DE8317041U1 - Mauerstein - Google Patents
MauersteinInfo
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Description
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BESCHREiB(JMG
Die Neuerung bezieht sich auf einen Mauerstein mit zwei
zueinander rechtwinkligen Schenkeln. Ein Mauerstein der eben genannten Art ist aus der Praxis bekannt. Er hat
gleich starke Schenkel und wird vornehmlich dort einge^ setzt, wo Vollsteine aus irgendwelchen Gründen nicht verwendet
v/erden können.
Die übliche lichte Raumhöhe liegt bei ca. 2,50 m, wobei
es sich um ein endgültiges Fertigmaß handelt. Eine derartige Raumhöhe wird durch die Bauvorschriften mehrerer
Länder für Wohnräume gefordert.
Das Schichtmaß von Mauersteinen, insbesondere Hohlblocksteinen, ist derart gewählt, daß eine fertige lichte Raumhöhe
von ca, 2,50 m nicht erreichbar ist. Es muß daher oft am oberen Abschluß einer Wand auf ein anderes Steinformat
zurückgegriffen werden, um die Lücke zu schliessen. Wählt man dabei einen Stein mit schlechterer Wärmedämmung,
so ergibt sich im Deckenbereich eine Kältebrücke.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Mauerstein der eben genannten Art zu schaffen, der im Deckenbereich
für einen Höhenausgleich zur Decke hin sorgt und im Dekkenanschlußbereich gleichzeitig eine gute Wärmedämmung
gewährleistet.
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Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß die Schenkel gleich lang jedochuhgleich stark sind *
Der neuerungsgemäße Mauerstein ist einfach aufgebaut
Und kann in vielfältiger Weise eingesetzt werden. Die Länge der beiden Schenkel entspricht vorteilhafterweise
der entsprechenden Breite des normalen Mauer-. steins. Der neuerungsgemäße Mauerstein kann mit seinen
gleich langen Schenkeln beliebig auf eine mit normalen Mauersteinen gemauerte Wand als oberer Abschluß
aufgesetzt werden.
g Der zwischen den Schenkeln vorhandene Freiraum dient
zur Auflage der Stahlbetondecke. Je nach Anordnung des neuerungsgemäßen Mauersteines kann die Stahlbetondecke
in einem unterschiedlichen Höhenniveau vorgesehen werden. Wird der Mauerstein dergestalt als oberer Wandab-
2Q Schluß angeordnet, daß der stärkere Schenkel horizontal
und der schwächere vertikal steht, so liegt die Stahlbetondecke höher, als wenn der neuerungsgemäße
Mauerstein mit seinem schwächeren Schenkel horizontal und mit seinem stärkeren Schenkel vertikal ausgerichtet
ist. Die unterschiedliche Schenkelstärke kann also für den Höhenausgleich im Deckenbereich verwendet
werden. Der Mauerstein paßt sich flexibel an unterschiedliche bauliche Gegebenheiten an.
In dem zwischen dem Schenkel vorhandenen Freiraum kann eine Wärmedämmung vorgesehen werden. Es ist bekannt,
daß der Auflagebereich von Stahlbetondecken in der Dekkenebene und unmittelbar darunter grundsätzlich eine
Problemzone ist, weil die Wärmedämmung dieses Bereiches häufig schlechter ist als die der normalen Wandflache.
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Mormalbeton ist bekanntlich sehr schlecht wärmedämmehd}
auf jeden Fäll schlechter als die bekannten anderen Baustoffe,
Der neuerungsgemäße Mauerstein löst auch dieses Problem, da er in dem zwischen den Schenkeln vorhandenen Freiraum
Wärmedämmaterial aufnehmen kann und damit in diesem Verbindungsbereich Kältebrücken verhindert.
Der neuerungsgemäße Mauerstein bedingt einen erheblichen Rationalisierungseffekt im Produktionsbetrieb, weil er
bei konstanter Steinform in der Lage ist,in verschiedenartiger Anordnung verwendet zu werden und den Höhenaus-15
gleich für niveaumäßig unterschiedliche Stahlbetondekken herzustellen.
Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der Neuerung ist
vorgesehen, daß die Schenkel entlang ihrer innen liegen-
den Verbindungskante je eine Nut aufweisen. Die Nuten dienen wahlweise zur Aufnahme von Wärmedämmaterial, das
in die Nut eingeschoben werden kann. Je nach Ausrichtung wird das Dämmaterial in die Nut des stärkeren odor
„,_ des schwächeren Schenkels eingebracht.
25
Das Wärmedämmaterial wird parallel zum vertikalen Schenkel des Mauersteines angeordnet.
Der im Bauwerk flach liegende Schenkel bleibt ohne Wär-OQ
medämmaterial. Die Aussparung für das Wärmedämmaterial, z. B. für die Wärmedämmplatte ist so gewählt, daß es
einerseits fest sitzt und andererseits der Mauerstein einwandfrei transportiert und verarbeitet werden kann.
Die Tiefe der Aussparung kann so bestimmt werden, daß die Wärmedämmplatte nicht herausrutschen kann und eine
einwandfreie senkrechte Lage erhält. Die Schenkel
v;erden durch die Nuten nicht stärker geschwächt) all zu einer einWandfreien, sohädenfreien Übertragung der
Lasten auf die darunterliegende Wand nötwendig ist*
Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung ist nachfolgend anhand einer Zeichnung beschrieben.
Es zeigen:
Figur 1 eine perspektivische Ansicht eines neuerungsgernäßen
Mauersteines,
Figur 2 eine Seitenansicht des mit einer Wärmedämmplatte bestückten Mauersteins von Figur
in einer ersten Anordnung und
Figur 3 eine Seitenansicht des mit einer Wärmedämmplatte bestückten Mauersteins von Figur
in einer zweiten Anordnung.
In Figur 1 ist ein neuerungsgeraaßer Mauerstein 1 gezeigt,
der zwei zueinander rechtwinklige Schenkel 2 und 3 aufweist * Die Schenkel besitzen im vorliegenden Fall die
gleiche Länge a = 300 mm. Sie entspricht der Dicke von Hohlblocksteinen und der derzeit gängigen Wanddicke von
Außenwänden.
Der Sehenkel 2 weist eine Stärke c = 120 mm auf, während
der Schenkel 3 eine Stärke b = 90 mm besitzt. Die Differenz zwischen c und b beträgt 1/3 von b bzw. 1/4 von c,
nämlich 30 mm.
Beide Schenkel 2 und 3 weisen entlang ihrer innen liegenden Verbindungskante U Muten 5 und 6 auf. Sie dienen
wahlweise zur Aufnahme von VJärmedämmplatten 7, wie sie beispielsweise in den Figuren 2 und 3 dargestellt sind.
Der neuerungsgemäße Mauerstein kann in zwei verschiedenen Anordnungen verwendet werden, wie dies den Figuren 2 und
^q 3 entnommen werden kann. In Figur 2 ist der Mauerstein
dergestalt positioniert, daß der schwächere Schenkel 3 horizontal und der stärkere Schenkel 2 vertikal ausge- ;
richtet sind. Bei der Anordnung von Figur 3 ist es um- \
gekehrt, dort liegt der stärkere Schenkel horizontal und | der schwächere Schenkel steht vertikal. Der jeweilige ?
vertikale Schenkel ist an seiner Innenseite mit der War- ι
medämmplatte 7 belegt. Sie reicht vom freien Ende des f
Schenkels bis in die entsprechende Nut 5 respektive 6 |;
des anderen Schenkels. In Figur 3 ist zusätzlich noch f gezeigt, wie der Mauerstein 1 die Verbindung herstellt
zwischen der Stahlbetondecke 8 und der Mauer 9. Die Stahlbetondecke ist in die zwischen den Schenkeln 2 und 3 des
Mauersteins 1 vorhandene Öffnung hineingeführt. Sie liegt auf dem Schenkel 2 auf. Zur Seite hin ist sie durch die
Wärmedämmplatte 7 gegen Wärmeübertragung gesichert.
