windungen in der vorhergehenden Lage, so daß die halben Windungen der folgenden oder äußeren Lage in den Rillen liegen, die zwischen den äußeren Flächen der halben Windungen der vorhergehenden oder inneren Lage gebildet sind. Auf diese Weise ist der axiale Abstand der halben Windungrii in einer Lage im Verhältnis ztt den halben Windungen in der benachbarten Lage annähernd ein halber Drahtdurchmesser, wodurch verhältnismißig glatte und symmetrische Seitenflächen der Spule erzielt werden. Die Versetzungen an den halben Windungen des Drahtes bilden zwei Wülste oder Vorsprünge 22 an den Seiten der Spule, die aber infolge des Abstandes der Lagen verhiiltnisinäl.»ig glatt und unmerklich sind.
  • Die Spule wird in der Weise gewickelt, daß das Ende 23 einer Drahtlänge an einer geeigneten Stelle der Form befestigt und dann die Form gedreht wird, um den Draht auf diese aufzuwickeln (Fig. to). Die Form besitzt vorzugsweise Mittel zur Führung des Drahtes in eng aneinanderliegenden Windungen und zur Umkehrung der Bewegungsrichtung des Drahtes gegen Ende jeder Lage, so daß keine äußeren Führungen erforderlich sind. Lediglich ein Reibungswiderstand ist erfordcrlich für die Längsbewegung des Drahtes, der groß genug sein muß, um ein festes Aufwickeln auf der Form zu ermöglichen. Beim Aufwickeln des Drahtes auf die Form und sobald die erste halbe Windung annähernd vollendet ist, wird der Draht von der Form axial verschoben. um die folgende halbe Windung in eine Ebene zti legen, die von der Ebene der ersten halben Windung um einen Abstand von annähernd einer halben Drahtstärke entfernt ist, wie bei 21a gezeigt. Sobald die zweite halbe Windung annähernd vollendet ist, kommt der Draht mit der ersten balgen Windung in Berührung, und zwar an einem Punkt. der dem Befestigungspunkt des Drahtes mit der Form benachbart ist, wird hierdurch verschoben und ergibt so die zweite axial verschobene halbe Windung (1)-ei 21h). Dadurch wird die dritte halbe Windung in einer Ebene angeordnet, die von der Ebene der zweiten halben Windung um den gleichen Abstand axial versetzt ist, wie die zweite gegenüber der ersten. Die aufeinanderfolgendcn Windungen des Drahtes veranlassen ihn, sich jeweils an die vorhergehende volle Windung anzulegen, wobei die Absätze in den vorhergehenden Windungen entspre,hende Ab- sätze in den nachfolgenden hervorrufen, bis die Lage vollständig ist. Nach Vollendung jeder Lage wird der Draht auf die vorhergehende Lage aufgelegt und die Bewegung des Drahtes in Längsrichtung der Spule umgekehrt und die folgende Lage in halben Windungen, die durch die Absätze in den halben Windungen der vorhergehenden Lage bt~stimmt werden, aufgewickelt.
  • Wenn auch die Spule in der Beschreibung und Zeichnung so dargestellt ist, daß jede Drahtlage in halben Windungen gewickelt ist, ist es klar, daß die Spule au,--h in anderen Teilen einer ganzen Windung und vor allen Dingen, dati sie auch aus einer Mehrzahl von Drahtlängen oder -adern geiti_-kdt sein kann.
