DE836668C - Sperrvorrichtung fuer Abstimm-Mittel der Kurzwellentechnik - Google Patents

Sperrvorrichtung fuer Abstimm-Mittel der Kurzwellentechnik

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DE836668C
DE836668C DEP7213A DEP0007213A DE836668C DE 836668 C DE836668 C DE 836668C DE P7213 A DEP7213 A DE P7213A DE P0007213 A DEP0007213 A DE P0007213A DE 836668 C DE836668 C DE 836668C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tuning
shaft
locking
locking device
shortwave
Prior art date
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Expired
Application number
DEP7213A
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Legler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DEP7213A priority Critical patent/DE836668C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE836668C publication Critical patent/DE836668C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J1/00Details of adjusting, driving, indicating, or mechanical control arrangements for resonant circuits in general
    • H03J1/06Driving or adjusting arrangements; combined with other driving or adjusting arrangements, e.g. of gain control
    • H03J1/063Special arrangements taken in correlation with the wear; Suppressing backlash; Locking in a desired position

Landscapes

  • Clamps And Clips (AREA)

Description

  • Sperrvorrichtung für Abstimm-Mittel der Kurzwellentechnik 1)ie I?rfindung bezieht sich auf eine Sperrvorrichtung für die handbetätigte Welle hochübersetzter Abstimmeinrichtungen der Fernmeldetechnik, insbesondere der Oszillatorabstimmung von Kurz- und l"Itrakurzwellensendern und Empfängern.
  • Die Abstintinung @,on Geräten der Kurrwellentecliiiik, itrslwsoirclere der Oszillatorkreise der Sender und Hinpfänger, macht wegen der hohen FrecItienzen besondere Schwierigkeiten. Geringfügigen mechanischen Verstellungen A er Abstimmittel stellen große Anclerungen der Wellenlänge gegenüber. so claß der Abstimmhereich ein sehr großes \\'ellenlängenband umfaßt. Diese Schwierigkeiten sind nur durch sehr hohe L`bersetzungen von etwa i : 3000 zu übervinden. Auch können die Stationen nicht mehr auf den üblichen Skalen aufgetragen werden, man benötigt hierzu vielmehr z. B. einen Film, auf den die einzelnen Stationen und Wellenlängen bzw. Frequenzen aufgetragen sind, und der an einem Ablesefenster vorbei von einer Spule auf eine andere umgespult wird. Zur Bewegung dieser Einrichtung wird ein Elektromotor benötigt, weil das Durchdrehen des ganzen Abstimmbereiches von Hand zu viel Zeit beanspruchen würde. Neben diesem :Motor wird aber natürlich auch eine Handabstimmung und eine normale Skala, z. B. ein großes Skalenrad, vorgesehen sein, erstere zur Feinabstimmung, letztere zur Grobabstimmung.
  • Bei einer derartigen Einrichtung besteht die Gefahr, daß .beim Überlaufen der Grenzstellung der Film zerreißt. Um dies bei der Motorabstimmung zu vermeiden, kann in bekannter Weise an den Endstellungen ein i@Totoraus- oder -umschalter von
    (lrii .\1)>tiniiuitteln betätigt werden. Dieser Schalter
    >clilicßt aber nicht aus, daß die Endstellung 1>e1 der
    Ilandfeinabstiminting <loch überschritten und der
    Film zerrissen wird. Zur Vermeidung dieses Übel-
    standes sieht die Erfindung neben der elektrischen
