DE839697C - Anordnung bei Warmwasserspeichern und Warmwasserbereitern - Google Patents
Anordnung bei Warmwasserspeichern und WarmwasserbereiternInfo
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- F24D11/002—Central heating systems using heat accumulated in storage masses water heating system
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Description
- Anordnung bei Warmwasserspeichern und Warmwasserbereitern Die Erfindung betrifft \A-armwasserspeicher und \\'arm%t,asserl)ereiter mit einem über dem Warmwasserbehälter angeordneten bzw. in dessen oberen Teil attsgelrildetenAusdehnungsgefäß. Der Warmwasserspeicher enthält immer dasselbe \Vasser, und \Värme wird von demselben dadurch abgeleitet, daß \Vasser mit niedrigerer Temperatur durch eine in ihm vorgesehene Gebrauchsleitung, z. 13, Kupferspirale o. dgl., geleitet wird.
- Von (lern Ausgleichsgefäß bzw. vom oberen Teil des Speichergefäßes ist im allgemeinen ein nach unten gerichtetes t#l)erströmrohr abgezweigt, während ein Entlüftungsrohr nach oben gerichtet ist. Um die Wärmespeicherung möglichst groß zu halten, muß die Temperatur des Wassers in dem Speichergefäß möglichst nahe am Siedepunkt liegen. Diese hohe Temperatur bewirkt aber eine verhältnismäßig starke Verdampfung an der freien Flüssigkeitsoberfläche in dem Ausdehnungsgefäß oder im oberen Teil des Speichergefäßes. Der dabei sich entwickelnde Dampf entweicht durch das Entlüftungsrohr, und es muß eine entsprechende Menge Frischwasser zugeführt werden, um ein Absinken des Wasserspiegels zu verhindern. Die Zufuhr von kaltem Wasser bewirkt aber eine verstärkte Anreicherung von Sauerstoff und anderen korrosionsfördernden Bestandteilen des Wassers, und der aus dem Entlüftungsrohr ausströmende Dampf führt zu einer lästigen Raumfeuchtigkeit.
- Die Erfindung vermeidet diese Nachteile dadurch, daß das LTberlaufrohr und das Entlüftungsrohr nach unten geführt und durch die Speicherwärme beheizt werden. Hierdurch wird erreicht, daß etwa im oberen Teil des Entlüftungsrohres und des Überlaufrohres als Kondensat sich niederschlagender Dampf wieder in den beheizten Teil des Rohres verdampft wird. Da Dampf leichter ist als Luft, wird dieser Dampf in den Rohren schwebend erhalten, ohne auszuströmen. Ein Einfluß auf die Wir-' kung der Rohre als Sicherheitsvorrichtung hat die Anordnung dagegen nicht. Überflüssige Wasserzufuhr wird fortwährend abgelassen, und ein gefährlicher Cberdruck kann in dem Speichergefäß oder dem Ausdehnungsgefäß nicht entstehen.
- Die Erfindung ist in der Zeichnung schematisch veranschaulicht, in welcher Fig. i die Anordnung bei einem Speicher mit besonderem Ausdehnungsgefäß, Fig. 2 die Anordnung bei einem mit dem Speicher vereinigten Ausdehnungsgefäß und F ig. 3 eine abgeänderte Anordnung zeigt.
- In der Zeichnung bezeichnet a das Speichergefäß, das in bekannter Weise durch eine Heizquelle dauernd erhitzt wird, b bezeichnet in Fig. i das Expansionsgefäß, das durch ein Rohr f mit dem Barüberliegenden Ausdehnungsgefäß b verbunden ist. In dem Speicher ist eine Wärmezapfspirale oder eine Wärmezapfbatterie c angeordnet, die zur Rufheizung des die Spirale durchfließenden Gebrauchswassers dient. Das Ausdehnungsgefäß b ;ist mit einem Überlaufrohr d und einem Entlüftungsrohr e versehen. Bei der Ausbildung nach Fig. 2 ist der obere Teil des Speichergefäßes a als Ausdehnungsraum ausgebildet und demgemäß an das Überlaufrohr d und (las Entjüftungsrohr e angeschlossen. Die beiden Rohre d, e sind durch den Wasserraum des Speichers a geführt und münden an dessen Boden.
- anstatt, wie in der Zeichnung gezeigt, die Rohre d und e durch das Innere des Speichergefäßes zu führen, können diese Rohre auch außerhalb in Berührung mit der Gefäßwand angebracht werden, solange eine Wärmeleitverbindung mit dem Speichergefäß vorhanden und sie innerhalb des den Speicher umgebenden Isolationsmantels angeordnet sind.
- Gemäß Fig. 3 wird eine größere Wärmespeicherung dadurch erreicht, daß der Temperaturunterschied zwischen dem Speicherwasser und dem Wasser itn .Ausgleichsbehälter vergrößert wird, indem der Druck im Speicher derart vergrößert wird, daß der Siedepunkt über ioo° C steigt, wobei Wasser mit einer Temperatur über ioo' C daran gehindert wird, in das Ausdehnungsgefäß zu strömen. Der hierzu erforderliche Überdruck wird dadurch hervorgerufen, daß das Ausdehnungsgefäß in einer gewissen Höhe über dem Speicher angebracht wird, so (laß dieser eine Übertemperatur erreicht, welche der Druckhöhe zwischen dem oberen Teil des Speichers und des Ausdehnungsgefäßes entspricht. In dem Verbindungsrohr g, f z-,vischen dem *Speicher und dem Ausdehnungsgefäß ist !in einem nach .unten. gerichteten Zweig ein Behälter 1a eingebaut.