  • Die Form, auf die die Spule aufge\vi,;kelt wird, kann jede geeignete Ausführung besitzen, jedo-7h wird vorzttgs\tcise die in der Zeichnung dargestellte Form verwendet, die si-h in der Praxis besonders bewährt hat. Wie in den Fig. 5 bis 12 dargestellt, besteht die Form aus einem mit Nuten versehenen und auseinandernehmbaren zylindrischen Aufbau mit Scitcmvandungen an den .entsprechenden Enden. Die Seitenwandungen sind abnehinhar, um die Entfernung der fertiggewickelten Spule zu ermöglichen, sobald der mit Nuten versehene Aufbau zusammengekIapl)t ist. Die Seitenwandungen 25 und 26 sind axial in einem Abstand voneinander angeordnet, der der axialen Länge der zu \\,i,--kelti.deti Spule entspricht. Die Seitenwand 25 besitzt einen Nahenteil =;, der auf einet- Antriebswelle 28 angeordnet und fest mit ihr verbunden ist. Die Seitenwandung =6 ist finit einer Welle 29 fest verbunden, die mit der Welle 28 tltt.-litct, wobei die Seitenwand 26 und die \t"clle -9 im Verhältnis zur Seitentand 25 axial licwcgli#-h sind. Sobald die Seitenwandungen in Arbuitsstcllung sind, sind sie fest miteinander verbunden und drehen sieh gemeinsam. Der zy-lindrisc-Iic Aufbau, der zwischen den Seitenwänden an--(,ordnet ist, umtal.;t eine Mehrzahl von Segmenten, die normalerweise in einer solchen Lage gehalten sind, dal; ihre äußeren 0l>erflä--hetl mit der Achse der Fortn konzentrisch sind. Sie sind aber radial beweglich, um nach innen zusammengeschoben \t-erden ztt können und somit die fertiggewickelte Spule freizugeben. In der vorliegenden Anordnung sind vier Segmente in Paaren vorgesehen, wobei die Segmente io und die Segmente 3 t jeweils ein Paar bilden. jedes Segment ist mit einer Längsreihe quer angeordneter Nuten versehen, wobei die entsprechenden Nuten der Segmente eines Paares in ihrer Wirkung eine einzelne Nut von einer etwas geringeren Umfangslänge als eine Hälfte des gesamten ("nifatigs des zvlindris-hen Aufbaus darstellen. Die Segmente sind mit der Seitenwand 25 verbunden, jedoch ihr gegenüber beweglich, zu einem Zweck, der im nachfolgenden beschrieben wird. Wie dargestellt, besitzt die Wand 25 eine axiale Höhlung 32 und die hena-z-hbarten Enden der Segmente i tvic bei 3,-, dargestellt) eine verminderte 1)i(,-ke, so dal> sie in die Ausnehmung hineinragen. Die Wand? 5 ist radial mit dem Endteil der Segmente flu-htend mit einer Bohrung 35 versehen, in der ein Bo@lzeti 36 verschieblich an-',co ist, der an seinem inneren Ende einen Kopf 3; besitzt, der in eine Ausnehmung im Endteil des entspre-henden Segments eingreift. Der Bolzen wird in Berührung mit dem zugehörigen Segment durch eine Feder 38 gedrückt, die um den Bolzen herumgewickelt und zwischen dessen Kopf 3; und einem hohlen Zapfen 39 angeordnet ist, der in das ä ulkre Ende der Bohrung 35 eingeschraubt ist, in welcher der Bolzen verschiebli-li gelagert wird. Die inneren Flächen der vornach tler Nal:c 2; der Scitemvand 25, so 'laß eine kegelförmige Öffnung entsteht, um ein Spreiz- und Trägerelement aufzunehmen. Wie hier dargestellt, besitzt das Trägerelement 4o konische Form und ragt von der Seitemvandung 26 hervor. Es ist so angeordnet, daß, wenn die Seitenwände in Arbeitsstellung sind, das konische Element 4o in den Raum zwischen den Segmenten hineinragt und diese in die Arbeitsstellung spreizt. In dieser Stellung besitzen die einzelnen Segmente an ihrem Umfang einen kleinen Abstand vom benachbarten Segment, wie am dCutlichsten aus Fig.9 zu ersehen ist. In der dargestellten Anordnung ist das innere Ende des konischen Elements 40 mit Ausnehmungen 4oa versehen, die kurze Zapfen 401, die im Nabenteil der Seitenwandung 25 fest angeordnet sind, aufnehmen und so die beiden Seitenwandungen fest verbinden und eine gleichförmige Umdrehung sichern.
