DE8317504U1 - Stuetz- und transportvorrichtung fuer trockengut - Google Patents
Stuetz- und transportvorrichtung fuer trockengutInfo
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Description
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Die Neuerung betrifft eine Stütz- und Transportvorrichtung für Trockengut, wie keramische Formlinge, Holz oder dgl., in einer
Trockenkammer mit mehreren, unterschiedlich klimatisierten Trockenzonen, bestehend aus in einem Transportgestell geführten Paletten
oder dgl.
Zur Trocknung von empfindlichen Gütern, insbesondere von keramischen
Formungen, ist es üblich, das Trockengut einem abgestuften
Trocknungsprozeß zu unterwerfen. In der Trockenkammer wandert das Trockengut dabei durch mehrere Tro'skenzonen, in denen es mit
Trockenluft unterschiedlicher Temperatur und Feuchte beafschlagt
wird. Um diese unterschiedlich klimatisierten Trockenzonen voneinander zu trennen, sind üblicherweise an den Übergangsstellen
zwischen zwei solcher Zonen Schotte in der Trockenkammer eingezogen, die eine Durchlaßöffnung für die Paletten mit dem Trockengut freilassen.
Trotz dieser bauliehen Abgrenzung der Trockenzonen entstehen im Ubergangsbereich vagabundierende Luftstrom«, die eine Vermischung
der Klimazonen im Ubergangsbereich zur Folge haben.
Es ist daher Aufgabe der Neuerung, eine Möglichkeit zur wirkungsvollen
klimatischen Abdichtung der Trockenzonen zu schaffen.
Die Neuerung löst diese Aufgabe mit den Merkmalen im Kennzeichnungsteil
des Hauptanspruches.
Die Stütz- und Transportvorrichtung für das Trockengut bildet somit
im Ubergangsbereich zwischen zwei Trockenzonen ein zusätzliches Schott,
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imdem di· im Tranuportgestell in einer oder in mehreren Etagen
Übereinander angeordneten Paletten mit ihren Borden «ine für die
Trockenluft undurchlässige Wand bilden. Die Bord© können unterschiedlich
auegebildet sein, wobei die Form doe auch noch unten
von der Palette abragenden Bordes eine zusätzliche Abdichtung von der untersten Palettenetage zum Boden hin ermöglicht. Desgleichen
ist auch in der obersten Etage eine Abdichtung zum Dach hin erzielbar.
Aus Toleranzgründen können die Borde nicht an den benachbarten Borden bzw. an den Böden der benachbarten Paletten anstoßen, wodurch jeweils ein schmaler Spalt^bleibt, den die«it relativ großer Geschwindigkeit strömende Trockenluft aber nur sehr schwer passieron kann. Um eine vollständige Abdichtung zu erzielen, können jeweils an einer der Querkanten der Borde bzw. der Palettenböden elastische
Aus Toleranzgründen können die Borde nicht an den benachbarten Borden bzw. an den Böden der benachbarten Paletten anstoßen, wodurch jeweils ein schmaler Spalt^bleibt, den die«it relativ großer Geschwindigkeit strömende Trockenluft aber nur sehr schwer passieron kann. Um eine vollständige Abdichtung zu erzielen, können jeweils an einer der Querkanten der Borde bzw. der Palettenböden elastische
Zm Sinne der Neuerung werden unter dem Sammelbegriff "Palette"
unterschiedlichste Arten von Ablagevorrichtungen fUr das Trockengut verstanden. Darunter fallen Lattenroste, Ablagebleche, Tröge
oder dgl. Neuerungsgemäß können dabei im Transportgestell unterschiedliche
Arten von Paletten geführt sein. Es können beispielsweise in der obersten und der untersten Etage dor Stütz- und Traniiportvorrichtung
Paletten mit besonders weit nach oben bzw. nach unten ragenden Borden vorgesehen sein, um eine zuverlässige Abdichtung
gegen das Dach und den Boden der Trockenkammer zu erzielen.