    Atisschaltvorrichtutig eine mechanische Vorrich-
    tung vor, die ein i"lerschreiten der Endstellungen
    h;i flandletätigung verhindert. Dabei war die
    Scli@ivierigl<eit zu überwinden, daß sich die Hand-
    al>stiminwelle außerhalb der Endstellungen in bei-
    ilen lZichtungen unbeschränkt drehen lassen mußte,
    andererseits die Hemmung in den Endstellungen
    sich auf die HandabstiinmNvelle und nicht etwa auf
    die hochübersetzten "feile der Einrichtung aus-
    wirken mußte.
    Diese Schwierigkeiten werden nun bei der Vor-
    richtung der 1?rfindung dadurch vermieden, daß ein
    untersetztes Rad, z. B. das Skalenrad, für die Grob-
    abstimmung Auflaufklötze aufweist, die in den
    l#;ndstellungen über koaxiale Wellen federbelastete
    Riegel drehen, wodurch Sperrhebel entriegelt wer-
    den, die unter \\'irkting der sie belastenden Federn
    für eine Nase an der handbetätigten Abstimmwelle
    in Sperrstellung fallen, aus der sie durch die
    gleiche Nase heim Drehen in der entgegengesetzten
    freien Drehrichtung durch erneutes Einrasten des
    Sperrhebels in den entsprechenden Riegel wieder
    gelöst werden.
    -\n Hand der Zeichnung, die beispielsweise
    schematisch eine Ausführungsform der Erfindung
    darstellt, soll der Erfindungsgedanke näher erläutert
    werden.
    1n der Zeichnung ist 2 das Hochuntersetzte Ska-
    lenrad, das etwa i Umdrehung bei 3000 Um-
    @lreliuligen der Abstimmwellen macht. Es weist für
    slic leiden Endstellungen je einen Auflaufklotz 3
    und 4 auf. In den Endstellungen wirken diese Auf-
    laufklötze auf entsprechend gestaltete Glieder 13,
    14, die an den Enden zweier koaxialer Wellen 5,
    O sitzen. Die Drehung der Wellen bewirkt die
    Schwenkung federbelasteter Riegel 7, 2; an den an-
    (Icren linden des koaxialen Wellenpaares 5, 6. Die
    Riegel haben Einschnitte 15, 16, in die die Spitzen
    \-on Sperrhebeln 9, 1o eingreifen. Bei Drehung einer
    der Wellen 5 oder 6 und der dadurch bewirkten
    Schwenkung einer der Riegel ; oder 5 rastet der
    entsprechende Sperrhebel 9 oder i,o aus dem Ein-
    >clinitt i ; oder 16 aus und wird durch seine Feder
    11 oder 12 Hach hinten bzw. vorn gezogen. Die
    Federn t,-. i5 sind bestrebt, die Riegel 7, h in die
    ,alte Stellung zurückzubringen und tun (lies, so-
    bald 1n1 einer Drehung des Skalenrades 2 in der
    c,ntgegengc:etzten freien Drehrichtung die Auflauf-
    klützc 3 bzw. .I die Glieder 13 bzw. 1d. verlassen
    haben. I)ie Spitzen der Sperrlielel 9, to liegen dann
    der Kante des entsprechenden Riegels 7 oder b auf.
    I n der ausgerasteten Stellung der Sperrhebel 9,
    io hindern ihre der Welle 22 genäherten Kanten i9
    liz\\. 20. auf die >ich die Nase 2 1 der Handabstimm-
    \velle 22 ;111flegt, ein \\citerdrelien der letzteren in
    d@l- entsprechenden Drehrichtung. In der Zeichnung
    i#t ik#r Sl@errhelrel io ausgerastet uiid die NaSC 21
    11;1t sich ;allf stille ll#ante 20 aufgelegt. so claß ein
