DE8317137U1 - Spinnanlage fuer chemiefasern mit anblaskasten und spinnschacht - Google Patents

Spinnanlage fuer chemiefasern mit anblaskasten und spinnschacht

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Spinnanlage für Chemiefasern mit Anblaskasten und
Spinnschacht .
Die Erfindung betrifft eine Spinnanlage für Chemiefasern mit einem an die Spinndüsen anschließenden Anbläskästen und einem Spinnschacht.
Es ist bekannt, daß die beim Spinnen von synthetisehen Chemiefasern in schmelzflüssigem Zustand aus den Spinnbohrungen der Spinndüse austretenden Einzelfäden nicht nur intensiv, sondern auch außerordentlich gleichmäßig abgekühlt werden müssen, da insbesondere von der gleichmäßigen, d.h. für alle Einzelfäden eines Fadenbündels so weitgehend wie möglich gleichen Abkühlung der Grad der Gleichmäßigkeit der Einzelfäden bezüglich des Variationskoeffizienten der Doppelbrechung in hohem Maße abhängt.
Von den verschiedenen Möglichkeiten der Kühlung, die üblicherweise durch Anblasung oder durch die von der Fadenschar mitgerissene Umgebungsluft erfolgt, wurde besonders für sehr hohe Spinngeschwindigkeiten und/oder große Fadenzahlen die zentrale Anblasung für besonders geeignet gehalten. Das zentrale Kühlen von innerhalb oder von außerhalb der Fadenschar verlangte jedoch wegen der erforderlichen Zugänglichkeit der Spinndüsen zur Reinigung und zum Wechsel bisher erhebliche Zugeständnisse bezüglich ihrer Gestaltung, und die ideale Rundumanblasung blieb - obwohl Gegenstand einer Reihe von Lösungsvorschlägen - ein Wunschbild. Soweit sich der Stand der Technik mit ihr beschäftigt, werden Düsenreinigung und -wechsel und ihre Schwierigkeiten nicht erwähnt. Bei einem bekanntgewordenen Lösungsvorschlag beispielsweise wird die
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Kühlluft zwangsweise durch die Mittelachse der einzelnen Spinnstelle ins Innere der Fadenschar geleitet und radial nach außen, senkrecht zum allgemeinen Fadenlaüf, ausgeblasen (EU-PA 81304817.0). Bei einem anderen Vorschlag (DE-OS 1 941 556 sollen die Schwierigkeiten dadurch überwunden werden/ daß erst nach Durchlaufen einer an der Spinndüse beginnenden sog. Absperrstrecke, in die weder Luft eingeblasen noch sonstwie gefördert wird, die Fadenschar in einen Spinnschachtabschnitt gelangt, der perforiert ist und der Umgebungsluft den Zutritt zur Fadenschar ermöglicht. Da die frischgesponnenen Fäden in der sog. Absperrstrecke kaum gekühlt werden, verlängert sich die erforderliche Kühlstrecke bis zur Erlangung eines stabilen Zustands erheblich und wird daher deutlich in den Bereich hinein verschoben, der - mit den bekannten negativen Folgen - dem Zutritt der Umgebungsluft ohne wirksame Beeinflussungsmöglichkeit offen ist.
Der Erfindung liegt danach die Aufgabe zugrunde, eine Spinnanlage bereitzustellen, die eine vor allem die frischgesponnenen Fäden schonende gleichmäßig wirkende Rundumanblasung gewährleistet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Spinmnlage für Chemiefasern mit einem an die Spinndüsen anschließenden Anblaskasten und einem diesen durchdringenden Spinnschacht gelöst, die sich dadurch auszeichnet, daß der Spinnschacht im Verteilerkasten des Anblaskastens perforiert und in dem
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vorgeordneten Einlaßteil des Anblaskastens nicht perforiert iöt. und daß Einlaßteil und Verteilerkasten durch Lüftteileiemente verbunden sind. Der Spinnschacht kann mit Vorteil zweigeteilt und der obere, von der Spinndüse ausgehende Teil des Spinnschachts gegenüber dem unteren, feststehenden Teil teleskopartig verschiebbar sein.