Die in Etagen Übereinander angeordneten Paletten sind voneinander
unabhängig und können etagenweise weiterbewegt werden. Die Paletten können dabei in Verbindung mit einem endlichen oder einem endlosen
Fördermittel verwendet und im Transportgestell auf Rollen oder
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lieher Kanaltrockner oder als endlose Ringkammer oder dgl. ausgebildet
sein.
und
WeiLI die Längen fax Trockenzonen'die Länge der einzelnen Paletten auf ganzzahlige Vielfache bzw. Bruchteile gegenseitig abgestimmt werden, ist sichergestellt, daß an der Trennstelle zwischen zwei Trockenzonen stete die Palottenanden mit ihren abdichtenden Borden positioniert sind«
WeiLI die Längen fax Trockenzonen'die Länge der einzelnen Paletten auf ganzzahlige Vielfache bzw. Bruchteile gegenseitig abgestimmt werden, ist sichergestellt, daß an der Trennstelle zwischen zwei Trockenzonen stete die Palottenanden mit ihren abdichtenden Borden positioniert sind«
Bei punktweiser Lagerung der neuerungsgemäßen Paletten im Transportgsstell
auf Rollen oder dgl. ergibt sich ein besonderes Problem. FUr eine optimale Belüftung des Trockengutes sollte der Raum vor
dun Aueblasöffnungen der Lüfter in möglichst geringem Maß verbaut
sein, weshalb die vertikalen Streben des Transportgestelles sit den Rollen in möglichst großen Abständen zueinander angeordnet werden.
Diese Maßnahme führt aber im Ubergangsbereich zwischen zwei
Trockenzonen zu einer vergrößerten Kraglänge der freien Palettenenden, die sich mit ihren Borden dann entsprechend stark durchbiegen.
ßie/s wiederum hat zur Folge, daß die abdichtende Wirkung der Borde
verringert ist.
Di® Hauptaufgabe hat damit den Nebenaspekt, eine Möglichkeit vorzusehen,
wie auch unter diesen Umständen die Abdichtwirkung zwischen zw®i Trockenzonen aufrecht erhalten werden kann.
Kupplungsverbindung zwischen benachbarten Palettenendon vorsieht,
wodurch die Durchbiegung der Palettenenden wesentlich verringert wird. Diese Maßnahme bringt darüber hinaus den Vorteil mit sich,
daß bei der Beförderung der Paletten das Aufgleiten der Palettenenden
auf die Stutzrollen erleichtert wird. Die neuerungsgemäßen
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Kupplungsverbindung kann daher auch mit Vorteil bei Paletten oder anderen Behältern verwendet werden, die nach dem Stand der
Technik ausgebildet sind.
Ale lösbare Kupplungsverbindung genügt «in· formschlüssig* Zapf*
steckkupplung, die es erlaubt, am Ende der Trockenkammer di·
Paletten einzeln abzunehmen. In diesem Fall wird die Reihe der hintereinander Stoß an Stoß angeordneten Paletten von der Eingangsscit·
her durch ein Fördermittel vorwärts geschoben.
Eine bewegliche oder lösbare Verbindung der Borde mit den Paletten
erlaubt eine Anpassung an bereits bestehende Beladevorrichtungen, die beispielsweise von den Stirnseiten her die Palette mit Trockongut
beschicken und dabei das Trockengut in geringer Höhe über der Palettenoberfläche zu führen. Die Borde können dazu entfernt? ver-
«enkt oder abgeklappt werden. Daneben ergibt sich auch der Vorteil
der leichteren Stapelbarkeit.
Die beweglich· oder lösbare Verbindung kann in beliebiger Weise ausgeführt sein, beispielsweise als lösbare Steckverbindung oder
als bewegliche Gelenkverbindung.
Eine besonders vorteilhafte Variante besteht darin, die Borde versenkbar
in der Palette zu führen und sie in Verbindung mit <W Palettenkupplwng
erst im Transportgestell auszufahren. Beim Entkuppeln werden die Borde automatisch wieder versenkt. Dabei können die Borde
vollständig oder teilweise versenkbar gestaltet werden.
