DE838366C - Verputztraeger aus Holz - Google Patents

Verputztraeger aus Holz

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DE838366C
DE838366C DEP44023A DEP0044023A DE838366C DE 838366 C DE838366 C DE 838366C DE P44023 A DEP44023 A DE P44023A DE P0044023 A DEP0044023 A DE P0044023A DE 838366 C DE838366 C DE 838366C
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Germany
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grooves
plaster
wood
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support made
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Expired
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DEP44023A
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English (en)
Inventor
Emil Eggstein
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F13/00Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
    • E04F13/02Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings of plastic materials hardening after applying, e.g. plaster
    • E04F13/04Bases for plaster

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Bauelement, bestehend aus einem Brett, welches als Verputzträger auf dem zu verputzenden Baukörper befestigt ist. Die Erfindung besteht darin, daß dieses Brett auf mindestens der einen Fläche Nuten aufweist, welche dazu bestimmt sind, auf der Sichtfläche den Verputz zu halten.
  • Bisher wurde ein Verputz an hölzernen Baukörpern angebracht, daß man, um ein Haften desselben zu gewährleisten, auf der glatten Fläche des Holzbaukörpers, anwelchereinVerputznicht halten würde, einen Rost von Leisten anschlug oder die mit einem Verputz zu versehende Fläche mit einer Schilfrohrmatte durch Aufnageln überzog.
  • In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Das Beispiel gemäß Fig. i zeigt in einem Brett i vorgesehene Nuten 2 mit rechtwinkligem Profil. Bei der Verwendung dieses Bauelementes zur Herstellung eines Wandverputzes wird man die Stellung des Bauelementes an der Wand so wählen, daß die Nuten 2 in horizontaler Richtung verlaufen. Dieses Brett i wird auf seiner Unterlage 3, beispielsweise der Außenverschalung, aufgenagelt. Die Köpfe der hierzu verwendeten Nägel -sind bei 4 angedeutet.
  • Das zweite Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 zeigt ein Bauelement, bestehend aus einem Brett i mit ebenfalls rechteckigen Nuten 2 und gleichzeitig mit senkrecht zu diesen verlaufenden dreieckigen Nuten 5. Durch die Verwendung von Nuten in zwei Richtungen wird die Haftfähigkeit des Verputzes an seiner Unterlage erhöht.
  • Fig. 3 zeigt als weitere Ausführungsform eines Bauelementes trapezförmige Nuten 6 im Brett i, welche ebenfalls wieder, wie im zweiten Beispiel dargelegt, von einer weiteren Nutenserie gekreuzt werden können.
  • Um das als Putzträger ausgebildete Bauelement möglichst leicht zu gestalten und ein Verwerfen desselben zu vermeiden, was durch die Feuchtigkeit des aufgetragenen Mörtels besonders gefördert werden könnte, ist das Bauelement, wie in Fig. 4 veranschaulicht ist, beiderends genutet, wodurch ihm die innere Spannung der Holzfasern genommen wird, wobei die Nuten tiefer als die halbe Dicke des Brettes i sind, d. h. die Nuten von beiden Seiten her die Mittelebene, welche durch die strichpunktierte Linie 7 angedeutet ist, überschreiten.
  • Fig. 5 zeigt endlich ein Ausführungsbeispiel, bei welchem die Nuten 8 schwalbenschwanzförmige Profile aufwei.seü. Hinsichtlich der Haftung des Verputzes dürfte dieseFormdas günstigsteResultat ergeben, da der aufgetragene Verputz eingezahnt ist und sich somit von der Unterlage nicht mehr lösen kann.
  • Um einen guten Verband zu gewährleisten, sollen die Nuten scharfkantig sein.
  • Wenn nun eine Holzwand mit einem Gips-, Kalk- oder Zementverputz versehen werden soll, so wird vorerst diese Wand mit dem beschriebenen Bauelement als Putzträger verkleidet, was zweckmä&igerweise durch Aufschrauben oder Aufnageln geschieht, und dann die so vorbereitete Wand in normaler Weise verputzt, wobei man besonders darauf achtet, daß das Verputzmaterial gut in die Nuten und insbesondere in die Kanten an deren Grundfläche eindringt.
  • Man wird zweckmäßigerweise die Wand vor dem Anlegen des Verputzes in üblicher `'eise mit Mörtelmilch bestreichen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verputzträger aufs Holz, dadurch gekennzeichnet, daß der Verputzträger auf mindestens einer Fläche Nuten aufweist, welche dazu bestimmt sind, auf der Sichtfläche den Verputz zu halten.
  2. 2. Verput'zträger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß seine Nuten scharfkantig ausgebildet sind und einen rechteckigen, trapezförmigen oder schwalbenschwanzförmigen Querschnitt aufweisen.
  3. 3. Verputzträger nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung einer leichten und gegen Verwerfen gesicherten Konstruktion der Putzträger auf beiden Flächen tiefe, gegeneinander versetzte Nuten aufweist.
DEP44023A 1947-10-20 1949-05-28 Verputztraeger aus Holz Expired DE838366C (de)

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CH838366X 1947-10-20

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DE838366C true DE838366C (de) 1952-05-08

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ID=4540943

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DEP44023A Expired DE838366C (de) 1947-10-20 1949-05-28 Verputztraeger aus Holz

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