  • Die Nuten in den beiden Segmentpaaren sind in quer zur Formachse liegenden Ebenen angeordnet und besitzen einen solchen axialen Abstand von der Form, daß die Nutenebenen in einem Segmentpaar zwischen den Nutenebenen im anderen Segmentpaar liegen, wobei eine Ebene von den beiden benachbarten Ebenen etwa einen halben Drahtdurchmesser (gewöhnlich etwas mehr) voneinander entfernt liegt. In der besonderen dargestellten Anordnung besitzt die Seitetnvand 26 einen schrägen Schlitz 41, um das Endteil 23 des zu wickelnden Drahtes aufzunehmen und dieses zum Zweck der Umdrehung mit der Form zu verbinden. Die Nut 42 an diesem Ende der Segmente 3o, die der Seitenwandung 26 benachbart ist, liegt in einer Ebene, die von der Seitenwandung 26 etwa um einen halben Drahtdurchmesser entfernt ist. Der Anfang dieser Nut ist im Verhältnis zu dem Schlitz 41 so angeordnet, daß der Draht in die Nut hineingewickelt wird. Die der Seitenwandung 26 benachbarte Nut 43 an diesem Ende des Segments 31 liegt mit ihrer Mitte in einer Ebene, die von der Seitenwand 26 ungefähr um den vollen Drahtdurchmesser entfernt ist. Die äußere geneigte Wandung dieser Nut erstreckt sich bis zur Innenfläche der Seitenwand 26. Wenn also die Form gedreht wird und die erste halbe Windung des Drahtes fast vollendet ist, kommt der Draht mit der überstehenden, äußeren geneigten Fläche der Nut 43 in Berührung und wird so in die Nut geführt, daß die nieite halbe Windung in einer Ebene liegt, die von der Ebene der ersten halben Windung etwa einen Abstand von einem halben Drahtdurchmesser besitzt. Sobald die zweite halbe Windung annähernd fertig ist, kommt der Draht mit der ersten halben Windung an einem Punkt, der der Verbindung des Drahtes mit der Seitenwandung 4 t benachbart ist, in Berührung und wird so axial in die folgende Nut in dem benachbarten Segment 3o abgelenkt. Bei der weiteren Umdrehung der Form wird der Draht jeweils in Berühning mit der vorhergehenden halben Windung gewickelt, und die Absätze dieser halben Windungen verursachen entsprechende Absätze, bis die Lage fertiggestellt ist. Die Nuten sind hier mit V-förmigem Querschnitt dargestellt, wobei die Nutenebene sich jeweils durch die tiefste Stelle der Nut erstreckt. Es ist aber klar, daß die Nuten ch jeden anderen geeigneten Querschnitt besitzen , -tuc können. Die Ebene durch die Mitte der Nut 44 an dem der Seitenwand 2 5 benachbarten Ende des Segments 3o besitzt von der Seitenwand einen Abstand, der dem vollen Drahtquerschnitt gleich ist, und die Mittenebene der entsprechenden Nut 45 in den Segmenten 31 ist von der Seitenwandung etwa einen halben Drahtdurchmesser entfernt. Auf diese Weise wird die erste Hälfte der letzten vollen Windung der ersten Lage in einem Abstand von der Seitenwandung und die zweite Hälfte in Berührung mit der Seitenwandung angeordnet. Sobald die zweite halbe Windung fertiggestellt ist, läuft der Draht über die erste Hälfte der letzten Windung und wird zwischen dieser und der Seitenwandung gehalten. Sobald die erste Hälfte der folgenden Windung annähernd beendet ist, kommt der Draht mit dem Absatz in der letzten vollen Windung in Berührung und wird gegenüber der Form axial bewegt, so daß er einen axialen Absatz im Verhältnis zur ersten Hälfte der folgenden Windung bildet. Danach rutscht der Draht in die Nut zwischen zwei benachbarten Windungen der vorhergehenden Lage, wobei jeder Absatz in der unteren Lage einen entsprechenden Absatz in den Windungen der folgenden Lage, und zwar in einer Richtung, verursacht, die der Richtung der Absätze in der vorhergehenden Lage entgegengesetzt ist.