Die Neuerung ist in den Zeichnungen beispielsweise und schematisch
dargestellt. Im einzelnen zeigen :
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Fig. 1 im Längsschnitt eine, in mehrere Trockenzonen unter-. teilte Trockenkammer mit einer StUtz- und Transportvorrichtung
fUr das Trockengut,
Fig. 2 einen Ausschnitt einer StUtz- und Transportvorrichtung mit zwei gekuppelten und zwei ungekuppelten Paletten,
Fig. 3 eine Kupplungsverbindung zwischen zwei Paletten in Variation
zu Figur 2,
Fig. 5 eine Kupplungsverbindung zwischen zwei Paletten in Ver- j bindung mit einem absenkbar in einer Palette geführten j
Bord und %
Fig. 6 eine Stirnansicht einer StUtc- und Transportvorrichtung |
mit Transportgestell und Paletten.
In Figur 1 ist in einem abgebrochenen Längsschnitt eine an sich bekannte
Trockenkammer 6 dargestellt, die in mehrere Troekenzonen 8 aufgeteilt | ist, die durch Schotts 7 voneinander getrennt sind. Vom Dach der ·
Trockenkammer 6 13t in Längsrichtung durchgehend eine Zwischendecke 9 abgehängt, wobei durch das Abhängen ein Kanal zum Umwälzen der kreisförmig
geführten Trockenluft entsteht. In der Trockenkammer sind mehrere,
nicht dargestellte BelUftungsaggregate angeordnet. Im Raum unter der
Zwischendecke 9 ist eine, in Kammerlängsrichtung durchlaufende Stütz-
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und Transportvorrichtung, bestehend aus einen Transportgeste.il 4
und einer Vielzahl von Paletten 1,2,3 vorgesehen. Des Transit)rtgestell
4 besitzt in bekannter Weise meh&are, in Etagen übereinander
angeordnet», von Rollen 5 gebildete Führungsbahnen für die Paleitten
1,2,3.
Die Paletten sind in bekannter Weise als flache Trageböden ausgebildet
und weisen an einer oder an beiden, quer zur Förderrichtunj
gelegenen Stirnseiten 11,16 ein Bord 12,13 auf. Die Länge der Paletten
1,2,3 beträgt im gezeigten Ausführungsbeispiel jeweils die Hälfte der Länge der Trockenzonen 8. Das Verhältnis zwischen der Zonenlänge
und der Palettenlänge kann auch ein anderes ganzzahliges Vielfaches
betragen. In Rahmen des ganzzahligen Vsrhöltnisses kenn «auch die Länge
der einzelnen Trockenzonen 8 in d^x T.?*ock@nkanmer 6 variieren. Im
gezeigten Ausführungsbeispiel befinden sich in den Troekenzonan 8
in jeder Etage zwei Paletten 1,2,3.
Bei der gezeigten Au*führung*form stoßen die Paletten 1,2,3 stirnseitig aneinander und werdan in ihrer jeweiligen Etagenebene durch
ein, am Eingang der Trockenkammer 6 angeordnetes Fördermittel auf der Rollenbahn 5 in Förderrichtung 10 verschoben. On die Schotts 7
und die Ausbildung der einzelnen Paletten besser zu zeigen, sind die Paletten in der Zeichnung mit stirnseitigen Abständen untereinander
dargestellt.
