DE83175C - - Google Patents

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DE83175C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47KSANITARY EQUIPMENT; ACCESSORIES THEREFOR, e.g. TOILET ACCESSORIES
    • A47K11/00Closets without flushing; Urinals without flushing; Chamber pots; Chairs with toilet conveniences or specially adapted for use with toilets
    • A47K11/06Chamber-pots ; Throw-away urinals for non-bedridden persons; Chamber-pots for children, also with signalling means, e.g. with a music box, or the like

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Table Devices Or Equipment (AREA)
  • Table Equipment (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Beiliegende Zeichnung stellt das Nachtgeschirr in Fig. ι und 2 im Querschnitt bei aufgeklapptem bezw. geschlossenem Deckel, in Fig. 3 und 4 in ,der Ansicht von hinten und von oben zu Fig. 1 , jedoch mit einigen Constructionsabweichungen dar.
Das Nachtgeschirr besteht aus dem Gefäfs A mit Henkel B, dem unten an seinem Bodenrande α befestigten Untersatz- oder Hülfsboden C und dem Deckel D.
Der Boden C ist am Bodenrand a des Gefäfses A derart befestigt, dafs er sich in senkrechter Richtung leicht verschiebt, aber beim Aufheben des ganzen Geschirrs nicht herabfallen kann. Es kann dies, wie in Fig. 1 veranschaulicht, durch einen klammernd den Rand a und den Boden C umfassenden E-förmigen Ring b geschehen, oder auch, wie in Fig. 3, durch einzelne senkrecht stehende Ansätze oder Nocken c an C, die mittelst an ihrem oberen Ende waagrecht und radial hindurchgehender Stifte oder Schrauben d in die zwischen dem Bodenrand α und der Bauchung des Gefäfses A ringsum laufende Kehle oder Nuth e greifen, oder aber, wie in Fig. 4, durch seitliche waagrechte Nocken oder Lappen/ an a, in deren Durchbohrungen senkrechte Stifte g, die den Boden C tragen, geführt sind, oder auf andere zweckentsprechende Art.
Zwischen C und dem Boden h von A ist eine federnde Vorrichtung i angeordnet, bestehend in einer einzigen grofsen Schraubenfeder oder mehreren kleinen, auf der Fläche oder am Umfang des Bodens C vertheilten Federn neben einander, oder auch aus Blattfedern, einem Gummikissen, Gummibuffern oder -Bällen u. s. w. (
Diese Vorrichtung i hat das Bestreben, die Böden C und h stets möglichst weit aus einander zu drücken, also, wenn das Geschirr mit C auf der Erde steht, den Topf A von der Erde abzuheben; da dies auch bei gefülltem Gefäfs stattfinden soll, so mufs die Federkraft danach bemessen sein.
Der Topfdeckel D ist am Henkel B bei k drehbar befestigt mittelst des Armes /, dessen anderes Ende m jenseits des Drehpunktes k als Haken oder Nase m ausgebildet ist. Wird der Deckel aufgeklappt und.durch das Gewicht der sich auf den Topf setzenden Person die Feder i zusammengeprefst und A nach C ,hin herabgedrückt, so greift Nase m in eine entsprechende Oeffnung η oder unter einen entsprechenden Ansatz an einer Blattfeder o, deren unteres Ende am Boden C befestigt ist.
Erhebt sich dagegen die Person von dem Geschirr, so hebt die Feder i den Topf A von C ab, dadurch zieht die Feder 0 an der Nase m und wirft so den Arm / herum und den Deckel D zu.
Der Henkel B ist zweckmäfsig unten und oben in zwei Arme p, p.2 bezw. ^1 q.2 gespalten, um durch die so gebildeten Zwischenräume den Arm / des Deckels und die Feder ο treten zu lassen; es können aber auch I oder wenigstens dessen Verlängerung m und die
Feder ο gespalten bezw. doppelt sein und zu beiden Seiten des Henkels liegen; auch könnte das untere Henkelstück hohl sein zur Aufnahme der Feder ο u. s. w.
Der Deckel D wird, damit er beim Zuklappen nicht zerspringt, zweckmäfsig aus Metall, Holz, Pappe oder dergl. gemacht und kann vorn noch eine Spange r zwecks Verhinderung zu leichten Oeffnens haben, sowie rings herum mit Dichtungsring oder Leiste s an der Berührungsstelle mit dem oberen Topfrande versehen sein.
Das Geschirr und die einzelnen Theile können aus beliebigem Material und in beliebigen Formen und Gröfsen angefertigt werden.
Boden C kann auch in einzelne Stäbe oder Platten aufgelöst oder durch einen Ring, ein Dreieck u. s. w. ersetzt sein.

Claims (1)

  1. Patent-AnsPRUCη:
    Nachtgeschirr mit selbstthätig schliefsendem Deckel, dadurch gekennzeichnet, dafs bei Belastung des geöffneten Topfes A dieser sinkt und dabei die zwischen den Doppelböden h und C angeordnete Feder i zusammenprefst, wobei die Nase m am Deckelarm / in eine am Unterboden C angeordnete Feder η schnappt, während bei Entlastung des Geschirres die Feder i den Topf hebt und dabei durch Einwirkung von η auf m den Deckel D zuschlägt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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