    M'eiterclrclieti in Pfeilrichtung ausgeschlossen ist. Beim Drehen der Welle 22 entgegen der Pfeilrichtung läuft die Nase 21 an der Kante i9 des eingerasteten Sperrhebels 9 frei vorbei und auf die Kante 23 des ausgerasteten Sperrhebels io auf. Durch den hierdurch auf den Sperrhebel io entgegen der Wirkung der Feder 12 ausgeübtenDruck wird seine Spitze nach rechts verschoben und rastet in den Einschnitt 15 des Riegels 7 ein. Für alle weiteren Umdrehungen der Welle 22 ist nun in beiden Richtungen der Weg frei, bis einer der Auflaufklötze 3 oder .I in einer der Endstellungen einen der Hebel 9 oder io wieder zum Aasrasten bringt. Ausführungsbei sliiel Die Welle 22 wird in der Pfeilrichtung gedreht. Das Skalenrad 2 bewegt sich dadurch i : 3000 untersetzt im Uhrzeigersinn. Hierdurch kommt der Auflaufklotz 3, Gier mit einer schrägen Fläche über den Rand des Skalenrades 2 vorsteht, mit dem Glied 14 in Berührung, -welches mit einer Kante am Skalenrad 2 anliegt. Das Glied 14 schwenkt im Uhrzeigersinn nadi außen, wodurch sich die Welle 5 im gleichen Sinne dreht. Der Riegel R dreht sich dadurch entgegen der Feder 17 nach unten und gibt den Sperrhebel 9 frei. Dieser wird von der Feder i i gedreht, so daß sich seine Kante i9 nach der Welle 22 hin bewegt. Die Nase 21 der Abstim,rnwelle 22 legt sich auf diese Kante auf und verhindert ein Weiterdrehen der Welle. Wird nun die Welle entgegen der Pfeilrichtung gedreht, so drückt die Nase 21 auf eine Innenkante des ausgerasteten Sperrhebels 9 und schiebt dadurch seine Spitze in eine Lage, d'aß sie in den Einschnitt 16 des Sperrliebels 9 einrastet. Kommt die Welle 22 bei entgegengesetzt dem Pfeil verlaufender Drehrichtung nun an die andere Endstellung, so kommt der AuflaufklOtz.4 mit dem Glied 13 in Berührung, welches ebenfalls mit einer Kante am Skalenrad anliegt. Das Glied 113 wird ebenfalls im Uhrzeigersinn gedreht und somit auch die Welle 6. Der Riegel dreht sich entgegen der Feder 18 nach unten, wodurch der Sperrhebel io freigegeben wird und durch die Feder 12 in den Eingriffsbereich der Nase 21 kommt. Die Sperrhebel 9 und io sind dabei, wie die Zeichnung zeigt, so anigeordn@t, daß ihre Ebenen einen spitzen Winkel bilden und nur die Kanten 19 und 20 in einer Ebene mit der Nase 2 1 liegen, oder es sind entsprechende Abkröpfungen vorgesehen. Aus Darstellungsgründen ist der Sperr-1-iegel 7 ausgerastet gezeichnet, obwohl der Klotz .I noch nicht in Eingriff mit dem Glied i3 steht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sperrvorrichtung für die handbetätigte Welle hochuntersetzter Abstimmeinrichtungen der Fernmeldetechnik, insbesondere für die Oszillatorabstimmung von Kurzwellensendern und 1?nipfängern, dadurch gekennzeichnet, daß ein liocli@untcrsetztes IZad (2), lreisliielsweise die Skalcnsclicile fiii-'alie Grobabstimmung, Auflaufklütze (3, 4) attf%%-cist, die in den Endstellungen über koaxiale Wellen (5, 6) federbelastete Riegel (7, 8) drehen, wodurch Sperrhebel (9, io) entriegelt werden und unter Wirkung der sie belastenden Federn (i i, 12) für eine Vase (21) an der handbetätigten Abstimm-Welle (22) in Sperrstellung fallen, die durch die Nase (2 i) beim Drehen in der entgegengesetzten (freien) Drehrichtung durch erneutes Ein-'rastenlassen des Sperrhebels (9, io) in die entsprechenden Riegel (7, 8) wieder aufgehoben NN- i rd.
DEP7213A 1948-10-02 1948-10-02 Sperrvorrichtung fuer Abstimm-Mittel der Kurzwellentechnik Expired DE836668C (de)

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