DE832012C - Masttrennschalter - Google Patents

Masttrennschalter

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Publication number
DE832012C
DE832012C DEE1260A DEE0001260A DE832012C DE 832012 C DE832012 C DE 832012C DE E1260 A DEE1260 A DE E1260A DE E0001260 A DEE0001260 A DE E0001260A DE 832012 C DE832012 C DE 832012C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring contacts
ice
snow
switch
mast
Prior art date
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Expired
Application number
DEE1260A
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English (en)
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DE1635810U (de
Inventor
Dipl-Ing Gerhard Wilh Hartmann
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ELEKTRO APP BAU DIPL ING G W H
Original Assignee
ELEKTRO APP BAU DIPL ING G W H
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Publication of DE832012C publication Critical patent/DE832012C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H31/00Air-break switches for high tension without arc-extinguishing or arc-preventing means

Landscapes

  • Contacts (AREA)

Description

  • Die meisten Masttrennschalter weisen den Nachteil auf, daß sie bei Eis- oder Schneeverhältnissen keine einwandfreie Funktion gewährleisten, sondern im Gegenteil zu Betriebsstörungen Anlaß geben.
  • Eis oder Schnee kann sich an oder in den offenen Schaltkontakten derart festsetzen, daß den Federkontakten heim Schließen des Schalters auf Grund des nun auf engstem Raum zusammengepreßten Eises eine solche mechanische Gegenspannung erteilt wird, daß der für eine einwandfreie Kontaktgabe erforderliche Kontaktdruck verringert wird. 'lehrmaliges Schalten unter Eis kann sogar ztt;n Bruch von Isolatoren führen. ' Diese Nachteile werden nach der Erfindung dadurch vermieden, daß die an sich .bekannte Lösung der Kontaktfrage mit Hilfe von starken Blattfedern 2 und deren thermischer Entlastung durch parallel zu diesen geführten flexiblen Bänder 5 so verwendet wird, daß Anordnung, Formgebung und Federdimensionierung nicht nur elektrisch, sonclern auch mechanisch im Hinblick auf Schnee und Eis ihren Zweck erfüllen.
  • Dazu müssen sich Messer- und Federkontakte beim Eingriff in einer solchen Lage befinden, daß die sich durch den Eingriff lösenden Schnee- und Eisteile frei in Richtung der Erdbeschleunigung aus dem Raum zwischen den Federkontakten fallen können.
  • An den Enden der Federkontakte sind zwei sich gegenüberstehende Kontaktstücke i angeordnet, die von derart gespannten Flachfedern 2 gehalten werden, daß sich diese Kontaktstücke im ausgeschalteten Zustand nahezu oderganz berühren.
  • Die flexiblen Kupferbänder 5 tragen so auf Grund unterschiedlicher Bewegungen der einzelnen Blätter beim Schaltvorgang zur Eissprengung bei.
  • Die Schneide 4 .des Messerkontaktes ist abgeschrägt.
  • Die Zeichnung stellt dar Fig. t die Anordnung des Mastschalters auf dem Mastkopf, Fig. 2 eine Seitenansicht der Kontakte, Fig. 3 eine Draufsicht auf die Kontakte, Fig. 4 eine Draufsicht auf eineAusführungsform der Kontakte ohne flexible Bänder und ohne Kontaktstücke. Der erfindungsgemäße Gedanke, die Federung der Kontaktstücke so zu gestalten, daß sie sich im ausgeschalteten Zustand nahezu oder ganz berühren, hat zur Wirkung, <laß die Kontaktstücke des Federkontaktes 2 beim Einschalten relativ große Bewegungen ausführen, die der Dickenabmessung des Messerkontaktes 3 entsprechen. Diese starken Bewegungen haben bei Anordnung der Kontakte gemäß Fig. i den Vorteil, daß die im geöffneten Zustande sich im Federkontakt 2 festgesetzten Schnee- und Eisteile aufgerissen und gelockert werden, so daß die anschließende Druckwirkung der abgeschrägten Messerschneide 4 auf die Schnee- und Eisteile ein endgültiges Herausstoßen nach unten bewirkt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Masttrennschalter, der aus zwei äußeren Federköntakten und einem zwischen diese in Schließstellung eingreifenden Gegenkontakt besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Federkontakte derart federnd gestaltet sind, daß sie beim Übergang von der Trennstellung in die Einschaltstellung an den Kontaktstellen verhältnismäßig große Federwege durchlaufen, wobei sich Messer- und Federkontakte beim gegenseitigen Eingriff in einer solchen Lage befinden, daß die sich durch den Eingriff lösenden Schnee- und Eisteile frei in Richtung der Erdbeschleunigung aus dem Raum zwischen den Federkontakten fallen können.
  2. 2. Schalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß außer den Flachfedern flexible Stromführungselemente parallel zu diesen derart angeordnet sind, daß die unterschiedliche Bewegung der einzelnen Blätter beim Schaltvorgang zur Eissprengung beiträgt. 3.' Schalter nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltmesser an der Schneide schräg nach unten ausgebildet ist, daß für den Augenblick des Einschaltens eine nach unten gerichtete Kraftkomponente auf die bereits gelösten Schnee- und Eisteile ausgeübt werden kann. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 4o4 cgi 5.
DEE1260A 1950-06-01 1950-06-01 Masttrennschalter Expired DE832012C (de)

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DEE1260A DE832012C (de) 1950-06-01 1950-06-01 Masttrennschalter

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DEE1260A DE832012C (de) 1950-06-01 1950-06-01 Masttrennschalter

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DE832012C true DE832012C (de) 1952-02-21

Family

ID=7065175

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DEE1260A Expired DE832012C (de) 1950-06-01 1950-06-01 Masttrennschalter

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DE (1) DE832012C (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE404915C (de) * 1922-01-06 1924-10-23 Forges Und Ateliers De Const E Messerschalter

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE404915C (de) * 1922-01-06 1924-10-23 Forges Und Ateliers De Const E Messerschalter

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