Dabei geht die Erfindung aus von einem Stand der Technik, wie er beispielsweise in der US-PS 3,672,801 beschrieben ist. Bei der dort erläuterten Spinneinrichtung für Chemiefasern ist unter dem Spinnkopf unmittelbar anschließend an die Spinndüse ein aus mehreren Teilen bestehender Anblaskasten vorgesehen. Der unmittelbar unter der Spinndüse angeordnete Teil ist doppelwandig. Aus dem geschlossenen Hohlraum, an den eine Absaugung angeschlossen ist, führen in einem Ring angeordnete feine Bohrungen in den Innenraum, die der Absaugung entweichender Gase und evtl. Rauches dienen. An diesen Teil nun ist der eigentliche Anblaskasten angeschlossen, der aus einem äußeren zylindrischen Mantel und zwei aufeinanderfolgenden Einsätzen besteht. 20
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Der der Spinndüse am nächsten liegende ist der eigentliche Anblasteil. Ein rel*kurzes zylindrisches Rohrstück mit perforierter Wand weist einen zylindrischen Einsatz aus mehreren Lagen Drahtsiebmaterial auf. Ihm schließt sich ein bis zum Boden des Anblaskastens reichendes Austrittsrohr an, dessen Boden durch eine die Form des austretenden Fadenbündels bestimmende Lochblende abgeschlossen ist. Ein Spinnschacht im üblichen Sinne ist nicht vorgesehen. Vielmehr ist in einigem Abstand vom Boden des Anblaskastens eine weitere, entlang der Fadenschar verschiebbare Lochblende vorgesehen, die als Former und Führung für die Fadenschar dienen soll. Eine Lösung der der Erfindung zugrunde liegenden Aufgabe stellt die beschriebene Spinnanlage nicht dar.
Die Erfindrng wird an Jäand der beigegebenen Zeichnung näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 Schnitt in der Spinnschachtachse, schematisch; Fig. 2 Blick auf Anblaskasten und Trageinrichtung; Fig. 3 Schnitt und Draufsicht auf den geschlossenen und geöffneten Druckkasten einer Anspinndüse.
Unmittelbar an die Spinndüse 1 schließt der in Ausstoßrichtung der Fäden 2, d.h. in der Regel senkrecht nach unten, verlaufende Spinnschacht 3 an. Er ist an seinem oberen, in unmittelbarer Nachbarschaft der Spinndüse 1 beginnenden Teil vom Anblaskasten 1 mit der Luftzuführung 5 umgeben. In der dargestellten Ausführungsform ist der Spinnschacht 3 in einen unteren, feststehenden Teil 6 und einen oberen, in Teil 6 teleskopartig verschiebbaren Teil 7 aufgeteilt. Der verschiebbare Teil 7 des Spinnschachtes 3 ist im der Spinndüse unmittelbar benachbarten Teilbereich luftdurchlässig, beispielsweise perforiert, gelocht oder aus einem porösen
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Material gefertigt; die Luftdurchlässigkeit beschränkt sich auf das innerhalb des Verteilerkastens 28 des Anblaskastens 4 verlaufende Teilstück, sie kann aber auch unterhalb des Einlaßteils 27 auf der gesamten Länge des Spinnschachtteils 7 oder einem wesentlichen Teil derselben vorhanden sein. Gegebenenfalls kann sie auch noch Ginen anschließenden Abschnitt des feststehenden Schachtteils 6 umfassen. Wichtig ist, daß der Spinnschacht im i Bereich des Einlaßteils nicht perforiert ist. Nur dadurch } , lgßt sich im Spinnschacht eine ruhige laminare Luftströ- I mung erreichen. l[
Der feststehende Teil 6 des Spinnschachts 3 durchstößt den | ' Bühnen- oder Geschoßboden 8, an dem er vermittels einer ge- i eigneten Konstruktion 9 verankert ist und von dem aus übli- } cherweise die Spinnstellen gewartet werden. Der verschiebba- ) re Spinnschachtteil 7 sitzt mit seinem oberen, an die Spinndüse 1 anschließenden Teil im Anblaskasten 4 und ist mit ! diesem durch den Flansch 10 zu einer Einheit verbunden. An- \ blaskasten 4 und Spinnschacht 3 sind an einer aus dem Trag- \ arm 11 und dem Führungsschlitten 12 bestehenden Trageinrichtung aufgehängt. Die Gleitbahn 13 dient der Führung des \ Schlittens 12 und ist in der dargestellten Ausführungsform eine senkrecht stehende Säule 13, die vom Schlitten 12 um- ' faßt wird. Sie ist am Bühnenboden 8 verankert und über eine
Traverse 14 hier mit der - angedeuteten - Gebäudewand 15 ;
verbunden. An der Traverse 14 sind zwei Umlenkrollen 16 und 17 angebracht, über die ein das Gegengewicht 18 mit dem Fühzungsschlitten 12 verbindendes Seil 19 läuft.