  • Die fertiggewickelte Spule wird, wie in Abb. 4 gezeigt ist, abgebunden, um die relative Verschiebung der Windungen beim Herausnehmen der Spule aus der Form zu verhindern. Zu diesem Zweck besitzen beide Seitemvandungeii entsprechende radiale Schlitze 4; und 48, durch die ein Bindfaden vor Beginn der W:ckelarbeit eingelegt und dann um die Spule gebunden werden, kann, nachdem diese fertiggewickelt ist. Nach Fertigstellung und Abbinden der Spule werden die Seitenwand 26 und das konische Element 4o zurückgezogen und geben dabei die Segmente frei, so daß diese von den unter Federdruck stehenden Zapfen nach innen bewegt werden können, um so den zylindrischen Aufbau zusammenzuziehen und die fertiggewickelte Spule freizugeben. Wie bereits erläutert, besitzen die Segmente in der Arbeitsstellung einen Abstand voneinander, und sobald das konische Element herausgezogen ist, werden die Segmente von den Bolzen nach innen gedrückt. Dabei wird ihre ringförmige Anordnung von dem konischen Element aufrechterhalten, bis die Kanten der benachbarten Segmente miteinander in Berührung sind und sich so selbst in einer Stellung halten, in der das konische Element erneut eingeführt werden kann. Sobald die Seitenwände auf diese Weise voneinander getrennt sind, wird die Spule von den. Segmenten abgezogen, das konische Element erneut eingeführt, und die Form ist zur Wicklung einer weiteren Spule fertig. Wie erwähnt, ist die Konstruktion der Form so getroffen, daß keine äußere Führung erforderlich ist und der Wickeldraht von einer Vorratsspule über ein Reibungselement 46 (Fig. 13) zwei- oder dreimal herumgeschlungen ist, das in kurzem Abstand von der Form angeordnet ist. Das Ende des Drahtes wird dann an der Form zur Umdrehung mit dieser befestigt, wobei der von dem Reibungselement erzeugte Widerstand so groß gewählt ist, daß er den Draht straff hält und ihn fest auf die Form aufwickeln läßt.
  • Manchmal ist es wünschenswert, daß jede Lage der Spule eine bestimmte Anzahl voller Windungen und eine zusätzliche halbe Windung umfaßt. Zu diesem Zweck wird die Bewegungsrichtung des Drahtes längs der Spule am Ende der halben Windung, die auf die letzte volle Windung in jeder Lage folgt, umgekehrt. In Fig. 1 5 ist eine Anordnung mit Nuten versehener Segmente dargestellt, mit denen dies durchgeführt werden kann. Wie dort zu ersehen ist, sind die beiden Segmente C, die zuerst mit dem Draht in Berührung kommen, identisch, wobei alle Nuten im Segment die gleiche Breite besitzen und entsprechende Nuten in gleichen Ebenen liegen. Die beiden anderen Segmente D sind untereinander ebenfalls identisch, und die entsprechenden Nuten liegen in der gleichen Ebene, jedoch hat jedes Segment D an beiden Enden eine breitere Nut 49, ähnlich der Nut 43 in Fig. i o. Die Nuten in den Segmenten D liegen in Ebenen zwischen den Ebenen der benachbarten Nuten in den Segmenten C. Die äußeren geneigten Flächen der breiten Nuten 49, die der Seitenwandung 26 benachbart sind, lenken die zweite Hälfte der ersten Lage in der oben beschriebenen Weise ab. Der Draht vollendet seine letzte halbe Windung, sobald er die letzte der Seitenwandung 25 benachbarte Nut in den Segmenten C verläßt, wie bei ja dargestellt, und legt sich auf die letzte vorhergehende volle Windung und beendet so die Lage mit einer halben Windung. Danach wird der Draht am Ende einer halben Windung jeweils am Ende einer Lage nach innen verschoben, so daß jede Lage in einer halben Windung endet, wobei die halbe Windung jeder folgenden Lage an dem der Spule gegenüberliegenden Ende liegt wie die halbe Windung der vorhergehenden Lage.
