DE834565C - Steilkartei - Google Patents

Steilkartei

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Publication number
DE834565C
DE834565C DEV2737A DEV0002737A DE834565C DE 834565 C DE834565 C DE 834565C DE V2737 A DEV2737 A DE V2737A DE V0002737 A DEV0002737 A DE V0002737A DE 834565 C DE834565 C DE 834565C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cards
card
guide
slide rail
steep
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Expired
Application number
DEV2737A
Other languages
English (en)
Inventor
Philipp Vogel
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Individual
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Individual
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Application granted granted Critical
Publication of DE834565C publication Critical patent/DE834565C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F17/00Card-filing arrangements, e.g. card indexes or catalogues or filing cabinets

Landscapes

  • Sheet Holders (AREA)

Description

  • Steilkartei Der wesentliche Vorteil einer Steilkartei besteht darin, claß eine außerordentlich große Kartenzahl sich ohne Schwierigkeiten auf kleinstem Raum in der einfachsten Art unterbringen läßt, ohne daß Sondermöbel u. dgl. benötigt werden. Ihr Nachteil ist darin zu erblicken, daß die Übersicht auch bei Verwendung von Leitkarten ungenügend für ein rasches :lrheiten ist. Die Sichtkarteien in Schuppen- oder Staffelanordnung vermeiden nun zwar die Unübersichtlichkeit, doch sind sie auf die Verwendung von Sonderkarten und -kästen oder ganzer Sondermöbel angewiesen. Abgesehen von der hierdurch bedingten Verteuerung besteht bei den Sichtkarteien bekannter Anordnung der Nachteil eines großen Raumbedarfs, so daß jeweils nur ein kleiner Teil der gesamten Karten in einem Schieber, Kasten oder Zug eines Karteimöbelstückes Platz finden kann. Auch bei einer der bekannten Sichtkarteien ist somit die Übersicht immer auf einen Teil des gesamten Karteigutes beschränkt. Kartenreiter in bekannter Ausführung und Anordnung können aber bei einer Steh- oder Steilkartei die gewünschte Übersichtlichkeit nicht gewährleisten schon deshalb, weil es unmöglich wäre, jede Karte mit einem Reiter zu versehen, der den Raum für einen entsprechenden Hinweis bieten könnte.
  • Nach der Erfindung werden diese Nachteile vermieden, und es wird bei einer Steilkartei unter Beibehaltung des geringen Raumbedarfes die Übersichtliclikeit einer Sichtkartei geschaffen. Erreicht wird dies dadurch, daß die Sichtfahnen, die einer bestimmten Reihe von Einzelkarten zugeordnet sind, jeweils auf einer Leitkarte angeordnet und außer mit einem Namensfeld mit einer der zugehörigen Karte entsprechenden Nummer versehen sind, wobei die Einzelkarten diese Nummern in an sich bekannter Weise als gestaffelt angeordnete Zahlenreiter od. dgl. tragen können. Mit besonderem Vorteil ist der Reiter jeder Leitkarte als vorzugsweise über deren ganze Breite reichende, auf die Leitkarte aufsteckbare Gleitschiene ausgebildet, während die den Einzelkarten zugeordneten Sichtfahnen als auf diese Schiene aufsteckbare und auf ihr verschiebbare Läufer ausgeführt sind. Die Gleitschiene 'kann zudem mit einer Führung versehen sein, in die die Läufer federnd einschnappen können, so daß ein unbeabsichtigtes .\blieben der Läufer wirksam verhindert wird. Zu-(lern k<innen auf beiden Seiten der Gleitschiene Anschläge für die Läufer vorgesehen sein.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht.
  • Fig. i zeigt eine schaubildliche Darstellung eines Teiles einer Gesamtkartei, Fig. 2 ebenfalls als Schaubild eine Gleitschiene mit aufgesetztem Läufer.
  • In Fig. i sind die Einzelkarten aus Gründen der besseren Verdeutlichung nur zum Teil mit Zahlenreiterei besetzt, ebenso die Gleitschiene nur mit einem Teil der insgesamt aufsteckbaren Läufer. Die Einzelkarten der Kartei sind mit i bezeichnet, die Leitkarten, von denen im Ausführungsbeispiel nur eine wiedergegeben ist, mit 2. Im Gebrauch ist naturgemäß die Kartei mit so vielen Leitkarten versehen, wie es ihre Einteilung erfordert. Die Einzelkarten i sind nun nicht selbst mit Sichtreitern besetzt, die bei der mindest erforderlichen Größe die Übersichtlichkeit verlorengehen ließen, sondern die Sichtreiter oder Sichtfahnen 3 der Hinzelkarten sind auf der zugehörigen Leitkarte 2 angeordnet und außer mit einer Beschriftung in einem Namensfeld 4 mit einer der zugehörigen Einzelkarte i entsprechenden Nummer 5 versehen. Die Einzelkarten i können die Nummern vorteilhafterweise in Gestalt von gestaffelt angebrachten kleinen "Zahlenreitern 5° tragen, so daß eine klare Übersicht über das Karteigut geschaffen wird. Die Art der hierzu verwendeten Reiter ist im vorliegenden Fall gegenstandslos, und es können ebenso auch Karten Verwendung finden, die selbst überstehende Nummernfähnchen od. dgl. besitzen. lki der geschilderten Karteianordnung wird somit auf jeder Leitkarte 2 durch die dort versammelten `ichtfalineir 3 ein Register der zur Leitkarte gehörigen Einzelkarten geschaffen, das in einer Ebene liegt und daher die bestmögliche Übersicht erlaubt. An Hand der Nummer 5 der Sichtfahnen 3 läßt sich dann die entsprechende Karte in einfachster Weise ermitteln. Bisher war demgegenüber gerade bei Steilkarteien auch bei Verwendung von Leitkarten immer noch ein zeitraubendes und das Karteigut im Laufe der "Zeit schädigendes Durchblätterst der Einzelkarten notwendig, ein rasches Arbeiten also nicht möglich. Zur Bezeichnung 'der Leitkarten kann wie bisher üblich ein besonderer Reiter 6 aufgesetzt sein.
