DE834358C - Hub- und Senkgeruest fuer grobkeramische Betriebe - Google Patents

Hub- und Senkgeruest fuer grobkeramische Betriebe

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DE834358C
DE834358C DEZ1612A DEZ0001612A DE834358C DE 834358 C DE834358 C DE 834358C DE Z1612 A DEZ1612 A DE Z1612A DE Z0001612 A DEZ0001612 A DE Z0001612A DE 834358 C DE834358 C DE 834358C
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DEZ1612A
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ZIEGELEIAPPBAU GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B13/00Feeding the unshaped material to moulds or apparatus for producing shaped articles; Discharging shaped articles from such moulds or apparatus
    • B28B13/04Discharging the shaped articles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Movable Scaffolding (AREA)

Description

  • Hub- und Senkgerüst für grobkeramische Betriebe Nach einem nicht zum Stande der Technik gehörenden Vorschlag soll bei den in grobkeramischen Betrieben. svie Ziegeleien, vor der Presse angeordneten Huh- und Senkgerüsten der heb- und senkbare sowie um seine senkrechte Mittelachse drehharze Gerüstkorb mit vier zur Aufnahme von Formlingträgern eingerichteten Seiten versehen werden.
  • Hierl>ei wird die Gerüstseite vor der Presse zum Auflegen der nassen Formlinge. die anschließende Gerüstseite zum Ahtransport der nassen Formlinge mittels Ahsetzwagen. die dritte Gerüstseite zum Al,setzen der getrockneten Formlinge ebenfalls mittels Absetzwagen und die vierte Gerüstseite zum Abladen der getrockneten Formlinge unter Liegenlassen der Traglatten und Rähmchen auf den Tragleisten des Korbes benutzt. Diese Arbeitsweise ergibt erhebliche Einsparungen an Arbeitszeit und Transportwegen und vermeidet den sonst eine hesondere Arhei tskraft erfordernden IRertransport der Traglatten und Rähmchen, die so auch einem erheblich kleineren Verschleiß ausgesetzt sind.
  • Zum Abnehmen der nassen Formlinge an der zweiten Gerüstseite und zum Absetzen der getrockneten Formlinge an der dritten Gerüstseite müssen die Absetzwagen auf den Boden des Gerüstkorbes einfahren können, der zu diesem Zweck für alle vier Seiten Stichgleise trägt, die nach jeder Teildrehung des Korbes mit den von drei Seiten kommenden Anschlußgleisen der Werkhalle in über einstimmung gebracht werden. Es besteht also die Forderung, daß der die Gleise tragende Korbboden bei ganz angehobenem Korb in der Ebene des Bodens der Werkhalle liegt. Mit Rücksicht auf die großen diagonalen Abmessungen des vierseitigen Korbes muß dieser für das Drehen entweder zusätzlich angehoben werden können, damit die Eckpartien des Korbbodens über die Anschlußgleise der Werkhalle hinwegschwenken können, oder es muß der Querschnitt der Grube der Bewegungsbahn den Ecken des Korbbodens angepaßt werden, wobei dann vor jeder Seite des Gerüstes Grabenabschnitte entstehen, die durch abnehmbare oder ausrückbare Gleisbrückenträger abgedeckt werden müssen.
  • Beides ist umständlich, für einen flüssigen Betrieb störend und mit Gefahren für das Bedienungspersonal verbunden.