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Fig. 2 zeigt einen Blick auf die zur Spinndüse 1 hin gelegene Oberseite des Anblaskastens 4. Anders als in Fig. 1 ist hier die Trageinrichtung 11, 12 zusammen mit der "Luftzufuhr 5 auf eine Seite gesetzt, was der betriebsüblichen .Anordnung für den größten Teil der Anwendungsfälle entspricht. Zwar wurde die Anordnung in Fig. 1 in erster Linie der größeren Deutlichkeit wegen gewählt, sie stellt jedoch ebenfal33 für eine Reihe von Fällen eine geeignete Ausführungsform dar.
Während des Spinnbetriebs ist der Anblaskasten 4 zusammen mit dem Spinnschacht 3 durch seine Flansche 20 mit den Gegenflanschen 21 des Spinnkopfes 22 verbunden. Er wird über die Luftzuführung 5 s die in das am Ant>laskasten 4 sitzende konisch erweiterte Einlaßteil 23 mündet, mit Anblasluft versorgt. Auch die Luftzuführung 5 weist in der Nähe des Anblaskastens eine vorzugsweise schnell lösbare Verbindung, beispielsweise eine Flanschverbindung 24, 25, auf. Nach Lösen der beiden Verbindungen 20, 21 und 24, 25 kann bei der in ' den Figuren 1 und 2 gezeigten Ausführungsform der bewegliche Spinnschachtteil 7 von Hand gegen die Wirkung der Gegengewichte 18 in den feststehenden Teil 6 des Spinnschachtes 3 hineingeschoben werden, wonach die einzelnen Spinnstellen leichtzugänglich sind. Das Aus- und Einfahren des Spinnschachtteils 7 kann beispielsweise auch durch reversiblen Motorantrieb, durch hydraulische oder pneumatische Antriebe oder in anderer Weise geschehen.
Durch die erfindungsgemäße Gestaltung des Spinnschachts 3 mit Anblaskasten 4 wird erreicht, daß die Fäden 2 in einem
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Bereich, in dem sie am empfincllichsten sind, von der umgebenden Atmosphäre abgeschirmt sind und ausschließlich durch die vermittels der Luftzuführung 5, 23 in den Anblaskasten 4 und von dort durch die luftdurchlässige Wand des Spinnschachtteils 7 an die Fäden 2 herangebrachte aufbereitete Luft gekühlt werden. Dabei wird insbesondere die Luft zuvor durch den siebförmigen Einsatz 26 zwischen dem Eintrittsteil 27 und dem Austrittsteil 28 des Anblaskasten 4 beruhigt,, so daß im Austrittsteil 28 eine wirbelfreie Strömung ohne Druckschwankungen besteht. Die Kühlluft kann sodann längs des Fadenweges durch die Perforation des Spinnschachtes austreten.
Die Fig. 3 zeigt einen Längsschnitt III-III in Fig. 4 durch den Druckkasten der Anspinndüse 31, deren Anschluß 32 mit einer nicht dargestellten Druckluftquelle verbunden wird. Der aus dem unteren Deckel 33 und dem oberen Deckel bestehende Druckkasten der Anspinndüse 31 weist Löcher 35 und 36 auf, die miteinander fluchten und jeweils einen Durchlaß für ein Fadenbündel 2 bilden. Der Querschnitt der Löcher 35 und 36 entspricht im wesentlichen dem Querschnitt des Spinnschachtes 3 (bzw. 7).
In das Loch 35 des unteren Deckels33 ist ein Ring 37 mit Düsenlippe 38 eingesetzt. Der Ring 37 liegt auf einem Dichtungsring 39. Die Düsenlippen 38 bilden zusammen mit der Innenfläche des oberen Deckels 34 einen ringförmigen Düsenspalt 40, der zwischen 0,1 mm bis 0,5 mm, vorzugsweise 0,25 mm breit ist.
Dar Ring 37 ist von einem Ringraum 41 umgeben (Fig. 3 und 5).
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Die Fig. 4 stellt eine Draufsicht auf den oberen Deckel 34 bzw. auf den geschlossenen Druckkasten 33, 34 dar. In den Löchern 36 im oberen Deckel 34 erkennt man jeweils die innere Begrenzung der Ringe 37.
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Fig. 5 zeigt die Draufsicht auf den unteren Deckel 33 (Deckel 34 abgenommen). Der Druckkasten weist Löcher zum Anspinnen von drei Fadenbündeln auf. Der umlaufende abgestufte Rand 42 eines jeden Loches bildet jeweils zusammen mit dem Außenmantel des in das Loch eingesetzten Ringes 37 den Ringraum 41. 1-iingräume 41 werden über Kanäle 45, 44, mit Druckluft beschickt.
Benachbarte Ringräume 41 überschneiden sich teilweise auf Abschnitten ihres ümfangs. Die Ringräume 41 sind über Querkanäle 43 mit Längskanälen 44 verbunden, die ihrerseits über Kanäle 45 mit dem Druckluftanschluß 32 in Verbindung stehen.
