DE84005C - - Google Patents

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DE84005C
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Germany
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/38Connections for building structures in general
    • E04B1/61Connections for building structures in general of slab-shaped building elements with each other
    • E04B1/6108Connections for building structures in general of slab-shaped building elements with each other the frontal surfaces of the slabs connected together
    • E04B1/612Connections for building structures in general of slab-shaped building elements with each other the frontal surfaces of the slabs connected together by means between frontal surfaces
    • E04B1/6179Connections for building structures in general of slab-shaped building elements with each other the frontal surfaces of the slabs connected together by means between frontal surfaces with protrusions and recesses on each frontal surface
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/74Removable non-load-bearing partitions; Partitions with a free upper edge
    • E04B2/7401Removable non-load-bearing partitions; Partitions with a free upper edge assembled using panels without a frame or supporting posts, with or without upper or lower edge locating rails

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

KAISERLICHES J
PATENTAMT.
KLASSE 37: Hochbauwesen.
Wand- und Deckenverkleidungen.
Um in der Fläche von Wandungen, Decken oder Verkleidungen deren Einheitlichkeit störende Befestigungen zu vermeiden und um namentlich eine schnelle Zusammensetzung auf trockenem Wege zu ermöglichen, kommen bei dem den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden Verfahren zahnartig in einander greifende, beispielsweise aus Gyps oder anderem passenden Material hergestellte Platten zur Verwendung, von denen nur die Randplatten geeignet befestigt werden müssen.
Auf beiliegender Zeichnung stellt Fig. 1 eine zur Herstellung freitragender Wände oder Decken verwendbare Platte in Vorderansicht dar, während Fig. 2 dieselbe in Seitenansicht zeigt.
Die Fig. 3 und 4 sind Schnitte nach Liniex-x und y-y der Fig. 1.
Fig. 5 und 6 veranschaulichen die Bildung einer Wand aus Platten, wie solche durch die Fig. ι bis 4 beispielsweise zur Darstellung gebracht sind. Fig. 5 a zeigt die Befestigung an den Seiten durch U-lörmige Klammern.
Bei einer freitragenden Wand werden, wie in Fig. 5 gezeigt, zunächst die unteren Randplatten abc., ohne Anwendung von Mörtel oder einem passenden Bindemittel aufgestellt und derart an einander gereiht, dafs die Verzahnungen in einander greifen. Die seitliche Randplatte α wird an ihren beiden ä'ufseren Kanten ee durch Klammem, Stifte oder in anderer passender Weise am Fufsboden f und der ihre Begrenzung bildenden Seitenwand g festgelegt (Fig. 5a), während die anschliefsenden Platten b c . . nur an ihren unteren Kanten am Fufsboden zu befestigen sind (Fig. 5).
Bei freitragenden Wänden müssen die verzahnten Kanten, wie in Fig. 5 veranschaulicht, seitwärts gerichtet, also stehend angeordnet sein, während dieselben bei Herstellung getragener Wände, wie in Fig. 6 gezeigt, auch liegend gerichtet sein können.
An die Platten abc., werden nun die Platten a' b' c'. . angesetzt, von denen jedoch nur die Platte a' an ihrer äufseren seitlichen Kante e' festgelegt wird. Sämmtliche Wandtheile, mit Ausnahme der über einander stehenden Randplatten, sind bei der Anordnung nach Fig. 5 infolge ihrer Verzahnungen freitragend, indem die unterste Randplatte a die folgenden Platten b c . . durch ihre Zahne stützt.
Um ein Durchbiegen der an einander gereihten Platten zu verhüten, sind die Zähne /1 derselben wechselseitig entgegengesetzt abgeschrägt, so dafs eine Sicherung der Lage der einzelnen Platten nach jeder Richtung hin erreicht ist.
Die unverzahnteh, in Verband gesetzten unteren Kanten i werden, wie in Fig. 2 gezeigt, zweckmäfsig abgeschrägt, um dem eventuell anzuwendenden Bindemittel eine gröfsere Fläche zu geben und um in Verbindung mit den verzahnten Stofskanten eine gröfsere Sicherheit gegen Durchbiegungen zu erzielen. Die abgeschrägten Fugen bieten dem event. Bindemittel gröfsere Flächen und sie sichern dasselbe gegen Ausbröckeln.
Es ist leicht ersichtlich, dafs man die Ver-
zahnungen der Platten gestaltlich beliebig verändern kann, ohne dafs hierdurch an dem Wesen der vorliegenden Erfindung etwas geändert wird, welche darin besteht, durch eigenartige Anordnung der Platten und ihrer Verzahnungen die Lage sämmtlicher Platten zu einander nach jeder Richtung hin, namentlich aber gegen seitliche Verschiebungen, gewünschtenfalls auch ohne Anwendung von Bindemitteln zu sichern.
Sollen Bindemittel Verwendung finden, so können dieselben nach Zusammenstellung der Wände oder Decken u. s. w. in die Fugen eingestrichen werden, oder es können die Platten auch direct bei ihrer Aneinanderreihung die Bindemittel, wie Mörtel oder dergl., erhalten.
Die Aneinanderreihung der Platten bei Bildung von Wänden oder Wandverkleidungen benöthigt nach vorliegendem Verfahren keiner Baugerüste, wie solche beispielsweise bei Gypsdielwiinden verschiedener Systeme erforderlich sind, wodurch bei Herstellung derartiger leichter Wände wesentliche Ersparnisse an Zeit und Gerätschaften erzielt werden.
In gleicher Weise lassen sich auch Deckenverkleidungen und Decken in gröfseren Flächen freitragend herstellen. ' '

Claims (1)

  1. PATENT-Anspruch:
    * Platte zur Herstellung mit oder ohne Bindemittel zusammensetzbarer Wände, Decken oder Wand- und Deckenverkleidungen, welche zur Verhütung des Durchbiegens bei Aneinanderreihung an zwei gegenüberliegenden Kanten mit wechselseitig entgegengesetzt abgeschrägten Zähnen (h) versehen ist, so dafs zur Herstellung freitragender Wände (Fig. 5) nur die an die Seitenwände anschliefsenden Platten festgelegt werden und die übrigen in aufrechter Reihenschaltung daranhängen, während bei Herstellung getragener Wände (Fig. 6) die Zähne (h) unter Befestigung der a'ufseren Randplatten in horizontaler Reihenschaltung liegen können. .
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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