Der Stein 1 wird in der Anordnung gemäß Figur 2 analog verwendet, nur daß in dieser Position der schwächere
Schenkel 3 als Auflager für die Stahlbetondecke 8 dieht.
Der gezeigte neuerungsgemäße Mauerstein besteht aus Leichtbeton und besitzt eine Rohdichte um 1,0 . kg/dm3. Mit
den vorstehend genannten Maßen des Steines können im Hinbück auf die Schenkelstärken der Schenkel 2 und 3 unterschiedlich
dicke Stahlbetondecke!! hergestellt werden.
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EeL der Anordnung des Mauersteins gemäß Figur 2, bei der der schwächere Schenkel 3 als Auflager für die Decke
dient, ergibt sich eine Deckenstärke von 210 ram, wähb
rend bei der Anordnung gemäß Figur 3 die Deckenstärke 18O mm beträgt. Bei den genannten Maßen schließt die
Deckenoberkante exakt mit der Oberkante des Mauersteins ab. Natürlich ist es auch möglich, geringere Deckenstärken
als 210 bzw. 18O mn zu verwirklichen. 20 mm
Unterschied zwischen der Mauersteinoberkante und Deckeno'oerkante lassen sich bei dem nächstfolgenden Geschoßmauerwerk
ohne weiteres durch Mörteln ausgleichen, so daS das Spektrum der mit dem Mauerstein möglichen Dek-,ckenstärken
sich zwischen i60 und 210 mm bewegt.
Erfahrungsgemäß bewegen sich die Deckenhöhen im üblichen Hochbau exakt in diesem Bereich, so daß der neuerungsgemäße
Mauerstein universell einsetzbar ist.
Der Stein rationalisiert den Produktionsbetrieb, weil er in der vorgegebenen Form für verschiedene Einsatzpositionen
verwendet werden kann. Er kann lagermäßig ohne Wärmedämmplatte vorgehalten werden. Weiß man dann
die Einsatzposition, so kann man die Wärmedämmplatte werkseitig in der richtigen Weise in den Stein einfügen.
Die Neuerung ist nicht auf den gezeigten Mauerstein beschränkt. Er kann allgemein aus einem wärmedämmenden
Leichtbeton z. B. Bims, Blähton usw. hergestellt werden. Aber auch andere Materialien sind grundsätzlich denkbar
und möglich.
Claims (4)
1. Mauerstein mit zwei zueinander rechtwinkligen Schenkeln,
dadurch gekennzeichnet , daß die Schenkel (2, 3) gleich lang jedoch ungleich stark sind.
2. Mauerstein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Schenkel (2, 3) entlang ihrer
innen liegenden Verbindungskante (4) je eine Nut (5 j 6) aufweisen.
* » * 11 ι
3. Mauerstein nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet , daß einer der beiden Schenkel
an seiner Innenseite mit Wärmedämmaterial (7) versehen ist.
4. Mauerstein nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß das den einen Schenkel (2, 3) flankierende
Wärmedämmaterial in die Mut (5, 6) des anderen Schenkels (2, 3) hxneinragt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19838317041 DE8317041U1 (de) | 1983-06-10 | 1983-06-10 | Mauerstein |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19838317041 DE8317041U1 (de) | 1983-06-10 | 1983-06-10 | Mauerstein |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8317041U1 true DE8317041U1 (de) | 1983-10-13 |
Family
ID=6754153
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19838317041 Expired DE8317041U1 (de) | 1983-06-10 | 1983-06-10 | Mauerstein |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8317041U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2925084A1 (fr) * | 2007-12-12 | 2009-06-19 | Daniel Bracq | Bordure moulante pour dalle de plancher ou mur de refend en beton s'incorporant au mur d'enceinte d'un batiment et creant une jonction entre ces parties qui reduit leurs echanges thermiques |
-
1983
- 1983-06-10 DE DE19838317041 patent/DE8317041U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2925084A1 (fr) * | 2007-12-12 | 2009-06-19 | Daniel Bracq | Bordure moulante pour dalle de plancher ou mur de refend en beton s'incorporant au mur d'enceinte d'un batiment et creant une jonction entre ces parties qui reduit leurs echanges thermiques |
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