Figur 1 zeigt unterschiedlich ausgebildete Paletten 1,2,3, wobei die
Paletten 1 einheitlich nur an ihrer rückwärtigen Stirnseite 11 ein vertikales Bord 12 aufweisen, das bis knapp unter den Boden 15 dor
jeweils darüber angeordneten Palette 1 reicht. Das Bord 12 der obersten Palette 1 ragt bis knapp unter die Zwischendeck® 9. Der zwischen dor
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decke 9 verbleibend® Zwischenraum1ist höchstens so groß bemessen,
decke 9 verbleibend® Zwischenraum1ist höchstens so groß bemessen,
ein daß bei der etagenweisen Weiterbeförderung der Paletten'Anstreifen
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oder Nfcrklemmen der Borde »it den Palefen in der benachbarten Et^e
vermieden wird.
die Borde 12,13 en der Trennstelle zwischen zwei Trockenkammern 8
»bereinanderstehen und damit quer zur Förderrichtung 10 im Bereich
der StUtz- und Transportvorrichtung eine, für die Trockenluftströmung undurchdringliche Hand bilden. Die Wand von Bordon befindet sich auf
gleicher Höhe mit den Schott« 7, die bis auf eine Öffnung für die Stütz- und Transportvorrichtung eine geschlossene Querwand in der
Trockenkammer 6 bildsn. Di® Trockenzonen 8 sind unterschiedlieh
klimatisiert, d.h. di© Temperatur und der Feuchtigkeitsgehalt dmx
umgewälzten Trockenluft variiert von Trockenzone zu Trockenzone. Durch das Zuses3s@nwirk®n der Schotts 7 und dmr Borde 12,13 findet
•omit kein Austausch von Trockenluft zwischen den Trockenzonen 8
mehr statt.
Es versteht sich, daß rur Erreichung dieses Zwecks die Paletten 1,
die nur ein Bord \2 aufweisen, in der Trockenkammer 6 überall gleich
ausgerichtet sein Bussen, d.h. die freien Stirnseiten 16 liegen in
Demgegenüber woiaon di© Paletten 2 an beiden Stirnseiten 11,16 ein
Bord 12, entsprechend dora der Paletten 1, auf. Bei den Paletten 2
ist die Ausrichtung damit gleichgültig, außerdem wird an der Trennstelle
benachbarter Trockenzonon 8 eine doppelte Trennwand von
Die Paletten 3 besitzen an ©iner oder beide« Stirnseiten 11,16 ein
vertikales Bord 13, das von der Palette nach oben und nach unten ragt. Der aus Toleranzgründon nötige Spalt H entsteht damit
zwischen benachbarten Bordon 13.
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sind auch andere Varianten mögliche In der Trockenkammer 6 können
unterschiedliche Paletten 1,2,3 in beliebiger Mischung verwendet
werden, solange ihre gegenseitige Ausrichtung und Zuordnung so abgestimnt ist, daß an der Trennstelle zwischen zwei Trockenzonen
die Borde eine luftdichte Wand bilden.
Figur 2 zeigt eine Stütz- und Transportvorrichtung, bei der die horizontalen Abstände der Rollen 5 am Tragegestell 4 relativ groß
sind. Die benachbarten stirnseitigen Enden zweier PaMten 1,2,3
biegen sich, wie das der obere Teil von Figur 2 zeigt, an einer Trennstelle zwischen zwei Trockenzonen 8 frei durch. Γ «it geht
die Dichtwirkung der von den Borden 12 gebildeten Wand zumindest teilweise verloren und die Borde benachbarter Paletten stoßen
aneinander, was zu Beschädigungen fuhren kann. Die Paletten auf der unteren Etage von Figur 2 sind demgegenüber an ihren Stirnseiten
durch eine biegesteife Kupplung 17 lösbar miteinander verbunden. Die Kupplung 17 besteht aus einem Zapfen oder einer Zunge 18,
die an der Stirnseite 16 der einen Palette befestigt ist und durch
eine Öffnung im Bord 12'auf die Stirnseite 11 der gegenüberliegenden
Palette reicht. Die Kupplung 17 verbindet die Stirnseiten 16 und der beiden Paletten mit Formschluß in der Vertikalen und vermindert
dadurch wesentlich die Durchbiegung der Palettenenden.
