DE835488C - Verfahren zum Aufbringen eines Belages bzw. eines UEberzuges, insbesondere metallischer Innen- und Aussenbelaege auf roehrchen- foermige keramische Kondensator-Dielektrika - Google Patents

Verfahren zum Aufbringen eines Belages bzw. eines UEberzuges, insbesondere metallischer Innen- und Aussenbelaege auf roehrchen- foermige keramische Kondensator-Dielektrika

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DE835488C
DE835488C DES2790A DES0002790A DE835488C DE 835488 C DE835488 C DE 835488C DE S2790 A DES2790 A DE S2790A DE S0002790 A DES0002790 A DE S0002790A DE 835488 C DE835488 C DE 835488C
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DE
Germany
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coating
container
coating liquid
piston
covering
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Expired
Application number
DES2790A
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English (en)
Inventor
Max Schapals
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G4/00Fixed capacitors; Processes of their manufacture
    • H01G4/28Tubular capacitors
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B1/00Conductors or conductive bodies characterised by the conductive materials; Selection of materials as conductors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)

Description

  • Verfahren zum Aufbringen eines Belages bzw. eines Uberzuges, insbesondere metallischer Innen- und Außenbeläge auf röhrchenförmige keramische Kondensator-Dielektrika Das Aufbringen eines genau bemessenen Metallbelages, insbesondere auf keramische Werkstoffe, bereitete bisher besondere Schwierigkeiten. Im allgemeinen würde der Belag von Hand oder mechanisch durch Aufstreichen, Aufwalzen od. dgl. hergestellt. Derartige Verfahren ergaben keine genügende Gleichmäßigkeit der Stärke und der Fläche des Belages, insbesondere war es schwierig, Innenbeläge in der gewünschten Genauigkeit herzustellen. Besonders bei der Fertigung von Kondensatoren ist es dringend erwünscht, daß das Herstellen der Beläge selbsttätig mit der entsprechenden Genauigkeit vorgenommen wird, da die Verschiedenheit der Belagsfläche eine große Schwankung der Kapazitätswerte des Kondensators bewirkt. Die Ungleichmäßigkeit in der Stärke des Belages wirkt sich auch nachteilig auf den Verlustfaktor des Kondensators aus.
  • Durch die Erfindung werden die geschilderten Nachteile dadurch vermieden, daß der Belag im flüssigen Zustand aus einem geschlossenen Behälter in den zu überziehenden Körper oder in einen diesen Körper umgebenden Mantel durch Verdrängung, z. B. durch Eintauchen eines Kolbens, hineingedrückt wird. Der zu überziehende Körper wird auf eine Bohrung im Deckeldes die Belagflüssigkeit enthaltenden Gefäßes aufgesetzt, und die Größe der Fläche des herzustellenden Belages wird durch die Eintauchtiefe des Kolbens bestimmt. Durch die Erfindung ist das Verfahren so gestaltet, daß das Füllen des Behälters mit der Belagflüssigkeit das Aufsetzen des Deckels und Eintauchen des Verdrängungskolbens selbsttätig erfolgen kann. Der Behälter für die Belagflüssigkeit ist von einem Führungsgestänge gehalten, das z. B. über einen Schubstangenantrieb eine Auf- und Abwärtsbewegung ausführt, derart,. daß der Behälter bei der Abwärtsbewegung gefüllt und bei seiner Aufwärtsbewegung durch einen Deckel abgeschlossen wird. Dieser Deckel trägt den zu überziehenden Körper und den Eintauchkolben, welcher im Verlauf der Aufwärtsbewegung gegen einen Anschlag stößt, um hierdurch das Eintauchen des Kolbens in die Belagflüssigkeit zu bewirken. Zur Herstellung eines Außenbelages weist der Deckel des die Belagflüssigkeit enthaltenden Gefäßes ein Mantelrohr auf, in welches der zu überziehende Körper eingesetzt wird.
