DE18436C - Neuerungen an dem unter Nr. 532 patentirten Gasmotor - Google Patents

Neuerungen an dem unter Nr. 532 patentirten Gasmotor

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DE18436C
DE18436C DENDAT18436D DE18436DA DE18436C DE 18436 C DE18436 C DE 18436C DE NDAT18436 D DENDAT18436 D DE NDAT18436D DE 18436D A DE18436D A DE 18436DA DE 18436 C DE18436 C DE 18436C
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Germany
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piston
cylinder
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gas
gas engine
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DENDAT18436D
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F. H. W. LIVESEY in Victoria Street, Westminster (Grafschaft Middlesex, England)
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B43/00Engines characterised by operating on gaseous fuels; Plants including such engines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B2710/00Gas engines
    • F02B2710/03Two stroke engines
    • F02B2710/032Two stroke engines with measures for removing exhaust gases from the cylinder
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
    • Y02T10/30Use of alternative fuels, e.g. biofuels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
In dieser Maschine wird ein und derselbe Cylinder benutzt, um dieselbe als Compound-Maschine arbeiten zu lassen, indem die Ausdehnung der Gase den Kolben durch einen zweiten Hub treibt, nachdem er den ersten Arbeitshub gemacht hat.
A ist der vordere Theil des Cylinders mit dem Kolben A\ an welchen sich ein Tauchkolben C1 anschliefst, der in dem kleineren hinteren Theile C des Cylinders arbeitet.
Der ringförmige, den Tauchkolben im vorderen Theil des Cylinders umgebende Raum B erhält die Ladung von Gas und Luft, welche beim Vorwärtsgang des Kolbens hineingesogen wird, durch die Ventile D und D1. An der einen Seite des Cylinders C befindet sich ein Schieberkasten mit einem cylindrischenSchieberE, welcher durch das Excenter E' auf der Kurbelwelle getrieben wird.
Das Ende des Sc.hieberkastens steht durch einen Kanal F mit dem Innern des Cylinders C naTie am vorderen Ende in Verbindung, aber die Mündung dieses Kanals ist nur offen, während eine Nuth F1 am Tauchkolben C1 darüber hingeht und ihn in Verbindung mit dem ringförmigen Raum B setzt. Ein Kanal C2 führt vom Schieberkasten nach dem Cylinder C. Vor einer Oeffnung im Schieberkasten brennt eine äufsere Flamme H. Am Schieber E befindet sich eine Höhlung /, in welche ein Brenner hineinragt, der aus einer kurzen, mit Drahtstücken angefüllten Röhre besteht. Er bildet eine Art Docht, durch dessen Zwischenräume eine Mischung von Gas und Luft, welche durch kleine, bei Fig. 4 gezeigte Kanäle einfliefst, in die Höhlung / eingeführt wird.
Auf der anderen Seite des Cylinders befindet sich ein weiterer cylindrischer Schieber K, welcher durch das Excenter Kz bewegt wird. Der Kasten dieses Schiebers hat eine Oeffnung K1, welche ungefähr nach der Mitte des Cylinders C führt, und einen Kanal K2, der vorn nach dem Cylinder A führt. Von diesem Schieberkasten geht auch ein Auslafskanal L aus, und in dem Schieber befindet sich eine Höhlung M von D-Form und ein Querkanal N. Der Cylinder ist mit einer Doppelwand W und mit Wasserströmung zur Abkühlung versehen.
Indem die Kolben ^41C, durch die brennende Ladung in C getrieben, ihren Hub nach vorn machen, ziehen sie in den Raum B eine Ladung von Gas und Luft durch 'die Ventile D D\ indem die Kanäle C2 und Jt1 während dieser Zeit durch die Schieber E und K geschlossen sind. Der Inhalt des Cylinders A vor dem Kolben A' entweicht durch den Kanal K2 und den Querkanal JV, der alsdann mit L in Verbindung steht. Sobald der Kolben A} sich dem Ende seines Hubes nach vorn nähert, schliefst der Schieber K den Auslafskanal und setzt kurz nachher die beiden Kanäle Kx und K2 durch die Höhlung M mit einander in Verbindung. Die Verbrennungsgase vom Cylinder C fliefsen nun durch K1 K2 nach dem vorderen Ende des Cylinders A, und indem sie sich darin ausdehnen, treiben sie den Kolben A1 beim Rückwärtshub.
Wenn der Kolben ungefähr ein Viertel seines Rückganges gemacht hat, stellt die Nuth F1 eine Verbindung zwischen dem ringförmigen Raum B und dem Kanal F her, welcher nach dem Schieberkasten von E führt, und da der Schieber zu dieser Zeit sich nach vorn bewegt und den Kanal C2 öffnet, fiiefst die in B verdichtete Ladung nach dem Cylinder C, um dadurch das Austreiben der Verbrennungsgase durch den Kanal K1 zu fördern.
Sobald der Kolben ungefähr den halben Rückgang gemacht hat, schliefst der Schieber K die Verbindung zwischen K1 und K2, und der Inhalt von C wird nun durch den weiteren Rückgang verdichtet, indem die Ladung unter Druck von dem Raum B nach dem Cylinder C verlegt wird.
Hat der Kolben seinen Rückgang vollendet, so. wird der Kanal C2 durch den Schieber E geschlossen, und die Höhlung /, welche eine Flamme enthält, die durch die Flamme H entzündet worden ist, wird vor die Oeffnung C2 gebracht, wodurch die in C2 und C enthaltene Ladung entzündet wird. Der hierdurch entstehende Druck treibt die Kolben C1 und Ax nach vorn, worauf sich die oben beschriebene Reihenfolge von Vorgängen wiederholt.
Will man die Maschine als einfach wirkende gebrauchen, so kann man das vordere Ende des Cylinders A offen lassen, so dafs die Verbrennungsgase direct durch L entweichen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Die Construction eines Gasmotors, dessen Cylinder A mit einem Hintertheil C von kleinerem Durchmesser versehen ist, in welchen ein am Kolben C angebrachter Tauchkolben C1 pafst; in den hierdurch gebildeten ringförmigen Raum B wird beim Vorwärtsgang des Kolbens die Ladung von Gas und Luft aufgenommen, welche beim Rückgang des Kolbens erst verdichtet und dann direct nach dem kleineren Cylindertheil C geführt wird, um dort entzündet zu werden und den Vorwärtshub des Kolbens zu bewirken.
2. Die Anordnung des Doppelcylinders A C und Doppelkolbens A1 C1 sammt den Ventilen DD\ den Kanälen C3FK1K2N, dem Schieber EK und der Nuth F1 in der Weise, dafs die Ladung von Gas und Luft erst in den ringförmigen Raum B eingesaugt, dann darin verdichtet und dann hinter den Kolben C' zur Entzündung geleitet wird, während die Verbrennungsgase beim Rückgang des Kolbens nach dem vorderen Ende des Cylinders geleitet werden.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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