  • blit besonderem Vorteil ist die Ausführung so getroffen, daß die Leitkarte 2 mit einem Reiter versehen ist, der als vorzugsweise über deren ganze Breite reichende, auf die Leitkarte aufsteckbare Gleitschiene 7 ausgebildet ist. Die Sichtfahnen 3 sind in diesem Fall als auf diese Gleitschiene 7 aufsteckbare und auf ihr verschiebbare Läufer 8 ausgebildet. auf «-elchen das Namensfeld .t, um Platz zu gewinnen, in an sich bekannter Weise schräg angebracht sein kann. Mit Vorteil ist die Gleitschiene 7 mit einer Führung 9 ausgerüstet, in die die Läufer 8 mit ihrem rückwärtigen Teil io federnd einschnappen können, so daß ein unbeabsichtigtes Abheben nicht vorkommen kann. Die Verschiebbarkeit der Läufer stellt eine besondere Annehmlichkeit für (las Arbeiten mit der Kartei dar, denn beim Einrichten weiterer Karten brauchen die Sichtfahnen nicht mehr abgenommen, neu geordnet und wieder aufgesetzt zu werden, sondern die Neuordnung l;ißt sich in leichtester Weise durch Verschieben der Läufer 8 und Dazwischenstccl,en des neuen Läufers schaffen. Anschläge i i zu beiden Seiten der Gleitschiene 7 vtrhüten ein unbeabsichtigtes Herausschieben der äußersten Läufer. Trotz Schaffung einer Übersichtlichkeit, die der einer ausgesprochenen Schuppenkartei gleicht, erlaubt es somit die erfindungsgemäße Ausbildung, auf alle Sonderkästen mit einer mehr oder weniger kostspieligen Einrichtung und auch auf Karten bestimmter, beispielsweise abgesetzter Formate zu verzichten. Da aber keine umständlichen Halterungen, wie bei Sichtkarteien notwendig, mehr Verwendung finden, können die Einzelkarten jederzeit zur Bearbeitung aus der Kartei entnommen werden. Zur Bildung der Kartei können völlig glatte Formate. die sogar nicht einmal mehr einer Kopfleiste od. dgl. bedürfen, benutzt -werden, %N-as eine zus@itzliche Verbilligung darstellt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Nlit Sichtfahnen und mit reitertragenden Leitkarten versehene Steilkartei, dadurch gekennzeichnet, daß die Sichtfahnen (3), die einer bestimmten Reihe von Einzelkarten (i) zugeordnet sind, jeweils auf einer Leitkarte (2) angeordnet und außer mit einem Namensfeld mit einer der ztigelliirigen Einzelkarte (i) entsprechenden Nummer (;) versehen sind, wobei die Einzelkartei (i) diese Nummern in an sich bekannter 1\-eise als gestaffelt angeordnete Zahlenreiter (,5°) od. dgl. tragen können.
  2. 2. Steilkartei nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Reiter jeder Leitkarte (2) als vorzugsweise über deren ganze Breite reichende, auf die Leitharte aufsteckbare Gleitschiente (;) ausgebildet ist, während die den Einzelkarten (i) zugeordneten Sichtfahnen (3) als auf diese Schiene (7) aufsteckbare und auf i'lir verschiebbare Läufer (8) ausgeführt sind.
  3. 3. Steilkartei nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitschiene (7) mit einer Führung (9) versehen ist, in die die Läufer (8) federnd einschnappen können.
  4. 4. Steilkartei nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten der Gleitschiene (7) Anschläge (ii) für die Läufer (8) vorgesehen sind.
DEV2737A 1950-10-07 1950-10-07 Steilkartei Expired DE834565C (de)

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DEV2737A DE834565C (de) 1950-10-07 1950-10-07 Steilkartei

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DE834565C true DE834565C (de) 1952-03-20

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DEV2737A Expired DE834565C (de) 1950-10-07 1950-10-07 Steilkartei

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DE (1) DE834565C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1167308B (de) * 1957-04-04 1964-04-09 Dr Otto Alfred Becker Registratur aus stehenden bzw. haengenden sowie in Gefachen untergebrachten Mappen
DE1270002B (de) * 1962-05-30 1968-06-12 Philipp Vogel Schiebereiter mit schraeger Sichtfahne fuer Leitkarten

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1167308B (de) * 1957-04-04 1964-04-09 Dr Otto Alfred Becker Registratur aus stehenden bzw. haengenden sowie in Gefachen untergebrachten Mappen
DE1270002B (de) * 1962-05-30 1968-06-12 Philipp Vogel Schiebereiter mit schraeger Sichtfahne fuer Leitkarten

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