Die über den Anschluß 32, die Kanäle 45, 44 und 43 in Cie Ringräume 41 eintretende Druckluft strömt jeweils durch den von der kreisringförmigen Düsenlippe 38 und der Innenfläche des oberen Deckels 34 gebildeten Düsenspalt entlang der Innenwandung des Ringes 37 in axialer Richtung nach unten.
Die Düsenlippen sind so geformt, daß der Luftstrom sich im wesentlichen an die Innenwand des Ringes 37 anschmiegt. Dabei werden die aus den Spinndüsen austretenden Fadenfänge mit nach unten gerissen.
In den Fig. 3 bis 5 weist die Anspinndüse 31 jeweils drei Anspinneinrichtungen auf. Die Anspinndüse kann jedoch entsprechend der Anzahl der Spinndüsen in einer Spinnanlage mehr oder weniger Einrichtungen zum Anspinnen aufweisen; sis kann am Eingang oder am Ausgang des Verteilerkastens 28 angeordnet sein (Fig. 1).
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BEZUGSZEIGHENAUFSTELLUNg
1- Spinndüse
2- Fäden, Fadenschar
3- Spinnschacht
4- Anblaskcsten
5- Luftzuführung
6- feststehender Schachtteil
7- verschiebbarer Schachtteil
8- Bühnen-, Geschoßboden
9- Befestigungskonstruktion
10- Flansch
11- Tragarm -
12- Führungsschlitten
13- Gleitbahn; Säule
14- Traverse
15- Gebäudewand; Verankerung
16- Umlenkrolle
17- Umlenkrolle
18- Gegengewicht
19- Seil
20- Flansch
21- Gegenflansch
22- Spinnkopf
23- Einlaßkanal
24- Flansch
25- Flansch
26- siebförmiger Einsatz, Verteilerblech, Luftleitelemente
27- Eintrittsteil
28- Austrittsteil, Verteilerkasten
31- Anspinndüse
32- Anschluß
33- unterer Deckel )
34- oberer Deckel ) Guckkasten der Anspinndüse
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25- Locher im unteren Deckel 33
36- Löchör im oberen Deckel 34
37- Ring
38- Düsenlippe
39- Dichtungsring
40- Düsenspalt
41- Ringraum
42- abgestufter Rand
43- Querkanal
44- Längskanal
45- Kanal

Claims (4)

I It ta·· t ■ I ] I I A-1326 - 1 - Ansprüche
1. Spinnanlage für Chemiefasern
mit einem an die Spinndüsen anschließenden, als Rohr ausgebildeten Spinnschacht, dessen der Spinndüse (1) benachbarte Teillänge perfordert ist und einen Anblaskasten durchdringt,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Anblaskasten aus einem Einlaßteil (27) und einem Verteilerkasten ((28) besteht,
daß die Luftzufuhr in den Einlfeßteil (27) im wesentlichen senkrecht zu dem Spinnschacht einmündet, daß dei Spinnschacht (3) im Bereich des Einlaßteils (27) nicht perforiert ist,
daß Einlaßteil (27) und Verteilerkasten (28) durch Luftleitelemente zur Herstellung einer wirbelfreien Strömung mit zum Spinnschacht paralleler Ausrichtung im Verteilerkasten (28) getrennt sind.
2. Spinnanlage nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Einlaßkanal unterhalb des Verteilerkastens liegt.
3. Spinnanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
dem Anblaskasten eine Anspinndüse zugeordnet ist, die
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aus einem Druckkasten besteht,
der mit einer Druckluftquelle verbunden ist, dessen oberer und unterer Deckel mit Löchern versehen ist,
welche Durchlässe bilden, die im wesentlichen dem Querschnitt des Spinnschachts entsprechen, wobei die Durchlässe zum Kasteninneren hin zwischen dem oberen und unteren Deckel durch Ringe derart verschlossen sind, daß die Ringe eine kreisförmige Düsenlippe mit abwärts gerichteter Luftströmung bilden.
4. Anspinndüse zum Anspinnen von Fäden in Spinnanlagen, dadurch gekennzeichnet,daß
die Anspinndüse aus einem Druckkasten besteht, der mit einer Druckluitquelle verbunden ist, dessen oberer und unterer Deckel mit Löchern versehen ist,
welche Durchlässe bilden, die im wesentlichen dem Querschnitt des Spinnschachts entsprechen, wobei die Durchlässe zum Kasteninneren hin zwischen dem oberen und dem unteren Deckel durch Ringe derart verschlossen sind, daß die Ringe eine kreisförmige Düsenlippe mit abwärts gerichteter Luftströmung bilden.
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