  • In den Fig. i bis 3 ist die Erfindung an Ausführungsbeispielen erläutert. Fig. i zeigt eine Vorrichtung, die es nach der Erfindung ermöglicht, selbsttätig genau bemessene Außen- und Innenbeläge aus Metall od. dgl. herzustellen. Über ein Vorgelege und Schneckengetriebe i wird ein Schubstangentrieb 2 betätigt, der den waagerechten Arm 3 in Auf- und Abwärtsbewegung mit konstantem Totpunkt versetzt. Als Führung dient die gehärtete und geschliffene Rundsäule 4. Am äußeren Ende des Armes 3 ist ein pyramidenstumpfartiger Behälter 5 angebracht, der bei der Abwärtsbewegung im unteren Drittel in ein mittels Rührwerks 6 ständig bewegtes Metallbad 7 taucht. Der Behälter 5 wird hierbei vollständig mit der Belagflüssigkeit gefüllt und nimmt bei seiner Aufwärtsbewegung in der Mitte des Weges einen auf einem feststehenden Tisch 8 ruhenden Deckel 9 mit, der den Behälter durch sein Eigengewicht dicht abschließt.
  • Der Deckel 9 hat für die Innenversilberung zwei durchgehende Bohrungen. Auf der Oberseite ist die eine B3hrung vergrößert und darin ein Gummiring io eingelassen. In diesen wird das zu versilbernde Röhrchen ii eingesteckt. In die andere Bohrung ist ein Zylinder 12 mit einem Kolben 13 eingepaßt. Im oberen Drittel der Aufwärtsbewegung stößt die Kolbenstange 14 gegen eine Einstellschraube 15, deren Mutter 16 an einem festen Ausleger 17 befestigt ist. Dadurch beginnt der Kolben 13 sich in den nun abgeschlossenen mit Poliersilber gefüllten Behälter 5 zu tauchen und verdrängt eine bestimmte Menge Poliersilber, welches durch die zweite Bohrung in das aufgesteckte Röhrchen ii hochsteigt, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist.
  • Die Einstellschraube 15 hat ein Feingewinde, so daB die Kolbentiefe genau eingestellt werden kann. Bei der Abwärtsbewegung wird der Deckel 9 wieder auf den festen Tisch 8 aufgesetzt. Gleichzeitig öffnen sich, durch einen ` beweglichen Nockenantrieb 18 gesteuert, Preßluftdüsen i9 und pressen das zähflüssige Poliersilber, das die Innenfläche des Röhrchens zu stark benetzt hat, ab. Hierbei wird auch der Inhalt des Behälters 5 aufgerührt, um ein Absetzen des Silbers zu verhindern.
  • Während der weiteren Abwärtsbewegung und der neubeginnenden Aufwärtsbewegung erfolgt das Abnehmen des versilberten Röhrchens ii und das Aufstecken des nächsten Röhrchens.
  • In Fig. 3 ist eine Ausführung dargestellt, bei der das Röhrchen ii mit einem Außenbelag versehen werden soll. Hierzu befindet sich auf dem Deckel 9 ein Mantelrohr 2o, das das eigentliche Rohr ii umgibt. Der Deckel 9 ist hierbei so ausgebildet, daß das Poliersilber aus dem Behälter 5 nur zwischen dem Röhrchen ii und dem Mantelrohr 2o hochsteigen kann.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Aufbringen eines Belages bzw. eines Überzuges, insbesondere metallischer Innen-und Außenbeläge auf röhrchenförmige keramische Kondensator-Dielektrika, dadurch gekennzeichnet, daß der Belag in flüssigem Zustand aus einem geschlossenen Behälter in die zu überziehenden Körper oder in einen diese Körper umgebenden Mantel durch Verdrängung, z. B. durch Eintauchen eines Kolbens, hineingedrückt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der zu überziehende Körper auf eine Bohrung im Deckel des die Belagflüssigkeit enthaltenden Behälters aufgesetzt und die Größe der Fläche des herzustellenden Belages durch die Eintauchtiefe des Kolbens bestimmt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllen des Behälters mit der Belagflüssigkeit, das Aufsetzen des Deckels und Eintauchen des Verdrängungskolbens selbsttätig erfolgt.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter für die Belagflüssigkeit von einem Führungsgestänge gehalten wird, das Z. B. über einen Schubstangentrieb eine Auf- und Abwärtsbewegung ausführt, derart, daß der Behälter bei der Abwärtsbewegung gefüllt, bei seiner Aufwärtsbewegung durch einen Deckel abgeschlossen wird, der den zu überziehenden Körper und den Eintauchkolben trägt, welcher im Verlauf der Aufwärtsbewegung gegen einen Anschlag stößt, um hierdurch das Eintauchen des Kolbens zu bewirken. 5: Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel des die Belagflüssigkeit enthaltenden Behälters zur Herstellung eines Außenbelages mit einem Mantelrohr versehen wird, in welches der zu überziehende Körper eingesetzt wird.
DES2790A 1950-04-15 1950-04-15 Verfahren zum Aufbringen eines Belages bzw. eines UEberzuges, insbesondere metallischer Innen- und Aussenbelaege auf roehrchen- foermige keramische Kondensator-Dielektrika Expired DE835488C (de)

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