Figur 3 zeigt eine Variation der Kupplung 17, wobei drei horizontale
Zapfen in der Stirnwand 16 der einen Palette (21) angeordnet sind und in entsprechende Führungsbohrungen 19 auf der gegenüberliegenden
Stirnwand 11 der benachbarten Palette (21) formschlüssig gleitenj Die
Paletten von Figur 3 können mit oder ohne? Borde ausgebildet sein.
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■ische F«ruling«, Holz oder anderes blockartig«* Trockengut 20.
In Trogforw läßt sich die Palette auch für Schüttgüter verwenden.
In allen Fällen empfiehlt es sich, den Pelettenboden zu perforieren,
um einen Durchlaß für die Trockenluft zu schaffen*
Das Transportgestell 4 in Figur 1 kann auch anders ausgebildet sein,
ind·* beispielsweise Schienen statt der Rollen 5 als Stützlager für
die Paletten vorgesehen sind.
Die Neuerung kann auch mit Vorteil für Trockenkammern angewendet werden, in denen die Paletten während des Troekonprozesses stationär
gelagert sind,während in den Trockenzonen das Klima fortschreitend
verändert wird.
ragen, die in jeweils eine Langlochführung 24 d«s Bordes 12 greifen. f
schwenkt und in aufrechter Stellung in den Schlitz 25 abgesenkt. |
Durch Gelenkzapfen 23 und Schlitz 25 ist das Bord dann formschlüssig
geführt. Eine ähnliche Gelenkverbindung ist auch für die Borde 13
möglich. I
Figur 5 zeigt eine Variante, bei der das Bord 12 versenkbar in einem
Schlitz 25 in der Palette 1,2 geführt ist. Die Unterkante 27 des Bords 12
ragt dabei in die FUhrungsöffnung 19 der Kupplung 17 nach unten. Der !
zugehörige Zapfen 18 weist auf eeiiier Oberseite eine keilförmige Anschrägung
auf. Am Bord 12 ist weiterhin ein Anschlag 26 vorgesehen, der ein Absenken der Bordunterkante 27 nur so weit über den Boden
der Öffnung 25 erlaub*, daß ein genügend großer Spalt für das Eindringen
des Zapfens 18 beim Zusammenkuppeln der Paletten 1,2 verbleibt.
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Beim Kuppeln drückt die keilförmige Anschrägung 22 gegen die Unterkante
27 und hebt das Bord 12 an. Beim Entkuppeln fällt das Bord 12 durch sein Eigengewicht wieder herunter.
Neben dem beschriebenen Ausfuhrungsbeispiel sind auch andere Kon- »truktionen möglich; um die Einfahrbewegung der Zapfen 18 beim Kuppeln
der Paletten in eine Ausfahrbewegung der Borde umzusetzen. Diese AusfUhrungsformen können auch unterschiedlich ausgebildete Bosrcfl«
berücksichtigen.
Figur 6 zeigt eine StUtz- und Transportvorrichtung in Stirnansicht.
Die Paletten 1,2 besitzen in diesem Ausfuhrungsbeispiel nach unten ragende Borde 12, die bis auf einen schmalefi Spalt 14 bis zur
Oberfläche der nächstfolgenden Palette 1,2 roichen. Aus Figur 6 ist auch ersichtlich, wie an einer Trennstelle zwischen
zwei Trockenzonen die Schotts 7 und die Borde 12 unter Bildung einer im wesentlichen vollständig geschlossenen Trennwand zusammenwirken.
Diese Trennwand ist sogar fUr ri.chtingsvorcfnderlich* Trocken«
luftströme undurchlässig, auch wenn die Belüftung ständig von Längsauf
Quer- und auf SchrägbelUftung in den Troekenzonen wechselt, *obei
erhebliche Druckgefälle an den Zonentrennstellen entstehen können.