- An Stelle eines Behälters lt können übrigens Rohrwindungen mit genügendem Rauminhalt eingeschaltet- werden, um das Wasser aufzunehmen, das aus dein Speicher entweicht, wenn die Temperatur ioo' C übersteigt.
- Das Ausdehnungsgefäß befindet sich in einer Höhe H über dem Speicher. Das Wasser in dem letzteren befindet sich demgemäß unter einem entsprechenden Überdruck und wird erst bei einer entsprechend höheren Temperatur zum Sieden gelangen: Jedoch würde das Wasser bei dieser höheren Temperatur im Ausdehnungsgefäß zum Sieden gelangen, wenn keine Mittel, um das zu hindern, vorgesehen wären, lind als die einfachste Lösung der Aufgabe ist in -das Ü berlaufrohr der erwähnte kleinere Behälter lt eingebaut.
- Bei steigender Temperatur in dem Speicher vergrößert sich das Volumen des Wassers, so daß das Wasser in das Ausdehnungsgefäß .durch den Behälter lt gedrückt wird. Dem Behälter lt fließt oben Wasser von immer höher werdender Temperatur zu, während das Wasser am Boden des Behälters k eine niedrigere Temperatur hat. Das Wasser, das von dem Behälter 1a aus in das Ausdehnungsgefäß b gedrückt wird, wird daher eine Temperatur haben, die niedriger ist als die Speichertemperatur. Dadurch, daß der Behälter /t genügend groß ist, wird das Wasser daran gehindert, die Siedetemperatur bei der Volumenvergrößerung anzunehmen, die bei der Aufheizung.-des Wassers von ioo' C bis zu der der Druckhöhe H entsprechenden Cbertemperatur erreicht wird.
- Zur Veranschaulichung der tatsächlichen Verhältnisse möge das folgende Beispiel angeführt werden Der Rauminhalt des Warmwasserspeichers sei ioooo dm3 und die Druckhöhe H sei io m. Das Wasser im Speicher wird, bis zu etwa 120° C erhitzt werden, ehe es zum Sieden -gelangt. Um zu verhindern, daß Wasser mit einer ioo' C übersteigenden Temperätur-in das Ausdehnungsgefäß aufsteigt, muß der Behälter 11 die Volumenvergrößerung des Wassers in dem Speicher bei einer Erhitzung von ioo auf 12o° C aufnehmen können. Bei einem Ausdehnungskoeffizienten des Wassers von o,ooo9 muß dann der Behälter lt einen Rauminhalt von 1o 00 0 X 0,0009 X (120 - 100) = i 8o dm3 haben. Wegen der Möglichkeit, daß das Wasser in dem Behälter h sich etwas mischt, wird man den Behälter 11 etwas größer halten, und mit Rücksicht auf Sicherheit wird man die Temperatur im Speicher etwas niedriger als 12o° C, beispielsweise 115° C, halten.
- Bei Zentralheizanlagen wird das Wasser zweckmäßig unmittelbar dem Speicher entnommen, indem die Heizungsanlage durch eine Nebenschlußschaltung an den Speicher angeschlossen wird.
- Die Anordnung kann auch bei Zentralheizanlagen benutzt werden, die mit höherer Temperatur ohne Speicher arbeiten. Die Höhe H wird vom höchstgestellten Radiator bis zum Ausdehnungsgefäß gerechnet.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: t. Anordnung bei Warmwasserspeichern oder \Varinwasserhereitern, bei welchen die in denselben eingeschlossene, unter normalem Betriefe Unke r:inderlichf: Wassermenge als Wärmetauschmittel zur Heizung einer Gebrauchsleitung, z. 13. Zapfbatterie o. dgl., benutzt wird, dadurch gekeniizeicliliet, daß das Überlaufrolir und/oder (las Entlüftungsrohr und/oder das Sicherheitsrohr des Speichers von diesem derart erhitzt werden, (laß das sich in ihnen bildende Kondensat xv-iederum verdampft wird.
- 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, (laß das Überlaufrohr bzw. das Entlüftungsrohr nach unten geführt ist, wobei die :ltistrittsiiffitttiig möglichst tief zu liegen kommt, so daß (las Ausströmen von Dampf durch <lic darunterliegende Luftsäule verhindert ist.
- 3. Anordnung nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohre durch den Speicher geführt sind.
- 4. Anordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr bzw. die Rohre an der Außenwand des Speichers innerhalb dessen Isolationsmantel geführt sind.
- Anordnung bei Warmwasserspeichern und Wasserheizungsvorrichtungen mit Ausdehnungsgefäßen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Speicherbehälter und dem höher liegenden Ausdehnungsgefäß ein in gleicher Höhe m,it dem Speicher liegender Aufnahmebehälter angeordnet ist zur Aufnahme des fei Erhitzung des Speichers über ioo° C aus diesem verdrängten Wassers.
- 6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmebehälter mit oberem Zulauf und unterem Ablauf in einem nach unten gerichteten Zweig des Verbindungsrohres zwischen dem Speicher und dem Ausdehnungsgefäß angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
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1942
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