  • Die Erfindung besteht nun darin, daß bei einem dem Querschnitt des Gerüstkorbes eng angepaßten Querschnitt der Senkgrube der die Einfahrgleise für die Absetzwagen tragende Korbboden über die Ebene der Gleisoberkanten hochgezogene Eckpartien erhält. Nunmehr schwenken die Eckpartien des Korbbodens beim Drehen des Korbes über die Enden der Anschlußgleise der Werkhalle hinweg. ohne daß der Korb zusätzlich über seine für die sonstigen Operationen notwendige höchste Stellung angeholben werden muß, und gleichzeitig kann eine Vergrößerung des Grubenquerschnittes über die zur Aufnahme des Gerüstkorobes notwendigen A1)-messungen hinaus unterbleiben. so daß die Gleise der Werkhalle mit den Stichgleisen des Korbbodens unmittellbar, also ohne Anordnung von Glei abrücken, zum Anschluß kommen. Hierdurch wird die Bedienung des Gerüstes erheblicll vereinfacht. Das Drehen des Korbes kann unmittelbar nach dem Ahfahren der Absetzwagen ohne l>esondere Vorbereitungsmaßnahmen erfolgen, so daß ein flüssiger Betrieb ohne Wartezeiten für den an der Presse stehenden Bedienungsmann zustande kommt. Bedienungsfehler sind ausgeschlossen, und alle Gefahrenmomente für die Bedienungsleute sind beseitigt.
  • In der Zeichnung ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in drei Figuren dargestellt, es zeigt Fig. 1 eine Ansicht des Hub- und Senkgerüstes, Fig.. 2 einen Schnitt nach A-B der Fig. 1, und Fig. 3 eine vereinfachte schaubildliche Darstellung eines Teiles des Bodenrahmens für den Gerüstkorb.
  • Der Gerüstständer hat vier in den Ecken eines Quadrates angeordnete senkrechte Führungsschienen 1, die unten auf einem den oberen Rand der Senkgrube G einfassenden Bodenrahmen 2 stehen und oben durch einen Kopfrahmen 3 miteinander verbunden sind. Der weiter unten näher beschriel>ene Gerüstkorb ist in einem Tragrahmen. drehbar gelagert, welcher mit Führungswinkeln 5 an zwei in der Diagonale einander gegenüberliegenden Führungsschienen I des Gerüstständers geführt und so gestaltet ist, daß er das völlige Durchdrehen des Gerüstkorbes nicht behindert. Der Tragrahmen 1 hängt an einer I(ette 6, welche der nicht dargestellte, vorzugsweise auf dem Kopfrahmen 3 des Gerüstständers aufgebaute Heb- und Senkantrieb treibt.
  • Der Gerüstkorb hat acht senkrechte Stäbe 7, die zwischen einem Bodenrahmen 8 und einem Kopfrahmen g in der Nähe der Ecken eines Quadrates angeordnet sind. Jeder der Stäbe 7 ist mit einer Vielzahl von Tragleisten IO versehen, und die Anordnung ist so getroffen, daß an jeder der vier Seiten des Korbes ein Stal>paar mit gegeneinander gerichteten Tragleisten IO einen senkrechten Rahinden mit einer Vielzahl von übereinanderliegenden Auflagestellen für die Traglatten l l zum Alesetzen der Formlinge bildet. In der Mittelachse des Korbes ist ein mit dem Bodenrahmen S fest verbundenes Rohr 12 angeordnet, mit welchem der Korb auf der Unterseite des Tragrahmells 7, beispielsweise unter Vermittlung eines Kugellagers I3, drehbar gelagert ist.
  • Für jede Seite des Gerüstkorl)es ist auf dessen Boden ein Stichgleis 14. 15, 16, 17 zum Anschluß an die auf dem Boden der Werkhalle festen, zu den Gerüstseiten II, ITI, IV fiihrenden Gleise 18,19, 20 angeordnet. Vor der Gerüstseite 1 steht die nicht dargestellte Presse.
  • Die tiefste Stellung des Korbes und damit die Tiefe der Grube G ist durch die Forderung bestimmt, daß die obersten Tragleisten 12 in hequemer Handhöhe stehen. Das Anllelwll des Korbes erfolgt in solcher Übereiiistimmung mit der Leistung der Presse, daß der Bedienungsmann die zu belegenden Traglatten 1 1 immer in dieser Handhöhe vorfindet. Die Steuerung des Niitriel>es ist derart. daß die Senkbewegung des Korhes in der tiefsten Stellung sofort sell>sttätig in eine wesentlich langsamere Aufwärtsbewegung umgesteuert wird und daß beim Erreichen der höchsten Stellung der Korb den Antrieb selbsttätig ausschaltet. so daß zum Absenken des Korbes ein \Viedereinschalten von Hand notwendig ist. In der höchsten Stellung des Korbes liegt der Korhboden in gleicher Höhe mit dem Boden der Werkhalle, so daß die Gleise 18 bis 20 mit den Stichgleisen I4 his 17 in eine Flucht kommen und dann mit bekannten Absetzwagen zum Unterfassen der Traglatten 13 in den Korb eingefahren werden kann. Die untersten Tragleisten 10 müssen über Oberkante der Sticllgleise in einem zu dem Absetzwagen passenden.Al)stand angeordnet sein.
