DE837673C - Ferngesteuertes elektrisches Modellfahrzeug, insbesondere Schienenfahrzeug - Google Patents
Ferngesteuertes elektrisches Modellfahrzeug, insbesondere SchienenfahrzeugInfo
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- DE837673C DE837673C DEH807A DEH0000807A DE837673C DE 837673 C DE837673 C DE 837673C DE H807 A DEH807 A DE H807A DE H0000807 A DEH0000807 A DE H0000807A DE 837673 C DE837673 C DE 837673C
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- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
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- A63H19/00—Model railways
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Description
- Ferngesteuertes elektrisches Modellfahrzeug, insbesondere Schienenfahrzeug
Solche Bahnen lassen sich aus dem Wechselstromnetz nur durch Zwischenschalten eines Gleichrichters oder Umformers betreiben; 2. man verwendet einen Nebenschlußmotor, der eine Feldwicklung besitzt, die mit Hilfe eines auf dem Fahrzeug vorgesehenen Schaltschützes umgepolt werden kann. Dieses Schaltschütz, dessen Wicklung dauernd zwischen Fahrleitung und.Schiene liegt, spricht erst hei erhöhter Spannung an. Dadurch erhalten die auf der Lokomotive und .in den angehängten Wagen installierten Lampen während des Umsdhaltvorganges eine erhöhte Spannung. Diese. hohe Spannung läßt die Lampen -kurz-zeitig heller brennen, und außerdem müssen diese für die erhöhte Spannung bemessen sein, weil es oft vorkommt, daß dauernd auf den Umschaltknopf am Transformator gedrückt wird. Das Flackern und das Brennen der Lampen mit niedrigerer Spannung entspricht nicht c!;#m w-irklichen Betrieb im großen. Die Lampen brennen auch dann dunkel, wenn zum Zweck der Geschwindigkeitsregulierung eine niedrigere Spannung an die Fahrsc iene gelegt wird; was ebenfalls nicht der Wirklichkeit entspricht.hic lwlcanuten ferngesteuerten elektrischen Spiel- werden entweder von einem Haupt- strom- oder einem Nebenschlußmotor angetrieben, die entweder nur für Gleichstromspeisung oder nur für Wechselstromspeisung oder auch für beide Stromarten eingerichtet sind. Die Geschwindig- keitsregelung geschieht in allen Fällen durch Rege- lung der der Fahrleitung zugeführten Spannung, Was den Nachteil hat, daß etwaige auf dem Fahr- zeug eingeschaltete Lampen verschieden hell brennen oder im Stillstand dunkel sind. Zur Fernsteuerung der Fahrtrichtung sind folgende beiden Schaltarten bekanntgeworden: i. Man verwendet einen Hauptstrommotor mit permanentem Feldmagneten, hei dem alsdann die Fahrtrichtung durch Umpolen der Zuleitungen zu Fahrleitung und Schiene gewechselt werden kann. - Der Gegenstand der Erfindung vermeidet alle diese Nachteile, indem bei allen Geschwindigkeiten. im Stillstand, bei Vorwärts- und Rückwärtsfahrt und bei Fahrtriohtungswechsel stets die gleiche Effektivspannung an der Fahrschiene liegt.
- Weiterhin vermeidet die Erfindung den erheblichen Nachteil beweglicher Schaltkontakte auf der Lokomotive.
- Die Lokomotive erhält einen Konstantspannungsinotor, der als kombinierte Haupt- und Necbenschlußmaschine ausgebildet 'ist und wahlweise mit Gleich- oder Wechselspannung oder mit beiden betrieben wird, je nachdem, ob man ihn vorwärts oder rückwärts laufen lassen oder ihn zum Stillstand bringen will. Die Geschwindigkeitsregulierung erfolgt mit mit Gleichspannung überlagertem Wechselstrom in der Weise, daß in der einen Fahrtrichtung die Gleichspannungskomponente, in der anderen die Wechselspannungskomponente überwiegt. Bei reinem Gleichspannungsbetrieb arbeitet der Motor als Hauptschlußmotor für die eine Fahrtrichtung, bei reinem @@'echselspannungäbetrieb als Nebenschlußmascliine für die andere Fahrtrichtung. Der Effe'ktivwert der überlagerten Wechselspannung wird dauernd konstant gehalten und entspricht der reinen Gleichspannung in der einen Richtung und der reinen Wechselspannung bei Vollbetrieb in der anderen Richtung.