  • Die Spule kann auch aus zwei oder mehreren getrennten Drahtlängen hergestellt werden, die gleichzeitig in Teilwindungen gewickelt und zugleich am Ende jeder Teilwindung verschoben werden. In Fig. 14 ist eine S.egmentanordnung dargestellt, die zur gleichzeitigen Wicklung zweier Drahtlängen in Viertelwindungen dient. Die vier Segmente E, F, G und H besitzen an einem Ende eine breite Nut 50, wobei die breiten Nuten der Segmente E und G an dem der Seitenwand 25 benachbarten Segmentende und die beiden Nuten der Segmente F und H an dem der gegenüberliegenden Seitenwand 26 benachbarten Segmentende angeordnet sind. Die Nuten im Segment F besitzen von den entsprechenden Nuten im Segment E einen Abstand von annähernd einem halben Drahtdurchmesser, und ebenso die Nuten in den SegmentenG und F bzw. G und H. Die Form dreht sich in Richtung vom Segment H nach Segment F. Ein Draht 1 tritt an der Führungskante des Segments E in die Form ein und ein zweiter Draht 2 an der Führungskante vom Segment G. Bei Umdrehung der Form werden die ersten Viertchvindungen der beiden Drähte in den benachbarten Endnuten der Segmente F_ bzw. G ge,vickelt, und die zweiten Viertclw,iridungen treten in die breiten Nuten der Segmente F und H ein und werden dabei nach innen verschoben. Während der dritten Viertelumdrehung der Form kommt der Draht i mit dem Draht 2 an dessen Eintrittspunkt in Berührung und wird von ihm in die zweite Nut des Segments G abgelenkt. Dann kommt der Draht i mit dem abgelenkten Teil des Drahtes 2 in Berührung, und die vierte Viertelwindung des Drahtes t wird in die zweite Nut des Segments H abgelenkt. Bei weiterer Umdrehung der Form kommt der Draht 2 jeweils mit den aufeinanderfolgenden Absätzen in den vorhergehenden Windungen des Drahtes i in Berührung und wird durch sie seitlich verschoben und umgekehrt. Die letzte volle Windung der ersten Lage wird vom Draht i dadurch beendet, daß er vom Segment H, lvie bei ia gezeigt ist, in die zweite Lage geführt wird, wo er auf die vorhergehenden Windungen der ersten Lage aufgewickelt wird. Der Draht 2 beendet seine letzte volle Windung der ersten Lage, sobald er vom Segment F, wie bei 2a gezeigt ist, in die nächste Lage läuft und auf die vorhergehende aufgewickelt wird. Auf diese Weise ist jede Lage aus einer Mehrzahl von Viertehvindungen aufgebaut und an jeder Seite mit vier Wülsten, wie in Fig. 14- gezeigt ist, versehen.
  • Für den Fachmann ist es klar, daß vielfältige Abänderungen der Erfindung ohne weiteres möglich sind und die Erfindung nicht auf die dargestellten Einzelheiten beschränkt ist.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Wicklung m.ehrlagiger Magnetspulen, dadurch gekennzeichnet, daß der Draht utn eine feste Achse in Teilwindungen, die in einer senkrecht zur Achse liegenden Ebene liegen, gewickelt und jede in der Längsrichtung folgende Teilwindung etwa um eine Drahtstärke gegenüber der vorhergehenden Teilwindung versetzt ist, wodurch Lagen mit gleichfürinigem Durchmesser entstehen.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsrichtung des Drahtes beim Wickeln in Längsrichtung der Achse umgekehrt wird, um auf die erste Lage eine zweite gleichartige aufzubringen, bei der die axialen Absätze umgekehrt wie in der vorhergehenden Lage angeordnet sind.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilwindungen und die zwischen diesen liegenden Absätze unmittelbar nebeneinander angeordnet sind, wobei der vorhergehende Absatz den nächstfolgenden jeweils zwangsläufig herbeiführt.
  4. Verfahren nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spule auf eine Form aufgcivickelt wird, welche die Teilwindungen und die dazwischenliegenden Absätze z-,vangsläufig erzeugt.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl von Drähten in Teilwindungen nebeneinander zu den einzelnen Spulenlagen gewickelt wird, wobei die Summe der seitlichen Ablenkungen eines Drahtes in jeder Lage etwa der Summe der Drahtstärken der verschiedenen Drähte entspricht.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwei parallele Drahtlängen gleichzeitig in Viertelwindungen, die jeweils um eine halbe Drahtstärke gegeneinander versetzt sind, lagenweise zu einer Spule vereinigt werden.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungspunkte der beiden Drahtlängen an der Form in einer quer zur Achse liegenden Ebene einander gegenüberliegen. B.
  8. Magnetspule, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Windungen .aus Teilwindungen bestehen, die je in einer quer zur Spulenachse liegenden Ebene liegen und gegeneinander um einen Teil der Drahtstärke versetzt sind.
  9. 9. Spule nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Richtung der seitlichen Absätze in jeder Lage gleich und entgegengesetzt der Richtung der Absätze in den benachbarten Lagen ist.
DEL5700A 1947-11-12 1950-09-29 Magnetspule und Verfahren zu ihrer Herstellung Expired DE840284C (de)

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Publication Number Publication Date
DE840284C true DE840284C (de) 1952-05-29

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ID=25134782

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL5700A Expired DE840284C (de) 1947-11-12 1950-09-29 Magnetspule und Verfahren zu ihrer Herstellung

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US (1) US2559824A (de)
CH (1) CH294867A (de)
DE (1) DE840284C (de)
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