DE838083C - Vorrichtung zum Sortieren von Früchten, insbesondere von Äpfeln - Google Patents
Vorrichtung zum Sortieren von Früchten, insbesondere von ÄpfelnInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B07—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
- B07B—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
- B07B13/00—Grading or sorting solid materials by dry methods, not otherwise provided for; Sorting articles otherwise than by indirectly controlled devices
Landscapes
- Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
- Sorting Of Articles (AREA)
Description
CJWGBL S. 175)
AUSGEGEBEN
5. MAI 1952
5. MAI 1952
D 7583 III 145 e
Bei Maschinen und Vorrichtungen zum Sortieren
von Früchten, insbesondere Äpfeln, ist es bereits bekannt, sich allmählich verbreiternde Sortierrinnen
mit feststehenden Kanten zu verwenden. Ferner ist es nicht mehr neu, die Früchte zwischen sogenannten
Sortierwalzen abrollen zu lassen, deren Längsachsen in einem Winkel angeordnet sind. In all
diesen Fällen erhalten die sich drehenden bzw. rollenden Früchte leichte Druckstellen, außerdem
ist der Sortierbereich verhältnismäßig klein, oder es müssen für eine feinere Klassifizierung eine
große Anzahl von Sortierrinnen vorgesehen werden. Handelt es sich um Sortiermaschinen höherer
Leistung, so ist meist ein starker Antriebsmotor erforderlich, was derartige Maschinen sehr verteuert
und deren Einsatz auf vorhandene Stromanschlüsse I>esch rankt.
Demgegenüber ist das Ziel der Erfindung auf eine überall einsatzfähige Sortiermaschine gerichtet,
deren erfinderisches Merkmal zunächst darin besteht, daß mindestens zwei Ringe verschiedenen
Durchmessers mit zueinander versetzten Mittelpunkten etwa in der gleichen Horizontalebene drehbar
angeordnet sind. Diese Ringe bilden bei ihrer Drehung um die senkrechten Mittelachsen zwischen as
ihren sich im Abstand fortlaufend verändernden Kanten eine etwa kreisförmige Sortierrinne, durch
die die aufgelegten Früchte an den entsprechenden Stellen beim Hindurchfallen nach Größenklassen
verteilt werden.
Die Parallel verschiebung der Drehachsen der
Ringe entspricht etwa der Sortierspanne, woraus sich der Sortierbereich eines Ringpaares ergibt. Der
Reaktionsdruck der durch die sich verbreiternden
Rinnen hindurchfallenden Früchte dient zur Erzeugung des auf die Ringe wirkenden Drehmoments.
Die Anzahl der verwendeten Ringe richtet sich nach der erwünschten Zahl von Sortierrinnen. Von
beispielsweise drei Ringen werden der innere und der äußere Ring zu dem mittleren versetzt angeordnet,
wodurch sich zwei Sortierrinnen mit verschiedenen Meßbereichen ergeben. Die Ringe
können auch je in einer Horizontalebene übereinander angeordnet sein, welche Anordnung ebenfalls
zur Erweiterung und Verfeinerung des Meßl)ereiches dienen kann. Die eine Meßrinne bildenden
Ringe können durch ein elastisches, radial gespanntes Kupplungsband miteinander verbunden werden.
Die Sortierringe sind über einer Auffangvorrichtung mit Sammelsektoren für die aussortierten
Größenklassen angebracht.
Alle Wandungen der Vorrichtung, die mit den zu sortierenden Früchten in "Berührung kommen,
bestehen aus nachgiebigem Material oder sind mit derartigen Werkstoffen überzogen.
Die Zeichnung veranschaulicht beispielsweise und schematisch den Aufbau der erfindungsgemäßen
Vorrichtung in
Abb. ι in einem senkrechten Schnitt, während
Abb. 2 eine Ansicht von oben gemäß Abb. 1 zeigt;
Abb. 2 eine Ansicht von oben gemäß Abb. 1 zeigt;
Abb. 3 ist eine schematische Darstellung einer Vorrichtung mit drei Ringen, von oben gesehen.
Bei den gezeichneten Ausführungsbeispielen sind die Sortierringe 10 und 11 an einer senkrechten
Achse 13 auf einem Fuß 14 gelagert. Sie stehen durch Speichen 21 oder in sonstiger Weise mit einer
vorteilhaft als Wälzlager ausgebildeten Lagerung 15 für den Ring 10 und 16, für den Ring n mit der
Achse 13 in Verbindung. Die Kröpfung der senkrechten Achse bei 17 ergibt gleichzeitig die Versetzung
der Mittelpunkte der beiden an sich verschieden großen Ringe, deren senkrechte Drehachsen
also gegeneinander parallel verschoben sind. Unterhalb der aus den Sortierringen 10 und 11
gebildeten Sortierrinne II ist ein Auffangtisch 18 angeordnet, der durch Drähte, Stäbe od. dgl. 19 in
Sektoren zur Sammlung der Früchte nach Größenklassen aufgeteilt ist. Der Sortiertisoh 18 besteht
aus nachgiebigem Stoff, vorteilhaft aus einer Gewebebespannung 20.
Die Anzahl der Ringe richtet sich nach der Anzahl der erwünschten Meßrinnen. Gemäß Abb. 3 ist
beispielsweise um den Ring 10 ein äußerer Ring 12 und außerdem ein innerer Ring 11 vorgesehen, so
daß sich zwei Meßrinnen I und II ergeben. Alle Ringe sind durch Speichen 21 mit den entsprechend
versetzten Lagerstellen verbunden. Die Halteachse für die Ringe kann wie in Abb. 1 auf einer Grundplatte
14 angeordnet werden, oder es erfolgt eine Aufhängung der Ringe oberhalb des Sortiertisches
18.
