DE8369C - Neuerungen an Ventilatoren für Eisenbahnwagen - Google Patents

Neuerungen an Ventilatoren für Eisenbahnwagen

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DE8369C
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Germany
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DENDAT8369D
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Original Assignee
G. E. LABATT in Wien
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D27/00Heating, cooling, ventilating, or air-conditioning
    • B61D27/009Means for ventilating only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

1879.
GEORG E. LABATT in WIEN, Neuerungen an Ventilatoren für Eisenbahnwagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. Juni 1879 ab.
Der Zweck der vorliegenden Verbesserung ist hauptsächlich, den Antrieb des Ventilators für Eisenbahnwagen auf einfachere und directere Art herzustellen, nämlich mit Hinweglassung der Riemenscheiben und des Riemens.
Zu diesem Zwecke werden die Flügel des Ventilators auf der Welle eines Fallrahmens befestigt und der Mantel des Ventilators mit einem coulissenartigen Einschnitt versehen, so dafs die Welle darin einen Spielraum hat und mit dem Fallrahmen sich heben und senken kann. Ein Bügel, welcher an dem Boden des Waggons angebracht und mit einem Querstücke versehen ist, dient sowohl als Führung als auch als Stütze für den Fallrahmen.
In den Zeichnungen zeigt Fig. 1 einen Längenschnitt des Waggons mit der Verbesserung; Fig. 2 einen Querschnitt desselben; Fig. 3 den Antrieb in vergrößertem Mafsstabe.
In den Zeichnungen ist A der Waggon, b eine der Axen, auf welcher eine Scheibe B montirt ist. Der Buchstabe C bezeichnet einen Fallrahmen, welcher durch Zapfen c am Waggon drehbar angebracht ist und in welchem eine Welle d montirt ist, welche eine Frictionsscheibe e trägt, die derart angebracht ist, dafs sie auf die Scheibe B an der Axe drückt.
D bezeichnet den Mantel des Ventilators, welcher mit dem inneren Räume des Waggons durch Röhren i in Verbindung steht und an dem Boden des Waggons auf passende Art befestigt ist. Auf derjenigen Seite des Fallrahmens C, welche an den Mantel D grenzt, ist die Welle d verlängert, wie in Fig. 2, so dafs sie in das Ventilatorgehäuse hineinreicht, und auf diesem ■ Theile der Welle sind in dem Ventilator die Schaufeln oder Flügel (in der Zeichnung nicht sichtbar) angebracht, in passender Weise, um einen Ventilator zu bilden. An dem Punkte, wo die Welle d durch die Seite des Mantels D geht, ist der letztere mit einem Einschnitte F, Fig. 3, von genügender Länge versehen, um die Welle d an der auf- und abgehenden Bewegung des Fallrahmens ungehindert theilnehmen zu lassen.
Wenn der Fallrahmen in seiner niedrigsten Lage ist, so berührt die Frictionsscheibe e die. Scheibe B, und sobald der Waggon in Bewegung ist, dreht sich die Welle d, und der Ventilator ist in Wirksamkeit gesetzt. Da die Welle des Ventilators, in dem Einschnitt F ruhend, von dem Mantel des Ventilators getrennt ist, so beeinträchtigen etwaige Schwankungen des Mantels durch oder mit dem Waggon selbst die Wirksamkeit nicht.
Um den Eintritt von Luft in den Ventilatormantel D durch den Einschnitt F zu verhindern, bedecke ich denselben durch eine Verschlufsscheibe (in der Zeichnung nicht sichtbar), welches auf verschiedene Arten geschehen kann.
Wenn der Ventilator während der Bewegung des Waggons nicht functioniren soll, so wird der Fallrahmen C gehoben, so dafs die Frictionsscheibe e nicht mit der Scheibe auf der Axe in Berührung kommt. Um den Fallrahmen gehoben zu halten, dient der Bügel E. Der Hauptzweck dieses Bügels ist, dem Fallrahmen C bei der Auf- und Abbewegung als Führung zu dienen; um denselben gleichzeitig als Stütze für den Fallrahmen zu benutzen, ist er mit einem Querstück g, Fig. 3, in der richtigen Höhe versehen und in passender Weise an den Boden des Waggons bei h befestigt, so dafs der Bügel zurück und aus dem Wege des Fallrahmens schwingen kann, wenn der letztere gehoben werden oder in seine normale Lage zurückgebracht werden soll. Es legt sich das Querstück unter den Fallrahmen, wie aus Fig. 3 ersichtlich. Wenn passend befunden, können auch mehrere Querstücke g verwendet werden.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Die Combination einer auf der Axe eines Eisenbahnwaggons angebrachten Frictionsscheibe mit einem Fallrahmen, mit den Flügeln eines Ventilators, welche sammt einer zweiten Frictionsscheibe auf einer im Fallrahmen lagernden Welle d montirt sind, und ferner mit dem Mantel D eines Ventilators, welcher einen coulissenartigen Einschnitt hat, um der Welle die Auf- und Abbewegung mit dem Fallrahmen zu gestatten.
2. Die Combination des Fallrahmens C und der dazu gehörenden Stücke mit dem Bügel E, welcher am Boden des Waggons befestigt und mit einem oder mehreren Querstücken versehen ist.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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