DE831706C - Fachwerk mit ausschliesslich gedrueckten Hauptstaeben - Google Patents
Fachwerk mit ausschliesslich gedrueckten HauptstaebenInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01D—CONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
- E01D6/00—Truss-type bridges
- E01D6/02—Truss-type bridges of bowstring type
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- E01D2101/00—Material constitution of bridges
- E01D2101/20—Concrete, stone or stone-like material
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- Rod-Shaped Construction Members (AREA)
Description
- Der Zweck dieser Erfindung ist, eine neue Form zu finden für Fachwerke, die aus Holz, Beton oder ähnlichen Materialien konstruiert sind, aus Stoffen, die gut geeignet für die Aufnahme der Druckspannungen und weniger geeignet für dieAufnahme von Zugspannungen sind. Die bisher bekannten Fachwenkformen des Stahlbetons und Holzes sind dieselben wie die des Stahls, was grundsätzlich falsch ist, da Stahl ganz andere Eigenschaften hat, d. h. Zug- und 'Druckfestigkeit des Stahls sind gleich; seine Druckfestigkeit kann aber oft nicht voll ausgenutzt werden, weil durch einen hohen Schlankheistgrad iKnickgefahr entsteht.
- Weiterer Zweck der Erfindung ist, durch rationelle Ausnutzung der angewendeten Querschnitte möglichst viel an Baustoff zu sparen und dadurch das Eigengewicht, besonders bei Stahlbetonkonstruktionen, zu vermindern, was im Vergleich zu den alten Systemen ein großer Vorteil insbesondere für die Fundierung und Rüstung ist. Die Belastung wird als reine Druckhelastung mit mehreren Streben auf das bzw. die Widerlager übertragen im Gegensatz zum doppelten Sprengwerk, wo bei ungleichmäßiger .Belastung erhebliche Momente entstehen und im Gegensatz zum einfachen Fachwerk, das nur zwei Streben hat.
- Ein anderer Vorteil dieser Konstruktion ist, daß die Stäbe, da sie auf (Druck beansprucht werden, ebenso wie Stahlbetonpfeiler abschnittsweise betoniert werden können und das Betonieren nach Bedarf an jeder Stelle unterbrochen und sodann die Schalung der vorher ausgeführten Teile nach wenigen Tagen weiterverwendet werden kann. Die Erscheinung des .Schwindens ist in dieser Konstruktion eine positive Erscheinung und nicht eine negative, wie das bei den alten Konstruktionen der Fall ist. Ein Riß des Betons ist ausgeschlossen infolge des Eigengewichts der Betonmassen. Das Schwinden des frischen Betons bringt die Stahleinlagen in vorgepreßtenIZustand (ein der üblichen Vorspannung von Beton entgegengesetzter Vorgang).
- Um die Durchbiegung bei diesen meist langen Stäben zu vermindern, ist dass Gewicht der Stäbe durch Hängestäbe auf die darüberliegenden Knotenpunkte übertragen worden, in .der Richtung quer zur Achse sind die Knicklängen durch Querträger vermindert.
- Die Nebenspannungen aus Eigengewicht, Nutzlast und Temperatur sind bedeutend kleiner als bei den alten Bauweisen, da diese langen, mit hohem Schlankheitsgrad ausgeführten Stäbe allen Formveränderungen elastisch folgen können, ohne wesentliche Nebenspannungen zu verursachen, die eine natürliche Folge der starren Knotenpunkte sind.
- Da die Stäbe dieser ,Fachwerke überwiegend axial beansprucht sind, sind die Formveränderungen wesentlich kleiner als die Formveränderungen der auf Biegung beanspruchten Bauteile, folglich die aus der Verkehrslast herrührenden Schwingungen kleiner als diejenigen der bisher bekannten Bausysteme, ,was diese Bauart besonders für Eisenbahnbrücken hervorragend geeignet macht.
- Dieses System ist besonders geeignet für die Überbrückung großer CSffnungen, welche bei Straßenbrücken, Eisenbahnbrücken. Hallen und Industriebauten auftreten. Das System ist in hohem Maße für die Vorfabrizierung einzelner Teile und die Freimontage der Fachwerke- geeignet.
- Fig. i stellt eine Fachwerkbrücke ohne Zugband dar; ,Fig.2 ist ein Schnitt nach der Linie I-I der Fig. i ; Fig. 3 stellt einen Fachwerkdachbinder mit Zugband dar, und Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 3.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Fachwerk mit ausschließlich gedrückten Hauptstäben, dadurch gekennzeichnet, daß alle Stäbe einer Fachwerkhäl'fte in einem Punkt der Widerlager zusammenlaufen.
- 2. Fachwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckstäbe und gegebenenfalls ein Zugband mittels Hängestäben an darüberliegenden Knotenpunkten aufgehängt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE831706C true DE831706C (de) | 1952-02-18 |
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ID=7375758
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEP38225A Expired DE831706C (de) | 1949-03-30 | 1949-03-30 | Fachwerk mit ausschliesslich gedrueckten Hauptstaeben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE831706C (de) |
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1949
- 1949-03-30 DE DEP38225A patent/DE831706C/de not_active Expired
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