Die Größe der Sortierringe kann an sich beliebig sein. Es kommt lediglich auf das Größenverhältnis
mindestens zweier Ringe und die Bemessung der Sortierrinne an, die durch die Achsenversetzung
bei 17 erreicht wird. Hiernach ergibt sich die Sortierspanne aus der Differenz zwischen dem
Durchmesser der größten und dem Durchmesser der kleinsten zu sortierenden. Frucht. Soll z. B. der
Ringspalt an der engsten Stelle 50 mm und an der weitesten Stelle 90 mm groß sein, so beträgt die
Differenz 40 mm. Für diesen Fall muß der innere Durchmesser beispielsweise des Ringes 10 um
140 nun größer sein als der äußere Durchmesser des inneren Ringes 11. Eine Achsenversetzung würde
in diesem Fall 20 mm betragen. Aus diesem Verhältnis lassen sich ohne weiteres die Abmessungen
für beliebig breite Sortierrinnen ermitteln. Zweckmäßig wird bei mehreren Sortierrinnen ein Meßbereich
als Fortsetzung des anderen angeordnet..
Die Vorrichtung wird in folgender Weise verwendet: Die zu sortierenden Früchte werden beispielsweise·
an der engsten Stelle (Abb. 2) fortlaufend aufgelegt. Gleichzeitig setzt man die Ringe
von Hand in langsame Umdrehung. Die Früchte werden dann auf dem Umfang beispielsweise der
Ringe 10 und 11 über den Sortierti'sch verteilt, wobei
sie allmählich in dem Ringspalt zwischen dessen bei der Drehung auseinanderlaufenden Begrenzungen
heruntersinken. Durch den R ea'kt ions druck der fallenden Früchte wird die Drehung der Ringe aufrechterhalten.
An der der Größenklasse entsprechenden Stelle verläßt die fallende Frucht den Ringspalt
und gelangt in den entsprechenden Sortiersektor des Tisches 18. Von hier aus werden die sortierten
Früchte in Kisten für entsprechende Größensorten verpackt. Da die Ringe auf ihren Bahnen Zwangsläufig
geführt sind, ergibt sich eine große Meßgenauigkeit. Gegebenenfalls können je zwei Ringe
durch ein elastisches Band gekuppelt sein, das sich bei der Erweiterung und Verringerung der Ringabstände
dehnt und wieder zusammenzieht.
Erfindungsgemäß wird der Vorteil erreicht, daß eine besondere Antriebskraft erspart wird, so daß
die Beschaffungs- und Betriebskosten sehr gering sind. Trotzdem ergibt sich eine hohe Sortierleistung,
da die Früchte dauernd weiter transportiert werden. Da sich diese nicht drehen und nicht
rollen, werden sie sehr schonend behandelt. Die Sortierung kann je nach der Auflage auf die Ringe
nach dem größten oder nach dem kleinsten Durchmesser erfolgen. Werden die Ringe in verschiedenen
Ebenen übereinander angeordnet, so kann damit eine möglichst große Meßgenauigkeit erzielt
werden. Der Erfindungsgegenstand eignet sich zum Sortieren von Früchten aller Art, insbesondere jedoch
von druckempfindlichem Gut.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Vorrichtung zum Sortieren von Früchten, insbesondere Äpfeln, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei Ringe verschiedenen Durchmessers mit zueinander versetzten Mittelpunkten etwa in der gleichen Horizontalebene drehbar angeordnet sind und bei ihrer Drehung um die senkrechten Mittelachsen zwischen ihren sich im Abstand fortlaufend verändernden ias Kanten eine Sortierrinne bilden, durch die auf-gelegte Früchte an den entsprechenden Stellen beim Hindurchfallen nach Größenklassen abgeteilt werden.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch ge-'kennzeichnet, daß die Parallelverschiebung der Drehachsen der Ringe (io, ii) etwa der halben Sortierspanne entspricht und der Reaktionsdruck der fallenden Früchte zur Erzeugung des auf die Ringe wirkenden Drehmoments dient.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß von beispielsweise drei Sortierringefl der innere (11) und der äußere Ring (12) zu dem mittleren (10) versetzte, senkrechte Drehachsen aufweisen.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiedenen Sortierringe in Horizontalebenen übereinanderliegen.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Meßrinne ao bildenden Ringe durch ein elastisches Kupplungsband miteinander verbunden sind.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Sortierringe über einer Auffangvorrichtung (18) mit Sammel- as Sektoren für die aussortierten Größenklassen der Früchte angeordnet sind.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringe und die Auffangvorrichtung nachgiebige Wandungen aufweisen bzw. mit nachgiebigen Werkstoffen überzogen sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen5137 4.32
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE838083C true DE838083C (de) | 1952-03-27 |
Family
ID=579591
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT838083D Expired DE838083C (de) | Vorrichtung zum Sortieren von Früchten, insbesondere von Äpfeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE838083C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1166598B (de) * | 1960-05-21 | 1964-03-26 | Jan Martin Van Den Munckhof | Sortiermaschine |
-
0
- DE DENDAT838083D patent/DE838083C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1166598B (de) * | 1960-05-21 | 1964-03-26 | Jan Martin Van Den Munckhof | Sortiermaschine |
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