DE83345C - - Google Patents

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DE83345C
DE83345C DENDAT83345D DE83345DA DE83345C DE 83345 C DE83345 C DE 83345C DE NDAT83345 D DENDAT83345 D DE NDAT83345D DE 83345D A DE83345D A DE 83345DA DE 83345 C DE83345 C DE 83345C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M69/00Low-pressure fuel-injection apparatus ; Apparatus with both continuous and intermittent injection; Apparatus injecting different types of fuel
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B2720/00Engines with liquid fuel
    • F02B2720/15Mixture compressing engines with ignition device and mixture formation in the cylinder
    • F02B2720/158Mixture compressing engines with ignition device and mixture formation in the cylinder with an auxiliary cylinder in which an explosion is generated

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion Methods Of Internal-Combustion Engines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMTS
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schieber für einfach wirkende Gasmaschinen und ähnliche mit Petroleum, Benzin oder einem ^anderen brennbaren Gemenge yon Luft und Kohlenwasserstoffen betriebenen Maschinen, welcher es ermöglicht, den genannten Motoren eine grofse Geschwindigkeit zu geben.
In der Zeichnung stellt Fig. 1 einen waagrechten Schnitt der mit diesem Schieber versehenen Maschine dar und Fig. 2 zeigt in gleicher Weise eine andere l Stellung des Steuerorgans.
Die dargestellte Gasmaschine besteht aus dem Arbeitscylinder A mit Kühlwassermantel, der mit seinem vorderen Flantsch fliegend an dem Maschinenrahmen B angeschraubt ist, während sein hinteres Ende durch den Deckel C geschlossen ist. Dieser Cylinder besitzt an seiner Langseite einen zum Theil durch Wasser aus dem Kühlmantel, zum Theil durch Rippen gekühlten Angufs, der den Schieberkasten bildet und im Innern'mit zwei Rohrstücken, den Vertheilungscylindern EE1 versehen ist, in welchen ein entlasteter cylindrischer Schieber hin- und hergeht, der durch zwei im Durchmesser gleiche und durch ein Rohr T verbundene Kolben Fund F1 gebildet wird. Der zwischen den Kolben F und F1 bestehende Raum W bildet den Compressionsraum, in welchem das eingedrückte brennbare Gemisch mittelst eines Glührohres G oder einer anderen geeigneten Zündvorrichtung entzündet wird. Der cylindrische Schieber FF1 erhält seine Bewegung von einem auf die Kurbelwelle O aufgekeilten Kreisexcenter /. Die Vertheilungscylinder E E1 sind an ihrem Umfang mit Nuthen α versehen, die in die Kanäle k und kl führen, von welchen der Kanal k\ der bei Ar2 in den Pumpencylinder C1 ausmündet, das brennbare. Gemisch aus dem Raum des Cylinders C1 in den Compressionsraum W überführt, während der Kanal k das entzündete Gemisch aus dem Räume W in · den Arbeitscylinder A treten läfst bezw. für den Auspuff dient.
Das Oeffnen und Schliefsen der Kanäle k k1 durch die Schieber FF1 erfolgt gleichzeitig, und zwar in der Weise, dafs durch Kanal k1. der Raum W mit dem Raum im Cylinder C1 in Verbindung gesetzt wird, bevor in diesem Compression stattfindet, während zugleich durch Kanal k der Raum im Cylinder A mit der Aufsenluft in Verbindung tritt, so dafs die verbrannten Gase entweichen können. Dies geschieht, wenn der Kolben seine Bewegung nach rechts vollendet hat und in die Stellung Fig. 2 gekommen ist. Beim Rückgang des Kolbens wird das in den Cylinder C1 gesaugte Gemisch in den Compressionsraum W gedrückt, weil während der Compressionsperiode der Kanal k1 durch den Schieber F1 geöffnet bleibt; desgleichen bleibt der Kanal k für den Auspuff geöffnet, so dafs die verbrannten Gase durch den zurückgehenden Kolben ausgetrieben werden.
Bevor der Kolben am Ende seines Rückganges angelangt ist, wird der Kanal k durch den Schieber F zuerst geschlossen und bei weiterer Bewegung des letzteren mit dem Raum W in Verbindung gesetzt, so dafs das in diesem Raum comprimirte und entzündete Gemisch, da gleichzeitig der Kanal k1 aufser Verbindung mit dem Raum W gebracht ist, durch
Kanal k in den Arbeitscylinder A tritt und treibend auf den Kolben wirkt, "wenn dieser am Ende seines Rückganges angelangt ist, d. h. die in Fig. ι gezeichnete Stellung einnimmt.