  • Die Senkgrube G ist, wie die Fig. 2 zeigt, in ihrem Querschnitt dem Querschnitt des Korbes eng angepaßt, also ehenfalls quadratisch mit nur wenig größerer Seitenlänge als der Korbboden. Damit nun das von Hand zu erfolgende Drehen des Korbes in der höchsten. in Fig. I gezeigten Betriehsstellung vorgenommen werden kann, ohne daß der Korb nach dem Ausfahren der Absetzwagen zusätzlich angehoben werden muß, sind die Eckpartien des Korbbodens um das Maß x bis über die die Gleise tragende Ebene hochgezogen. Das Maß x ist größer als die Höhe der Gleisschienen. Zum Zweck des Hochziehens der Eckpartien des Korhbodens sind die Seiten des den Korbhoden einfassenden Profileisenrahmens 8 beiderseits eines die Gleise 14 bis 17 abstützenden Mittelstückes 8a nach oben abgekröpft, so daß die die senkrechten Korhstäbe 7 tragenden Eckpartien 8b der Rahnwnstälie sich in einer um das Maß c höher liegenden Ebene befinden als die Mittelteile. In der Fig. 3, welche den Bodenrahmen 8 der Einfachheit halber aus Flachstäben anstatt aus U-Eisen zusammengesetzt zeigt, sind die um das NIaß x in der Höhe versetzten Ebene E der Mittelteile 8a und die Ebene E2 der Eckteile strichpunktiert angedeutet. Die Fig. 3 zeigt auch die die Gleise unterstützenden Querschienen 21 und 22 tles Bodenrahmens 8. In der Ebenes, der Mittelstücke 8a der Rahmenseiten kann eine lediglich die Eckpartien frei lassende Blechabdeckung 24 (s. Fig. 2) vorgesehen werden, so daß ein fast völlig geschlossener Korbboden entsteht.
  • Beim Drehen des Korbes schwenken die über den Gruben rand hinausgreifenden Eckpartien des Bodenrahmens 8 (s. strichpunktiert gezeichnete I,age in Fig. 2) infolge ihrer höheren Lage über die bis an den Grubenrand reichenden Anschlußgleise I8 bis 20 der Werkhalle frei hinweg, so daß die Drehhewegung des Korbes an keiner Stelle behindert ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRUCHE 1, Hub- und Senkgerüst für grobkeramische Betriebe, dessen heb- und senkbarer sowie um seine senkrechte Mittelachse drehbarer Gerüstkorb vier mit Formlingträgern ausgerüstete Seiten hat, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem dem Querschnitt des Gerüstkorbes eng angepaßten Querschnitt der Senkgrube (G) der die Einfahrgleisstücke (I4 bis I7) für die Absetzwagen tragende Boden des Gerüstkorbes über die Ebene der Gleisoberkanten hochgezo.gene Eckpartien aufweist.
  2. 2. Hub- und Senkgerüst nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die vier Seiten eines den Korbboden einfassenden Profileisenrahmens (8) beiderseits eines die Gleise (I4 bis 17) abstützenden Mittelstückes (8a) nach oben abgekröpft sind.
  3. 3. Hub- und Senkgerüst nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bodenrahmen (8) des Gerüstkorbes in der Ebene (E) der die Gleise (I4 bis I7) tragenden Mittelstücke (8a) eine lediglich die Eckpartien frei lassende Blechabdeckung (24) hat.
DEZ1612A 1950-12-15 1950-12-15 Hub- und Senkgeruest fuer grobkeramische Betriebe Expired DE834358C (de)

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