- Der Fahrzeugmotor selbst ist eire einfacher Kollektormotor üblicher Bauart nach Alrli. i mit zwei Feldwicklungen, von denen die eine die dickdrälitige Hauptschlußwicklung von kleiner Windungszahl ist und die andere die dünndrahtige Nehetischlußwicklung von großer Wendungszahl darstellt. Diese sind dem Wicklungssinn nach gegeneitiandergeschaltet. Im Nebenschlußkreis mit cier diinndrälitigen Feldwicklung liegt ein Kondensator, der den Gleichstromfluß in diesem Kreis unterbindet. Als Stromquelle dient ein kleiner Transformator mit etwa drei gleichen Se'kundärw-icklungen. An zwei dieser Wicklungen ist ein "//w-eiw-egtrockengleichricliter in Nullpunktschaltung ii<tch .11>b.2 angeschaltet, der zwischen o und a die Gleichspannung liefert, während die eine Hälfte der Gleichrichterwicklung in Serie mit einer Zusatzw icklung zwischen o und b die Wechselspannting von gleich großem Effektivwert liefert. Zwischen a und b ist 'ein Potentionieter eingeschaltet, von dem aus die FaIhrleitungsspannung abgenommen wird. Cl stellt den Glättungskon.diensator für die Gleichspannung, C2 einen Zusatz-I:onclensator zur bequemeren Einstellung der \1'echselspannungskomportente dar. C3 verhindert die Gleichstromvormagnetisierung des Transforniators. Zwischen o und c 'herrscht immer der gleiche Effektivwert der Spannung, unabhängig von der Stellung des Schleifkontaktes c am Potentiometer. Die Wirkungs- und Betriebsweise der Einrichtung . ist folgende: Steht der Schleifkontakt c des Potentiometers im Punkt a, so herrscht zwischen Schiene und Fahrleitung reine Gleichspannung.. Der Fahrzeugmotor arbeitet als Hauptstrommotor; die dünndrahtige Nebenschlußfeldwicklung ist wegen des vorgeschalteten Kondensators nicht vom Strom durchflossen.
- Steht der Schleifkontakt c im Punkt b, so arbeitet der Motor als kombinierter Nebenschluß- und Reihenschlußwechselstrommotor. Die Nebensc'hlußfeldwicklung wird entgegengesetzt vom Strom durchflossen und ist so bemessen, daß sie das Hauptstromfeld umkehrt. Zur Verstärkung dieser Wirkung kann die Wicklung des Hauptstromfeldes noch durch einen Kondensator großer Kapazität für sehr kleine Spannung überbrückt werden. Der Motor hat jetzt die entgegengesetzte Drehrichtung. Es erhellt ohne weiteres, daß mit dem Schleifkontakt c am Potentiometer zwischen a und b alle Geschwindigkeitsstufen vom Vorwärtslauf über den Stillstand zum Rückwärtslauf eingestellt werden können.
- Das Fahrzeug selbst besitzt keinerlei bewegliche Schaltkontakte und ist daher wesentlich betriebssicherer als alle bisher bekannten Antriebe für Modellfahrzeuge dieser Art.
Claims (2)
- PATENTANSPRCCHE: i. Ferngesteuertes elektrisches @iodellfahrzeug, insbesondere Sc'liienetifahrzeug, dadurch gekennzeichnet, daß sein Antriebsmotor ein kombinierter Gleich- und Wecliselstrommotor ist, an dessen Eingangsklemmen bei Vorwärtslauf, Rückwärtslauf, im Stillstand und bei allen Geschwindigkeitsstufen dazwischen die gleiche Effektivspannung herrscht.
- 2. Ferngesteuertes elektrisches Modellfahrzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor zwei Feldwicklungen besitzt, die gegeneinandergeschaltet sind und von denen die eine als Hauptstromwicklung, die zweite als Nebenschlußwicklung mit vorgeschaltetem Kondensator ausgebildet ist und daß die zweite in der Lage ist, die erste überzuko@mpe_,n,_, Bieren, so daß das Magn rtfeld umgewi' rd. #"'3.errrgesteuertes elektrisches Modellfathrzeug nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptstronifeldwioklung durch eirein Kondensator überbrückt ist. q. 'Ferngesteuertes elektrisches Modellfahrzeug nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß es von einer Stromquelle gespeist wird, die wahlweise eine Gleich- oder Wechselspannung und eine mit Gleichspannung verschiedener Größe überlagerte Wechselspannung liefert und einen konstanten Effektivwert besitzt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH807A DE837673C (de) | 1949-12-10 | 1949-12-10 | Ferngesteuertes elektrisches Modellfahrzeug, insbesondere Schienenfahrzeug |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH807A DE837673C (de) | 1949-12-10 | 1949-12-10 | Ferngesteuertes elektrisches Modellfahrzeug, insbesondere Schienenfahrzeug |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE837673C true DE837673C (de) | 1952-05-02 |
Family
ID=7142306
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH807A Expired DE837673C (de) | 1949-12-10 | 1949-12-10 | Ferngesteuertes elektrisches Modellfahrzeug, insbesondere Schienenfahrzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE837673C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE954976C (de) * | 1953-03-05 | 1956-12-27 | Wilhelm Lepper Dr Ing | Anordnung zur Umkehrung der Drehrichtung und zur Drehzahlregelung von kleinen Kommutatormotoren |
| DE1087951B (de) * | 1955-04-27 | 1960-08-25 | Maerklin & Cie Gmbh Geb | Stromversorgungsgeraet zur zweipoligen Speisung eines Spielfahrzeugs mit Leuchte |
-
1949
- 1949-12-10 DE DEH807A patent/DE837673C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE954976C (de) * | 1953-03-05 | 1956-12-27 | Wilhelm Lepper Dr Ing | Anordnung zur Umkehrung der Drehrichtung und zur Drehzahlregelung von kleinen Kommutatormotoren |
| DE1087951B (de) * | 1955-04-27 | 1960-08-25 | Maerklin & Cie Gmbh Geb | Stromversorgungsgeraet zur zweipoligen Speisung eines Spielfahrzeugs mit Leuchte |
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