Der Pumpencylinder C1, welcher mit dem Rahmen B aus einem Stück hergestellt ist und mit seiner Achse in der Verlängerung der Achse des Arbeitscylinders A liegt, hat einen gröfseren Durchmesser als der Cylinder A, so zwar, dafs der Differentialkolben P P1 mit seinem Theile P im Cylinder A und mit seinem Theile P1 im Cylinder C wirkt. Dieser letztere Cylinder hat an einer Seite einen Flantsch, an welchen der Mischraum ι anschliefst, in welchem ein Doppelsitzventil sich befindet, welches sich während des Vorwärtsganges des Kolbens zufolge der durch denselben bewirkten Ansaugung selbstthätig öffnet, wodurch sich der Cylinder C1 mit brennbarem Gemisch füllt.
Ein Regulirhahn 2 und ein Ventil dienen zum Einlassen von Gas oder Kohlenwasserstoffdämpfen, welche in einen Vertheiler übertreten und sich daselbst mit der einströmenden Luft mischen. Zur Kühlung des Schiebers kann entweder, wie in der Zeichnung dargestellt, ein Ejector H benutzt werden, der das rückwärtige Ende des Schiebers bildet, oder letzterer kann an beiden Enden geschlossen sein und Kühlwasser in demselben umlaufen.
Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende :
Befindet sich der Arbeitskolben P am Ende seines Rückganges, so hat das Ansaugen und Comprimiren des Gemisches in dem Raum W stattgefunden und das Kreisexcenter hat den Schieber FF1 in die durch Fig. 1 veranschaulichte Lage gebracht. Nun findet die Zündung des Gemisches statt, wodurch der Kolben nach vorwärts getrieben wird, indefs der Kanal k zuerst für die Einströmung noch geöffnet wird, um sich hierauf ein wenig früher, ehe der Kolben am Ende seines Vorwä'rtsganges angelangt ist, zu schliefsen, damit er bereits ein wenig für den Auspuff geöffnet ist (Fig. 2), sobald der Kolben P seinen Rückgang beginnt.
Vollführt der Kolben seinen Rückgang, so können die verbrannten Gase durch den vom Kolben F freigegebenen Auslafskanal in die äufsere Luft entweichen.
Beginnt F den Kanal k für den Auslafs zu öffnen, so stellt gleichzeitig, wie auch aus Fig. 2 zu ersehen ist, F1 durch Oeffhen des Kanals k1 dessen Verbindung mit dem Compressionsraum W her, so dafs das durch den Kolben P1 ausgedrückte brennbare Gemisch in diese Kammern übertreten kann. Da sich die Kanäle k k1 wieder schliefsen, bevor der Kolben P seinen Rückgang beendet hat, so sind sie neuerdings bereits schon ein wenig geöffnet, sobald der Kolben P am Ende des Rückganges angelangt ist (Fig. i).
Durch diese Steuerung wird also eine gewisse Voreinströmung des brennbaren Gemisches in den Arbeitscylinder hervorgerufen, damit die Fortpflanzungsgeschwindigkeit der in G stattfindenden Zündung hinter dem Kolben anlangt, wenn dieser sich in seiner rückwärtigen Todtpunktlage befindet. Ebenso bewirkt diese Steuerung zu gleicher Zeit einen gewissen Compressionsgrad in dem Arbeitscylinder, aus dem die Gase ausgetrieben werden, weil F den Auslafskanal k ein wenig früher schliefst, ehe der Kolben P in seinen rückwärtigen todten Punkt. gekommen ist. Diese Steuerung der Gasmaschine, welche es ermöglicht, die Maschine mit grofser Geschwindigkeit zu betreiben, steht in Bezug auf die Wirkung den cylindrischen Steuerschiebern gleich, welche häufig bei einfach wirkenden schnellgehenden Dampfmaschinen angewendet werden.
Diese Steuerung läfst sich auch vortheilhaft in Anwendung bringen, um umsteuerbare Gasmaschinen zu erhalten, - da in diesem Falle der Schieber in ganz gleicher WTeise, wie dies bei Dampfmaschinen üblich ist, durch zwei Excenter und eine Gooch- oder Stephenson-Kulisse oder einen anderen gebräuchlichen Mechanismus verstellbar gemacht werden kann.
Eine derartige Maschine kann auch vertical oder geneigt gebaut und mit einer anderen gleichen Maschine gekuppelt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Doppelkolbenschieber zur Steuerung von Gasmaschinen, welche mit Ladepumpe arbeiten, gekennzeichnet durch einen entlasteten Schieber FF1, der in einem Schieberkasten derart angeordnet ist, dafs zwischen seinen beiden Kolben ein Compressionsraum W gebildet wird, in welchen zwei Kanäle k k1 einmünden, von denen der rückwärtige für die Einströmung des entzündeten Gemisches in den Arbeitscylinder und für den Auspuff dient, während der vordere Kanal sich nur öffnet, um den Eintritt des brennbaren Gemisches in den Compressionsraum zu gestatten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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