DE83709C - - Google Patents

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DE83709C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B5/00Clicking, perforating, or cutting leather
    • C14B5/02Stamps or dies for leather articles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 71: Schuhwerk.
ALFRED LAMY in FURTWANGEN. Verstellbares Lederstanzmesser.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. März 1895 ab.
Um aus Lederstücken Sohlen, Kappen u. s. w. zu stanzen, hat man bisher Messer aus einem Stück benutzt, welche für jede Gröfse beschafft werden mufsten. Wird ein solches Messer durch Ausbruch beschädigt, so ist eine Reparatur unthunlich und ea mufs durch ein neues ersetzt werden.
Diesem Mifsstande hilft die vorliegende, auf den beiliegenden Zeichnungen veranschaulichte Erfindung ab, wobei gleichzeitig der Vortheil erreicht wird, mit einer Stanze Sohlen oder Kappen von verschiedener Gröfse ausschneiden zu können.
Die Benutzung des Stanzmessers kann nach Fig. 2 in der Weise erfolgen, dafs man den Spanndocken A in einer Presse festhält und das Leder von oben auf das Faconmesser drückt, oder umgekehrt, indem die Presse die Stanze am Docken A auf- und abführt, während das zu stanzende Leder auf einer weichen Holzplatte darunter liegt.
Das verstellbare Sohlenstanzmesser (Fig. 3) besteht aus den acht Messertheilen Wi1 I1 m^n m3imin1, die verschiebbar auf der eisernen Platte P gelagert sind. Das Gestell G, das diese Platte aufnimmt, kann aus Holz oder aus Gufseisen hergestellt werden.
Das Messer Ot1 ist durch die Schraube g an einem in W drehbaren Stahlbacken -B befestigt (Fig. 3); das freie Ende schiebt sich in einen Schlitz, der vom Messer I1 und einem Winkel T1 (Fig. 5) freigelassen wird, wobei die Messerschneide gegen die Sohlenebene gerichtet ist. Das Zwischenmesser I1 ist durch eine Schraube an einer Prismenführung X1 befestigt, die theilweise unter der Platte P liegt und gegen die Aufsenseite nach einem Winkel r\ umgebogen ist, um den Enden der Messer Ot1 und w2 Anschlag zu verleihen. Da die Messerenden in diesem Schlitz Spielraum haben, kann eine Regulirung derselben an den Schrauben tt vorgenommen werden. Das Messer w2 ist durch eine Schraube g an einem um V drehbaren Stahlbacken D befestigt und am freien oder mittleren Ende in dem zwischen T1 und J1 freigelassenen Zwischenraum geführt. ·
Das Zwischenmesser η ist durch zwei Schrauben (Fig. 2, 3 und 5) am Ende des Messers Ot2 befestigt, erhält seine Führung über dem Keil R nach dem Ende des Messers Ot3 hin und in letzterem-durch die in dem Schlitz d des Messers η bewegliche Schraube h. η bildet also die Fortsetzung der Messerschneide von Ot3. Die symmetrisch gelegenen Messer sind in ähnlicher WTeise wie die genannten befestigt, und zwar Ot3 am Backen D1, der sich um V1 dreht, i an der Führung X, Ot4 am Backen B1, der in W1 seine Drehungsachse hat, und endlich das Zwischenmesser H1 am Messer Ot4. Auch hier ist U1 mit einem Schlitz d versehen, in welchem sich die Schraube h führt.
Mit der Platte P sind in einer geraden Linie die vier Keile L L1 R1 und R verschraubt (Fig. 3); aufserdem ist im Gestell G eine verticale Welle α gelagert, die ein Trieb T und ■ darüber ein Excenter E, das mit der Schraube H festgehalten wird, trägt (Fig. 2 und 5). Wird nun das Excenter E im Sinne des Pfeiles (Fig. 3) gedreht, dann werden die Messer i Z1 mit den Führungen X und X1 sich von der Excenterachse entfernen, wodurch das Sohlenmesser an dieser Stelle breiter wird.
Dreht sich E dagegen im entgegengesetzten Sinne des Pfeiles, dann drücken die Federn die Winkel r
mit den Führungen
nach innen, so dafs die Sohlenstanze in der Mitte schmäler wird. Um das ganze Messer bei einer Verbreiterung verhältnifsmäfsig verlängern bezw. bei einer Schmälerung verkürzen zu können, müssen auch die Hauptmesser Ot1 Ot2 Ot3 und Ot4 beweglich gelagert sein: Zu diesem Zwecke sitzen die Backen BB1 und DD1 auf Führungen M M, die durch die Schraubenspindel S einander genähert (Fig. 2) bezw. von einander entfernt werden können. Um diese Verschiebung zu bewerkstelligen, ist die Spindel S mit rechtem und linkem Gewinde versehen und trägt an den aus. dem. Gestell hervortretenden Enden geränderte Mitnehmerscheiben K und K1, an welchen die Drehbewegung eingeleitet werden kann. In das rechte Gewinde greifen auch die Zähne des oben genannten Triebes T, und es entspricht damit einer Verschiebung von M auch eine Drehung dieses Triebes. Wird nun die Spindel so gedreht, dafs die Muttern MM mit ihren Drehungsachsen WW1 und VV1 sich von einander, entfernen, so tritt eine Verlängerung des ganzen Stanzmessers ein, denn die Backen D D1 entfernen sich auch vom Backenpaar B B1, an welchen die Messertheile Ot1 m.2 Ot3 und Ot4 durch Schrauben g befestigt sind. Dieser Verlängerung entspricht aber auch eine verhältnifsmäfsige Verbreiterung, indem die äufseren Backenenden an den Keilflächen von L und R gleiten, wodurch letztere aus einander getrieben werden. Gleichzeitig mit dieser Bewegung erfolgt auch die durch das Excenter E hervorgerufene, so dafs bei beliebiger Vergröfserung immer ähnliche Gebilde des Stanzmessers entstehen. Die Verkleinerung des Stanzmessers vollzieht sich in ähnlicher Weise durch Näherung der Muttern MM, wobei die inneren Enden der Backenpaare B B1 und D D1 an den entsprechenden Seitenflächen der Keile L1 R1 entlang gleiten und hierdurch aus einander getrieben werden. Mit der B.ewegung hängt gleichzeitig die Zusammenziehung der äufseren Backenenden und damit eine Schmälerung des Messers an der Sohlenspitze wie auch an der Ferse zusammen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein verstellbares Lederstanzmesser, dadurch gekennzeichnet, dafs. die Messertheile Ot1 m.2 Ot3 und Ot4, die an drehbaren Backen befestigt sind, mit Hülfe feststehender Keile JRjR1 und L L1 und durch ein Excenter E so bewegt werden, dafs eine gleichmäfsige Verstellung der Messer gegen einander bewirkt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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