Die Schotts 7 reichen bis nahe an die Paletten 1,2, deren Borde 12
sich Über die gesamte Palettenbreite erstrecken. Die Borde 12 besitzen
Ausnehmungen 28 fUr die Rollen oder Schienen 5 des Transportg·-
stells 4, so daß die Borde 12 und die Schotts 7 möglichst nahe zusammenstehen
können. Andere Borde könnwn entsprechend geänderte Ausnehmungen
28 aufweisen.
| Stücklist· | Palette |
| 1 | Palette |
| 2 | Palette |
| 3 | Transportgestell |
| 4 | Rolle |
| 5 | Trockenkammer |
| 6 | Schott |
| 7 | Trockenzone |
| 8 | Zwischendeck® |
| 9 | Förderrichtung |
| 10 | Stirnseite |
| η | Bord |
| 12 | Bord |
| 13 | Spalt |
| 14 | Palettenbcden |
| 15 | Stirnseite |
| 16 | Kupplung |
| 17 | Zapfen |
| 18 | FOhrungsbohrung |
| 19 | Trockengut |
| 20 | Palette |
| 21 |
Claims (8)
1. StOtz- und Transportvorrichtung für Trockengut, wie keramische
Formlinge, Holz oder dgl., in einer Trockenkammer mit mehreren, unterschiedlich klimatisierten Trockenzonen, bestehend aus in
einem Transportgestell geführten Paletten oder dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Paletten (1,2,3) an einer
e*kr beiden, quer zur Förderrichtung (10) gelegenen Stirnseiten
(11,16) ein, den Zwischenraum zwischen Übereinander angeordneten Paletten (1,2,3) fast vollständig schließendes Bord (12,13)
aufweisen.
2. StOtz- und Transportvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Borde (12) der Paletten (1,2) nach oben.bis knapp unter den Boden (15) oder nach unten bis knapp
über die Oberfläche der nächstfolgenden Palette (1,2) ragen.
3. Stütz- und Transportvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Borde (13) der Paletten (3)
nach oben und unten bis in die Nähe der Borde (13) der benachbarten
Paletten (3) ragen.
4. Stütz- und Transportvorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge
der Paletten (1,2,3) in Fördorrichtung (10) einen ganzzahligen
Bruchteil der Länge der einzelnen Trockenzonen (8) beträgt.
5. StUtz- und Transportvorrichtung insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Förderrichtung
benachbarte Paletten (1,2,3,21) an ihren Stirnseiten (11,16) durch
eine bieg@st@ife Kupplung (17) losbar miteinander verbunden sind.
6. Stütz- und Transportvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kupplung (17) als Steckkupplung rait horizontalen Zapfen (18) und Führungsbohrungen (19)
ausgebildet ist.
7. StUtz- und Transportvorrichtung nach Anspruch 1, dauoxch
gekennzeichnet, daß die Borde (12,13) ai den Paletten (1,2,3) abnehmbar, umklcppbar oder versenkbar angeordnet
sind.
8. StUtz- und Transportvorrichtung nach Anspruch 5, 6 und 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Borde (12) in einem Schlitz (25) in der Palette (1,2) bis zu einem Anschlag (26)
absenkbar geführt sind, wobei in Absenkstellung ihre Unterkante (27) ein StUck in die Führungebohrungen (19) ragt, und doß
die Zapfen (18) auf ihrer Oberseite eine keilförmige Anschrägung (22) zum Anheben der Borde (12) beim Zusammenkuppeln der
Paletten (1,2) aufweisen.
Dipl.-Ingc M.-D. Ernicke
Patentanwalt
t * t t * a
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19838317504 DE8317504U1 (de) | 1983-06-15 | 1983-06-15 | Stuetz- und transportvorrichtung fuer trockengut |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19838317504 DE8317504U1 (de) | 1983-06-15 | 1983-06-15 | Stuetz- und transportvorrichtung fuer trockengut |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8317504U1 true DE8317504U1 (de) | 1984-09-20 |
Family
ID=6754297
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19838317504 Expired DE8317504U1 (de) | 1983-06-15 | 1983-06-15 | Stuetz- und transportvorrichtung fuer trockengut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8317504U1 (de) |
-
1983
- 1983-06-15 DE DE19838317504 patent/DE8317504U1/de not_active Expired
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